Für 2 Widerstände gibt ja auch die einfache Formel:
(R1 * R2) / (R1 + R2)
Bei Kondensatoren ist es genau umgekehrt.
Bleiben noch die Spulen ...
Frage: Wenn man zwei Induktivitäten von 1 mH in Serie schaltet, hat man dann 2 mH oder 0,5 mH?
Und bei der Parallelschaltung von zwei Induktivitäten? Erhöht sich oder sinkt die Induktivität?
Danke & Grüße Franz
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R
Robert Rohling
Franz Bachler wrote in news:4f3a8ab5$0$18697 $ snipped-for-privacy@newsreader03.highway.telekom.at:
Das hängt ganz von der Stromstärke ab.
Gruß R.R.
H
Horst-D.Winzler
Am 14.02.2012 17:24, schrieb Franz Bachler:
Gekoppelt oder nicht gekoppelt?
Siehe obige Frage.
J
Jürgen Böhm
Am 14.02.2012 17:24, schrieb Franz Bachler:
Generell gelten bei allgemeinen Impedanzen Z1(s) und Z2(s) die Formeln:
(1)
Zser(s) = Z1(s) + Z2(s)
Zpar(s) = (1/Z1(s) + 1/Z2(s))^(-1)
Dabei beschreibt s = i omega das Verhalten im Frequenzbereich + evtl. Dämpfung, d.h man stellt die Zeitfunktionen U(t) und I(t) mit der (Laplace-)Transformation
im s-Bereich da. Die Basis im s-Bereich besteht also aus Funktionen exp(s t) = exp(Re(s) * t) * exp(i Im(s) * t). Der erste Faktor bringt eine exponentielle Dämpfung oder Verstärkung der Amplitude zu Ausdruck, der zweite Faktor beschreibt die Frequenz der Oszillation.
Für die klassischen Bauteile gelten im Zeitbereich die Gleichungen
(R): U(t) = R I(t) (C): C * dU(t)/dt(t) = I(t) (L): U(t) = L dI/dt(t)
Wendet man darauf die Laplacetransformation an und beachtet
L{df(t)/dt} = s f(s) - f(0)
sowie die Linearität der Laplacetransformation
(der Term f(0) wird unterdrückt mit der Annahme, daß die Schaltung bei t=0 strom- und spannungslos ist), so ergibt sich im s-Bereich:
(R): U(s) = R I(s) (C): U(s) = 1/(C s) I(s) (L): U(s) = L s I(s)
Aus der Definitionsgleichung der s-Impedanz: U(s) = Z(s) I(s) ergibt sich also als Impedanz
(R): Z(s) = R (C): Z(s) = 1/(C s) (L): Z(s) = L s
Diese Werte braucht man nur noch in (1) einzusetzen und die freien Parameter Rpar/ser, Cpar/ser, Lpar/ser aus den transformierten Zser(s) und Zpar(s) geeignet abzulesen.
S
Stefan
Am 14.02.2012 17:44, schrieb Robert Rohling:
Warum muss man Leute, die hier eine Frage stellen eigentlich verarschen?
Ist zwar trivial, aber trotzdem könnte man ja ein sinnvolle Antwort genben, oder?
Zum OP: Theoretisch verhalten sich Induktivitäten da analog zu Widerständen, d.h. bei Reihenschaltung ist die Gesamtinduktivität die Summe der einzelnen Induktivitäten.
Es gibt aber keine idealen Induktivitäten, d.h. Spulen gehen z.B. bei zu hohem Strom in die Sättigung, haben parasitäte Kapazitäten und Verlustwiderstände. Außerdem beeinflussen sich eng nebeneinanderliegende Spulen durch ihr Magnetfeld.
Gruß
Stefan
R
Ralf . K u s m i e r z
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Franz Bachler schrieb:
2 mH
Bei Induktivitäten ist es wie bei den Widerständen, bei Kapazitäten ist es umgekehrt, und im Usenet wie in der Trollhöhle.
Allgemein gilt: U = Z * I reell: U = R * I
Bei Induktivitäten: Z_L = j*omega*L Bei Kapazitäten: Z_C = -j/(omega*C)
Die Impedanzen sind also ~L und ~1/C, damit sollten die Additionsregeln klar sein.
Gruß aus Bremen Ralf
M
Michael S
Am 14.02.2012 17:24, schrieb Franz Bachler:
Es ist theoretisch wie bei den Widerständen. In der Praxis: Bei einer Serienschaltung ist es wie bei Widerständen. Bei einer Parallelschaltung fließt durch die einzelnen Induktivitäten weniger Strom, die Gesamt-Induktivität ist also meistens etwas mehr als die Hälfte. Kommt aber auf die genaue Drossel an. Bei Ferritkernen, ist obiger Effekt nur schwach ausgeprägt, bei Pulverkernen stärker.
Trotzdem: Immer den zulässigen Maximalstrom aus dem Datenblatt beachten.
Je nach Anordnung beeinflussen sich die Magnetfelder der beiden zusammengeschalteten Drosseln. Dann wirds noch komplizierter.
Michael
H
Helmut Hullen
Hallo, Franz,
Du meintest am 14.02.12:
->> Gesamtwiderstand wird größer
->> Gesamtwiderstand wird kleiner
Warum fragst Du so etwas in der Newsgroup "de.sci.ing.elektrotechnik"? E-Technik-Ingenieure wissen das, E-Technik-Lehrlinge sollten das eigentlich schon in allgemeinbildenden Schule gelernt haben, spätestens aber im 1. Lehrjahr.
Und wer keinen Zugang zur Öffentlichen Bücherei hat, der findet inzwischen auch bei
formatting link
recht viele (noch dazu bebilderte) Informationen.
Viele Gruesse! Helmut
K
Klaus Wagner
Du redest Mist!
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