Installationskabel fuer Fuetterungsanlage

Hallo zusammen,
ich bin gebeten worden eine Fütterungsanlage im Stall zu verkabeln. Eigentlich trivial, weil es geht nur darum, zwei Sensoren zu verdrahten
("Füllstand" und "Seilbruch", jeweils zweipolig). Nur: Was nimmt man da für Kabel? Laut dem Schaltplan des Schaltschranks geht keine große Leistung über diese Leitungen, jedoch immerhin Netzspannung, weil darüber direkt steuernde Relais versorgt/geschaltet werden. Und: Das Kabel muss die Stallluft dauerhaft aushalten können (zumindest das für den Füllstandssensor, der Seilbruchsensor befindet sich bei der Förderanlage auf dem Dachboden). Was für Kabeltypen kommen da in Frage?
Gruß Jürgen
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Juergen Beisert schrieb:

Was ich bisher gesehen habe, sieht ziemlich "normal" aus. Ausfälle durch Korrosion sind aber wohl auch ziemlich normal.
Wichtig ist, dass die Tiere nicht an das Kabel kommen. Die Viecher haben den ganzen Tag nichts anderes zu tun, als zu fressen und zu überlegen, wie sie irgendwas kaputt machen können. Bei Schweinen kein großes Problem, weil die weder fliegen, nurch rumflattern können. Da muss man die Kable nur hoch genug anbringen.
Schaltschränke sollten atmen können, d.h. es sollte ein Druckausgleich erfolgen, damit keine Stallluft angesaugt wird. Hauptproblem sind dabei wohl warm-kalt Wechsel. Der Schaltschrank kühlt ab, Luft im Schaltschrank zieht sich zusammen und es wird Umgebungsluft mit hohem Ammoniakgehalt angesogen.
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Stefan wrote:

Also nehme ich für die beiden Sensoren das ganz normale 3x1.5er Installationskabel? Ich hatte gehofft, etwas dünneres nehmen zu dürfen (trotz 230V).

Stimmt. Das schaffen die auf Dauer sogar mit den Wasserleitungen zur Tränke und dem Temperatursensor für die Lüftung...

Dafür ist bereits gesorgt. Der Sensor befindet sich auf 1,5m Höhe im Futter-Fallrohr auf der Seite des Gangs. Dazu müssten sich die Schweine schon ganz schön verrenken. Aber wer weiß, zu was die alles fähig sind, wenn ihnen langweilig ist...

Ich denke hier ist man auf der sicheren Seite, weil der Schaltkasten (-schrank war doch etwas übertrieben) im Hauptgang sitzt. Dort saugt auch die Lüftung die Frischluft an, so dass in diesem Bereich die Luft "normal" ist. Aber trotzdem Danke für den Tipp. An einen aus diesem Grund "atmen könnenden" Schaltkasten habe ich noch nie gedacht...
Gruß Jürgen
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Ich würde mal schauen, was Lapp zur Ammoniakresistenz von "Ölflex" (R) sagt. Ist auch bei 1,5mm² sehr dünn und sehr angenehm zu verlegen. Von Ölflex gibt es auch unzählige Varianten - da wird auch für Dich und Dein Ammoniak was dabei sein!
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Juergen Beisert wrote:

Netzspannung und Stall heisst fuer mich armiertes Kabel (NYBY) - oder ist das in D keine Pflicht? Da armiertes Kabel kleiner als 3x1.5 eher schwer zu kriegen ist, wuerde ich das nehmen - auch wenns beschwerlicher zu verlegen ist. PVC isoliertes Kabel sollte mit Stallumgebung eigentlich keine Probleme haben.
Gruss Klaus
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Gar keine sondern Leitung NYM-J oder H07RN-F.
Lutz
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Bei meinen Installationen habe ich "lflex classic 110" eingesetzt. Funktioniert seit mehr als 15 Jahren ohne Probleme.
Aggressive Stallluft (Schweine bzw. Rindermast-Betriebe).
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