Staberder 3m genug?

Hallo,
wir wollen einen Saberder errichten. Und dachten da an 3m Länge. Der Widerstansd sollte dann unter 50 Ohm betragen.
Ich fand so eine kleine Tabelle mit Anhaltswerten für den Erdwiderstand. Wie kann man denn vom Erdwiderstand des Bodens auf die Länge des Erders schliessen? Gibt es da Erfahrungwerte?
Wollte halt abschätzen, ob 3m ausreichend sind oder eher nicht.
Gruss Mark
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Hallo,
in der Praxis fängt man zunächst einmal mit dem geplanten Erden an. Aber dann empfiehlt sich doch eine Erdungsmessung, weil die Erfahrungswerte in einem breiten Feld streuen.
Weniger problematisch ist es bei Neubauten mit Fundamenterdern, die sind fast immer niederohmig genug.
Bei einem Erder für den Potentiausgleich einer mit FI-Schutzschaltern ausgestatteten Anlage nicht vergessen, den maximalen Erderwiderstand in Abhängigkeit von der Anzahl und des Fehlerstroms des RCAs nach VDE 0100 zu berechnen.
mfG Leo
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Mitentscheidend ist die Dicke des Stabs.
Gruß Manfred
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Manfred Ullrich schrieb:

Du meintest wohl die Oberfläche des Erders. Es gibt Rund- und Kreizerder im Handel. Runderder können je nach Bedarf verlängert werden.Kreuzerder sind dafür bequemer in der Anwendung.
--
mfg hdw

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horst-d.winzler wrote:

Die ist ja abhängig von dem Durchmesser und der Länge.
Es gibt Rund- und Kreizerder im Handel.

Es wird wohl ein Rundstab genommen mit 3cm Durchmesser.
Gruss MArk
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Aus der Praxis: Ich habe mehrere Erdungen im Stadtgebiet errichten lassen, die einen Zielwert von <20Ohm laut EVU haben sollten.Wir haben an einigen Standorten nur 3m gebraucht, meistens 6-9m und in einem Fall sogar 18m. Es hängt also sehr von den lokalen Bodenverhältnissen ab. Achte auch auf Leitungsverläufe an dieser Stelle, die Pläne der Versorgungsträger sind manchmal etwas lückenhaft. Es kamen 3m Rundstaberder zum Einsatz die aneinandergesetzt werden konnten. Eingeschlagen wurde das ganze mit Elektropneumatischen Hämmern.
Gruß, Thomas
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.Wir haben an einigen

Man kann auch 2 oder 3 Erder reindreschen und verbinden, dann sollte es schon ausreichen.

Das ist sehr einfach. Trifft man ein Wasserrohr, ist der Erdungswiderstand in jedem Fall ausreichend. Sprudelt es schwarz, ist man nach Grundstcksverkauf reich und wohnt an der Cote Azur. Trifft man ein Gasrohr, stellt sich die Frage nach dem Erdungswiderstand nicht mehr...
MfG bastian
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bastian schrieb:

Die Pläne geben die Versorgungsträger kostenfrei ab. Sind die Pläne unsicher, kann verlangt werden, das die jeweiligen Versorgungsträger vor Ort die Lage angeben. Man muß halt aktiv werden ;-)

Keineswegs, es wird beim Treffen eines Gasrohrs zuerst nur nach Gas stinken. Das da sofort was brennt oder gar explodiert, darauf würde ich nicht wetten. ;-)
--
mfg hdw

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Es gibt Leitungen deren genaue Lage auch der Versorgungsträger nicht kennt. Insbesondere auf ehemaligen Industriegeländen oder ähnlichem. Da muss man einfach mal auf gut Glück kloppen.

Passiert eigentlich nur im Film. Durch einfaches Durchschlagen des Rohres bildet sich so schnell kein zündfähiges Gemisch.
Gruß, Thomas
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Soo ernst wars auch nicht gemeint...
Wir muten mal in Ingolstadt im groen Gewlbe-Keller eines sehr alten Geschftshauses fr die Stadtwerke, weil die wegen Einrichtung eines gr.Restaurants eine eigene kleine Station im Haus-Keller einrichten wollten, einen Stationserden errichten.
War nicht weit vom Donauufer. Im Keller ging kein Einschlag-Gerst. Also von Dehn die Runderder-Stangen zum Zusammenstecken mit der Bleikugel in der Hohlaufnahme. Und Boschhammer.
Weil uns die Stadtwerke vorgewarnt hatten, kamen wir mit 20 2-m Erdern. Verlangt war ein Erdungswiderstand von 2 oder 3 Ohm, lange her.
Wir muten ca 25m tief runter bis auf Hhe Flubett Donau. Vorher hats nicht gepat...
Bei der Gelegenheit gelernt, die Stadtwerke machen das fters, da das Flugrundwasser-Bett 10 - 20 mal so breit ist, wie der Flu.
MfG bastian
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Wurde auch an einigen Stellen gemacht, bei denen alte Betonfundamente oder ähnliches ein tieferes Schlagen vereitelten.
Gruß, Thomas
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