Der Nutzen von Rauchmeldern

Hi, in dsrm
Subject: "ich will keinen Rauchmelder in Mietwohnung, muss ich trotzdem?"
wird gerade gestritten, ob die Rauchmelder, die man für wenige Euro an
die Decke hängen kann, einen Nutzen haben. Keiner bringt dort einen statistischen Beleg für die jeweilige Behauptung, sie wären bloß teuer (Milliarden in der BRD) bzw. würden Leben durch rechtzeitiges Wecken (Rauch weckt zu spät auf) retten.
Außerdem seien die Dinger technisch unzuverlässig, was Eigenversuche mit Weihrauch bewiesen haben sollen.
Kennt jemand brauchbare Daten über die Technik oder Rettungseffizienz der Rauchwarner? Daß Brandschäden nicht reduziert werden ist dort Konsens.
x'Post - FollowUp je nach Antwort in sci oder notfallretung.
--
Gruß, Raimund
Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de
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Greetings,
On 06/11/2010 08:42, Raimund Nisius wrote:

Statistische belege habe ich auch keine, nur eine Aussage:
http://www.fireservice.co.uk/safety/smokealarms.php http://www.merseyfire.gov.uk/aspx/pages/smoke_alarms/facts_stats.aspx http://www.london-fire.gov.uk/news/NewsReleases2009_PR1343.asp

Kann ich fuer meine nicht behaupten. Kochendes Wasser fuer Pasta hat die schon getriggert.

Cheers Goetz
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Am 06.11.2010 12:34, schrieb Goetz Schultz:

Warum muß man sowas eigentlich mit reichlich englischsprachigen links belasten wenn es auch gute deutschsprachige Ansaätze gibt:
http://www.berliner-feuerwehr.de/rauchmelder.html
http://www.rauchmelder-lebensretter.de /
http://www.kallertelektrotechnik.de/downloads/rauchmelder.pdf
http://www.schaeder-gmbh.de/Old/leistungen/Sicherheit/Rauchmelder/rauchmelder.html
Etwas Hintergrund zu Ionisationsrauchmeldern: http://www.bfs.de/de/ion/konsintec/Ionisationsrauchmelder.html
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
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Greetings,
On 06/11/2010 12:37, Bodo Mysliwietz wrote:

[....]
Weil ich in UK beheimatet bin und daher wusste das die Wehren solche Infos haben.
[...]
Cheers Goetz
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Hallo
Am 06.11.2010 13:37, schrieb Bodo Mysliwietz:

http://www.schaeder-gmbh.de/Old/leistungen/Sicherheit/Rauchmelder/rauchmelder.html
hm ...
Das ist alles schön und gut aber kein Privatmann geht hin und kauft sich so ein Teil hängt das unter die Decke und denkt in 10 Jahren noch daran die Batterien zu tauschen. Das Ding ist einfach integraler Bestandteil der Umwelt geworden und wird übersehen.
Irgendwo - so habe ich es mal mitbekommen - hatte eine Putzfrau mal so ein Ding sauber gemacht. Und als sich dann die Mitarbeiter wieder zur Mittagspause trafen und ganz normal eine Zigarette rauchten gab es dann Alarm. Das Ding war vorher so verdreckt, dass es keinen Alarm geben konnte.
Außerdem hat bisher keiner erklärt, was die Testtaste überhaupt macht? Mein Verdacht ist: Es wird festgestellt:
a) Tröte trötet b) Batterie kann noch nicht ganz leer sein
Aber ein richtiger Funktionstest ist was anderes. Ein richtiger Funktionstest findet nur statt wenn ich da mit einem Rauchgas rangehe und es dann trötet.
Und dann erwarte ich nicht ein Aeorosol in einer Sprühflasche für 15,90. Der Preis sagt mir nur: Das kauft kein Idiot sondern nur du.
Oder noch schlimmer: Irgendwann kommt einer aus der Klimaliga und verbietet mir den Test der Rauchmelder weil sonst die Erde zu warm wird.
http://www.pnl.gov/atmospheric/research/aci/aci_aerosol_indeffects.stm
Und wenn ich dann so lese was es alles an Fehlalarmen gibt dann weiß ich außerdem noch dass man einfach irgendwann die Batterie rausnimmt und das war es dann.
Also wenn überhaupt dann nur verkabelte Systeme mit drei Sensoren in einem Zimmer von denen zwei *gleichzeitig* Alarm geben müssen, damit ein echter Alarm vorliegt. Und die Anlage muss natürlich einen defekten Sensor der Daueralarm gibt auch melden. Und dann muss es ein Erinnerungssystem geben, so dass man tatsächlich dann auch nachsieht ob das Ding noch tut.
Herzliche Grüße Wolfgang
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Am 12.11.2010 21:04, schrieb Wolfgang Uhr:

Über inen Zeitraum von einigen Jahren habe ich noch nie einen Fehlalarm gehabt. Allerdings auch noch keinen richtigen. Selbst wenn mal zur Familienfeier einige Raucher in der Wohnung waren. Da hat allerdings nie ein Raucher näher als 3m dran gesessen. Da könnte der Verdacht naheliegen das er im Ernstfall gar nicht funktioniert ;-)

Man kann schon froh sein wenn sich Privatleute überhaupt einen biligen unter die Decke pappen der erst bei deutlichen Rauchschwaden anspricht. Teures High-Tech kauft kaum einer.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
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[XP2dsi.misc,dc.notfall] [Füp2dc.notfall]

Eine ausblasende Kerze reicht. Oder Rauch der Zigarretten in einer gewissen Konzentration natürlich.

Nzun ja, für den Preis eines üblichen Abus (Verkabel-Mich-Modell) Rauchmelders habe ich vier Funkrauchmelder bekommen.
Und in der USA hauen Sie die Dinger an die Wände, wenn ich die Bilder und Dokumente (... at the wall ...) im Internet richtig interpretiert habe ...
Weiß denn überhaupt jemand wirklich, wie und wo denn Rauchmelder wirklich *richtig* eingesetzt und montiert werden sollen?
Mit freundlichen Grüßen,
ae
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Hi, deshalb fängt ein normaler Melder ja auch nach Jahren an, wiederlich zu greinen, wenn seine Batterie stirbt. Meine machten das alle paar Monate, bis ich ein Einsehen hatte und die Akkus durch gute Batterien ersetzte.

Meist von einem der Raucher absichtlich zugeschmiert. Etwa indem ein Pommfrit in die Ritzen gequetscht wird. Ist widerlich, aber nach einigen Wochen gammelt das zu einer kittartigen Masse, die fast schon wieder professionell aussieht. Zumal ab da ja darunter gequarzt wird und der Rauch gerbt und konserviert...

Genau. Elektronik- und Powertest. Macht der Melder auch automatisch, alle paar Tage oder Wochen, aber dann ist vielleicht gerade keiner da oder es soll keiner merken. Deshalb die Taste, die sagt ja auch "bin gerade da und ertrage den Piep.."

Nö. Oder fährst Du auch mit Deinem Auto vor eine Wand, um den Gurt zu checken? Die Sensoren sind sowas von getestet, als Fehlerquelle kommen die lange nach den Batterien oder der Elektronik.

Die sollen auch auf Rauch nicht gleich reagieren, sondern auf "Rauch von Schwelbränden". Rauch ist nämlich ansonsten kaum zu unterscheiden von Staub oder Autoabgasen, die von draußen hereinwehen. Der Rauchkringel einer Zigarette ist zwar schön deutlich, aber als Auslöser nicht unbedingt sinnvoll. Der Sensor soll viel früher ansprechen...eine Zigarette ist ja schon richtiges Feuer, richtige Glut.

Das passiert hoffentlich. denn weshalb in solchen Dosen Ozonschichtkiller drin sind ist unerklärlich.

dann wechselt man den Melder. Wer einfach nur abschaltet, wird ansonsten auch beim Überholen die Augen zumachen. Weils dann nicht mehr so riskant aussieht...

Nö, llieber passiv in jedem Raum einen Melder mit Batterie oder am Stromnetz, dazu gewisse Austauschmöglichkeiten etwa durch Lüftungsgitter in Türen...dann kann der defekte Schlafzimmerquäker vom Flurlärmer gestützt werden.
Btw, es gab mal Melder, die in diesem Deckenbaldachin der Zimmerlampe einsaßen und dort wenn möglich auch gleich Strom hatten...wenn der Elecktricker das Kabel gezogen hatte. Kennt einer einen Link dazu?
--
mfg,
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Am 12.11.2010 23:08, schrieb gUnther nanonüm:

Das mit dem Auto ist ein gutes Beispiel. Ein echter Bremsentest zum Beispiel findet auf einem Prüfstand statt. Kein Prüfer schaut nur nach ob die Bremsbacken zusammengehen wenn einer auf die Bremse tritt.
Und ein Gurt ist ein Verschleißteil und kein Gebrauchsteil. Der ist nach einem richtigen Unfall hin.
> Die Sensoren sind sowas von getestet, als Fehlerquelle kommen die lange nach den Batterien oder der Elektronik.
Das gilt nicht wenn man Sabotage mit zu berücksichtigen hat wie ich gerade habe lernen dürfen. Das ist zwar im privaten Bereich sooo nicht zu erwarten aber hier sind unbeabsichtigte Dinge auch denkbar.
Ich denke da an die Oma, die zum Hausputz kommt und die schöne Halterungen für die Geruchssteine an den Decken sieht, die runter macht und mal so richtig spült und dann neue Steine einsetzt.
>> Oder noch schlimmer: Irgendwann kommt einer aus der Klimaliga und >> verbietet mir den Test der Rauchmelder weil sonst die Erde zu warm wird. > Das passiert hoffentlich. denn weshalb in solchen Dosen > Ozonschichtkiller drin sind ist unerklärlich.
Nehmen wir mal der Einfachheit halber an, dass diese Ozonkillertheorie stimmt: Wenn was drin ist was nicht reingehört und das nicht notwendigerweise drin sein darf dann gehört es raus - ok. Aber wenn jemand so Dinger verhökern will, dann muss er beschreiben wie die Funktion getestet werden kann. Ich brauche also ein Testgas und das Testgas muss irgendwo definiert sein.

Im "Prospekt" dieser Sprühflasche steht nur Aerosol und damit ist es für mich erst mal irgend ein beliebiges und dann ist ggf. ein euro schon viel. Aber für 15,90 will ich schon genauer wissen was ich eigentlich teste.
Wenn das Ding auf Rauch reagieren soll, dann muss es auf Teile des Lichtspektrums empfindlicher regieren als auf andere Teile des Spektrums. Das aber kann ich mit einem beliebigen Aeorosol aber nicht testen. Das Aeorosol reduziert nur die gesamte Transmission auf der Messstrecke weil irgendwo ein paar Tröpfchen im Weg sitzen. Das kann ich aber auch erreichen in dem ich das Gerät öffne und ein Blatt Papier zwischen LED und Sensor halte. Das geht wahrscheinlich trotz der Tatsache, dass man das Gerät dabei öffnen muss sogar schneller. Mit dem Aeorosol muss man so ein Ding wahrscheinlich richtig einlullen damit was von dem Zeug reinkommt in den Sensor. Wenn man Glück hat kann man dann wahrscheinlich drei bis fünf Tests mit einer Flasche machen.
> Btw, es gab mal Melder, die in diesem Deckenbaldachin der Zimmerlampe > einsaßen und dort wenn möglich auch gleich Strom hatten...wenn der > Elecktricker das Kabel gezogen hatte. Kennt einer einen Link dazu?
Also aus reinen Kostengründen würde ich von sowas abraten. Entweder verkabelt und dann alle Geräte über ein Netzteil von einer Stelle aus versorgt oder man nimmt die Batterie. Aber niemals n Netzteile. Selbst optimistisch gerechnet kostet ein Netzteil 5 Euro im Jahr an Strom. Und dem Ding ist es gleich ob es einen oder 30 Sensoren versorgt.
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Hi, der Bremsentest auf dem Bremsenprüfstand prüft vielleicht die Haltekräfte, aber wenig mehr. Hast Du da noch nie zugesehen? Ne Vollbremsung für nen plötzlichen Fußball von der Seite macht aber mehr her...

Ein "Unfall" ist nur ein Wort. Dazu zählen auch seitliches Touchieren von Leitpfosten oder das Reinfallen in offene Gullilöcher. Und Du begehst Unfallflucht, wenn Du danach einfach so weiterfährst. Den Gurt kümmert das alles nicht :-)

Sabotage ist Sabotage. Was hat das mit "normalerweise erwartbaren Ausfallgründen von Billigmeldern" zu tun?

Jaja, oder das Kindelein, das den mal im Aquarium testet und hinterher wieder anbringt. Oder einfach die Batterie für seine Bastelei verbraucht.

Das "Testgas" ist ein Aerosol, eine feste Luftbeimischung, die so feine Teilchen hat, daß sie als "Rauch" durchgehen kann. Dazu wird eine in Luft unlösliche Chmeikalie durch eine Düse versprüht...als Lösungsmittel in der Dose ist dann wie in Haarspray meist irgendein Ozonlochstoff drin. Denn der funzt als Lösungsmittel für das staubbildende Rauchmittel und zugleich als Druckgas und als Düsenhilfsstoff...und ist inert genug, daß sich innen keine Beläge absetzen oder Klumpen bilden.

Es muß den meisten Benutzern eigentlich reichen, wenn sie auf der Pulle ein Prüfzertifikat lesen. Das ist wie bei der Tanke, da reicht das ISO-Signet, eine "Zutatenliste" wie beim Apotheker will da keiner lesen.

Ganz so einfach ist das nicht.

Damit kann man sicher die Alarmschwelle triggern, ja. Doch ist das das Ziel eines Tests?

Eben daran erkenne ich, daß Du sowas noch nie benutzt hast. Die "sichtbaren" Rauchgase aus solchen Pullen sind für den Benutzer gedacht, damit der merkt, daß da was rauskommt. Der Sensor reagiert nicht auf diese sichtbaren Rauchzeichen, sondern auf einen ebenfalls enthaltenen Stoff, der alleine praktisch unsichtbar wäre. Und damit schwer in der Handhabung. Ist wie mit den Leuchtfackeln der Feuerwehr, die machen Licht, aber auch ein Blinder kann anhand des Geruchs und der Hitze bemerken, daß die brennen.

Das Ding würde natürlich nicht mit einem "Trafo-Netzteil" angeklemmt, sondern über einen Kondensator...die paar Mikroampere an Blindstrom machen Dich nicht arm. Für Alarmfälle braucht man bloß eine bis dahin sparsame Schaltung, anschließend aber kann man aasen, was mit einer Batterie soeine Sache ist. Auch eine Blitzlampe z.B. ist dann kein Problem. Und ein Energiespeicher für tagelange Stromausfälle reicht allemal.
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mfg,
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Am 13.11.2010 13:25, schrieb gUnther nanonüm:

Nun wenn ich meine derzeitigen Kenntnisse zu Grunde lege, dann kann ich noch nicht unterscheiden zwischen einem preiswerten Melder und einem Billigmelder.
Und wenn ich die entsprechenden Infos der Feuerwehr lese dann stelle ich fest, dass die Infos von denen offenbar nicht reichen. Jedenfalls reichen sie mir nicht.

Das ist im Grunde schon richtig nur erzählt mir meine alte Hose inzwischen das Gegenteil.
http://devsup.de/artikel/inzwischen-sind-noch-nicht-mal-die-hosen-in-deutschland-was-fuer-den-a
Und ich bin da nicht der Einzige der schlechte Erfahrungen macht mit Normen und Zertifikaten. Es wird zunehmend wichtig zu hinterfragen, was eigentlich zertifiziert wurde und wie.

Ohne eine entsprechende Info auf der Flasche mit dem Testgas gehe ich vom einfachsten Fall aus. Wovon soll ich sonst ausgehen? Soll ich annehmen, dass ich - ohne dass es auf der Verpackung steht - eine Optimallösung bekomme?

Ok, das ist doch mal eine super Info, danke damit komme ich ein schönes Stück weiter. Gibt es auch Testgasflaschen ohne diese Aerosole, also etwas für den Techniker, der das Gas nicht sehen muss?
Oder anders: Was ist wenn ich zum Beispiel CO2 aus der Flasche nehme, geht das auch?

Ok, danke auch das werde ich mir auch mal ansehen. Das ist dann sogar eine wirklich gute Idee.
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Hi, nein, denn die "richtigen Techniker" würden nie mit ner Sprühbuddel rumwedeln, sondern definierte Zustände benutzen. Also etwa einen "Meßgasstrom" in die ansonsten mit Reinstgasen ausgelüftete Testkammer einleiten. Oder was die Prüfvorschrift halt so vorgibt. Die Sprühbuddel ist was für den Versicherungsagenten, der genau eine Meßgerätephalanx testen will, ohne dabei gleich das Archiv unter Wasser zu setzen.

nur bei einem speziellen Sensor. Einem sehr speziellen...und teuren.
--
mfg,
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Am 13.11.2010 23:46, schrieb gUnther nanonüm:

Und damit wären wir bei den Infos die ich bräuchte um den Sinn der Dinger abschätzen zu können. Wie gesagt: Meine alte Hose erklärt mir inzwischen immer mehr, dass das nötig ist.
Sorry aber wir haben inzwischen einen Haufen "Experten" die uns erklären, dass die Erde wärmer wird und wie der Ablasshandel aussieht damit wir in 100 Jahren die Erdtemperatur um 0,0001 °C senken. Bei den Sonnenbrillen http://devsup.de/artikel/sonnenbrillen zum Beispiel halten wir die Normen unter "Verschluss" - de facto kostet der Einblick 100 Euro - und damit hat die Industrie die Option dass man die Normen jederzeit nach unten anpassen kann, wenn der Kunde nicht mehr mosert. Auf Grund der Urheberrechtlichen Konstellation kann man jemandem sogar verbieten darüber öffentlich zu schreiben und Teile davon zu kritisieren. Bei der Geldkarte (http://devsup.de/artikel/geldkarte-personalausweis-sicherheit ) wissen die Banken noch nicht einmal selbst wie viele Sicherheitsstufen sie wann definierten und der Tüv zertifiziert ein Bezahlverfahren bei dem man Schwierigkeiten hat einem unbedarften Nutzer den Unterschied zu erklären zwischen dem legitimen Bezahlen einer Rechnung und dem Phishing (http://devsup.de/artikel/aus-phishing-wird-vorkasse ) und bei dem in jedem Fall der Nutzer gegen die AGB der Bank verstößt.
Mal so ein paar Details zu den Rauchmeldern:
http://www.berliner-feuerwehr.de/rauchmelder.html
> Kaufen Sie den Rauchwarnmelder dort, wo Sie dazu kompetent beraten werden können!
Das ist leider heute auch keine Hilfe mehr. Das sagt mir mein Schnellkochtopf jeden Tag (http://devsup.de/artikel/schnellkochtopf-silit-sicomatic-t-plus-wmf-perfekt-plus ).
Warum? Ich war in einem Fachgeschäft und habe mich beraten lassen. Die haben meinetwegen sogar extra einen Topf bestellt, weil der Vorführtopf eine andere Größe hatte, die haben mir aber nicht gesagt, dass es seit einem halben Jahr (Kaufdatum ist gemeint) einen besseren Topf gibt. Das habe ich erst von Lesern meines Beitrags erfahren.
Fazit: Wenn man kompetent beraten werden will, dann muss man selbst kompetent sein, sonst gerät man schnell an jemanden, der es nicht ist. Das ist doch genau das Problem dass man überall hat. Man wird nicht mehr kompetent beraten. Und das liegt noch nicht mal an den Leuten selbst, die kompetent beraten wollen. Ich habe selbst mal bei einem Gespräch zwischen Kunden und Verkäufer daneben gestanden und mitgehört weil ich den Verkäufer auch was fragen wollte. Der hat mehre Minuten dem Kunden geduldig was erklärt was er wissen wollte und dann kam die Frage ob er das Teil – für ca. 100 Euro – nicht zwanzig Euro preiswerter machen könne. Beraten lohnt nicht mehr, vor allem auf dem Lande gilt das und daher wird man auch nicht mehr beraten.
Gefühlte 90% aller Kunden verstehen doch heute unter kompetenter Beratung das Benennen der Läden in denen es das Ding am preiswertesten gibt.
> In der Bundesrepublik sind pro Jahr mehr als 800 Tote bei Bränden in Wohnungen und Eigenheimen zu beklagen. Brandrauch füllt innerhalb kurzer Zeit nach Brandausbruch eine Wohnung vollständig aus.
Frage: Wie viele davon sind Raucher und sterben am eigenen Zigarettenrauch resp. an einem Feuer, dass durch eine liegen gebliebene Kippe ausgelöst wird? Ich frage weil ich Nichtraucher bin.
Oder hier: http://www.rauchmelder-lebensretter.de /
Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, ...
Nur der Form halber: Sind es 800 oder 600? – Immerhin verlinkt die eine Seite auf die andere also sollte der eine doch gelesen haben was der andere schreibt, oder?
> Rauchmelder haben sich als vorbeugender Brandschutz bewährt.
Wie macht sich das bemerkbar. Wie viele Personen gibt es inzwischen, die für sich reklamieren dass sie wegen eines solchen Teils noch leben. Also: Wie viele erfolgreiche "Praxistests" gibt es? (Und wie viele davon sind Nichtraucher?)
Eine Aussage ohne die entsprechend statistisch belegte Zahl dahinter ist nicht viel Wert in einer Zeit in der man sogar die Statistiken hinterfragen muss weil viele davon einfach nur politisch frisiert wurden. Immerhin sind von der Statistik her diejenigen mit einem 1-euro Job nicht arbeitslos und jemand der über 61 Jahre alt ist und zwei Jahre arbeitslos auch nicht. Und hier haben wir eine Zahl ohne auch nur die Spur der Angabe einer Quelle.
Fazit:
1. Bedrohungspotenzial – ungeklärt 2. Arbeitsweise des Melders – ungeklärt (natürlich ist die Messtechnik beschrieben aber es ist nicht geklärt welche Gase beim Brand entstehen, warum man sich für den Nachweis dieser Gase entschieden hat wie man prüft dass die auch tatsächlich zur Reaktion führen. 3. Wirksamkeit des Melders in der Praxis – ungeklärt
Das Ding mag eine gute Idee sein und wirklich helfen. Aber auf Grund der Links sind die wichtigen Punkte jedenfalls unklar.
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Wolfgang Uhr (Sun, 14 Nov 2010 13:28:45 +0100) wrote:

Nach grobem berfliegen knnte das Dir helfen Deine Fragen zu beantworten:
http://www.nrc.gov/reading-rm/doc-collections/nuregs/staff/sr1805/ch11-13.pdf
Bis dann
- Mark
-- www.mark-henning.de/ AnaMark V2.25b - The VST-Synthesizer www.anamark.de/files/demosongs/Mark_Henning-Toccata_in_E-Manner.ogg www.anamark.de/files/demosongs/Mark_Henning-Uneven_blur_V2.ogg
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Am 14.11.2010 21:32, schrieb Mark Henning:

Thanks, das ist mal wirklich was ...
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Am 13.11.2010 09:28, schrieb Wolfgang Uhr:

> Das aber kann ich mit einem beliebigen Aeorosol aber nicht

Zunächst sollte man ertmal wissen wie die meisten einfachen Rauchmelder funktionieren. Zwischen der emittierenden Diode und der Empfängerdiode besteht kein linearer weg. D.h. wenn die emittierende Diode leuchtet bleibt bei sauberer Luft die Detektordiode dunkel signalfrei. Zu einem Signal kommt es wenn an Aerosolpartikeln das Licht rechtwinklig zum Strahlengang gebrochen/reflektiert wird.
Dazu reicht i.d.R. ein Aerosol auf Treibgas/Alkoholbasis - ähnlich Diskonebelmaschinen. Je nach Treibgas und Alkoholgemisch können damit aber auch Systeme mit linearem Strahlengang auf z.B. IR-Basis getestet werden, da oftmals eine CKW und eben Alkohole eingesetzt werden die dann auch in einem rel. breitem IR-Bereich für Absorbtion sorgen.

Na wenn ich den Techniker sehe der bei uns Regelmässig im Betrieb mit einer Teleskopstange von Brandmelder zu Brandmelder rennt, kommt der erheblich weiter. Ich bin ihm noch nie hinterhergelaufen, vermute aber das er dutzende schafft.

Was kostet eine Lebensversicherung die eh keine Leben rettet?
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Nun ja, wenn dann sein Besitz in Flammen aufgeht ... selbst schuld.

Bei Betrieben und Mietwohnungen sollte es immer einen Verantwortlichen geben, der die Rauchmelder überprüfen sollte, und wenn es der Vermieter/Eigentümer persönlich ist.

Och, da reicht schon der Herd mit dem heißen Wasser, wo Danpf aufsteigt. Auch die rauchende Kerze (nach dem Ausblasen) sollte funktionieren. Woher ich das weiß? Weil es hier live so war ....

Dann sollte man den Rauchmelder aber nicht mehr "verschließen" können. Das sollte dem Verantwortlichen bei einer Kontrolle eigentlich auffallen.

Hmmmm ... das kann dann aber schon bedeuten, daß der Besitzer der Räumlichkeiten dann schon tot ist.
Wie im echten Leben: Lieber ein Fehlalarm zuviel, als nachher eine Leiche vorzufinden.

Sowas verteuert die Anlage aber schon sehr. Ob sich dann jemand sich überhaubt sowas kauft ...
Mit besten Grüßen,
ae
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Am Fri, 12 Nov 2010 21:04:45 +0100 schrieb Wolfgang Uhr:

Also mein Rauchmelder fängt an zu piepsen, wenn die Batterie zur Neige geht. Nicht so laut wie der Alarm, aber ein kleiner "Pieps" alle paar Minuten. Das hört man durchaus und man weiß dann, wann es Zeit für eine neue Batterie ist. So alle 3 - 5 Jahre bei mir.
Grüße,
Frank
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Meiner blinkt sogar in unregelmäßigen Abständen ...
MfG,
ae
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Am Mon, 15 Nov 2010 18:00:19 +0100 schrieb Armin Ehrbar:

Stimmt, das tut meiner auch. Aber da achtet man evtl. nicht unbedingt drauf. Das piepsen dagegen nervt, das kann man nicht ignorieren.
Grüße,
Frank
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