Kondensator fuer Kondensatormotor

Hallo,
ich habe hier eine 950W Schmutzwasser-Tauchpumpe mit einem 2-phasigen Kondensatormotor. So eine hier: http://cgi.ebay.de/170645501484
Der Kondensator hat sich in seine Einzelteile zerlegt und die Daten sind nicht mehr lesbar. Hat mir jemand einen Tip, welche Kapazitaet ein passender Kondensator ungefaehr hat?
Martin
PS: Mir ist klar, dass ich unter http://www.tip-pumpen.de Ersatzteile bestellen koennte, aber ich habe hier noch Kondensatoren herumliegen.
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Martin Kobil schrieb:

Naja, so eine Pumpe muss nicht schwer anlaufen, da reicht ein relativ kleiner Kondensator. Mit 10uF dürfte das schon hinkommen, aber kannst denn nicht die Baugröße des Originalen ermitteln? Das wäre doch auch noch ein gutes Indiz.
Gruß Dieter
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Hi, die Pumpe ist voll Wasser beim Anlauf, ev. gar voller Schlamm oder Sand...das erfordert schon etwas Anlaufmoment.
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mfg,
gUnther
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gUnther nanonüm schrieb:

Wasser macht nichts - einige Waschmaschinenpumpen haben überhaupt keine Anlaufhilfe, die pendeln sich hoch.
Siegfried
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Siegfried Schmidt schrieb:

Nö, man Spaltpolmotor.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann schrieb:

Nö, nix Spaltmotor. Einfacher Elektromagnet mit dauermagnetischen Läufer.
Siegfried
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Am 04.06.2011 18:42, schrieb Siegfried Schmidt:

Doch wohl nicht etwa ein Synchronmotor?
--
mfg hdw

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Hi, nö, normaler Asynchronmotor, Du weißt schon, den mit diesem Kurzschlußdraht um einen Teil des Feldes. Ist bei kleiner Leistung ja noch billiger als ne Extrawicklung und ein Kondensator. Und wen stört schon der Mehrverbrauch...der Anker ist nen Kurzschlußläufer. Er hat soeinen wohl noch nie nackt aufm Tisch gehabt.
--
mfg,
gUnther
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gUnther nanonüm schrieb:

Der von dir beschriebene Motor heisst Spaltpolmotor, der war wohl von Anfang an gemeint. http://de.wikipedia.org/wiki/Spaltpolmotor
--
mfg Rolf Bombach

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Rolf Bombach schrieb:

Nö. Spaltpolmotoren haben eine feste Drehrichtung.
Siegfried
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Siegfried Schmidt schrieb:

Richtig, ich meinte Günnis Beschreibung. Spaltpolmotoren sind schwer reversierbar, muss man umgekehrt einbauen und dann ist hinten die Achse zu kurz, also aufmachen und Rotor drehen... Eh sch***ss Dinger, werden nur Heiss.
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mfg Rolf Bombach

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Rolf Bombach wrote:

Es gibt wohl welche, die zwei Kurzschlusswicklungen haben, die dann per Schalter oder Schütz umgeschaltet werden. Ich habe sowas bisher aber auch nur auf Fotos gesehen, jedoch nicht als Trommelantrieb einer Waschmaschine.

Auch nicht heißer als jede andere Asynchronmaschine. Überhitzung ist ein Zeichen für den falschen Arbeitspunkt, und das wiederum für zu geringe Drehzahl, in der Waschmaschine ursächlich durch Flusen im Pumpengehäuse.
Mit freundlichem Gruß
    Jan
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Jan Kandziora schrieb:

Die Hitze ist ein Zeichen schlechten Wirkungsgrads. Stärkere Spaltpol- motoren in Haushaltgeräten hab ich bis jetzt eigentlich nur als Laugenpumpenmotoren gesehen. Alle KB ED handvoll %. Ein 100W Spaltpolmotor hat ca 30% Wirkungsgrad, ein gleichstarker Kondensator- motor 60%. Und ein Kondensatormotor ist auch lange noch kein richtiger Drehstrommotor... Schlecht ist auch das Startmoment, sodass diese Motoren eigentlich nur für Pumpen und Ventilatoren verwendet werden. Manchmal werden sie auch bei tiefen Drehzahlen missbraucht, die klemmen dann im Oberwellental fest bei ca 1/3 der geeigneten Drehzahl und haben dort sicher einen noch schlechteren Wirkungsgrad. Eine reichlich, äh, kostenoptimierte Anwendung hab ich mal von einem solchen Winzding, vielleicht 1 W, in Programmschalter einer Spülmaschine gesehen. Der Motor (eventuell auch auf synchron gequält) trieb die Progammschaltuhr an, wurde über einen Vorwiderstand gespeist. Zur schnellen Weiterschaltung wurde der Vorwiderstand gebrückt, der Motor brummte noch mehr und der Rotor wurde entsprechend stärker in den Motor gezogen. Damit drückte er mit der Achse einen aufliegenden Hebel, welcher irgendwie das Getriebe umschaltete...
--
mfg Rolf Bombach

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Rolf Bombach schrieb:

Die Konstruktion die ich beschrieben habe, hat dieses Problem nicht - aber dafür ein anderes:
Der kleinste Schlag in der Welle oder eine andere Schwergängigkeit dämpft je nach Startstellung das Pendeln und verhindert so den Übergang zum Drehen. Das gibt dann so unschöne Effekte, dass die Pumpe in 1 von 20 Einschaltvorgängen nur knurrt und nicht pumpt und die Maschine mitten im Programm hängenbleibt - oder noch schlimmer mit Wasser in der Trommel das Schleudern anfängt.
Damit das auch ganz sicher passiert, ist die Pumpenwelle so dimensioniert, dass man sie mit zwei Fingern biegen kann.
Siegfried
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Am 05.06.2011 23:17, schrieb Rolf Bombach:

Bitte mal unter "Einphasige Synchronmotoren" nachlesen. Dann löst sich das Rätsel. ;-) http://de.wikipedia.org/wiki/Synchronmotor
--
mfg hdw

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Ja, ein solcher Motor ist mir bei der Reparatur meiner Waschmaschine auch in die Hnde gefallen. Ich habe damals auch gertselt, wie der wohl anluft, aber die Erklrung mit den Pendelbewegungen erscheint mir logisch. Gruss Harald
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Horst-D.Winzler schrieb:

Doch ja, allerdings nicht mit Drehfeld.
Deswegen ist nach dem Übergang vom Pendeln zum Drehen die Drehrichtung zufällig - Pumpenrad und -gehäuse sind entsprechend symmetrisch ausgelegt.
Siegfried
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Mein Vertictierer mit etwa gleicher Leistung hatte 20uF. Gruss Harald PS an Martin: Hast Du denn schon mal bei Tip-Pumpen angerufen? Vielleicht sind sie ja so nett, und sagen Dir den Wert. Es soll ja noch Firmen ohne "outgesourcten" Callcenter mit angelernten Hausfrauen geben. :-)
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Vielen Dank fuer eure Vorschlaege, ihr liegt gar nicht schlecht. Ich habe die erforderliche Groesse jetzt ermitteln koennen, es sind 16 uF.
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