Ladungspumpe abwärts



Zum Laden eines idealen Kondensators brauchst Du immer einen unendlich grossen Strom. Da braucht der Konden- sator gar nicht unendlich gross zu sein. Und das gilt auch, wen er von 5V auf 6V gebracht werden soll. Da reale Kondensatoren dem Ideal recht nahe kommen, fliessen auch real recht grosse StrŲme. Wšhrend man real gern Zuleitungswiderstšnde vernachlšssigt, ist das beim Laden eines Kondensators aus einer Spannungsquelle nicht mŲglich. Gruss Harald
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Quatsch. Ich kann den idealen Kondensator ganz gem√ľtlich und linear mit Konstantstrom laden.
Unendliche Ströme kommen nur beim Anschluß an eine ideale Spannungsquelle mit Innenwiderstand 0 zustande.
--
David Kastrup

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Am 30.01.2011 17:05, schrieb Robert Rohling:

Ich wollte diesen Weg vor vielen Jahren auch mal gehen, weil ich Angst vor richtigen Schaltreglern hatte. Ich habe sogar einen 2A 12->24V-Wandler zum Laufen gebracht und da ist trotz der Ank√ľndigung von MaWin nichts explodiert. Aber letztlich ist das trotzdem der falsche Ansatz, weil:
Die Kondensatoren werden wegen den Zuleitungswiderst√§nden in einer e-Funktion geladen. Das hei√üt, am Beginn jedes Zyklus flie√üt ein sehr hoher Strom, der schnell abklingt. Dieser Strom ist ein Mehrfaches (>4) Deines Laststroms. Machst Du die Widerst√§nde hochohmiger, um den Spitzenstrom zu reduzieren, schafft es der Wandler bei z.B. 50kHz nicht mehr, ausreichend Ladung zu transportieren, weil das Tau zu lang wird. Also musst Du mit der Frequenz runter und brauchst dann gr√∂√üere Kondensatoren. Um die ausreichend schnell laden zu k√∂nnen, musst Du aber die Ladewiderwiderst√§nde verkleinern und bei√üt Dir damit in den Schwanz. Um die Spitzenstr√∂me zu reduzieren, k√∂nnte man mit Stromquellen statt mit Widerst√§nden laden. Aber Stromquellen mit nahezu 0V Spannungsverlust sind aufw√§ndig. Um 400mA liefern zu k√∂nnen, brauchst Du also MOSFETs, die mehrere Ampere schalten k√∂nnen. Um diese riesigen FETs treiben zu k√∂nnen, brauchst Du nicht unerheblich Ansteuerleistung. Die Kondensatoren sehen einen im Vergleich zu einem induktiven Schaltregler hohen Ripplestrom und m√ľssen daf√ľr ausgelegt sein. Der Wandler, der dabei rauskommt, ist deutlich gr√∂√üer als ein induktiver Schaltwandler. Hohe Wirkungsgrade kann man erreichen, aber ansonsten hat das Teil fast nur Nachteile.
Michael
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