Lampenwechsel

Hallo NGler!
Ich habe das Problem, daß ich eine Lampe aufhängen bzw. auswechseln möchte und voll den Kabelsalat an der Decke habe (habe an einer Decke noch nie so
viele Kabel gesehen!!!). Beim Einzug war eine Lampe schon dran, diese ist aber nicht wie gewöhnlich an einem Harken befestigt, sondern an einem Kabelwullst angeknotet. Und da ich nicht genau weiß, was das alles für Kabel sind und ob ich auch deren Stromzufuhr mit dem ausschalten der Sicherungen stoppe, traue ich mich nicht wirklich daran. Welche Kabel an die Lampe müssen, ist aber ersichtlich. Hat irgendjemand einen Tipp, außer den Elektriker kommen lassen?
Soweit ich mich von meinem Physikunterricht her erinnere ist Kunststoff nicht leitfähig (oder nur sehr gering). Theoretisch könnte ich also mit einem Schraubenzieher der einen Kunststoffgriff hat an elektr. geladenen Kabeln herumfriemeln ohne einen Schlag zu bekommen?! Oder bin ich da sträflich desinformiert? Sorry, Physik mangelhaft. ;-)
Gruß Sabine
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Sabine Ahasver schrieb:

Ja! Wahrscheinlich könntest Du sogar daran arbeiten ohne einen Schlag zu bekommen. Warum schaltest Du die Leitung eigentlich nicht ab? Warum sagst Du nicht mal, was eigentlich bei Dir an Leitungen aus der Decke kommt? Warum falle ich eigentlich auf diesen Trollversuch herein?
ci
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Am Wed, 29 Nov 2006 19:34:44 +0100 schrieb Carsten Ihlo:

Also, erstens ist das kein Trollversuch. Zweitens geht es mir ja darum, daß ich NICHT weiß, was das alles für Kabel sind und 2 . ich NICHT weiß, ob mit den Ausschalten der Sicherungen das Problem gelöst ist.
LG Sabine
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Sabine Ahasver schrieb:

Hallo Sabine, leider ist die Diskussion durch meine Schuld etwas abgeglitten. Grundstzlich bin auch ich dafr, das man als Laie dazulernt. Bei Arbeiten am 230V-Netz sollte man das aber nur unter Anleitung und im Beisein einer Person tun, die sich wirklich auskennt, insbesondere, wenn es, so wie bei Dir, etwas komplizierter wird. Zu Punkt 1: Als Ferndiagnose knnen auch wir Dir nicht sagen, was da fr Kabel liegen. Zu Punkt2: Wenn Du wirklich alle "Automaten" an der Schalttafel ausschaltest, wre es schon mehr als seltsam, wenn da oben noch Spannung anliegt. Vllig ausschliessen kann man das aber nicht. Gruss Harald
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Sabine Ahasver schrieb:

Sorry. Aber wenn jemand in einem "Elektrotechnik-Netz" fragt ob man bei einem Lampenanschluss mit einem isolierten Schraubendreher einen Schlag bekommt, dann springen bei mir alle Sirenen an. Sowas hätte ich eher in der Heimwerker-NG erwartet. Und da auch nur in etwas abgeschwächter Form. Und wenn Du schon nicht sicher bist ob du mit Ausschalten der Sicherungen keinen elektrischen Schlag bekommen kannst, dann solltest Du an dieser Stelle auch nicht weitermachen.
ci
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Am Thu, 30 Nov 2006 15:31:43 +0100 schrieb Carsten Ihlo:

Das meine Frage ziemlich unwissend war, weiß ich. Bezügl. der Leitfähigkeit von Kunststoffen hat mir bisher auch noch keiner eine Antwort gegeben. Werken hat für mich nicht grundsätzl. etwas mit Elektrizität zu tun. Und Hobbybastler haben ja auch nicht immer voll die Ahnung, ich finde schon, daß ich hier richtiger bin. Aber ich kann Deine Einschätzung natürl. verstehen.
Sicher würde ich mir gerne einen Elektriker kommen lassen und es scheint für andere eine unsinnige Aktion zu sein, bei so einem Problem in einer NG zu posten, nur wenn man für so eine Angelegenheit 1/3 seines verbleibenden Einkommens zahlen muss (30-40 ¤ würde es bestimmt kosten), dann überlegt man es sich doppelt und dreifach, ob man nicht doch bereit ist ein gewisses Risiko einzugehen.
Gruß, Sabine
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Sabine Ahasver schrieb:

Aber eine Lampe anschliessen hat schon mit Elektrizität zu tun. Und eine Frage zu der Leitfähigkeit von Kunststoffen hättest Du separat fragen sollen und nicht verpackt in eine Lampenanschlussfrage.

Was für eine Einschätzung?

Das mit den Kosten verstehe ich natürlich. Die stehen aber in keinem Verhältnis zu Deinen Beerdigungskosten.
Du hast übrigens immer noch nicht geschrieben, was da eigentlich bei Dir aus der Decke kommt.
ci
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Am Thu, 30 Nov 2006 16:49:44 +0100 schrieb Carsten Ihlo:

Ja, eben, deshalb ja.

Gut, dann werde ich das noch machen.

Von wegen Troll.

Die Beerdigungskosten sind dann nicht mehr mein Problem. Außerdem wenn man unterhalb des Existenzminimums lebt dann relativiert sich das: entweder Elektriker oder lebenswichtige Medikamente, entweder Elektriker oder Arztbesuch, etc. Sonst hätte ich diese Bemerkung zu meinem Einkommen nicht geschrieben.

Was willst Du denn da konkret wissen? Ich habe geschrieben ein "Kabelwullst" (an dem auch die Lampe befestigt ist). Was das für Kabel sind, weiß ich nicht. Für eine Lampe, braucht man für gewöhnlich nur zwei (blau + braun) und nicht 10 weitere. Ob das vielleicht irgendwelche Kabel sind, die über die Decke zu Steckdosen führen... Keine Ahnung.
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Sabine Ahasver schrieb:

Ach so. OK. Hat sich ja als Blindgänger erwiesen.

Uuups.
Hmm.
Na ja. Bringt einen nicht wirklich weiter. Ohne messen... no chance.
ci
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Am Thu, 30 Nov 2006 16:49:44 +0100 schrieb Carsten Ihlo:

Nochmal kurz hierzu: Der blaue und braune Kabel ist mit der Lampe verbunden, dann schaut noch ein loser Kabel (grün/gelb) mit nicht isoliertem Ende heraus, der nicht mit der Lampe verbunden ist. Und der sogenannte "Kabelwullst" besteht ca. aus 6-10 Kabeln, die soweit ich das sehen kann alle isoliert sind, ich sehe da keine blanken Drahtenden. Habe mich aber auch noch nicht getraut da näher dran zu gehen. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
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Sabine Ahasver wrote:

Dann schließ doch Deine neue Lampe einfach da dran an. Da war ja wohl die alte auch dran. Und häng sie halt nicht wieder an die restlichen Kabel, sondern montier sie gscheit. Das erfordert schlimmstenfalls eine Schlagbohrmaschine, 6er-Dübel und Schrauben. Damit kennen wir uns hier aber nicht aus.
Viele Grüße Steffen
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Sabine Ahasver schrieb:

Dann war wahrscheinlich der grün-gelbe Schutzleiter nicht angeschlossen, weil die vorherige Lampe keinen Schutzleiter brauchte. Obwohl es mir widerstrebt und da du wahrscheinlich eh keine Ruhe lässt. ;-)
Als erstes gehst Du hin und stellst Dich auf eine Leiter und misst mit dem Phasenprüfer (Lügenstift) bei eingeschalteter Lampe sowohl an dem brauen und blauen Draht. Braun muss leuchten und blau kann leuchten, muss aber nicht. (LICHTSCHALTER EINGESCHALTET LASSEN!!!) Danach gehst Du hin und schaltest sämtliche Sicherungen zu deiner Wohnung aus. Samt FI (falls vorhanden). Nun steigst du auf _die gleiche_ Leiter und misst nochmal an dem braunen und dem blauen. Nun dürfte eigentlich nichts mehr leuchten. Wenn nun der Lügenstift nicht mehr leuchtet kannst Du zu 99,9%´er Sicherheit den braunen und blauen Draht abklemmen und die Leuchte entfernen. Nun nimmst Du die neue Lampe und klemmst sie genauso an. An dieser Lampe könnte ein schwarzer Draht sein. Den klemmst Du dann an den braunen und blau natürlich auf blau. Evtl. grün-gelb zusammen mit dem grün-gelben aus der Decke. (Vorher abisolieren natürlich :-) ) An deiner neuen Lampe kann auch eine Schutzleiterschraube sein. Diese besitzt dann normalerweise das PE- Zeichen (langer Strich, kurzer Strich und Punkt). Da klemmst Du dann den grün-gelben, der aus der Decke kommt, an.
Viel Spaß.
ci
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Carsten Ihlo schrieb:

Nachtrag: Wenn Du alle Sicherungen raus hast und die Lampe ist immer noch an, dann lass das ganze. Sprich mit deinem Vermieter das er einen E-Check vom Elektriker machen lässt. Auf seine Kosten natürlich.
ci
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Beim dem Wissen: Lass einen Elektiker kommen oder frag jemd, der echt Ahnung hat und weiss, was er tut. Spätestens wenn du eine gewischt bekommst und von der Leiter gefallen bist, weisst du, was du gespart hast. Dann doch lieber dem Elektriker deines Vertrauens ein paar Euro geben und die Lampe anschliessen lassen.
mfg Martin
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Hallo, Sabine,
Du (n.ahasver) meintest am 29.11.06:

Die Anmeldung für den Darwin-Award ist woanders.
Viele Grüße! Helmut
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Am Wed, 29 Nov 2006 18:18:46 +0100 schrieb Sabine Ahasver

Wenn du alle LS oder den FI rausmachst, dann dürfte keine Spannung mehr dran sein, sonst ist was grob falsch installiert. Um das auch testen zu können genügt so ein Phasenprüfer-Schraubenzieher mit Glimmlampe. Der zeigt zwar manchmal Spannung an, wo nur Einkopplungen sind, aber wenn er nicht leuchtet, dannkann eigentlich keine Spannung da sein. Zur Richtigen Handhabung gehört, daß ma den Metallknopf hinten am Prüfschraubenzieher mit dem Finger berührt. Wenn dir das alles aber nicht klar/geheuer ist, dann laß es jemanden machen der sich auskennt.
--
Martin

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Martin Lenz schrieb:

Tu mir bitte einen Gefallen und handhabe solche Aussagen mit Vorsicht. Habe schon Fälle gesehen wo Leute auf einer Holzleiter standen und dieser _Lügenstift_ nichts angezeigt hat obwohl Spannung drauf war. Zusätzlich kommt es noch auf die Körperbeschaffenheit (Körperwiderstand) an. Also: So ein Schrott hat in einem Elektrotechniker- Werkzeug nichts zu suchen. Und schon gar nicht für die Anwendung im Haushalt um eine Spannungsfreiheit festzustellen.
ci
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Carsten Ihlo schrieb:

Hallo Carsten, unabhngig davon, das auch ich der Ansicht bin, ein "Lgenstift" in der Hand eines Laien ungeeignet ist, aber wie stellt man denn sonst mal schnell fest, wo in der (geschlossenen) Steckdose "Phase" und "Null" sind? Gruss Harald
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wrote:

Hallo,
das geht mit den zweipoligen Spannungsprüfern mit LED und NTC schon indem man eben gegen den Schutzkontakt misst. Allerdings sind mir dabei empfindliche FIs schon mal geflogen.
Bye
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Harald Wilhelms schrieb:

Moin, mit einem Duspol®...Aber den hat man(n) ja leider nicht immer dabei...
Sven
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