MeßgerĂ€t fĂŒr Hochspannungsleitungen g esucht

Hallo,
ich suche ein MeßgerĂ€t fĂŒr den Export, um Unterbrechungen an Hochspannungsleitungen lokalisieren zu können.
>>>> Sollte dieses Forum das Falsche sein, bitte ich um Nachsicht und ggf. einen Hinweis, wohin ich mich wenden möge. <<<<
Weil ich kein E-Techniker (sondern Informatiker) bin, folgt eine laienhafte Schilderung des Problems:
Ein Energieversorger hat das Problem, daß von seinen Überlandleitungen in der letzten Stufe des Verteilernetzes (den Leitungen in die Dörfer, ca. 5 - 15 kV) regelmĂ€ĂŸig die Kupferkabel geklaut und auf dem Schwarzmarkt verkauft werden. Die Reparaturtrupps mĂŒssen dann kilometerweit durch die Reisfelder tappsen, um die unterbrochene Stelle zu finden.
Da muß es doch eine meßtechnische Lösungen geben - sage ich mir als Amateurtechniker. Zumindest im unverzweigten Teil des Leitungsnetzes mĂŒĂŸte man doch mit einem HF-Signal anhand des Reflexionsverhaltens feststellen können, wie viele km Kabel "dahinter" noch kommen.
Leider bin ich bei meinen Internetrecherchen ĂŒberhaupt nicht fĂŒndig geworden, vermutlich, weil ich die richtigen Suchbegriffe nicht kenne. Daß es sowas geben muß, legt auch der folgende Auszug aus einem Schulungsangebot eines Bildungsinstituts nahe:

sowie
Kann mir jemand verraten, wonach und wo (welche Art Hersteller) ich fragen muß?
Was wir nicht brauchen: Leitwarten um mehrere Millionen Euro.
--

Viele GrĂŒĂŸe und besten Dank im Voraus,

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Hallo Eberhard,
ein geeignetes Messverfahren ist wohl Reflekrtometrie als Zeitfunktion. MessgerĂ€te hierfĂŒr werden unter den Bezeichnungen TDR (Time Domain Reflectometer), Kabelradar... gehandelt. Schaue doch mal bei TEK unter den Modellen 1502C oder 1503C (diese beiden sind hier weniger geeignet, weil sie nur wenige Volt Fremdspannung vertragen) und ihren Verwandten nach.
Gruß Hans JĂŒrgen
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Hans JĂŒrgen Riehl spoke thusly:

Die beiden Teks sind auch deswegen nicht geeignet, weil die nur bis 2.000 ft (~625 m) messen können. Das sind Entfernungen, die man bei Überlandleitungen schneller visuell diagnostiziert. :-)
TschĂŒs,
Sebastian
--
http://www.baumaschinen-modelle.net

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Eberhard Spittler wrote:

Was denn nun, Kabel oder Freileitung ?
MfG
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Bernd Löffler schrieb:

Äh - Entschuldigung! Hier zeigt sich mein laienhaftes VerstĂ€ndnis - vermutlich muß es "Freileitungen" heißen. Es sind Kabel (pro Phase eines) welche an Isolatoren an Masten aufgehĂ€ngt sind, die in der Landschaft herumstehen.
Die Isolatoren werden abgeschossen oder sonstwie beschĂ€digt, die Kabel liegen am Boden herum und werden zerstĂŒckelt. Der Stromversorger findet das gar nicht lustig und dessen Kunden auch nicht.
--

Gruß,

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Eberhard Spittler schrieb:

Hallo,
Freileitungen ist richtig, aber Du musst noch oben das Wort Kabel durch Leitung ersetzen, dann stimmt es. Kabel sind isoliert, Leitungen nicht.
Bye
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Uwe Hercksen schrieb:

Danke fĂŒr die AufklĂ€rung! Jetzt blamiere ich mich bei HerstellergesprĂ€chen wenigstens nicht schon im 2. Satz - sondern erst im dritten ;-)
--

Gruß,

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Uwe Hercksen spoke thusly:

Sag das 'mal NYM.
TschĂŒs,
Sebastian
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Eberhard Spittler wrote:

Yo, man.

Es sind Leiter, oder genauer: Leiterseile :) Kabel sind isoliert und ummantelt und liegen in der Erde oder im Wasser.

Heftig - und nicht ganz ungefÀhrlich.
Ich hab hier noch ein paar selbstgefundene "Glasperlen": eine Hochspannungsleitung wurde durch Eislast umgerissen und hat eine darunter querende Mittelspannungsleitung mit runtergezogen. Wo die auf den Sandboden kam, gab's Murmeln - da sitzt also schon etwas Leistung dahinter :)
Fotos von dem Anblick mĂŒĂŸte ich noch haben. So ein abgeknickter Gittermast sieht schon irnkwie angstmachend aus.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Die Zeit vergeht um so schneller, je glĂŒcklicher man dabei ist.
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Volker Gringmuth schrieb:

Ich habe hier ja schon gelernt, daß es Distanzschutz auch fĂŒr MS gibt (kostattdenn?), aber daß man da verseilte Leitungen verwendet - obwohl, warum eigentlich nicht ...
Aber der OP schrieb, es sei Cu.

Auch heftig ...
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron AtmosphĂ€re Autor bißchen Ellipse Emission
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Eberhard Spittler schrieb:

Hallo,
Du hättest einfach den Suchbegriff Kabelfehlerortung benutzen sollen, damit hättest Du dann diese Links finden können:
http://www.kelag.at/service/kabelfehlerortung.html http://www.kmfo-hennig.de/Leistungen/leistungen.html hier auch Hersteller von Geräten: http://www.baur-germany.de /
Frag da einfach mal an, vielleicht kann man Dir dort weiterhelfen.
Aber mit Kabeln sind hier im Boden verlegte Erdkabel gemeint, aber Du suchst Fehlerortung an Freileitungen. Fragt sich aber aber ob die zu prüfenden Freileitungen einen genügend genau definierten Wellenwiderstand für die Anwendung von Impulsreflektionsmessungen haben.
Bye
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Uwe Hercksen schrieb:

Wie soll ein E-Technik-Laie auf dieses Wort kommen?
Damit hast Du mir aber ĂŒber die HĂŒrde geholfen.

Hm - da rede ich am besten mal mit den Vertriebsingenieuren der Hersteller.
--

Gruß,

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Eberhard Spittler schrieb:

Hallo,
aber Du hattest es doch schon gefunden!
Bye
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Doch, schau doch bitte mal unter "Netzschutz" und "Fehlerortung" bei google nach. Die Funktion der Fehlerstellensuche ist im digitalen Distanzschutzrelais bereits implementiert.
Beispiel: http://siemens.siprotec.de/download_neu/devices/7SA6xx/Catalog/7SA6_Katalog.pdf siehe bitte Seite 11 oben. Ist Heutzutage kein Hexenwerk ...
Gruß, Oliver
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Oliver Brakhan schrieb:

Vielen Dank!
Viele Fragen bleiben offen, die nur das EVU klÀren kann (Netzbeschaffenheit, bereits implementierte Schutzvorrichtungen, ...).
Wir werden diese Mitte November vor Ort klÀren.
--

Gruß,

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Hallo Eberhard,
wenn du wieder Zugang zur NG nach oder wÀhrend deiner Reise hast, dann beschreib doch bitte zu welchen Ergebnissen/Festlegungen ihr gekommen seid.
Gruß, Oliver
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Oliver Brakhan schrieb:

Hallo,
in den Spezifikationen steht dann eine Genauigkeit von 2,5 % für die Fehlerortung, natürlich von der gesamten Leitungslänge. Wenn das eine vielfach geflickte Leitung ist die keinen konstanten Widerstandsbelag über die gesamte Leitungslänge hat, dann dürfte die Fehlerortung noch ungenauer werden. Bei einem Distanzschutzrelais pro zu überwachender Stichleitung dürfte ein hübsches Sümmchen zusammenkommen.
Bye
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On Mon, 25 Oct 2004 11:11:18 +0200, Eberhard Spittler

Das bedeutet natĂŒrlich Einspeisung des Messsignals, definierte Impedanz usw.
Da das ganze nach nicht so entwickeltem Land klingt:
Wie wÀre es mit einer doppelt-pragmatischen Lösung:
Parallel zum Kupferkabel wird an/in diesem eine Glasfaser- Leitung verlegt. Diese eignet sich hervorragend zur Kommunikation (Telefon/Internet auf dem Land) und kann gleichzeitig mit OTDR sehr leicht und preisgĂŒnstig mit hoher Genauigkeit ausgemessen werden. Zudem entfĂ€llt die Isolationsproblematik und der Preis der Glasfaser dĂŒrfte gegenĂŒber dem Preis des Kupfers gering sein.
Im Störungsfall bekommt man so unverzĂŒglich eine LĂ€ngenangabe und kann sofort dorthin ausrĂŒcken, was auch eine gewisse Abschreckung bietet ;-)
Gruß Oliver
--
Oliver Bartels + Erding, Germany + snipped-for-privacy@bartels.de
http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10
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... und wenn dieses einfach so woanders gekappt wird? oder die Diebe das Ding einfach nicht durchschneiden?

seit wann sind OTDRs preisgĂŒnstig? Kann man in dem Land sowas kurzfristig beschaffen / mieten?
Im einfachsten Fall, ausgehend davon, dass wenigstens ein Ende "offen" ist, kann man (wenn man einen oder mehrere Richtwerte hat) wahrscheinlich schon mit einer einfachen KapazitÀtsmessung ungefÀhr abschÀtzen, wo das Problem liegen könnte...
Gruß, Michael
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Michael Krautmacher schrieb:

Scheint doch nicht so einfach zu sein, wie ich mir das vorgestellt habe. Wahrscheinlich habe ich Freileitungen und (geschirmten) Erdkabeln fÀlschlicherweise gleiches Verhalten unterstellt.
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Gruß,

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