Messkabel Kupfer aus China

Sep 13, 2009 35 Replies

Micha schrieb:

Hallo,

es gibt Koaxleitungen mit einem Innenleiter aus verkupferten Stahldraht. Bei höheren Frequenzen fliesst der Strom eh nur noch in einer dünnen Schicht an der Oberfläche. Eine ausreichende Zugfestigkeit des Inneleiters ist auch nicht verkehrt wenn das Kabel mechanisch belastet wird. Stahl im Messkabel muss nicht immer Murks und Beschiß sein.

Bye

Uwe Hercksen schrieb:

Und nicht zu vergessen Lecherleitungen und Spulen aus Keramik. Lediglich mit dünner Silberschicht überzogen.

"Uwe Hercksen" schrieb:

Das kommt auf die Anwendung an ich habe solches Koaxkabel an der Sat-Antenne als ZF-Leitung, da hatte ich schon Probleme daß die Spannung am LNB nicht mehr ausgereicht hat um auf Horizontal zu schalten.

Frank

Ob da 5 Ohm Gleichstromwiderstand fuer den Innenleiter eine kuerzlich gekauften 5 Meter RG58 zusammenkommen duerfen?

5 m sind zu kurz, ist doch ein 50-Ohm-Kabel ;-))

vG

RG58-Widerstand? Widerstandsleiter? ;-)

Frank Müller schrieb:

Hallo,

tja wenn man Gleichspannung über ein Koaxkabel übertragen will...

Bye

Hi zusammen,

Alles noch zu niederohmig. Ich such seit jahren abgeschirmte Widerstandsleitungen, wie sie für anständige Messtrippen am Oszi verwendet werden. Bis jetzt hab ich noch nichts gefunden.

Marte

Marte Schwarz schrieb:

Billige Oszi-Me=DFstrippen? M=FCssen ja nicht 1/10 sein ;-)

--=20 mfg hdw

Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn die Querschnitte und das verwendete Material adäquat sind. Ist ganz gängig, auch im professionellen Bereich (Mobilfunkbasisstationen, Richtfunkanlagen usw.).

-ras

Hi Horst,

Hab ich noch nie in 10 m gesehen. Die sind einfach alle zu kurz und dazu trotzdem noch viel zu teuer.

Marte

horst-d.winzler schrieb:

Zu Widerstandsleiter: Bekannter beschwert sich seine neue selbst eingebaute Heizungspumpe funktioniert nicht. Er hat auch irgendwie nur

110V Messen können. Also hin und stimmt am Klemmenkasten sind nur etwa 110V. Steckdose gemessen 230+V. Was ist den das für ein Kabel? Stellte sich raus er hatte zum Anschluß eine Zuleitung einer Röhrenlauflampe recykelt. Deren Strombegrenzung ist die 3m Widerstandstleitung. :-)

Gruß Metabastler

Marte Schwarz schrieb:

Produktion von Kabeln und Weiterverarbeitung liegt alles in chinesischen H=E4nden. Hier kommt nur noch das fertige Produkt an. Irgendwann vielleicht auch dann das nicht mal mehr ;-) Finanzindustrie bringt halt mehr ein...

--=20 mfg hdw

Am 17.09.2009, 14:24 Uhr, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras :

Und meines Wissens werden (wurden?) bei der Bundespest, äh, Teledumm auch die Verstärker in den "dicken" Überland-Telefonleitungen so gespeist... bitte mich zu korrigieren...

Ansgar

Eher "wurden", da heute Glasfasern üblich sind :) Vermutlich waren das die Verstärker für das Trägerfrequenzverfahren...aber für

2MBit/sec-Standleitungen gibt es sowas auch heute noch.

-ras

Ansgar Strickerschmidt schrieb:

Richtig, sogar in der Röhrenzeit wurden so die Zwischenverstärker der Koaxkabel gespeist. Spannung konnte ein paar hundert V betragen. Die Verstärker waren in schicken Verstärkerhäuschen entlang der Trasse gut sichtbar, zumindest bei uns in Österreich. Peter

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