Messungen mit dem Oszilloskop?

Ich messe einige Phaenomene rund um den ferroresonanten elektrischen kreis
und der Ziel ist festzustellen fuer welche
Amplitude E von meiner AC Spannung-Quelle E*sin(2Pi*f*t) wird der Strom die
doppelte Frequenz haben (2f)...
Also, ich vergroessere langsam die Amplitude E und dann verfolge ich auf dem
Oszilloskop die Form von den Strom, und
dann muss ich den Wert von E feststellen fuer den gilt: frequenz von Strom =
2f (und f ist Frequenz von der Quelle)...
Und jetzt kommt dass problem:
Wie stellt man den Messungsfehler (Messungsunsicherheit) beim Oszilloskop
fest? Wenn ich etwas mit Ampermeter messe dann
kann ich in seinen Spezifikationen lesen wie gross seine Unsicherheit/Fehler
ist und dann kann ich das Resultat von
Messungen so schreiben:
gemessener Strom = 10A +- 10%, oder
gemessener Strom = 10A +- 1A,
aber wie kann ich diesen Wert (+-10%, +-1A) fuer meine Messungen
feststellen wo ich den Wert von E
nur mit Hilfe von der Form des Stroms feststelle?
Danke...
P.S. Leichter waere es wenn ich einen "Frequenzmeter" haette, aber den habe
ich nicht, und deswegen muss ich mich auf den
Oszilloskop-Display und auf meine Augen verlassen...
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Krunom
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Hallo Krunom,
Die sind doch genauso spezifiziert wie bei anderen Meßgeräten auch.
Ohne direkte rechnerische Weiterverarbeitung ist ein Oszilloskop kein Formmeßgerät.
Willst du jetzt die Form oder die Frequenz messen?
Die Zeitbasisfehler sind spezifiziert, die sich daraus gegebenden Amplitudenfehler mußt du halt abschätzen und den vorhandenen Amplitudenfehlern zuschlagen.
Siegfried
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Siegfried Schmidt
"Krunom" schrieb im Newsbeitrag news:cgf3eg$uoi$ snipped-for-privacy@bagan.srce.hr...
Wo ist das Problem ?
Im Handbuch des Oszilloskops stehen (wie bei jedem Messgerät...) die maximalen Toleranzen (ca. 3 Prozent).
Wenn du Strom misst, dann verwendest du ja einen Widerstand an dem du den Spannungsabfall misst, dessen Toleranz dann noch dazukommt. Die Abweichung in der Vertikalrichtung steht ebenfalls im Handbuch, die musst du berücksichtigen, wenn du Frequenzen misst.
Die Abweichungen deines Oszilloskops kannst du selbst ermitteln, indem du eine genau bekannte Spannung oder Frequenz anlegen.
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Jens Welbert
Siegfried Schmidt verlautbarte zum Themenkomplex Re: Messungen mit dem Oszilloskop?:
Jens Welbert verlautbarte zum Themenkomplex
Wenn es nur einer wäre, hätte ich gedacht, der hat es durcheinandergebracht, aber da es gleich zwei sind, mal die vorsichtige Frage, ob ich da etwas nicht kapiere:
Ich hätte gedacht, die Zeitbasis sei für die Frequenz wichtig, und die Vertikalrichtung sei die Amplitude?
Michael Kauffmann
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Michael Kauffmann
Hallo Michael,
Wenn für eine Spannungsmessung die Frequenz wichtig ist, muß es sich um ein Signal handeln, bei dem sich Zeitfehler auf die Amplitude auswirken.
Sonst könnte man die Frequenz bei der Messung einfach ignorieren.
Siegfried
Reply to
Siegfried Schmidt
Hallo, Krunom,
Du (krunom) meintest am 24.08.04:
Etwas verkürzt: das ist nicht Messen, sondern Schätzen.
Hast Du das Oszilloskop wenigstens kalibriert?
Ansonsten: im neuesten Conrad-Katalog sind auf den Seiten 801 bis 805 die Daten von etlichen Oszilloskopen angegeben - vielleicht ist ja auch Deins dabei.
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen
"Michael Kauffmann" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@uni-berlin.de...
Sorry - natürlich zeigt die Horizontale die Zeit und die Vertikale die Spannung...
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Jens Welbert
"Krunom" schrieb im Newsbeitrag news:cgf3eg$uoi$ snipped-for-privacy@bagan.srce.hr...
Wozu ? Wenn du am Oszilloskop (vermutlich eh Zweistrahl mit Spannung und Strom, aber Strom alleine auf Einstrahl geht auch) siehst, das die Stromkurve sich so verformt das 2 Maxima und Minima pro Spannungssinus sichtbar sind, dann liest du E an deiner AC-Spannungs-Quelle ab. Es ist egal wie genau das Oszi die Spannung anzeigt (so lange es tut, was ein Oszilloskop tut). Ein Frequenzmesser ist auch keine wirklich Hilfe, sieht man an ihm doch nicht, auf welchen Effekt man gerade reinfaellt.
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MaWin
Danke an alle fuer die replies... Ich muss mich fuer meine Unklarheit bei der Problemformulierung entschuldigen (deutsch ist nicht meine Muttersprache..na ja, das koennte man aus den vorigen Post rauslesen...)
Das ist wahr... ich beschreibe kurz den Messungsvorgang: ich vergroessere (manuel) die Amplitude E (von AC Spannungsquelle E*sin(2*pi*f*t)) und betrachte die Form des Stroms auf den Oszilloskop-display und warte dass der Strom 2*f Frequenz hat. Dann lese ich den Wert von E (von einen anderen Instrument) ab und dann soll ich den Resultat, zum Beispiel als:
E = 10V +- 0.1V; schreiben
Ich weiss dass alle Intrumente den Fehler beinfluessen, aber ich wollte gerne wissen wie muss ich den Fehler von den Oszilloskop berechnen. Ich weiss dass der Fehler von Oszilloskop in seinen Daten steht, aber ich soll selber die Entstehung von doppelter Frequenz des Stroms "mit den Augen detektieren"... also, ich lese KEINE numerische daten von den oszilloskop, sondern ich soll nur die Entstehung von doppelter Frequenz erkennen und dann den Wert von E an einem anderen Instrument ablesen...na ja, die ganze Messung ist deswegen ein bisschen subjektiv und ich war nicht sicher wie beeinflusst das den Fehler des Resultats...
ja!
Danke fuer den Tipp...
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Kruno Milicevic
Ich soll auf den Oszilloskop-Display die Entstehung von doppelter Frequenz des Stroms erkennen (und dann den dazugehoerigen Wert E von einen anderen Instrument ablesen)...Na ja, ich "soll" erkennen, vielleicht ist dann die Hauptfrage: Was ist "mein" Fehler?
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Kruno Milicevic
Hallo, Kruno,
Du (krunom) meintest am 24.08.04:
Die Spannung (U, nicht E) liest Du also nicht am Oszilloskop ab? Das Oszilloskop benutzt Du einzig, um die doppelte Frequenz festzustellen? Dann misst Du am Oszilloskop relativ - das ist einfacher. Da darfst Du in erster Näherung fast alle internen Probleme des Oszilloskops vernachlässigen, insbesondere musst Du nicht kalibrieren.
Nur eine Warnung: Du solltest bei der Vergleichsmessung keinen einzigen Messbereich am Oszilloskop umstellen.
Wenn Du neurotisch bist (und Messen macht neurotisch): hol Dir einen Frequenzgenerator mit bekanntem Fehler, gib etliche (möglichst ähnliche) Signale mit verschiedenen Frequenzen aus dem zu untersuchenden Bereich auf das Oszilloskop, schau nach, ob Verdoppelung der angelegten Frequenz auch sauber abgelesen werden kann.
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen
Ganzzahlige Frequenzverhältnisse (wie 1:2) misst man am besten mit Lissajous-Figuren. Dabei wird die eine Frequenz an X und die andere an Y angeschlossen. Die Frequenz wird dann solange nachgestellt, bis sich eine stehende Figur ergibt. Die Messgenauigkeit ist dann nicht mehr vom Oszi abhängig, sondern nur noch von der Durchlaufzeit der Figur, die man z.B. mit einer Stopuhr messen kann. Gruss Harald
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Harald Wilhelms
Jens Welbert schrieb:
Hi!
Du meintest bei der Messung/Abweichung der Frequenz sicherlich die horizontale Achse.
bis denne
Uli
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Ulrich Schmidt
Danke fuer den Tipp-...
Was meinst du genau mit "Durchlaufzeit der Figur"?
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Kruno Milicevic
Mit google bekommst Du noch eine genauere Erklärung von Lissajous. Bei Frequenzgleichheit hast Du ein stehendes Bild. Wenn sich das Bild in einer Sekunde genau einmal durchdreht, hast Du eine Frequenzabweichung von 1Hz. Gruss Harald
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Harald Wilhelms

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