Mikrowechselrichter

Apr 03, 2025 Last reply: 1 year ago 44 Replies

Wenn er einen Speicher hat, habe ich Marcel falsch verstanden.

Da rechne ich anders. Die Anlage soll sich über die Direktnutzung amortisieren. Das wird meine, auch wenn erst ein halbes Jahr ohne Sommer vorbei ist, wohl tun.

Das Speichern des kostenlosen Abfallstroms müßte den Speicher bezahlen. Das könnte es nach meiner Abschätzung zu derzeitigen Preisen nicht. Wenn ein ganzes Jahr herum ist, werde ich genauer rechner rechnen können und bis jetzt fallen die Preise noch. Wir werden sehen. Ich hoffe immer noch auf den billigen Natriumspeicher.

Marcels Anlage ist auch kleiner als meine. Das treibt den Eigennutzungsanteil hoch genau wie hier trübe Tage.

Wenn der WR nicht grob lügt, wofür bisher nichts spricht, dann ist es aber so. Dem Zweirichtungszähler glaube ich auf jeden Fall.

5 Min ist viel zu grob. Verbraucher wie Wasserkocher oder auch die Taktung von Kochplatten oder Mikrowellen liegt da komplett darunter. Selbst bei Kühl- und Gefriergeräten wird das schon zu eng.

In der c't haben sie kürzlich solche Systeme getestet. Die richtig guten konnten selbst die Unwucht einer sich drehenden Waschmaschine ausregeln. Der Motor zieht da fast nur Strom, wenn es gerade "bergauf" geht.

Hmm, ja, die Sachen mit der Reserve ist natürlich schlau, wenn man davon ausgehen muss, dass der Akku sowieso nicht für den ganzen Tag reicht. Aber es bedeutet natürlich auch, dass man diesen Zustand auch nicht erreichen kann. Geht man von einem täglichen Verbrauch von vielleicht 8 kWh aus, und davon, dass so ein Balkonkraftwerk im Sommer durchaus mal 6 kWh macht, wird es schon eng. Ich bekomme jetzt rund um Equinoxe schon >4,5 kWh pro sonnigem Tag. An einer anderen Anlage (mehr Zellen, mehr Verschattung, unterschiedliche Himmelsrichtungen) sind es mit dem gleichen WR jetzt schon >6 kWh.

Und die getakteten Großverbraucher bekommt man mit einem 5 Minuten-Raster natürlich nicht eingefangen. Zwar würde der WR dafür sowieso nicht genug Energie abgeben, aber zumindest hat man dann den Teil, den er kann, selber verbraucht. Eben jene Lastspitzen gehen notwendigerweise in den Netzbezug ein. Das wiederum macht die Sache mit der Reserve noch enger, weil man zusehen muss, den Rest wirklich noch komplett wegzubekommen.

In der Zeit, wo ordentlich Sonne ist, will man auch so viel wie möglich gleich selbst verbrauchen, denn da ist die Situation eher, dass der Akku über kurz oder lang gar nicht alles aufnehmen kann. Da ist die Reserve sogar kontraproduktiv. Hier wäre es klüger, im Zweifel etwas in das Netz einzuspeisen, weil man es absehbar ohnehin nicht mehr in den Akku bekommt. Es hängt also auch davon ab, ob die Zellen gerade Strom liefern, und wie viel am jeweiligen Tag zu erwarten ist. Das meinte ich mit "die Regelung ist kompliziert". Das wird erst ruhiger, wenn wir über Akkus in der Dimension >5 kWh sprechen. Aber damit ist man preislich endgültig außer jeder Reichweite.

Ein Bekannter hat einen 10 kWh Akku (mit einer größeren Anlage) und auch noch ein E-Auto. Der kann tatsächlich an etlichen Tagen ohne Netzbezug durchkommen.

Definitiv nicht, zumal ich noch die Wirksamkeit der Maßnahme aus den genannten Gründen für begrenzt halte.

Marcel

Nein. Den Wasserkocher will ich nicht aus dem Akku versorgen und zwei oder dreimal am Tag für wenige Minuten ein falscher Wert ist für die Bilanz völlig egal.

Die Albernheit habe ich gelesen. Es ging nicht um Unwucht. Zwischen dem langsamen Links- und Rechtsdrehen der Trommel ist jeweils eine sekundenkurze Pause, durch die die Leistung um weniger als 50 Watt fällt. Es ist völliger Blödsinn, das ausregeln.

Weil Balkonkraftwerk und Akku für eine Vollversorgung onehin nicht reichen würde ich die Aufnahme aus dem Netz nicht auf null sondern auf

50 -- 100 W einstellen. Das läßt viel Luft für Schwankungen.

Hier weniger als 50 W und Taktzykluszeiten von einer Stunde beim einen, mehrere Stunden beim anderen.

Ja, wenn man einen Akku mit diesen 6 kWh hat. Akkus sind noch extrem teuer, die würde ich nicht so stark überdimensioneren wollen. Die sollen an möglichst vielen Tagen einen vollen Zyklus machen, um ihren Wert zurückzuverdienen. Angegeben sind sie mit mindestens 6000 Vollzyklen, zehn Jahre jeden Tag einen sind weit unter 4000.

Dito. Aber das war ein sehr sonniger Monat. So viel mehr wird es nicht mehr, auch wenn ich Meßwerte für den Sommer noch nicht habe.

Ja, mittags in der Ladephase. Ich dachte an das Entladen am Abend.

Prognosewert: Istwert des Vortages. Das Verfahren kommt auch für anderes verdammt dicht an die Zuverlässigkeit der Wettervohersage heran. Natürlich liegt das immer wieder mal voll daneben. Egal, beeinflußt den Jahressaldo kaum.

Dafür kam es mir zu regelmäßig vor, aber egal.

Vollversorgung rund um's Jahr bestimmt nicht. Aber an Sonnigen Tagen kann es (mit Speicher) schon einen erheblichen Beitrag leisten.

So genau habe ich es noch nicht geprüft, aber mir war, als würden die eher so nach 5 Minuten wieder abschalten. Aber es ist richtig, die bleiben jeder für sich unter 100W.

Nicht unbedingt. In der Sonnenzeit kann man ja direkt verbrauchen und gleichzeitig den Akku laden. Danach trägt einen der Akku noch eine Weile bis er leer ist. Diese Zeit kann man locker mit der Reserve strecken, denn es wird nicht bis zum nächsten Morgen reichen.

Ack.

Ja. Allerdings haben wir die ganze Zeit auch den Akkuwirkungsgrad vernachlässigt. der ist bei AC im Turn-Around auch nur 70-80%, bei DC etwas mehr.

Die Zyklen sind bei LiPO4 AFAIK nicht das primäre Problem. Die altern auch, wenn man sie nicht benutzt, nur etwas langsamer. Problem ist eher, dass er mit der Zeit immer kleiner wird. Der Effekt ist zudem nichtlinear. Im Anfang passiert so gut wie nichts. Zum Schluss geht es steil bergab. Interessieren würde mich eher, wie verlässlich die Angaben xx% nach x Jahren sind. Ich hoffe nicht so zuverlässig wie die Anzahl Betriebsstunden bei LED Leuchtmitteln. Das wäre ziemlich unwirtschaftlich. :-/

Tatsächlich hatte ich letztes Jahr im Sommer ähnliche Werte pro Monat. Das sagt natürlich noch nichts über die zeitliche Verteilung aus. Aufgrund der geringeren Sonnenstundenzahl und stärkeren Verschattung muss es jetzt faktisch intensiver sein. Ich denke ein wichtiger Puzzlestein ist die Temperatur. Wenn die Zellen heißer werden, sinkt die Durchlassspannung der Photodioden, wodurch sie sich früher kurzschließen und der Ertrag sinkt. Wobei bei Balkonkraftwerken ohne Speicher der WR in der Regel der begrenzende Faktor ist. Insofern sollte das auch nicht so wild sein. So richtig viel Erfahrung habe ich da auch noch nicht.

Auffällig ist noch, dass bei Diffuslicht ohne direkte Sonneneinstrahlung ein bewölkter Himmel ertragreicher ist als ein klarer. Etwa 100W statt

50W (2 Module). Weiß ist halt heller als blau. Es gibt wohl auch noch eine Abhängigkeit von der Lichtwellenlänge. Die Bandlücke von Silizium liegt im nahen Infrarot (IR-A). Je weiter man davon weg ist (blau), desto mehr (Rest-)Energie geht in Wärme, was zudem die Verluste erhöht.

Ah, OK.

Jetzt sind es aber schon deutlich mehr als zwei Zeilen. ;-)

Marcel

Eine PV Anlage in üblicher Dachgröße (10...15kWp) reicht auch nicht für eine Vollversorgung, ein Akku auch im höheren zweistelligen kWh Bereich ändert daran nichts.

Aber von ca. April bis ca. September kann auch eine 2kWp/800VA/5...7kWh Stecker-Solaranlage für ein Haus/Haushalt mit moderaten Verbrauch dieser Vollversorgung sehr nahe kommen - ich hatte das im Thread schon mal mit (korrigierten) Zahlen ungefähr überschlagen.

Und in der Hälfte der restlichen 6 Monate ist es eine Teilversorgung. Nur von ca. November bis ca. Januar ist es nicht nur länger dunkel, sonder auch öfter mal so weißes Zeugs auf den PV Modulen, da wird wenig bis nichts an PV Energie produziert. Empirisch: Module steiler stellen als früher empfohlen wurde, das ergibt auch im Winter (ohne Schnee) nennenswerte Erträge und die Überproduktion im Sommer wird kleiner. ...

Das ist ja deine Entscheidung.

6kWh ist für eine Steckersolaranlage mit DC Kopplung IMO nicht überdimensioniert, bei AC Kopplung wegen der geteilten Nutzung des 800VA Wechselrichters IMO schon.

Die Akkupreise haben sich in den letzten beiden Jahren deutlich und kontinuierlich nach unten bewegt.

Zur Wirtschaftlichkeit (auch) eines PV Akkus, kann ich die Onlinehilfe vom "Akkudoktor" Dr. Andreas Schmitz empfehlen:

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Laß doch einfach mal die 6kWh für deine Verhältnisse mit *2kWp* durchrechnen, es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit wirtschaftlich sein. (bitte wirklich rechnen lassen und nicht ohne Fakten versuchen zu diskutieren)

Am 05.04.25 um 11:18 schrieb Thomas Einzel:

Weißes Zeug? Was ist das? Gibt es das noch? ;-)

Das würde ich sowieso immer empfehlen. Erstens, weil es in der dunklen Zeit mehr bringt und nicht dann, wenn sowieso zu viel davon da ist. Zweitens wegen Verschmutzung. Und da meine ich nicht primär Pappschnee, sondern eher Pollen, Saharastaub etc. Das wäscht sich alles wesentlich besser ab, wenn das Modul steiler steht. Das bringt natürlich alles nichts, wenn man eine vorgegebene Dachschräge von z.B. 30° hat.

Die Frage ist, was sie demnächst tun.

Die Frage ist eher, was man als wirtschaftlich betrachtet. Balkonkraftwerke mit einigermaßen wenig Verschattung hat man je nach Montagekosten nach 3-5 Jahren wieder raus. Von solchen Zeiten können große Anlagen oder Akkus nur träumen.

Marcel

Stimmt. Das deshalb, weil es sich um Abfallstrom handelt, den ich derzeit wegwerfe und der Akku aus Kostengründen knapp dimensioniert wird. Die wenigen Tage im Jahr, wo das Angebot limitiert und besserer Wirkungsgrad hülfe, kann an vernachlässigen.

Da sind wir beide als late adopter im Vorteil. Bis wir einsteigen, werden Erfahrungswerte vorliegen.

Am 05.04.2025 um 11:30 schrieb Marcel Mueller:

Ja, wir liegen hier[tm] knapp 300m hoch, da gib es das noch ab und zu. Ein Stückchen weiter bei 500m+ ist sogar fast Verlass drauf, allerdings nicht für den Wintersport.

War aber viele Jahre das Mantra der oft selbst ernannten PV Experten. "Macht die Dächer voll", 20...25° da habt ihr den höchsten Ertrag, ja keinen Akku - schwups, alles Schnee von Gestern.

Es ging ja eigentlich um Steckersolaranlagen, die muss man nicht unbedingt aufs Dach bauen, ich habe zwei Module an einen Schaukelgestell, gut 60". Eine Finnhütte hätte auch eine passend große Dachneigung, habe ich aber nicht. ...

Wenn man alles selber baut, was man bei Steckersolar (bis auf einen Leistungsmesser im HV (Hauptverteiler)) auch ohne Elektromeisterbrief darf, kommt man auch auf solche kurzen Amortisationszeiten. Ein Akku ändert daran etwas, aber eher wenig. Was die angemeldeten PV Anlagen teurer macht, sind vor allem die Handwerkerkosten und zum Teil die Bauweise, wie Gerüste und Dachdeckeraufzüge für Dachmontagen usw., mitunter fordern die VNB neue HV - und da rede ich ich nicht von alten HV aus Bakelit.

Am 05.04.25 um 15:57 schrieb Thomas Einzel:

Naja, wenn man einen Abnahmepreis garantiert, der weit über dem Endverbraucherpreis liegt, kann das schon mal passieren.

Im Gegenteil. Das wäre sogar sehr dumm, weil man sich dann außerhalb des Blitzschutzbereichs des Hauses befindet. Das macht die Installation viel zu teuer, oder die Brandversicherung sieht darin eine grobe Fahrlässigkeit.

Ja, solche Winkel habe ich auch in etwa.

An Balkongeländern hat man eine reelle Chance, die Montage hinzubekommen.

Das war bisher nicht meine Wahrnehmung. Da war eher die Frage ob die Amortisationszeit nicht dessen Lebensdauer übersteigt.

Ack.

Ein Bekannter konnte sich zum Teil davor drücken. Da hat sein Junior (Alpenverein) die Module auf's Dach geschafft. Das ist aber älteres Zeug. Die Module waren da noch deutlich kleiner, vllt. 250W/Modul.

Marcel

Am 05.04.2025 um 18:27 schrieb Marcel Mueller:

...

Vor 5 Jahren eventuell noch - ja, vor 2...3 Jahren schon nicht mehr, heute sind die Preise tief genug (wenn man es entsprechend richtig dimensioniert, kalkuliert und einkauft, worst case geht natürlich immer) Für LiFePO4. Die PV Natrium-Ionen Akkus lassen irgendwie noch etwas auf sich warten.

Bei meinen ca. 1,98m² Glas-Glas Modulen jeweils ca. 25kg, da haben die Dachdecker wirklich was zu tun gehabt. Gerüst (und Aufzug) muss für die Dachdecker sein, selbst wenn sie es ohne Gerüst machen wollten, sieht das ihre Berufsgenossenschaft nicht so. Leider sind meine langen Zäune an keiner Stelle für einen sinnvollen Solarzaun geeignet, sonst hätte ich vermutlich nur diesen - die Erdung ist dabei auch nicht schwierig. Leicht (auch selbst) montierbar, keine Gerüste, im Bedarfsfall leicht zu reparieren.

Der Solarenergie-Förderverein -- die Quelle und der Vater des EEG -- sfv.de ist leider von Fanatikern und Ideologen gekapert worden. Der Gründer und langjährige Vorsitzende und Geschäftsführer Wolf von Fabeck hat von Anfang an die Notwendigkeit von Speichern betont. Er hat auch die nötige Überdimensionierung der Erzeugung zur Kompensation der Verluste -- bei Langzeitspeichern 75 % = 25 % Wirkungsgrad -- sowie deren Kosten korrekt und ehrlich vorgerechnet.

Über den Sinn und die Bewertung von "100 % erneuerbar" und der Kernenergie habe ich mit ihm oft und lange kontrovers diskutiert aber, wie es unter Ingenieuren sein sollte, stets in gegenseitigem Respekt und Übereinstimmmung in Sachfragen.

Mit dem heutigen Personal ist das nicht mehr möglich aber Verdrängen aus dem Verein lasse ich mich als Mitglied der ersten Stunde nicht.

H Thomas,

Ich warte immer noch auf die NiFe-Akkus, die angeblich unzerstörbar seine. Billig müssten die auch sein. Bei PV-Speicher müssen die nicht klein und leicht sein. Weiß jemand, warum man die nicht einsetzt?

Marte

Am 05.04.25 um 20:45 schrieb Thomas Einzel:

Ich weiß nicht. Ich speise vllt. 150 kWh/Jahr ein. Davon könnte ich günstigstensfalls vielleicht 120 kWh gewinnen (Wirkungsgrad). Das sind selbst bei sportlichem Strompreis (den ich nicht habe) gerade mal 40€/Jahr. Real also eher 20-30€/Jahr. Wie soll ich denn damit etwas finanzieren, was mehrere Hunderter kostet?

Ack. Die Gewichtsklasse habe ich hier auch. Aber bei ihm waren die halt wesentlich leichter, vllt. die Hälfte. Die konnte man mit einer Hand halten. Und mit einer Verseilung, mit der sie sie hochgezogen haben problemlos.

So nah am Boden? Hat man da nicht Verschattung ohne Ende?

Was ich eher mal spannend fände, wären amorphe Solarzellen in teiltransparenten Fensterscheiben. Die amorphen Zellen haben zwar keinen guten Wirkungsgrad, sind aber spottbillig herzustellen und haben vor allem ihr Wirkungsgradmaximum im Blau-grünen, was gerade in Schwachlichtsituationen vorherschend ist. Im inneren der Isolierglasscheiben wären sie auch optimal geschützt. Gerade für größere Glasfassaden, die sowieso eine Teilverspiegelung brauchen, wäre das ein nettes Addon.

Marcel

Am 05.04.25 um 23:36 schrieb Marte Schwarz:

NiFe? War das nicht das Zeug, was in den ersten Kofferradios nach dem Krieg drin war? Mir war als wäre die Energiedichte kaum höher als die einer Zitrone, oder verwechsle ich da etwas?

Marcel

Am 06.04.2025 um 12:01 schrieb Marcel Mueller:

Zu wenig PV Leistung? Damit sich Akkus bei Steckersolar lohnen müsste man IMO schon den Solarpaket I Rahmen ausschöpfen und einen passenden Standort haben, dann eine "2kWp/800VA/5...7kWh Stecker-Solaranlage".

Bei 150kWh Solarüberschuss p.a. könntest du ggf. eine Powerstation oder Elektrofahrräder laden.

Der Abschnitt oben "Vor 5 Jahren eventuell noch..." bezog sich nicht exklusiv auf Kleinst PV, sondern allgemein auf den Einsatz von PV Akkus (in zum Verbrauch dimensionierten PV Anlagen).

vermutlich gar nicht ...

Die Module würde ich nicht bis zum Erdboden gehen lassen, aber meine Zäune passen allein von der Richtung nicht.

Am 06.04.25 um 14:02 schrieb Thomas Einzel:

Für Speicher schon (0,89kWp STC).

Mehr bekomme ich mit vertretbarem Aufwand nicht montiert. Da müsste ich in schwindelerregender Höhe an die Hauswand, sprich ein Gerüst stellen (lassen). Auf einer Ausziehleiter trage ich ein 2 m² Modul bestimmt nicht nach oben. => unrentabel

Habe/brauche ich nicht.

Eben.

Marcel

Am 06.04.2025 um 14:57 schrieb Marcel Mueller:

...

alles ok

Meine Dach PV ist etwas größer als Steckersolar.

11kWp Südwest, 10kVA mit Ersatzstrom, 12,8kWh aber nur bis 20% Entladetiefe wegen der Ersatzstromfähigkeit. Meine Anforderung war eine 10kVA Drehstrom-Netzersatzanlage mit PV Generator, der Rest ist Kollateralnutzen >;->

Die Anlage ist seit gut 1 Jahr und 7 Monaten in Betrieb, bis Spätherbst

2024 aber nur mit 7,6kWp. Bisher >10MWh PV Erzeugung.

nun der hier interessante Teil "Akku" aus dieser EEG Anlage zum Vergleich:

Batterieladung bisher über alles 2793kWh Batterieentladung bisher über alles 2612kWh

Ich bezahle im Bezug 0,32Cent/kWh, d.h. 2612*0,32=835,84

Das einzige volle Jahr mit Daten ist 2024: 1817kWh Ladung, 1711kWh Entladung. 1711kWh weniger Bezug macht bei meinem Energiepreis 545€ weniger bezahlen.

Nun kann man große Zins- und Preiskapriolen veranstalten und ETFs ins Spiel bringen, aber das mal alles heraus gekürzt und zu den damaligen Preisen hat sich der Akku mit den Daten aus 2024 in ca. 15 Jahren amortisiert. Die PV Anlage wurde im Spätherbst 2024 auf 11kWp erweitert, mit dem Jahresergebnis 2025 könnte ich erst im Januar 2026 dienen.

Wenn man bei 12,8kWh und 2,8MWh Ladung in 19 Monaten mal kurz abschätzt, entspricht das ca. 218 Vollzyklen. Also 12/19*218 keine 140 Vollzyklen p.a. BYD spricht bei diesen LiFePO4 Akkus von 6000 Zyklen(+) und ca. 80% Restkapazität. Vermutlich ist der natürliche Alterungsprozess der Akkus bedeutsamer als diese geschilderten Lade-/Entladehübe.

Vom bisher einzigen vollen "Datenjahr" 2024 mal die Summendaten aus dem Hersteller-Rechenzentrum (SMA):

Jahresverbrauch 4275,43 kWh Netzbezug 1217,50 kWh Eigenversorgung 3057,92 kWh Jahresertrag 7337,39 kWh Eigenverbrauch 3126,16 kWh Netzeinspeisung 4450,25 kWh

Autarkiequote 72 % Eigenverbrauchsquote 43 %

Ich hoffe beispielhaft dargelegt zu haben, wie sich sogar 2023 noch teureren Akkus selbige lohnen können. Jetzt 2025 sind die Akkus billiger, die lineare Amortisationszeit könnte vielleicht einstellig werden (mit dem Tool vom Akkudoktor testen) und die Akku Vollzyklen kann man bei passender Auslegung für die Akku-Lebensdauer nahezu vernachlässigen.

Eben. Meine Grenze sind 5 Jahre. Bis dahin gewinne ich gar nichts für den ganzen Aufwand, erst danach setzt der Nettoertrag ein und geht mit Optimismus bis zehn Jahre.

Entgegen kommt mir dabei ein Staat, der alle Erparnisse und Staatsschulden rigoros weginflationiert. Profitieren werden davon die Eigentümer von Sachwerten, sprich die Reichen im Land. Kleine Leute haben Geldersparnisse, Reiche oft Hypotheken und stehen damit bei der Inflation ebenfalls auf der Gewinnerseite.

Wähler der "sozialen" Parteien können nicht rechnen und unser Schulsystem tut alles dafür, daß das auch bleibt. Wohlhabende achten darauf, daß ihre Kinder das wichtige außerhalb des staatlichen Schulsystems lernen, egal ob anstelle oder zu Hause zusätzlich.

Das ist eine ganz klassische Optimierungsaufgabe. Wenn man bei sehr kleiner Leistung anfängt hat man 100 % Eigennutzung und maximalen Ertrag. Darüber beginnt es zu fallen. Weiter oben gibt es mit Akku eine weitere Kurve. Ein kleiner Akku wird fast jeden Tag voll ausgenutzt, je größer er wird, desto mehr Tage fallen in kleinere Teilzyklen.

Dagegen steht, daß Anlagen mit der Größe pro kW und pro kWh billiger werden.

Die resultierende Kostenkurve hat ein Minimum.

Ich würde nicht empfehlen zu den 2023er Preisen zu kaufen, ein damaliges BYD HVS 1600€ Modul kostet jetzt aktuell 04/2025 ca. 850€.

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