Vier Stunden lang! Danach kostet es zur Zeit 0,0595 €/min.
23–7 Uhr ist es aber zeitgebührenfrei. Ultimativ nützlich zum nächtlichen Laden ist das freilich nur, wenn man das Auto bis 7 Uhr wegfährt. In der gebührenfreien Zeit läuft die Zeitberechnung nämlich weiter, musste ich feststellen.
Es gibt einen weiteren regionalen Anbieter. Der operiert bis heute ohne Zeitgebühren und trotzdem seh ich dessen Ladepunkte nicht durch Dauerparker blockiert. Beachtlich!
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A
Axel Berger
Das klingt sehr gut. Es erfordert aber ziemlich viel teure Infrastruktur. Da mir diese mit den geannnten Preisen kaum abgedeckt scheint, bezahlen sie wohl nicht die Nutzer sondern ich.
Künstlich verzerrte Preise zerstören den Markt und auf Dauer, wie an zahlreichen Beispielen nachgewiesen, die gsamte Volkswirtschaft.
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Thomas Einzel
Auf "es scheint" eine nachfolgende Kausalitätskette aufbauen halte ich für mehr als gewagt.
Du meinst auch Aldi, Lidl und Kaufland (AFAIK auch bei DC alle unter
49Cent/kWh) verschenken den teuren Strom aus ihrer teuren Infrastruktur? Nein man muss da nichts kaufen um zu laden.
Elektroenergie für Wohn- oder Geschäftsgebäude (ohne eignen Trafo) mit teilweise <30Cent/kWh und ab um die 10Euro im Monat erfordert Netzseitig beim VNB u.a. Hochspannungsleitungen, Umspannwerke Hoch-Mittelspannung, Mittelspannungsleitungen als ganzes Netz in alle Stadtteile/Dörfer, zahlreiche Mittelspannungstrafos, ein Niederspannungsnetz und Anschlüsse in die Häuser. Wer subventioniert denn all das, wenn 49Cent/kWh bei DC Ladern nicht kostendeckend wären?
Fragen über Fragen.
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Thomas Einzel
Am 27.04.2026 um 14:10 schrieb Hannes Kuhnert:
Ja, das Szenario wenn das alle so wollten/würden.
Bei AFAIK <5% BEV noch, ja.
Es kommt drauf an. Ich habe zu Hause bis auf die ersten 2 Ladeversuche danach immer nur mit Solarüberschuss geladen, aber das sieht die Mehrheit als Sonderfall. Natürlich muss das Niederspannungsnetz offenbar oft (=| immer) durch mehr/größere Mittelspannungstrafos ausgebaut werden. Die Dächer mit PV ohne eigenen Trafo haben zugenommen, mehr Wärmepumpen, mehr EV Lader. Das muss aber nicht alles bis zum ÜNB, viel davon wird im eigenen Ortsbereich wieder "verbraucht".
oft ja, aber nicht zwingend
Kann alles sein, schauen wir mal.
H
Hannes Kuhnert
Thomas Einzel hat geschrieben:
Warum würde es darüber wirtschaftlich nicht so funktionieren?
Die Frage der Netzbelastung habe ich schon zur Kenntnis genommen. Die besteht unabhängig davon, ob öffentliche oder private Ladepunkte errichtet werden, soweit nicht örtliche Speicherung oder Erzeugungs-Verbrauchs-Anpassung die Last reduziert.
T
Thomas Einzel
Am 27.04.2026 um 16:58 schrieb Hannes Kuhnert:
Kann schon, ich habe nur Zweifel.
Drehen wir das ganze mal um: Annahme in der Zukunft 95% BEV, 5% mit Verbrennungsmotor (also auch Hybride). 5% auf 95% wären 19x mehr. Du meintest "Der Proporz der beiden Ladeprinzipien wird ähnlich wie heute bleiben". Das hieße dann auch 19x mehr AC Laden, das würde mit "in der ganzen Nacht angesteckt lassen" nur mit dem 19fachen der AC Ladepunkte funktionieren - und an einer solchen Anzahl von kleinen AC Ladepunkten mit so einer Ladestrategie zweifle ich - weil es schwierig wird das wirtschaftlich zu zu betreiben. Und es geht ja mit DC Ladepunkten auch anders.
In der "vorgerechneten" Annahme mit 5h AC 11KW laden - wer möchte sein Auto wenn er z.B. 18:00 ansteckt (sofern ein AC Ladepunkt frei ist)
23:00 umparken?
Deswegen war mein Tipp, das es zukünftig im Verhältnis mehr DC Lader geben wird/könnte/geben müßte, weil 18:30 umparken und ggf. in der 1/2h einkaufen würde für viele funktionieren.
Das ist eine weitere Frage, die man in Grenzen auch über den Preis regeln könnte. Wenn in Arbeitsplatznähe ein DC Ladepunkt Mittags zum guten Preis vorhanden wäre, könnte man sich in vielen (nicht allen) Arbeitsverhältnissen legal die 2x 5...10min zum hinfahren, laden und nach 20...30min wieder zurückfahren nehmen. Rentnern könnte man zu solchen Zeiten auch das laden schmackhaft machen. Und die AFAIK ca. >40% mit Wohneigentum könnten sehen, ob sie eine PV aufs Dach bekommen, wenn das zeit-mäßig für sie auch zum laden passt. Viele Büroarbeiter können auch 'mal mobil arbeiten.
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Andreas Karrer
Hannes Kuhnert snipped-for-privacy@gmx.de:
OK, ich bin von lokalen Gegebenheiten (Zürich) ausgegangen, wo die Politik der Stadtregierung ist, dass in Wohngebieten gefälligst die Hausbesitzer Parkplätze und Ladestationen auf privatem Grund anzubieten haben, die Stadt wolle nicht öffentlichen Grund für Privatautos hergeben.
Aber es gibt Gegenden, die diesbezüglich gut ausgestattet sind, z.B. Tübingen: 22-kW-Lader der Stadtwerke findet man da an jeder Ecke, im
500-m-Umkreis um die Wohnung meiner Bekannten gibt's zwei (bald drei) Stationen mit 4 oder 2 Säulen, erst 1x war bei der allernächsten kein Platz frei. Preise sind moderat (42 ct/kWh), die Blockiergebühr fällt erst nach 4 Stunden an, ist bei 18 EUR gedeckelt, und zw. 24 und 8 Uhr gibt's keine Blockiergebühr. Man kann also die Karre um 8 Uhr abends anstöpseln und morgens um 8 abholen.
- Andi
A
Axel Berger
Wo keine konkreten Daten vorliegen, muß man schätzen. Das bedingt Fehler, ist aber besser als blind der Eigenwerbung zu vertrauen.
Wenn ich eines über Photovoltaik, E-Mobilität und alles drumherum weiß, dann daß es eine sehr ergiebige Quelle zum "Staatsknete abgreifen" darstellt. Es würde mich ganz extrem wundern, wenn ausgerechnet diese Firmen mit großen, gutbezahlten Fachabteilungen alles das selbst bezahlt hätten.
Köln hatte gerade eine Haushaltssperre, die vor allem die schwächsten und bedürftigsten der Gesellschaft traf. Rate mal, was nicht gekürzt sondern extra neu aufgelegt wurde.
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Einschließlich der Grundgebühr kostet mein Haushaltsstrom rund 45 Ct/kWh. Es gibt billigere Anbieter. die machen bei der ersten Krise die Grätsche, heben die Finger und lassen ihre Kunden hängen. Die Kosten tragen diese oberschlauen Kunden natürlich nichts selbst. 2022 wurden sie erfolgreich sozialisiert, also mir aufgebürdet.
A
Axel Berger
Das sehe ich nicht. Wenn 19 mal so viele Punkte den 19-fachen Umsatz machen, bleiben die Kosten und der Ertrag für den einzelnen genau gleich.
Ja. Aberves wären für alle der vielen ausschließlich die frühen Abendstunden. Eine solche Spitze wäre ein derzeit unlösbares Problem und sehr viele Hochleistungssäulen stünden sehr viele Stunden ungenutzt herum. Bei einer absehbar die ganze Nacht belegten Säule kann man die Leistung deutlich senken. Ohne Parkgebühren geht es im öffentlichen Raum der Städte ohnhin nicht mehr lange.
Ja, aber wer zu Hause bleibt braucht auch nicht zu laden.
T
Thomas Einzel
Am 27.04.2026 um 23:31 schrieb Axel Berger: ...
Ich weiß. Manchmal muss man zum passenden Zeitpunkt wechseln, ich bin aktuell beim AFAIK größten Energieversorger aus Thüringen (TEAG)und bezahle <10€ im Monat und knappe 29Cent/kWh. Hochgerechnet auf 1000kWh im Jahr kosten mich die kWh inkl. monatlicher Preise 39,6 Cent - das liegt eben an der geringen Energiemenge, die ich voraussichtlich benötige. "Verbrauche" ich weniger, steigt der Preis je kWh, aber in Summe würde er natürlich sinken.
Bei den windigen "Spezialangeboten" ganz kleiner Anbieter oder gar Vorkasse zum Billigstpreis war ich nie und werde das auch zukünftig nicht tun.
Der o.a. Energieversorger TEAG hat auch gut 250 Ladesäulen. Da kostet sowohl AC als auch DC 49Cent/kWh. Das würde, um mal wieder den Bogen zurück zum Ladethema zu versuchen, mich bei 20kWh/100km besagte 100km
9,80€ kosten. Bei EWE go (recht gutes Flächennetz) mit 52Cent/kWh wären das dann 10,40€ für 100km. Alles mit Anmeldung aber ohne Monatspreis und natürlich kein Roaming.
H
Hannes Kuhnert
Thomas Einzel hat geschrieben:
Keine Ahnung, müssen tut es jedenfalls kaum jemand.
Es gibt den Ansatz, nachts keine Langzeitstandgebühren zu erheben. Davon abgesehen ist es auch sinnvoll, ein Auto 17 Uhr anzustecken und 20 Uhr wegzufahren. Das 5-Stunden-Ding ist eine recht freie Annahme. Nach meiner Beobachtung werden die existierenden Wechselstrom-Ladestellen sehr vielfältig benutzt.
Dass öffentliche Ladestellen sich nicht wirtschaftlich betreiben lassen, wenn sie (fast) ausschließlich über Nacht benutzt werden, kann ich mir gut vorstellen.
Aber was macht, bestimmte Nutzungsmuster vorausgesetzt, die Quantität für einen Unterschied?
Warum sollte etwas, das bei einer großen Zahl von Autos und entsprechend vielen Ladepunkten wirtschaftlich nicht funktioniert, bei einer geringeren Zahl von Autos und Ladepunkten – „< 5% BEV“ – wirtschaftlich funktionieren?
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