Radio Caroline oder Sendemast auf dem Schiff Ross Revenge

Jul 13, 2026 Last reply: 19 hours ago 9 Replies

Moin.



Die Tage mal wieder Lost Places angeschaut. Da wurde Radio Caroline und sein letztes Schiff aus Piratensendertagen "Ross Revenge".



Laut Wikipedia ist der Sendemast 90 Meter hoch und es wurde auf Mittelwelle 1520 kHz mit 10 kW Leistung gesendet. Die Antenne ist also kürzer als Lambda/4.



Wie würde man den Mast auf einem Schiff aufstellen? Ich nehme an vom Rumpf isoliert? Oder verbunden und Einspeisung weit oben, dass unten keine Spannung mehr anliegt? cu. Juergen


Am 13.07.2026 um 15:26 schrieb Juergen:

Ich kenne das von Grenzwellen/Kurzwellen-Funkgeräten, z.B. 400 W SSB auf Segelyachten. Da wird ein Teil des isolierten Achterstaak als Sendeantenne genommen und unten eingespeist. Die Anpassung geht über vollautomatische Matchbox.

Am Mon, 13 Jul 2026 16:10:38 +0200 schrieb Leo Baumann snipped-for-privacy@leobaumann.de zum Thema "Re: Radio Caroline oder Sendemast auf dem Schiff Ross Revenge":

Interessant, wie viel Leistung da erlaubt ist.

Auf der Ross Revenge gab es einen dezidierten Sendemast das Motorschiff. Bei einem isolierten Mast stelle ich es mir gefährlich vor, im Sendebetrieb daran vorbei zu gehen. Ich weiß allerdings auch nicht, welche Spannung sich da einstellen würde.

cu. Juergen

Hallo Juergen,

Du schriebst am Mon, 13 Jul 2026 17:20:16 +0200:

"Ross Revenge".

(Braucht also 'ne dicke Verlängerungsspule an der Basis.) ...

(Fehlt das was am Satz?)

1520kHz sind was um die 200m Wellenlänge, was kannst Du "Zwerg" dagegen davon schon groß abkriegen? Insbes., wo Du so total fehlangepasst und fehlabgestimmt bist.

Am Mon, 13 Jul 2026 23:53:09 +0200 schrieb Sieghard Schicktanz snipped-for-privacy@SchS.de.invalid> zum Thema "Re: Radio Caroline oder Sendemast auf dem Schiff Ross Revenge":

...

Im Gegent4eil, es ist ein s zuviel im vorletzten Wort.

Hm. Ich hab mal den Sender Donebach besichtigt, als es ihn noch gab. 153 kHz, Wellenlänge 1960 m. Trotzdem waren die Fundamente der Abspannseile eingezäunt (und die Fußpunkte der Masten natürlich auch). Und da waren Menschen noch viel mehr fehlabgestimmt und -angepasst. cu. Juergen

Hallo Juergen,

Du schriebst am Tue, 14 Jul 2026 01:20:29 +0200:

Damit gibt das immer noch keinen Sinn. Ach, meintest Du vielleicht "Sendemast, da Motorschiff"? Da fehlt dann wenigstens auch noch ein Komma.

Schon, aber der hatte auch die 50-fache Sendeleistung und dementsprechend höhere Spannungen an allen aktiven Teilen. Da war die Einzäunung eher ein Schutz gegen direkten Kontakt als gegen Induktion.

Am 13.07.26 um 15:26 schrieb Juergen:

Ich denke nicht das der Mast dort als strahlendes Element diente. Das war wohl eher der Träger für das Draht Array, die eigentliche Antenne.

Am 14.07.26 um 01:20 schrieb Juergen:

Donebach war aber am Fußpunkt geerdet und wurde von oben gespeist.

Am 13.07.26 um 23:53 schrieb Sieghard Schicktanz:

Die Spannung zwischen Mast und der Erde bzw. dem Schiff in diesem Fall. Ich wollte da nicht dranlangen.

Hier am Beispiel einer ARRT-Antenne, unten sieht man den dicken Isolator

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Welche Sendeleistung da noch genutzt wurde, weiß ich nicht, KÖNNTE die ARRT-Antennen wurden oft mit einigen Hundert bis 2500 Kilowatt gespeist.

Am 13.07.26 um 15:26 schrieb Juergen:

Eines der Schiffe existiert noch und ist wohl ab und an auch für Besucher offen.

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Einfach mal anfragen, die beantworten sicher solche Fragen.

Gesendet wird von da aber leider nicht mehr (sondern aus Orfordness, ex. BBC World Service 648), nur noch das Studio ist da.

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