>> In den Kleingärten unter einem Mittelwellensender am Rande
>>> Hamburgs wurde in den 50gern die Fest-Beleuchtung mit
>>> Leuchtstoffröhren und ein paar Meter Draht realisiert.
>>>
>>> War gar nicht so einfach das zu verbieten. ( irgendeine Lösung
>>> hat man damals gefunden )
>>
>> Daß man es überhaupt verbieten mußte, steht natürlich außer
>> Frage. Deutschland, ich liebe dich!
>
> Das Problem hier war aber das das Fernfeld des Senders komplett
> versaut war. ( Sonst wäre es wohl auch ein ganzes weilchen
> nicht aufgefallen )
Das möchte ich fast für ein Gerücht halten. Wenn dem Feld eines mehrere hundert Meter hohen Senders in unmittelbarer Nähe am Boden Energie entzogen wird, betrifft das doch nicht den Teil der Welle, der das Fernfeld bildet (das dürften hauptsächlich die in Antennenmitte horizontal abgestrahlten Bestandteile sein).
Oder besteht der Versauungseffekt darin, daß die energiegeladene Fremd- Empfangsantenne wiederum als Sender wirkt und per Interferenz den einklichen Sender stört? Aber aus ihrer geringen Höhe dürfte sie nicht weit kommen, und daß "ein paar Meter Draht" (die bei Mittelwelle nicht mal in Resonanz sein können, da wesentlich kürzer als lambda/4) mit einigen -zig kW senden (Mittelwellensender haben bis zu 1 Megawatt ERP), halte ich auch für eine gewagte Annahme.
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