Am 15.02.2026 um 13:41 schrieb Axel Berger:
In einem großen Teil Leverkusens gab es vor 14 Tagen einen
> Überspannungsschaden auf der Mittelspannungsebene, der ins
> Niederspannungsnetz durchschlug und etlichen Schaden anrichtete. Für
> mich auf den ersten Blick seltsam haben die meisten Endgeräte es
> überlebt nur tausende Duhlauferhitzer wurden dahingerafft. Die hatte ich
> aus der Vor-Elektronik-Zeit kommend eher als besonders robust
> eingestuft.
>
> Den mechanischen Einschalter, der erst bei Mindestdurchfluß schließt,
> gibt es nicht mehr. Stattdessen hängen drei Leistungshablleiter direkt
> an der Versorgung. Der mittlere hat zumindest visuell überlebt, die
> beiden links und recht hat es aufgesprengt. Links sind zwei
> Anschlußbeine komplett weggebrannt.
>
>formatting link
> Wie wird so etwas mit 3 * 7 kW eigentlich heute geregelt? An/aus wie
> früher gibt es ja nicht mehr sondern sauber geregelte Temperatur. Sind
> das Triacs mit Schwingungspaket und stört das Geflatter im Netz nicht? >
>
Ganz Links die blaue "Pille" (Varistor) hat es auch gesprengt. Das war wohl ein überforderter Überspannungsableiter, der pflichtbewusst funktioniert hat. Kolateralschäden sind da nicht verwunderlich.