WLAN-Unterputz-Lichtschalter

Nov 28, 2025 Last reply: 7 months ago 8 Replies

Ich habe in der Wohnung bereits eine WLAN-Steckdose mit Tasmota in Betrieb. Gibt es solche Schalter auch für normale Unterputz-Ein-Aus-Lichtschalter, so dass ich das Licht manuell und zusätzlich auch über WLAN ein-/ausschalten kann?



Die Suche nach "Tasmota + Unterputz" bringt zwar irgendwleche Module, die für Unterputz-Einsatz gedacht sind, aber sie sehen mir zu groß aus als dass sie in die üblichen kreisrunden Aussparungen passen würden. Ich möchte/darf/kann aber keine zusätzlichen Aussparungen in der Wand ausbrechen. Ich möchte einfach nur den bisherigen Lichtschalter durch einen WLAN-Lichtschalter austauschen.



Ideal wäre ein Schalter mit Tasmota-Unterstützung (nein, Mediarath hat da nix), da bräuchte ich kein Gateway oder sonstige Zusätze, geschweige denn China-Server.


Am 28.11.2025 um 11:09 schrieb Wendelin Uez:

Ja sicher, viele verschiedene.

Shelly ist gut, gut dokumentiert, funktioniert ohne Cloud (kann aber eingeschaltet werden),und kostet nicht zu viel. Kann man auch mit Tasmota flashen wenn man will, oder evtl. schon kaufen. Ist aber eigentlich nicht nötig, die Shelly können auch so schon per Webinterface, Rest-Api und MQTT angesprochen werden.

Für Deine Zwecke wäre z.B. der Shelly 1 Mini Gen3 geeignet. Gibts aktuell für unter 10€ + Versand

Ja, AFAIK kann man sowohl Shelly als auch z.B. diverse Sonoff auf Tasmota umflashen. Bei Shelly sehe ich das aber als unnötig an, weil die Shelly-Herstellerfirmware im Prinzip genau das gleiche macht wie man mit Tasmota erreicht.

Ich habe diverse Shelly 1, 1pm, 2pm in Schalterdosen aus den

1970er-Jahren, z.B. sowas:

formatting link
Der paßt in typische Installationen rein. Ob er auch bei dir paßt mußt du probieren.

Für Doppelschalter gibt es das auch in doppelt.

Die Shelly-Geräte können lokal betrieben werden, ohne China-Server, ohne Cloud o.ä., mit einem einfachen REST-API oder mit Home Assistant. Sie sind keine Wundergeräte und haben auch nur die billigen ESP32 drin eingebaut wie der Chinaplunder, aber sie werden in Europa nach europäischen Standards seriös hergestellt, die Firmware wird gepflegt und dokumentiert. Den Mehrpreis gegen Aliexpress-Kracher sind sie für mich wert. Der kurze Drahtstummel geht als Antenne überraschend gut, aber eine vernünftige WLAN-Abdeckung brauchst du in der Wohnung trotzdem.

/ralph

Shelly Mini sind so klein, dass sie mindestens in eine tiefe UP-Dose mit dazu passen. Allerdings finde ich die Schraubklemmen schon fast zu klein, zu kurz.

Homematic hat UP-Schalter, die zu vielen normalen Steckerserien adaptiert werden können.

Auch die normalen Shelly passen in eine tiefe UP-Dose. Wenn da nur wenig Leitungen sind gehts gut, ansonsten wirds eng. Geht aber, habe ich hier 2 mal verbaut.

Naja, einen Tod muss man sterben. Mini mit maxi Schraubklemmen ist schwierig. Dafür dürften die in so ziemlich jede UP-Dose mit reinpassen.

mal ne ganz dumme Frage nebenbei:

Ich möchte die ganze Elektrik mit Nullleiter, Phasen, Kabelfarben etc. pp. ein bissl besser verstehen lernen und suche am besten sowas wie ein Lehrbuch für Elektriker-Azubis oder entsprechende Internetseite dazu. Kann mir da jemand was empfehlen?

Der Standardverlag hier ist meines (möglicherweise grob veralteten) Wissens der "Europa Lehrmittelverlag". Von dort kommen auch die Tabellenwerke,die imho jeder haben sollte, auch wenn er den Inhalt der Fachkundbücher weitgehend kennt.

Wenn es ein Altes sein darf/soll in dem noch die ganz alten Sachen (z.b. Eisen/Quecksilber-gleichrichter u.ä.) drin stehen dann:

Fachkunde Elektrotechnik 11. Auflage 1977

ISBN 3-8085-3011-1 (wahrscheinlich nur noch im Antiquariat)

Ja, da stehen auch noch Röhren, Transduktoren u.a. drin, aber auch Transistoren, Thyristoren, wie ein Oszilloskop funktioniert u.s.w.

Das war mein Berufsschulbuch - das ich immer noch habe. ;)

Ich zweifele ob so was in neueren Ausgaben noch zu finden wäre. Hat das jemand in neuer zum Vergleich?

Aber für reine Tabellen und Fakten zum Nachschlagen ist wohl der "Fridrich" aus dem Dümmler Verlag besser. "Tabellenbuch Elektrotechnik" genannt.

Bye/ /Kay

Keine Ahnung, kann sie nicht vergleichen. Mein Tabellen heißt genauso, Herausgeber Häberle, 12. Auflage von 1986.

Aus dem Verlag habe ich den Band 3 der mehrbändigen "Fachkunde für Elektriker" in der neunten Auflage 1960. Da geht es um Elektroinstallation in Gebäuden und damit hat mein Vater die komplette Installation in meinem Elternhaus selbst gemacht.

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required