Sternpunktbildung in Schienenfahrzeugen

May 26, 2005 9 Replies

Hi ihr!



Auf einem Arbeitsgerät, welches aus Stahl besteht und auf Schienen läuft, soll ein Stromverbraucher betrieben werden. Eingespeist wird das Arbeitsgerät über eine Motorleitungstrommel mit 3x400V/PE. Auf dem Arbeitsgerät soll nun ein Trafo installiert werden (zweistelliger kVA-Wert). Dieser soll dazu dienen 1.) einen Sternpunkt zu erzeugen und



2.) vermeiden, dass der PE-Schleifkontakt in der Motorleitungstrommel zum PEN mutiert. Die Unterspannungsseite des Trafos soll auch 400V haben.

Nun könnte man einen Spartrafo in Zickzackspannung verwenden, um Punkt 1 zu erfüllen. Da hier aber keine galvanische Trennung vorliegt, würden die unsymetrischen Restströme im doch wieder über den PE fließen? Andererseits kann man auch einen Trenntrafo nehmen, Typ DYZN5, und hier den "N" auf Geräte-PE legen, um ein TN-Netz zu erzeugen. Es soll kein IT-Netz erzeugt werden, um einen Iso-Wächter einzusparen. Wie denkt ihr darüber?



MfG Jörg


X-No-Archive: Yes

begin quoting, Jörg Offner schrieb:

Wenn die Schleifenimpedanz hinreichend klein ist, geht das, aber das ist nicht ganz einfach. Sie setzt sich nämlich aus der Impedanz des vorgelagerten Netzes, der Kurzschlußimpedanz des Trafos und den Leitungsimpedanzen zusammen, und da könnte es dann bei der relativ niedrigen Leistung eng werden -> rechnen!

(Was spricht denn - wirtschaftlich und vorschriftenmäßig - dagegen, den PE tatsächlich als PEN zu verwenden, also praktisch ein TNC-Netz zum Arbeitsgerät zu führen? Die Leiter kann man doch wohl hinreichend dick machen bei der gegebenen Leistung, und auf der Maschine könnte man ggf. den PEN auch wieder in PE und N auftrennen und ein RCD vorsehen. Oder eben einen fünften Leiter vorzusehen ...)

Gruß aus Bremen Ralf

Hallo,

warum keine Motor-Generator-Kombination einbauen, an Stelle eines Transformators ?

Im Zweifel würde ich einmal bei SIEMENS anrufen, die kennen sich mit so groben Methoden aus, die machen auch Ampelschaltungen in Deutschland, die so geschickt sind daß Schulkinder in D extra überfahren werden.

Genial diese braune subventionierte Polit-$-Firma der deutschen Fahne !

(Übrigens hat man mir in Moskau gesagt, daß die da Ihr Gewissen erleichtern, indem die viel Geld Spenden, so eine Art christliche Beichte Ihrer Straftaten in Deutschland ... wir haben uns dort gut amüsiert !)

mfG

Ingenieurbüro Baumann

formatting link
snipped-for-privacy@leobaumann.com

noch ein Nachtrag,

übrigens haben wir in Dorsten noch 3 Leich im Keller liegen, bei denen die Täterspuren zur Bundeswehr in Bayern führen ...

Germany, i like it ... :-)

mfG

Ingenieurbüro Baumann

letzter Nachtrag, ohne Kommentar:

Zitat aus der Werbung:" BMW, die " (braune) "treibende Kraft, boing, boing ! "

mfG

Ingenieurbüro Baumann

kein Geld, aber Macht, Macht doch, was Du willst ... :-)

Leo Baumann schrieb:

[das muss man wirklich nicht zitieren]

Kann es sein, dass du letzte Nacht zu viel gesoffen hast?

Marc

Ralf Kusmierz schrieb:

Tja, da verlassen mich meine Fähigkeiten, was Netztheorie angeht. Ist zumindest meine Auffassung richtig, dass nicht mehr als die Unsymetrien zwischen den Leitern über den PE der Zuleitung fließen können?

Vorschriftenmäßig spricht dagegen, dass lt. VDE 60204 Schleifringübertrager und Schleifleitungen nicht als PEN ausgelegt werden dürfen. Und zum TNC-Netz: Trossenkabel und zugehörige Trommel mit 4 Schleifringen ist schon gekauft ;.(((( Und ich bezweifle, dass es das Kabel überhaupt in 5x240qmm gibt. Am besten ist es generell, wenn so ein Maschinchen über Mittelspannung eingespeist wird, da stellen sich diese Fragen dann nicht.

Jörg

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Jörg Offner schrieb:

In symmetrischen Komponenten (Mitsystem, Gegensystem, Nullsystem) ausgedrückt fließt der dreifache Nullstrom. Nützt aber nichts, wegen u. a. VDE-Vorschrift.

VDE 0113 / DIN EN 60204 ?

Upps, das Wort "Schleifkontakt" war mir entgangen. Dürfen PE überhaupt über Schleifkontakte geführt werden?

Separaten PE ohne "Schleif" danebenhängen und "Nr. 4" auf dem Fahrzeug als N benutzen und wie einen aktiven Leiter isolieren? War nicht der erforderliche Querschnitt von (normalerweisen stromlosen) PE nach oben hin nicht ohnehin auf max. 16 mm^2 beschränkt, oder habe ich das falsch im Kopf?

Dann hast Du aber garantiert den Trafo auf der Maschine und eine "etwas" problematischere Zuleitung.

Gruß aus Bremen Ralf

Nee Marc, ich habe nicht zuviel gesoffen ...

als der Strauß und der Kohl und seine Bundeswehr in Bayern gemerkt haben, daß sie verarscht worden sind, haben die den Schwanz eingezogen. Leider sind die auf die Idee voll abgefahren zur Abwechselung 'mal wieder Rußland zu überfallen und haben entsprechende Vorbereitungen getroffen.

Peinlich wurde das für den schwarzen Bund, als die ein paar Leute aus eigenen Reihen beseitigen mußten als die das begriffen haben, noch peinlicher war es, daß die das tatsächlich gemacht haben ...

mfG Ingenieurbüro Baumann

Ralf Kusmierz schrieb:

Ja. Teil xxx für Hebezeuge. Steht da wortwörtlich so drinnen.

Ja, dürfen sie. Man muss nur zuverlässig dafür sorgen, dass sie sicheren Kontakt haben (zwei Bürsten statt einer usw.). Ist bei fast jedem Großkran so realisiert.

Der Querschnitt des PE's muss dem halben Außenleiterquerschnitt entsprechen. (oder ersatzweise über die Berührungsspannung gerechnet), ist hier aber nicht relevant. Bei einem 3x240/120 Trossenkabel ist das Problem das Gleiche.

Richtig. Der Trafo ist auf der Maschine. Hab ich ja so auch. Genau da liegt der Vorteil. Und die Zuleitung ist fast preisgleich zur Dickstromvariante. Besser isoliert, aber meist kleinerer Querschnitt.

MfG Jörg

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required