Telefonleitung verlegen

Hallo NG, ich möchte über 3 Stockwerke eines Hauses eine Telefonleitung verlegen und möglichst Aufstemmarbeiten vermeiden. Im Treppenhaus ist über diese Stockwerke hinweg zwischen den Treppen ein Stahlrohr montiert, an dem seitlich die Handläufe und das Geländer angeschraubt sind. Das Rohr selbst ist über angeschweißte Laschen an den Geschoßdecken verschraubt. Diese Laschen sind z.T. überputzt und nicht sichtbar. Frage: Darf ich in diesem Rohr eine Telefonleitung verlegen? Die Bohrungen im Rohr für den Leitungsein- und -auslaß würden sichtbar bleiben.

Klaus Beutel P.S. Bitte keine Mails an die "Von-Adresse" bei web.de Nachrichten an "kabe(ät)z(punkt)zgs(punkt)de" werden gelesen und beantwortet.

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Klaus Beutel
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"Klaus Beutel" schrieb im Newsbeitrag news:c5e104$iib0$ snipped-for-privacy@ID-74358.news.uni-berlin.de...

Hallo, sicher könnte man das, aber vorher würd ich einen Statiker, oder Info bei Bauamt holen, schließlich hat das Rohr eine "tragende" Funktion. Löcher im Rohr erhöhen nicht die Belastbarkeit.

gruß

Hokan

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Hokan von Bülow

Hokan von Bülow schrieb in Nachricht ...

Hallo Hokan. Das Stahlrohr hat einen Querschnitt von 40x40mm mit einer Wandstärkr von ca. 3mm. Es ist alle 3 m befestigt. Zwei Bohrungen von je 15mm Durchmesser im Abstand von 6 m schwächen das Rohr wohl nicht signifikant. Meine Bedenken bei dieser Art Steigleitung liegen lediglich bei den "Vorschriften". Das Rohr ist zwar so befestigt, daß es als Teil des Gebäudes betrachtet werden kann, aber es ist eben auch Teil des (demontierbaren) Treppengeländers.

Danke für Deine Antwort. Vielleicht meldet sich aber doch noch ein Installationsexperte mit einer Auskunft, die mich entweder ruhig schlafen läßt (Leitung in's Rohr legen :)), oder Alpträume verursacht (Wände aufstemmen ;().

Klaus Beutel P.S. Bitte keine Mails an die "Von-Adresse" bei web.de Nachrichten an "kabe(ät)z(punkt)zgs(punkt)de" werden gelesen und beantwortet.

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Klaus Beutel

"Klaus Beutel" schrieb im Newsbeitrag news:c5haii$1q3hp$ snipped-for-privacy@ID-74358.news.uni-berlin.de...

Hallo Klaus, wenns so ist, brauchst Dir keine Sorgen machen, da kannst Du die Leitung einziehen, achte aber darauf das die Bohrungen piko Gratfrei sind. Ich hab als E.-Installateur schon Leitungen durch totgelegte Schornsteine gezogen, also kann Dein "Rohr" als Schutzrohr angesehen werden.

Gruß Hokan

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Hokan von Bülow

Hi Klaus,

wenn Du ganz ruhig schlafen willst, dann kauf Dir für eine Hand voll Euro eine kleine Telefonanlage, die automatische Amtsholung mit drin hat und setz die im Keller direkt nach dem Hausanschluß. Alles danach gehört Dir, da mischt Dir niemand mehr herein. Die Spannungen auf diesen Leitungen (nach der Telefonanlage) liegen meist unter 25 V, was bisher nur bei einer Werkstattklingel zum Nachjustieren derselbigen gewungen hatte.

Gruß Martin

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Martin Schönegg

Hallo, die Antwort auf Deine Frage: Aber sicher. Ich frage mich: Warum fragst Du überhaupt, ob Du es "darfst"? Wer könnte es Dir erlauben oder verbieten? Das einzige was Du bedenken solltest ist: Der Zuständigkeitsbereich der Telekom endet an der ersten Dose (z.B. TAE oder IAE, Dose inclusive). Ab da ist es Dein Zuständigkeitsbereich, was Du dort machst ist Deine Sache. Schlimstenfalls könnte folgendes passieren: Du verursachst mit der Installation eine Störung an Deiner Telefonleitung durch z.B. Kurzschluß, Wackelkontakt, oder ähnliches und rufst die Störungsstelle an, erteilst einen Auftrag die Störung einzugrenzen bzw. zu beseitigen. Wenn die Telekom feststellt, dass die Störung aus Deinem Zuständigkeitsbereich herrührt, dann mußt Du ihre Aufwände bezahlen, das sind dann: Kosten nach Aufwand für Anfahrt, Arbeitszeit, event. Material. Noch ein Tipp: Achte darauf, dass Dein Kabel durch die Installation nicht beschädigt wird und dass alle Verbindungsstellen fest sind.

Gruß Peter

Klaus Beutel schrieb:

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Peter

Peter schrieb in Nachricht ...

Hallo Peter, die Frage nach dem "dürfen" hat zwei Gründe. Erstens soll nämlich die Telekom-TAE aus dem Erdgeschoß "in Eigenleistung" in das Dachgeschoß verlegt werden (gleicher Nutzer wie bisher). Zweitens erscheint mir die Leitungsführung in einem nicht als Kabelkanal erkennbaren Teil des Treppengeländers etwas ungewöhnlich. Sie wäre aber sehr praktisch. Wahrscheinlich werde ich aber den Vorschlag von Martin Schönegg aufgreifen und eine kleine Telefonanlage im Keller montieren. Dann werden sich wohl erst meine Erben wieder beim Umbau des Treppenhauses so richtig aufregen ;)

Vielen Dank für alle Anregungen Klaus Beutel P.S. Bitte keine Mails an die "Von-Adresse" bei web.de Nachrichten an "kabe(ät)z(punkt)zgs(punkt)de" werden gelesen und beantwortet.

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Klaus Beutel

Martin Schönegg schrieb in Nachricht ...

Hallo Martin, je mehr ich über die möglichen "Begleitumstände" dieses "Projektes" nachdenke, um so mehr gefällt mir Dein Vorschlag. Vielen Dank, Klaus Beutel P.S. Bitte keine Mails an die "Von-Adresse" bei web.de Nachrichten an "kabe(ät)z(punkt)zgs(punkt)de" werden gelesen und beantwortet.

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Klaus Beutel

Klaus Beutel schrieb:

Warum so kompliziert? Es geht doch viel einfacher: An das untere Ende deiner "Verlängerung" einfach nen TAE-Stecker dran und in die Telekomiker-Dose stecken. Oben ans Ende deiner Leitung setzt du einfach ne neue TAE-Dose. Kein Eingriff in die "Telekom-Hoheit", nix verbotenes, einfach ne Telefonverlängerung. Bist du der Eigentümer des Hauses? Wenn nein, dann würde ich diesen erst fragen, bevor du das Treppengeländer als Hohlrohr "mißbrauchst", ansonsten ist das gar kein Problem.

Viel Spaß beim Strippen ziehen.

Gruß

Gunnar Goldhammer

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Gunnar Goldhammer

"Klaus Beutel" wrote doppeltgemoppelt:

Dann schreibs ins from wo es hingehört!

Lutz

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Lutz Illigen

Hallo Klaus, nun da ich Dein Anliegen besser durchblicke, möchte ich Dir folgenden Vorschlag machen: Die erste TAE (die der Telekom) im Keller belassen wo sie ist, von dieser TAE abgehend das Kabel nach oben verlegen wie es dir am besten passt. Nur deswegen eine Telefonanlage einzubauen wäre unnötig, man bedenke dass sie auch ständig Strom verbraucht, selbst Geld kostet und programmiert werden muß. Ich habe den Eindruck, dass viele Leute noch die strengen Vorschriften der früheren Deutschen Bundespost in Erinnerung haben und sobald es um die Leitung geht, werden diese Erinnerungen wieder wach. Nun, bis vor einigen Jahren habe ich eben solche Installationsarbeiten für eine große Telekomunikationsgesellschaft gemacht. Die hier gemachten Vorschläge, die weitergehende Leitung mittels eines TAE-Steckers an die TEA-Dose anzuschließen wäre absolut unnötig. Also, die erste TAE-Dose öffnen und das weitergehende Kabel an die abgehenden Klemmen anschliessen, fertig. Da hat wohl jemand den Gedanken gehabt, da die 1. TAE von der Telekom zu Verfügung gestellt wird, darf auch nur sie da dran. Dem ist nicht so. Die weitergehenden Klemmen in der Dose liegen immer ganz rechts, die Belegung der Kontakte ist:

  1. a (ankommend)
  2. b (ankommend)
  3. w (Weckerleitung, hier nicht nötig)
  4. e (Erde, hier nicht nötig)
  5. b (weitergehend)
  6. a (weitergehend) Es gibt auch Dosen die zwei parallel geschaltete, nebeneinander liegende Kontakte für die ankommende b-Ader haben. Sollte es eine Dose mit LSA-Technik sein (ohne Schraubklemmen), dann braucht man ein spezielles Andrückwerkzeug um die Ader, die "mit" der isolierung in den Kontakt hineingedrückt wird, hat man es nicht dann tut es ein kleiner, flacher Schraubendreher und mit Gefühl auch.

Gruß Peter

Klaus Beutel schrieb:

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Peter

Peter schrieb in Nachricht ...

Hallo Peter, eigentlich wollte ich mich bei Dir per Mail für Deine Vorschläge und Infos bedanken, aber leider konnte die Mail nicht zugestellt werden.

Auf meine From-Adresse erhalte ich wöchentlich ca. 150 SPAM-Mails. Deshalb ist diese Adresse für mich zum Papierkorb geworden.;( Um auf Postings auch Mails erhalten zu können, das Scannen der Adresse durch Spammer aber zu verhindern, gebe ich meine Mailadresse eben so an: kabe(ät)z(punkt)zgs(punkt)de Diesen Rat gaben mir mehrere Experten aus der IT-Branche; bisher half es.

Gruß, Klaus

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Klaus Beutel

Hallo Klaus,

vielen Dank für den Tipp mit der Mailadresse, ich höre davon zum ersten mal und halte es für eine interessante Lösung, vorausgesetzt dass alle sie auch richtig interpretieren können. Leider akzeptiert mein Mailprogramm (Netscape Messenger 4.7) keine zwei Punkte rechts des (ät)-Zeichens. Der Grund dafür, dass ich meine richtige Mailadresse in den Groups nicht angebe ist der, weil ich sie mir erstmals durch die Offenlegung in den Newsgroups und den nachfolgenden Spam kaputt gemacht habe. Daraufhin habe ich mir eine eher für die Öffentlichkeit bestimmte, weniger "wertvolle" Mailadresse zugelegt (siehe unten).

Grüsse Peter Mailto: paschulze(ät)gmx(Punkt)net

Klaus Beutel schrieb:

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Peter

^^^^^^^^ ROFL

Gegen Zusendungen von ernst gemeinten e-Mails? Das glaube ich Dir gerne!

Grüße,

Günther

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Günther Dietrich

Ich kann nachfühlen wie frustrierend es ist, vom Rest der Welt ignoriert zu werden. SCNR, aber 150 Schrottmails _pro Woche_ ist doch ein Witz. Lustigerweise krieg ich auf meine oben angegebene und genau in dieser Form auch gültige Adresse keine Spams.

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Rolf Bombach

Na ich weiß net, von den Spammern würd ich mich gern ignorieren lassen ;-)

ACK, bei meiner im Header angegebenen Adresse (leider auch funktionstüchtig) eher pro Tag.

Wundert mich. ich werde erst so verspammt, seit ich viel im Usenet poste.

lg Ragnar

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Ragnar

snipped-for-privacy@gmx.net

gmx hat ein gutes Spamfilter. Da traut sich fast keiner mehr spam hinschicken.

Die schlimmsten Spamgeneratoren sind doofe Sekretärinnen, die mails mit langen CC-Listen verschicken. Wenn ein Spam-Adreßsammler sowas erwischt, dann holt viele arme Leute der Teufel, mit Würmern und Spam.

Und gegen solche dummen Gänse kannst dich nicht wehren. Du kannst nur die Leute, die mit Micro$oft OE wurschteln, höflich darum bitten, dich aus der Adreßdatei herauszulöschen. Denn dort grasen die Spamsammler gern herum, eben mittels CC-Listen.

Am Schluß hilft nur Adreßänderung, ca. 3 Monate lang.

MfG

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Franz Glaser (KN)

Fast keiner mehr? Bei mir 50 pro Tag, ohne dass die Adresse jemals in einer Newsgroup aufgetaucht wäre. Das ging von einem Tag auf den anderen los. Keine Ahnung wie das passiert ist, denn für mailing- Listen, Account-Anmeldungen und andere spamgefährdete Bereiche benutze ich immer eine andere. (Die bis jetzt von Spam verschont blieb ;-)

Das ist der eigentliche Grund für dieses Reply. Ich habe vor ca. 6 Jahren (am Anfang meiner Internet-Nutzung) beobachtet dass eine Adresse die in einer NG verwendet wurde nach ca. 3 bis 6 Wochen wieder Spamfrei wurde, d.h. die Spammer haben nur kürzlich im Usenet benutzte Adressen verwendet. Aber als ich letztes Jahr aufgehört habe eine Reply-fähige Adresse(1) zu benutzen habe ich das Gegenteil beobachtet. Die wird jetzt noch genauso "bespammt" wie vor einem Jahr. Ist diese Entwicklung sonst auch jemanden aufgefallen?

Georg

(1) Die Adresse weiter zu benutzen hätte keinen Sinn gehabt, denn hätte ich eine sinvolle Mail unter den 1000 Spammails pro Tag entdeckt? Kaum. So hätte nur jemand auf PM gewechselt und sich geärgert dass ich nicht antworte.

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Georg Seegerer

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