Toaster spinnt

Hallo,

ich habe mal ein hoffentlich etwas einfacheres Problem.

Ich habe einen Toaster bei dem das Toast-Fach beim Drücken nicht mehr unten bleibt. Wie ich hörte wird das elektrisch geregelt. Mich nervt das tierisch, dass ich das Fach jetzt immer manuell gedrückt halten muss, um ein paar Toasts zu bekommen.

Weiß jemand, ob man das einfach selbst reparieren kann und wie?

Der Toaster ist zwar schon sehr alt, aber sehr gepflegt und hat außerdem einen Grill zum Überbacken. Ist also nicht so ein billiges Teil für 9,90 Euro. Hatte AFAIK damals so ca. 70 Euro gekostet.

Hat jemand Hinweise?

MfG K.G.

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Klaus Gurn
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Klaus Gurn schrieb:

elektromagnetisch

kommt drauf an was kaput ist und wie das Können des Bastlers ist. So wie du fragst, hast du wohl eher keine Ahnung von der Matierie und solltes dann die Finger weglassen.

Ein Wohnungsbrand, eventuell sogar mit Personenschäden, kann dich sehr teuer zu stehen kommen!

Fachmann ran lassen!

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Fritz Müller

Klaus Gurn schrieb:

Unten im Gerät ist ein elektromechanische Haltevorrichtung, die meist in eine Nase am Hebel eingreift.

Vermutlich ist einfach diese Plastiknase abgebrochen.

Lass es. Zum Öffnen brauchst du vermutlich Spezialschraubendreher und das Plastikteil wirklich stabil zu reparieren ist schwierig. Schade um die Zeit, kauf dir lieber einen neuen Toaster dafür.

Mit freundlichem Gruß

Jan

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Jan Kandziora

Die schon erwaehnte abgebrochene (oder abgenutzte) Haltenase ist wahrscheinlich. Was auch vorkommt ist, dass sich unten soviele festgebackene Kruemel und dergleichen abgesetzt haben, dass die Mechanik nicht mehr richtig einruecken kann.

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Joerg

Joerg schrieb:

hatte einen Toaster, bei dem war der Haltemechanismus einfach eine Spule, die ein Stueck Blech des Auswurfs "festmagnetisierte"; aus irgendeinem Grund war das Blech leicht nach oben gebogen, der minimal vergroesserte Luftspalt fuehrte zu einer nicht mehr ausreichenden Haltekraft des Magneten (hab aber vorher auch in der Elektrik gesucht und - ergebnislos - Spule, Freilaufdiode und Schalttransistor durchgepiepst)

Gruss, Matthias Dingeldein

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Matthias Dingeldein

Da reicht u.U. schon eine Schicht aus festgebackenen Mohnkruemeln :-)

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Joerg

Hmm, also unseren guten alten Rowenta (ich denke Baujahr um 1980) der das genau entgegengesetzte Problem hatte, habe ich mit einem normalen Kreuzschlitz bis auf die letzte Schraube zerlegt (Arbeitsaufwand irgendwo unter 5 Minuten), die erw=E4hnte Bimetallkonstruktion von Br=F6selzeugs befreit und seither geht er wieder.

Bei diesen alten Dingern ist da ein waagrechtes Bimetallelement eingebaut, welches mechanisch einrastend die ganze Konstruktion unten h=E4lt. Biegt sich das Element bei Erw=E4rmung entsprechend durch, rutscht irgendwann die Nase in eine Ausnehmung des Bimetallstreifens und das Brot ist drau=DFen. Der "Helligkeitsregler" verschiebt schlicht die Position der Ausnehmung und damit den Ausl=F6sepunkt relativ zur Durchbiegung des Bimetalls. Bei dem guten St=FCck ist noch alles aus Metall und die Seitenteile sind aus einem schwarzen Duroplast.

Kurz: Probieren geht =FCber Studieren, wenn das Ding alt genug ist kann das leicht gehen.

sg Ragnar

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Ragnar Bartuska

Bei mir war schon an 2 Ger=E4ten ein Draht der Spule gebrochen, einmal direkt am Wickelk=F6rber der innere Anschluss. Da war dann nix mehr zu machen :-(

Ralf

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Ralf Haboldt

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