transportable Energieversorgung mit 2 kW

Jul 28, 2004 63 Replies

Ist mir nicht aufgefallen. Zinnpest ist ein Reinzinn- Problem, unter 13°C verwandeln sich tetragonale Zinn- kristalle in ein graues Pulver von 20% geringerer Dichte um. Bei -48°C ist die Umwandlungsgeschwindig- keit maximal, bei noch tieferen Temperaturen wird sie schnell niedriger. Oberhalb 162°C würde sich Zinn ebenfalls umwandeln, man dürfte gar nicht löten damit ;-). Naja, deshalb wurden ja auch die Zinnlegierungen erfunden. Es soll sogar Consumer- Elektronikgeräte geben, welche Temperaturen unter Null ausgehalten haben sollen.

*bg* Ich frag mich allerdings, warum diese Geräte so teuer sind. Einerseits gibt es kleine Kompressorkühlschränke für 100E aus Fernost (230V 50Hz), andererseits kann eine elektronische Kommutierung doch gar nicht sooo teuer sein, siehe billigste PC-Ventilatoren. Will hier Danfoss einfach absahnen?

:-)

In unserem Gartenhaus stehen einige funktionierende Beispiele. Im Winter ist es da drin regelmässig unter -10 °C, der Fernseher lebt seit

10 Jahren gut damit.

Gruss Andreas

Am Fri, 06 Aug 2004 16:27:02 +0200 hat Rolf Bombach geschrieben:

Vielleicht. Vielleicht ist auch einfach der Markt so klein. Außerdem im Bereich Camping/Freizeit/Boot/Hobby angesetzt und daher offenbar nicht so preisempfindlich (absahnen? :-) ). Ich hatte damals ja schon überlegt, so einen Kleinkühlschrank (140,-) an einem 230V Konverter zu betreiben, aber auch 50*55*55cm o.ä. wären dann kaum in den Kofferraum gegangen (Ich habe keinen Kombi), Masse (25kg 10kg) und Verbrauch (im Mittel 30W 12W) sprachen dagegen. Daß ein Billigwechselrichter (100..150W) den 230V/95W Motor überhaupt vertragen hätte ist auch unwahrscheinlich und mit einem teuren zahlt sich das ganze nicht mehr so aus.

Die "Engel" Schwingkolbenkompressor-Kühlgeräte sind mWn noch deutlich teurer.

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