Welchen Innenwiderstand hat dieser Transformator?

Wenn ein Transformator ausgangsseitig belastet wird, geht die Spannung zurück, und zwar in einem Maße, das hauptsächlich den nicht-idealen Eigenschaften
zuzuordnen ist - vor allem Widerstand der Wicklungen. Und für dieses Verhalten kann man dem Transformator einen "Innenwiderstand" zuordnen.
Was aber ist, wenn der Eisenkern sekündärseitig geteilt (halbiert) und die Sekundärwicklung nur um eine Hälfte gewickelt ist? Die (unbelastete) Sekündär- spannung wird dann wohl die Hälfte sein. Was aber ist mit dem Innenwiderstand? Ich vermute stark, dass der dann sehr viel anders ist, als wenn die Sekundärwicklung um beide Kernhälften geht.
Nehmen wir an, alle - mehr oder weniger - relevanten Daten seien gegeben, wie Spannungen, Windungszahlen, Kerndaten, max. magnetische Fluss (primärseitig) usw.
Wie ist in diesem Fall der sich ergebende Innenwiderstand?
Gruß Manfred
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Manfred Ullrich schrieb:

Stark induktiv, man Streuinduktivität.
Gruß Dieter
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Manfred Ullrich schrieb:

Dieter hat aufs Wesentliche bereits hingewiesen
Eingestzt zB Streufeldtrafo mit mag. Nebenschlu. Siehe Neonreklame.
-- mfg hdw
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Manfred Ullrich schrieb:

Danke, Ihr beiden. Hab gegoogled und bin fündig geworden.
Gruß Manfred
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Aber nun habe ich doch noch eine Frage, deren Beantwortung ich nicht gefunden habe.
Wie sieht das Ersatzschaltbild von einem Trafo aus mit M-Kern, bei dem die Primärwicklung auf dem mittleren Steg und zwei (getrennte) Sekunderwicklungen jeweils auf den beiden Außenstegen sich befinden. Vernachlässigt seien hierbei Kapazitäten, Eisen-Ummagetisierungsverluste und ohmscher Widerstand der Wicklungen.
Dank und Gruß Manfred
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Manfred Ullrich schrieb:

Egal welche Bauform der bertrager besitzt, er kann mit einem T-Glied erschlagen werden. Querimpedanz bestimmt die Kopplung whrend die Lngsimpedanzen(besonders die ausgangseitige) den Innenwiderstand magebend bestimmt. -- mfg hdw
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Horst-D.Winzler schrieb:

Hallo,
in diesem Falle wohl nicht, es geht ja nicht um ein Zweitor, sondern um ein Dreitor weil der Trafo ja zwei getrennte Sekundärwicklungen hat.
Bye
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Ja, stimmt, Uwe, und wie sieht so ein Ersatzschaltbild aus? Ich wiederhole und ergänze meine Beschreibung:
Wie sieht das Ersatzschaltbild von einem Trafo aus mit M-Kern, bei dem die Primärwicklung auf dem mittleren Steg und zwei (getrennte) Sekunderwicklungen jeweils auf den beiden Außenstegen sich befinden. Vernachlässigt seien hierbei Kapazitäten, Eisen-Ummagetisierungsverluste und ohmscher Widerstand der Wicklungen - und die Übersetzung sei 1:1.
Warum möchte ich so ein Ersatzbild sehen? Ich vermute, dass es überraschende Eigenschaften enthält.
Gruß Manfred
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Ich möchte ergänzen, damit es keine Missverständnisse gibt:
Das windungszahlmäßige Übersetzungsverhältnis sei 1:1:1.
Manfred
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begin quoting, Manfred Ullrich schrieb:

Wohl relativ simpel: Es gibt eine Haupt-(Quer-)Reaktanz, und an deren "heißes" Ende sind nicht zwei ("T-Glied"), sondern drei Längsreaktanzen ("Streuinduktivität") angeschlossen, also ein T mit drei anstatt zwei Armen am "Querbalken".
Ein abweichendes Übersetzungsverhältnis läßt sich dann durch einen nachgeschalteten idealen Transformator modellieren, bringt also keine prinzipielle Änderung. Die Impedanzmatrix sollte nicht allzu kompliziert aussehen, eben eine ganz normale symmetrische 3x3-Matrix - habe gerade keine Lust zum Rechnen.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Hallo Ralf, Du brauchst ja nicht zu rechnen, sondern nur das Ersatzschaltbild angeben. Wenn ich Dich richtig verstanden habe und demgemäß ein Ersatzschaltbild male (mit den zwei Sekündärspannungen), sehe ich nicht jene erwartete "überraschende Eigenschaft". Um Dich nicht voreingenommen zu machen, will ich jetzt nocht nicht sagen, was die "überraschende Eigenschaft" sei.
Gruß Manfred
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Manfred Ullrich schrieb:

Willst du trollen?
Gruß Dieter
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Ganz und gar nicht! Nun, wie sieht das Ersatzschaltbild aus?
Gruß Manfred
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Manfred Ullrich schrieb:

Forderungen zu stellen, ist wohl kaum dein Part ;-)
--
mfg hdw

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begin quoting, Manfred Ullrich schrieb:

Hokus, pokus, simsalabim?
Ersatzschaltbild:
______ u1 o-->--|______|----- i1 Z1 | ______ | u2 o-->--|______|-----* u* i2 Z2 | ______ | u3 o-->--|______|-----* i3 Z3 | - | | ZH | | | | - | ---
ZH: Hauptreaktanz Z1, Z2, Z3: Streureaktanzen u1, u2, u3: Spannungen i1, i2, i3: Ströme
ik = (uk - u*) / Zk u* = ZH * Summe(ik)
Übertragungsverhalten:
(i1, i2, i3) +1 0 0+ +Z1 Z3 Z2+ +Z2*Z3 0 0 + ZH*[(Z1 + Z2 + Z3)*|0 1 0| - |Z3 Z2 Z1|] + | 0 Z1*Z3 0 | +0 0 1+ +Z2 Z1 Z3+ + 0 0 Z1*Z2+ + u1 + -------------------------------------------------------- * | u2 | Z1*Z2*Z3 + ZH*(Z1*Z2 + Z1*Z3 + Z2*Z3) + u3 +
(alle Größen komplex)
Unnu?
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Danke, Ralf, das werde ich mir in Ruhe zu Gemüte führen.
Kannst Du Folgendes beantworten (Trafo wie vor beschrieben, also: M-Kern, Mitte Primär u1, links und rechts je Sekundär u2 und u3, alle Cs=0, alle Rs=0, Windungszahl gleich):
Du speist bei u1 ein; was ergibt sich für u2 gegen Masse, wenn u3 gegen Masse kurzgeschlossen ist?
Gruß Manfred
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Manfred Ullrich schrieb:

Ließt sich nach Uniaufgabe? Bei deinem Beispiel prim. Spule > Anker. Je eine der beiden sek. Spulen auf einem der beiden Schenkel ergibt Halbierung des mag. Flußes. Somit entspreched niedrieger Querinduktivität.
--
mfg hdw

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begin quoting, Manfred Ullrich schrieb:

Was für Cs?

Die Glg.
(i1, i2, i3) +1 0 0+ +Z1 Z3 Z2+ +Z2*Z3 0 0 + ZH*[(Z1 + Z2 + Z3)*|0 1 0| - |Z3 Z2 Z1|] + | 0 Z1*Z3 0 | +0 0 1+ +Z2 Z1 Z3+ + 0 0 Z1*Z2+ + u1 + -------------------------------------------------------- * | u2 | Z1*Z2*Z3 + ZH*(Z1*Z2 + Z1*Z3 + Z2*Z3) + u3 +
ergibt für i2 = 0 und u3 = 0
u1 i1 = -------------------- * (Z3 + ZH) Z1*(Z3 + ZH) + Z3*ZH
u1 i3 = - -------------------- * ZH Z1*(Z3 + ZH) + Z3*ZH
u1 u2 = -------------------- * Z3 * ZH Z1*(Z3 + ZH) + Z3*ZH
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Kapazitäten
Ja, so wie Dein Ersatzschaltbild sagt. Und dann sähe wohl Deine Formel für u2 und u3 (jeweils ohne Belastung) so aus:
u1 * ZH u2 = u3= ------------ = (u1)/2 Z1 + ZH
Also u2+u3=u1, was ja wohl sein muss - oder? Woraus sich ergibt, dass Z1=ZH sein muss. Und da Z2=Z3=ZH/3 ist (oder nicht?), ergäbe sich oben bei Deiner Rechnung für u2 = (u1)/5. Aber ich meine, dass dort (wenn u3=0) u2=u1 sein muss. Und das hieße dann, das Ersatzschaltbild stimmt nicht. Lass Dir das mal - gründlich - durch den Kopf gehen.
Gruß Manfred
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begin quoting, Manfred Ullrich schrieb:

Und was haben die an einem Trafo und seinem Ersatzschaltbild verloren? (Ich gehe davon aus, daß wir das Ersatzschaltbild bei einer festen Frequenz betrachten, da ist dann alles hübsch ohmsch-induktiv.)

Aus der Formel hatte ich es entnommen.

Nö. Wenn die beiden Ausgänge unbelastet sind, dann ergibt sich deren Spannung als
u1 * ZH u2 = u3 = u* = ---------- Z1 + ZH
aus dem Spannungsteiler Z1 und ZH.

Oder nicht. Die vier angegebenen Impedanzen sind i. a. völlig unabhängig voneinander, wobei praktisch immer |Z1| << |ZH|, woraus
u2 = u3 ~ u3
folgt. Über die Hauptreaktanz fließt immer nur der relativ kleine, fast völlig induktive Magnetisierungsstrom, während die Betriebsströme weitgehend über die relativ kleinen Streuimpedanzen fließen. (<http://de.wikipedia.org/wiki/Modell_des_Transformators#Ersatzschaltbild gefällt mir nicht so gut.)

Ich gehe davon aus, daß mein Ersatzschaltbild stimmt, aber Deine Rechnung nicht.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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