Wie kriegt man HiFi-Stereo + Digitaldaten durch ein paar 100 Meter Kabel?

Volker Gringmuth schrieb:


Für Musik ja. Aber auch für's Sprachverständnis? Das würde mich wundern.

Schon. Die Erfahrung im konkreten Fall zeigt, dass das in großen Bereichen zu erheblichen Schwierigkeiten mit dem Sprachverständnis führt. Durch die diversen Reflexionen kommt speziell hinten in der Mitte hinten nur noch ein einziger kaum verständlicher Klangbrei an.

Nicht nur dort. ;-)

Lautsprecher - Boden/Bänke/Leute - Decken - Wände

Im Klartext: Eigentlich alles in einem Raum mit Echo. Bleibt also nur, dieses so weit wie möglich zu eliminieren.
Was die akustischen Grundlagen betrifft: Im Studium hatten wir gleich zwei Hi-Fi-narrische Professoren. Der Mess- und Regeltechniker und der Elektroniker, wobei Letzterer auch noch Profi-Opernsänger war. Hat er aber mit seiner Professur dann aber aufgegeben. Aber er hat auf freiwilliger Basis ein Akustikseminar angeboten, das ich auch besucht habe. So gesehen habe ich die Akustik gleich mit 3 Fächern reingezogen.

Es geht um ZWEI Lautsprecher pro Leuchte, die unabhängig voneinander bedient werden soll. OK, "Stereo" ist da wohl nicht ganz der passende Begriff. Technisch gesehen ist das aber identisch.

Ist auch noch nicht ganz ausgegoren. Habe an 24 Volt gedacht. Ob jeweils mit eigenem Netzteil oder einem zentralen mit wuchtigen Querschnitten, weiß ich noch nicht. Wollte erst mal wissen, was so üblich ist, bevor ich mich in irgendwas reinsteigere, was dann nicht funktioniert oder unbezahlbar ist.

Die Lautstärke nimmt mit dem Quadrat der Entfernung (im Freifeld) ab. Weil sie oben hängen, können sie ziemlich nah an die Köpfe gebracht werden. Außerdem haben sie Richtcharakteristik, so dass man die anderen Lautsprecher nicht unbedingt hört. Aber am Ende gilt natürlich: Versuch macht kluch. Weil ich die Delay-Notwendigkeit nicht ausschließe, muss ich sie jedenfalls mal vorsehen.

Vermute ich auch. Aber das menschliche Gehör nimmt oft schier Unglaubliches wahr. Mit einem zusätzlichen Delay ist man dann auf der sicheren Seite.

Das Signal kommt selbstverständlich aus einer Zentrale. Ob das nun Wumm direkt auf die Lautsprecher geht oder nur leise die einzelnen Verstärker anspricht, ist im Moment noch offen. Wie gesagt - erst mal möchte ich wissen, was in der Branche denn so üblich ist, bevor ich mir eine blutige Nase hole.
Von 64 verfügbaren Kanälen sind 30 weg. Für das Delay zwischen den beiden Lautsprechern könnte man noch eine Adreese vergeben. Und dann nochmal 10 Adressen für das Delay der einzelnen Leuchten. Macht 41 Adressen.

Und das Ganze dann 2 mal. Ist dann auch wieder "Stereo".
--
Servus
Christoph Müller
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Christoph Müller schrieb:

Hallo,
Theorie und Praxis sind zwei paar Stiefel. Kirchenbeschallung und Hi-Fi unterscheiden sich möglicherweise auch ein wenig.
Bernd Mayer
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Bernd Mayer schrieb:

Hast Recht. Ein Praxissemester beim TÜV in München Fachbereich Schall- und Schwingungsmessung habe ich auch noch gemacht.
--
Servus
Christoph Müller
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Bernd Mayer schrieb:

Natürlich unterscheiden sie sich. Was ich damit sagen wollte, ist eigentlich nur, dass aus den Lautsprechern das rauskommen soll, was vorne ins Mikrofon rein kommt und dass ich unbeabsichtigte Verzerrungen und z.B. das Kappen hoher Frequenzen nicht mag, weil sie das Sprachverständnis beeinträchtigen. Wenn man was absichtlich reinmischen will und gute Lautsprecher und Übertragungswege hat, dann kommt dort auch das Beabsichtigte raus. Mit Glump kommt ganz was Anderes raus. Meistens Unangenehmes, das man nur schwer bis gar nicht in den Griff bekommt.
--
Servus
Christoph Müller
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Christoph Müller schrieb:

Hallo,
es zählt was bei den Zuhörer ankommt, das kann sich wegen Reflektionen oder Hall und durch mehrere Schallquellen arg von dem unterscheiden was aus den Lautsprechern kommt. Verzerrungen oder Frequenzgangprobleme der gesamten Elektronikkette spielen dagegen überhaupt keine Rolle beim Stand der heutigen Technik!
Man kann bei sowas auch leicht eine Menge Geld in den Sand setzen. Nach Deinem posting empfehle ich dringend eine Fachfirma mit Erfahrung. Am falschen Ende zu sparen lohnt sich nicht. Es sind ja wohl öffentliche Gelder und damit sollte verantwortungsvoll umgegangen werden. Jeder fängt irgendwann an aber muss es denn gleich eine Kirche sein?
Bernd Mayer
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Bernd Mayer schrieb:

Soweit richtig. Zuhrer mchte aber auch zB die Stimme die hrt, dem Vortragenden zuordnen knnen. Ich empfinde es als strend, wenn ich zwar die Person vorne sehe, die Stimme aber sonstwoher kommt ;-)
-- mfg hdw
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Horst-D.Winzler schrieb:

Gut, das ist nun das endgültige Argument, auf jeden Fall mit Delay zu arbeiten.
--
Servus
Christoph Müller
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