Zirkulation einer Kaltwasserleitung

Hallo NG,
jeder kennt im Warmwasserbereich die Zirkulationsleitung mit
zugehöriger Pumpe. Ich habe jetzt hier ein Projekt, wo ich Kaltwasser
"herstelle", also durch eine Maschine kühlen lasse, so dass es ca. 5°C
hat. Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich für die ca. 5-8
Verbraucher (Abkühlduschen einer Wellnessanlage) hierfür eine separate
Zirkulationsleitung verlegen sollte. Das "Kaltwasser" in der
betreffenden Region (nein, nicht Europa, das Projekt ist in Asien) hat
eine Temperatur von 10-30°C, also muss ich, wenn ich konstant kaltes
Wasser für Kneippaufgüsse benötige, Wasser kühlen.
Mir ist es jedoch zuwider, hier eine Umwälzpumpe einzubauen, da zum
einen die Kaltwasserzirkulation ziemlich energieverschwendend ist und
zum anderen das KW durch die Pumpe - wenn auch nur minimal -
aufgeheizt wird. Gibt es hier nicht eine andere Möglichkeit, das KW so
in Bewegung zu halten, dass es sich nicht durch Stillstand auf eine
"Kaltwassertemperatur" von dort herrschenden 25°C aufheizt?
Irgendwie ein Überströmventil nach dem letzten Verbraucher,
Nadelventil oder so.
Fragend und in der Sanitärtechnik nicht so der Crack
Markus
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MJohn
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Hallo!
Was ich mir vorstellen könnte, währe den Tagesbedarf in einen Isolierten Tank zu halten und dort mit einer Zirkulationspumpe durch ein Kältemodul auf die 5 GardC halten.
Gruß
Ralf
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Ralf Ballis
MJohn schrieb:
Um es in Bewegung zu halten, brauchst Du entweder eine Pumpe oder eine reguläre Wasserentnahme. Die Verluste über die Wärmeaufnahme durch die Wand müssen selbstverständlich dann immer aufgebracht werden. (->Isolation) Ich würde eine Sammelleitung kurz vor den Ventilen verlaufen lassen und über eine Temperaturschalter eine Pumpe anwerfen. Der Fühler fühlt die Temperatur in der parallel zur Hinleitung verlaufenden Zirkulationsleitung und bildet so die Aufheizung der Hinleitung ganz gut ab. Ist die Temperatur in der Zirkulationsleitung tief genug, ist auch die Temperatur in der Hinleitung gewährleistet. Das Ganze muss noch mit einem geeigneten Sollwert, einer passenden Hysterese und ggf. mit einer Laufzeitüberwachung gekoppelt sein. Schlecht wäre z.B. ein Sollwert, der unter der verfügbaren Wassertemperatur liegt, da in diesem Fall die Pumpe durchläuft. Eine Differenttemperaturregelung in Bezug auf die Speichertemperatur wäre ggf. angebrachter.
Viel Erfolg.
Udo
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Udo Piechottka

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