Zugfestigkeit Papier

Servus,
fr ein Studienprojekt bruchte ich die Festigkeitsmerkmale (Re, Rm, E, ...) von Papier (Grammatur 80...100 g/m^2). Leider geben die
Suchmaschinen und andere mir bekannte Quellen nichts brauchbares her. Die Daten brauch ich fr die Berechnung des Schnittsvorgang (Reaktionskrfte, Schnittspalt, ...).
Wei jemand eine zuverlssige Quelle zu den Festigkeitsmerkmalen von Papier?
MfG, Thomas
P.S.: Bitte keine Schtzwert, ... angeben!
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begin quoting, snipped-for-privacy@googlemail.com schrieb:

^^^^^^^^^ Hl. Simplicius! Das schlägt "Sortierung" und "Wattage" um Längen!
[x-post & f'up to: desd]
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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forwarded and quote to weitergeleitet und zitiert on/am 21.10.07 snipped-for-privacy@privacy.invalid (Ralf Kusmierz) in newsgroup: /de/sci/ing/misc topic : Re: Zugfestigkeit Papier

Das ist ein weiterer Beweis Deiner dümmlichen Überheblichkeit. Nur einmal kurz "gegoogelt" :-p (>200.000 Treffer!) zeigt, der OP verwendet den Begriff völlig korrekt:
de.wikipedia.org/wiki/Grammatur: Die Grammatur (G) ist ein gängiger Begriff in der Papier- und Druckbranche, der das Flächengewicht von Papier bezeichnet. Der Begriff wird auch in der stoffverarbeitenden Branche verwendet.
Merke: Hochmut kommt vor dem Fall! Und: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten! (Nuhr)
fup geändert.
Wolfgang
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Am Sun, 21 Oct 2007 13:29:00 -0400 schrieb Wolfgang Allinger:
[Grammatur]

Das beweist nur, daß er ihn wie andere verwendet. Was machen wir in Gegenden, wo mit Pfund geworfen wird?
Es ist eine Flächenmasse und kein Flächengewicht. Hier irrt der Wikipädagoge.
Was soll das mit dem fup?
ct
--
Der Schnee beleibt definitiv liegen!

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On 21 Oct 07 at group /de/sci/ing/misc in article

Das dürfte unseren verhinderten Deutschlehrer nicht interessieren.

Mag sein, aber es ging um das Wort 'Grammatur' weswegen sich RK aufblähte!

Na ganz einfach, ich wollte hier und nicht in der 'Oberdeutschlehrergruppe' von RK weitermachen. RK hat zuerst gefupt, ich habs hierhin zurückgebogen.
Saludos Wolfgang
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Wolfgang Allinger schrieb:

Ja, ne... und sonst?
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"Nur weil Dreck den Magen reinigt, ist die BILD noch lange nicht gut für
das Gehirn" (http://www.nullzwoelf.com )
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On 22 Oct 07 at group /de/sci/ing/misc in article

Was wolltest Du mir sagen?
Saludos Wolfgang
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On 22 Okt., 23:44, snipped-for-privacy@brain.net (Wolfgang Allinger) wrote:

Dir speziell eigentlich nichts. War nur so als allgemeiner Einwurf in eine etwas am Thema vorbeirasende Diskussion gedacht.
Gru, Kai
-- "Nur weil Dreck den Magen reinigt, ist die BILD noch lange nicht gut fr das Gehirn" (http://www.nullzwoelf.com )
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Der OP nutzt einen Fachbegriff wie er in der Fachwelt korrekt genutzt wird...
in anderer Fachwelt (etwa beim Gummigewebe) ist auch "Fl�chendichte" ueblich...
Stell Dir vor:
Ein Messschieber wurde noch vor wenigen Jahren auch als Schieblehre (Widersprich in sich) bezeichnet und ich kenne sogar den Begriff Kaliber noch dafuer...
So ist das einfach mit Sprache...
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Moin,
snipped-for-privacy@googlemail.com schrieb:

Die Elastizität, Zähigkeit, Festigkeit von Papier wird idR. in "Reißlänge" nach DIN 1924 bzw. "Weiterreißfestigkeit" nach DIN 53115 angegeben. Hierraus solltest Du die gewünschten Werte abschätzen können.

Bei www.WLW.de nach Papierhersteller, Spezialpapier, Zeitungspapier oÄ. suchen (Ich weiß ja nicht, um was für Papiere es genau geht) und die Datenblätter herunterladen. zB.
http://www.spo-kopafilm.de/downloads/Spezifikation_Pergamyn.pdf

Dehnung, E-modul und Scherfestigkeit sind bei Papier teilweise extrem texturabhängig (längs und quer unterschiedlich) und können selbst in der selben Charge schon mal locker um 30% differieren (zB. bei Recyclingpapier)
Etwas Anderes als Schätzwerte wirst Du bei den Herstellerangaben daher kaum finden.
Wenn Du es genauer brauchst mußt Du die Werte von Fall zu Fall experimentell ermitteln.
O.J.
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On 21 Okt., 08:59, snipped-for-privacy@googlemail.com wrote:

Hallo Thomas
Du findest nichts, weil die Moduli von Papier nicht unbedingt mit der Grammatur skalieren muessen:
Zunaechst einmal musst Du die Faserrichtung beachten!
Dann spielt die FAserlaenge eine Rolle,
Du bekommst mitunter hoeherfestes Papier mit Grammatur 60 als mit 120
Wenn Du genaue Werte haben willst musst Du bei Deinem Papierhersteller nachfragen...
Alles in allem wird es f�r den Bereich wohl normale Sch�tzwetrte geben und ein normaler Kostrukteiuer haut nach Ingenieurssitte einen Sicherheitsfaktor drauf und gut...
Wenn das dann aber der Kaufmann mitbekommt, dass man an der Maschine 5 kg Angstblech verbaut und die deshalb 10 Euro mehr kostet, dannnnnnn...
(Sorry, hab gerade Aerger mit einer Anlage an der Backe bei der man sieht, dass KAufleute heute zu viel mitsprechen... Da spart man dann an der NAchbearbeitung von Schweissn�hten von V4A... das Zeug kann ja gar nicht rosten...
Oder man sichert 230 V mit Sicherungen ab die nur bis 32 V zugelassen sind, sowas spart Platz....
und und und...
Michael
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... und sie Chargennummer des Frachtcontainers angeben. Papier ist meist irgendwas. Also "reinweiß, kalandriert" oder so. Für definierte Zugfestigkeit muß er mit Umsatz drohen.
--
Gruß, Raimund
Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de
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Raimund Nisius wrote:

So direkt kann ich das nicht glauben wollen. Rollenoffset (Zeitungsdruck) arbeitet sicherlich nicht mit "irgendwas", sondern braucht garantierte Werte. Bei anderen Druckverfahren (z.B. Bogendruck) ist die Reißfestigkeit reichlich egal.
Manche Klopapierrollen sollen ja auch besonders reißfest sein. :-)
Nick
--
The lowcost-DRO:
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Mindestwerte... Da ist aber mitunter noch Luft zwischen Dem was Du bekommst und dem was zuesichert wird

Du kannst auch technische Papiere ansehen, Papier kann auch als Konstruktionswerkstoff, etwa fuer Moebel dienen...
Raimunds einwurf ist die typische Reaktion des Metallfritzen, der meint nur der Stahlschluessel oder aehnliches macht dei Welt gluecklich....
egal was fuer ein Material man hat:
Es gilt der alte Beton Werbespruch
"Es kommt darauf an, was man daraus macht!"
Nur ist eben die Frage nach einer Skalierung der Werte aus Zugtests nach der Grammatur in etwa so sinnvoll wie eine Einteilung von Elastomerbauteilen nach dieser wahnwitzigen Mil Norm:
Aussagekraft Null...
Michael
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Der OP fragte nach "Papier (Grammatur 80...100 g/m^2)". Mit der Angabe kannst Du durch die Lande ziehen und alles Papier zwischen selbstzerfallend und Nylonfestigkeit finden. Er will aber keine Schätzwerte. Er wird sich was anderes einfallen lassen müssen.

Ich bin kein Metallfritze. Aber Papier vom Distributor durfte ich schon mehrfach kennenlernen. Mehr als Preis, Preis, Farbe, Flächendichte und Textur und äh Preis erfährst Du nicht. Leider.

Du erzeugst Deinen hochpreisigen Spezialdichtungen aus Schießgummi fürs Büro?

Diesen Zusammenhang hat man ihm ja schon ausgeredet. Wenn er mit Papier konstruieren will, soll er entweder weit auf der sicheren Seite mit einer einmal vermessenen "Sorte" bleiben oder mit dem Hersteller verhandeln. Dann wird er aber nach Binnenschiffen pro Woche gefragt...
--
Gruß, Raimund
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On 24 Okt., 23:53, snipped-for-privacy@raimund.in-berlin.de (Raimund Nisius) wrote:

Wie es dann die Leute machen die aus Papier M�bel mahen oder S�rge ist mir schleierhaft... Weder die eienn noch die anderen nehmen hunderte von Tonnen ab und beide brauchen Mindestwerte in den Moduli...
in der Regel bekommstz Du alles was technisch m�glich ist wenn Du bereit bist einen entsprechenden Preis zu bezahlen...
Wenn ich bei einem Rhstoff eine besondere Eigenschaft f�r mich Chargenweise vermessen haben will oder besonders zugesagt haben will, dann l�t mir derHersteller im Zweifelsfall das auch im Auftragslabor messen und berechnet das mit Aufschlag weiter W�rde mich wundern wenn das die Papiermuehle anders machen wuerde

Wenn es funzt habe ich damit kein Problem und auch der Kunde in der Regel nicht...

Wie gesagt: wenn Du etwas unbedingt brauchst ist das eine Frage des Preises...
Ich hab einem Kunden auch schon mal was in seiner Firmenfarbe gemacht... daf�r bezahlt der dann aber auch den X fachen Preis (weiss der, aber er will es nicht anders haben)
Michael
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Hallo,
danke an alle fr ihre Beitrge. Ich nun fr die Scherfestigkeit (Griechbuchstabe: ta) taab=20-60 N/mm fr Papiere Grammatur von 50 - 224 g/m. Alles ber 224 ist kein Papier mehr! Die FH-Mnchen hat fr 80-100 g/m ein taab von 30 N/mm besttigt.
MfG, Thomas
P.S.: Die von mir benutzen Wrter sind nur Experten bekannt ;-) Wer keine Ahnung vom Maschinenbau hat, der versteht sie auch nicht
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On 21 Nov., 14:33, snipped-for-privacy@googlemail.com wrote:
Hallo Thomas

ich habe eben Dein PS einem Germanisten vorgelegt,,,
Der meinte er versteht die darin benutzten Worte und habe keine Ahnung von Maschinenbau...
Wer von euch beiden irrt nun?
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snipped-for-privacy@googlemail.com wrote:

Meintest Du \tau_ ? Manchmal ist LaTeX-Syntax in newsgroups angebracht:-)
MPa ist deutlich einfacher zu tippen als N/mm^2 und genauso korrekt:-)
mfg,
Olaf
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