Frage zu Heli

Wolfgang Mahringer schrieb:
Muß man ja nicht wissen ;) Aber dann muß man die Behauptungen auch nicht anzweifeln ;)
Der T-Rex fliegt in jeder Beziehung die man sich denken kann besser. Je nach Abstimmung neutral oder auch eigenstabil, jederzeit vorhersagbar/beherrschbar.
Ein LMH ist im Vergleich ein Monster mit viel zu viel Eigenleben. Ist halt Drehzahlgesteuert. Wenn man aus grosser Höhe absteigt, ffliegt er sich wie ein nasser Sacke, wenn man wegstgeigt ist er giftig. Usw.
Das wird glaube ich niemand abstreiten?
Der Punkt ist aber, das der Einsteiger zunächst das Schweben lernt und später dann vorsichtigen Rundflug. Das macht der LMH ausreichend gut. Und man kann ruhig 20 mal hintereinander abstürzen wenn man die erste Kurve übt, er wird das aushalten. Das er hier gewisse Zicken macht erhöht eher noich den Trainingseffekt. Wenn man dann das Teil im Griff hat und auf einen "richtigen" Heli umsteigt, fliegt sich der richtige einfach nur noch genial einfach, ein tolles Gefühl, ich erinnere mich noch gut drann ;)
Deswegen sage ich ja auch, wenn man entsprechend genau und methodisch vorgeht, halte ich heute einen T-Rex für sinnvoller als den LMH.
LMH Teile sind auch immer noch verfügbar, seit mehr als 10 Jahren würde ich schätzen. Weiß jemand, wann der LMH110 rauskam?
- Oliver
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Oliver Varoß
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Wolfgang Mahringer schrieb:
Glaube uns ;) Wir waren zu hochzeiten 5 LMH Piloten hier auf der Panzerwiese. Alles mehr oder weniger blutige Anfänger. Oder habe ich jemanden vergessen?
Der LMH120 war auch nicht so ganz der Hit in Werksabstimmung, viel zu niedrige Drehzahl. Konnte man aber dann kurz darauf mit neuen Blatthaltern fixen das Problem... Hach, das waren noch Zeiten....
Das gilt doch aber genauso für den T-Rex, oder?
Hast Du einen SIM bemüht? Bedenke, den gab es damals noch nicht!
Sorry, der T-Rex ist nach jedem Crash hin. Ist einfach so. Wenn er nicht hin ist, war es eine "sportliche Landung" und kein Crash.
Doch, wirklich. Ist alles so konstruiert, das es sich einfach aushängt beim Aufschlag. Der einzige was ab und zu passiert ist sind Heckrotoreinschläge. Aber die hat man auf der Wiese grob wieder gerade gebogen und mit Holzleisten geschient und ist weiter geflogen. Ich hatte dann eine Balsaleiste hingetapet. Wenn dann das Blatt eingeschlagen hat, war das Balsa Sägespäne, aber das Heckrohr war noch ganz.
Sehe ich auch so. Heute nicht mehr unbedingt.
- Oliver
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Oliver Varoß
Der LMH ist anders als andere Helis. Viele Sachen sind auf den ersten Blick "iiih" - z.B. sieht der ganze Kopf sehr grobschlächtig aus. Aber das ist alles durchdacht.
Dann solltest Du diese Diskussion beenden, und Dir erstmal einen LMH ansehen. Wir (Oli, ich) haben die Erfahrung, und schon viiieeele Abstürze mit "richtigen Helis" und mit dem LMH hinter uns.
Ja - war wohl so wie Du das hier im Thread betrieben hast. "Ich kenn den zwar nicht, aber das kann ja nix taugen".
Das ist das schöne beim LMH (und drehzahlgesteuerten Helis allgemein) - bei den typischen Anfänger-Abstürzen hat man noch nicht viel Drehzahl (weil der Heli noch gar nicht abgehoben hat), oder man kann den Gashebel noch auf 0 ziehen (weil man merkt "oh Gott, jetzt geht's dahin!").
Aber selbst wenn die Blätter noch drehen -> robuster Kopf, elastische Blätter. Die Blätter sammeln im Lauf der Zeit dann Macken, und irgendwann will man sie dann doch tauschen - aber sie gehen eben nicht gleich komplett kaputt.
[..]
Doch. Genau so. Kein Scherz.
Was macht denn ein Anfänger, der beim Rundflug (oder beim Versuch, das Nasen- oder Seitenschweben zu lernen) den Überblick verliert, wo vorne/hinten/links/rechts ist? Er fällt runter. T-Rex -> reparieren, LMH -> neu starten.
gert
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Gert Doering
Hi Gert,
Gert Doering schrieb:
Ich hab ja gleich von Anfang an gesagt, dass ich keinen solchen Heli hab. Mir ging es /nur/ darum, Alternativen für den OP aufzuzeigen. Entscheiden tut eh letztendlich er, was er sich kauft.
Naja, das passiert schon mal. Die Schäden, die ich meinem Rex zugefügt habe, sind ja auch minimal.
Mag sein, ja. Kann aber auch Gründe haben. Ich weiß es nicht.
Das kannst mit dem Rex auch machen. Aber mit der *Gas aus wenn Probleme* Taktik trainiert man sich eine Verhaltensweise an, die später, mit einem größeren Modell, dann richtig teuer werden kann.
Nö. Der hält das schon aus. Ging mir ja auch so. Man muss schon mit Schwung crashen, damit was so hin ist, dass man nicht mehr weiterfliegen kann.
Na egal. Mir gings nicht darum, den LMH schlechtzumachen. Wie könnte ich, ich kenn den doch gar nicht (und niemanden, der einen hat).
Es kommt halt auch drauf an, wo der OP hin will in naher Zukunft.
vg & schönen Sonntag noch, Wolfgang
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Wolfgang Mahringer
Hallo,
Gr=FCnde? Hier meine bescheidenen Erfahrungen zu dem Thema:
Wie aus einem anderen Thread ersichtlich, bin ich auch gerade dabei, bei den CP-Helis einzusteigen. Nachdem ich im letzten Jahr mit einem Koax angefangen habe, wollte ich eigentlich auch zun=E4chst als Zwischenstufe mit einem FP-Heli weiter machen. Den Funcopter gibt es ja noch gar nicht und die LMH's kannte ich nicht. Als FP-Heli war mir der Hirobo SRB Quark aufgefallen. Mein lokaler Dealer meinte dazu, dass er mir den durchaus beschaffen k=F6nnte, er jedoch der Ansicht ist, dass ich einen 450er CP-Heli ca. 10x crashen k=F6nne, bevor die Anschaffungskosten des Quark durch die Reparaturkosten des 450er erreicht werden. Er hat mir deshalb gleich zu einem 450er-CP-Heli geraten. Er war auch der (zu) optimistischen Ansicht, dass man direkt von einem Blade mCX (Koax) auf einen 450er-CP-Heli umsteigen k=F6nne. Ich denke, man kann, aber der erste "Flug" wird sehr kurz werden ;-) Ein ordentliches Simulatortraining hielt er auch f=FCr unn=F6tig - wenn man Koax fliegen kann. Falls diese Aussagen stimmen sollten, dann bin ich offenbar ein totaler Grobmotoriker .... ;-)
Mittlerweile bin ich der Ansicht, die ich in diesem Thread auch gelesen habe: Simulatortraining ist zwingend notwendig! Und man sollte den besten Heli-Simulator nehmen, den man kriegen kann. Der kostet nat=FCrlich auch sein Geld, das man auch in einen FP-Heli stecken k=F6nnte. Keine Ahnung, was der bessere Weg ist. Vermutlich beides: FP-Heli bei gutem Wetter und Simulator bei Regen und Wind.
Falls man - wie ich - seinen ersten 450er als RTF-Set gekauft hat: Unbedingt vor den ersten Flugversuchen zumindest zum Teil zerlegen und wieder zusammen bauen. Das trug - zumindest bei mir - ungemein zur Entspannung bei. Wenn man weiss, was nach einem Crash auf einen zukommt, wird man mutiger ;-) Insofern stellt sich mir die Frage, welchen Sinn diese RTF-Sets im CP-Bereich =FCberhaupt machen. IMHO w=E4re f=FCr den Einsteiger ein Bausatz mit super ausf=FChrlicher Bauanleitung der bessere Weg.
So, das reicht jetzt mal. Ist mehr Text geworden, als ich urspr=FCnglich wollte.
Gru=DF
Torsten
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vogt_torsten
Wolfgang Mahringer schrieb:
Nö. Der Gas-Aus-Schalter ist bei mir der AR-Schalter. Ein Heli geht weniger kaputt beim Crash, wenn der Motor aus ist. Insofern ist bei mir bei JEDEM Modell der Reflex "NOT AUS!" Richtig. Drehzahlgesteuerte und Flächenmodelle kriegen da einfach den Motor abgeschalgtet und Pitchhelis gehen in die Autorotations-Phase.
Sorry, wiederspricht komplett meiner Erfahrung. Ich stimme Dir teilweise zu, meistens sind es nur wenige Teile die defekt sind und die Ersatzteilpreise beim 450er sind angenehm. Aber mit einem 450er bin ich noch nie ohne Schaden runtergefallen.
- Oliver
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Oliver Varoß
vogt snipped-for-privacy@gmx.de schrieb:
Keine Sorge. Koax bereitet so gut wie garnicht auf das Heli-Fliegen vor. Der Händler braucht Nachhilfe :)
Naja, als ich anfing gab es das noch nicht ;) Damals war der einzige Heli-Simulator eben der LMH.
Du solltest nicht FP mit LMH gleichsetzen. Ein FP-Heli der NICHT die robustheit eines LMH hat ist meiner Meinung nach rausgeschmissenes Geld. Fliegt nicht gut und ist nach ABsturz kaputt. Was soll das bringen?
Gibt es denn einen RTF 450er? Der Belt vielleicht, aber der ist kein "echte 450er". DIe echten sind sich alle so ähnlich, daß man die Teile kreuz und quer tauschen kann...
Kein Problem, habe DSL ;)
Und jetzt sind meine Akkus wieder voll und gehe ich gehe wieder raus zum Ffliegen!
- Oliver
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Oliver Varoß
Hallo Oliver,
Oliver Varoß schrieb:
Das bewundere ich sowieso....und ich frag mich immer wieder: Wie mühsam muss das damals ohne Simulator und haltbare Materialien gewesen sein, mit dem Helifliegen anzufangen.... Ich meine, bevor es den LMH gab.... :-)
Recht hast Du. Leider Regen hier :-(
vg, Wolfgang
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Wolfgang Mahringer
Wolfgang Mahringer schrieb:
Och, das _geht_ schon ;) Man muß halt sehr, sehr langsam vorgehen, wirklich viel Zeit am Boden verbringen im "wird leicht"-Bereich, mit Hula-Hop-Reifen etc... Aber der Weg mit LMH war definitiv lustiger ;)
Und heutzutage kann man ja im Sim Schweben lernen. Das geht auch schneller als mit dem echten, wo man immer Angst hat...
Unglaublich, hier war bis eben eitel Sonnenschein und absolute WIndstille. Inzwischen zieht es sich aber ein wenig zu. Ruhe vor dem Sturm? Jedenfalls konnte ich meinen SJM180 in Ruhe Erstfliegen. Die ersten 4 Akkus waren schonmal erfolgreich und der Kopf ist jetzt so langsam eingespielt. Die vier Akkus hängen am Lader, ich hoffe ich kriege nochmal 4 Flüge hin bevor es dunkel ist ;)
- Oliver
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Oliver Varoß
Oliver Varoß, 02 Mai. 09, 17:41:
Hm, also ich bin froh mit einem Koax die Hand-Auge-Kopf-Koordination geübt zu haben. Gerade Nasenschweben brachte mich was die richtige Richtung angeht schon in arge Schwierigkeiten.
Mit einem Koax kann man das sehr gut üben, ohne dramatische Materialkosten zu verursachen.
Ich denke, das viele, die vor X-Jahren mal mit dem Helifliegen begonnen haben, damals als es noch richtig teuer war und es keine Koaxe gab, auch heutzutage noch der Meinung sind, jeder müssen diesen harten Weg beschreiten. Das man dann bei einem der es schon kann dann in die Schule geht und sich in das Geheimnis einweisen läßt.
Aber in meiner Umgebung gibt es niemanden, bei dem ich mir etwas abschauen könnte, also müssen die einschlägigen Internetforen herhalten und Magazine. Und warum nicht mit einem Koax einsteigen, wenn es sie doch heute gibt? Ich habe hier sogar einen kennengelernt, der will nur Koaxe bewegen, hat gar keine Ambitionen für andere Helis.
Gruß aus Cuxhaven Hütti
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Andreas Huettner
Wolfgang Mahringer schrieb:
Frag mal Herrn Schlüter, der musste seinen Heli, ohne jemals so einen geflogen zu haben, selbst konstruieren :-)
Bernd
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Bernd Laengerich
Hallo Andreas,
Koordination ge=FCbt
F=FCr mich habe ich folgendes festgestellt: Ich kann mit Esky Lama V3 und Blade mCX relativ stabil Nasenschweben. Ich kann es am Reflex Simulator mit einem T-Rex 450 (und auch mit gr=F6sseren Modellen) zur Zeit nicht. Mit dem "echten" Heli werde ich es erst wagen, wenn ich es am Reflex kann. Zur Zeit kann ich am Reflex relativ stabil Heckschweben, vorw=E4rts, r=FCckw=E4rts, seitw=E4rts fliegen, den Heli aus langsamer Fahrt abfangen und landen. Es hat aber trotz Koax-Erfahrung seine Zeit gedauert, hierhin zu kommen. IMHO lernt man mit dem Koax die Belegung der Steuerkn=FCppel und in geringem Masse Orientierung - mehr leider nicht. Ich will die Koaxe nicht schlecht machen. Die machen schon Spass und auch meine werden n=E4chsten Winter sicher wieder geflogen, aber als Trainer f=FCr einen CP-Heli taugen sie - jedenfalls bei mir - nur bedingt. F=FCr mich habe ich auch beschlossen, die Koaxe im Keller zu lassen, bis ich den CP-Heli einigermassen sicher fliegen kann.
Das stimmt. Ausser einem Satz Rotorbl=E4tter, ging bei mir nix kaputt. Der mCX ist =E4hnlich wie z. B. die Silverlits =FCberhaupt nicht kaputt zu kriegen, fliegt aber im Gegensatz zu denen wie ein richtiger Koax. Eigentlich fliegt er schon fast zu gut, um nicht zu sagen, dass es schnell langweilig werden kann.
Warum auch nicht. Ich habe es mir auch lange =FCberlegt. So wie es sich mir im Moment darstellt, verf=E4llt man entweder der Heli-Sucht - was ziemlich zeit- und kostenintensiv wird - oder bleibt beim Koax ;-)
Gru=DF
Torsten
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vogt_torsten
Hmmm, also jetzt bleibt eigentlich nur noch die Theorie, dass Du entweder sehr sehr (sehr!) diszipliniert fliegst, oder aber "nicht viel fliegst".
Die Schäden, die ich im Lauf der Zeit meinen Helis zugefügt habe, fallen definitiv nicht unter "minimal" - da waren ein paar recht heftige Einschläge dabei, wo sich danach nicht mehr die Frage "was ist kaputt?" sondern eher die Frage "was ist noch heil?" gestellt hat.
Der hässlichste Absturz war wohl der, wo der Logo10 mir aus ca. 2m Höhe wegen "ich seh' nix, Dämmerung" übers Heck weggekippt und so in den Boden eingeschlagen ist - mit voller Rotordrehzahl usw. - Heck hin, Rotorkopf hin, Servogetriebe hin, ...
Beim LMH ist das ein typische Fall von "hinstellen, weiterfliegen".
"Gas aus, wenn Problem" ist auch beim 'nem grösseren Modell eine gute Idee (weil's i.A. wenigstens das Hauptzahnrad rettet) - und wer Autorotation kann, kommt mit genau diesem Reflex auch bei 'nem Heck- Ausfall noch heile runter.
Blöd ist der Reflex "bei Problem den Pitch/Gas-Knüppel auf 0 ziehen", weil das bei einem Kollektivpitch-Heli halt das Gas anlässt, aber den Einschlag verstärkt...
gert
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Gert Doering
Andreas Huettner schrieb:
OK, ich hatte angenommen, Flächenfluerfahrung wäre vorhanden... Besser als garnix ist Koax-Training sicherlich ;)
Dagegen hat ja niemand was gesagt, oder?
- Oliver
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Oliver Varoß
Oliver Varoß, 04 Mai. 09, 20:50:
Ja, ist auch vorhanden, allerdings nicht mit RC-Flächen sondern mit richtigen Fliegern (Dornier DO 228). :-)
Gruß aus Cuxhaven Hütti
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Andreas Huettner
Andreas Huettner schrieb:
Das bringt rein garnix. a) sind die Echten träge wie Sau b) Ist das ja wohl arg simpel wenn man immer in Flugrichtung guckt
Ich erinner mich da dunkel an einen Lufthansa-Kapitän mit ziemlich dickem Heli bei uns auf der Wiese. Meinte wohl er ist Pilot und kann das also. Habe ihn zweimal gesehen, jeweils beim einsammeln der Bruchstücke, dann nie wieder ;)
- Oliver
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Oliver Varoß
Mahlezti!
Achsoooo - Du willst also IM Flieger fliegen - na dafür ist son Koax ja prima:-))))
Gruß ausem Wald...
Frank
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Frank Steinmetz
Oliver Varoß, 05 Mai. 09, 23:29:
Stimmt, das war mir aber auch schon vorher klar. Aber es ist schon recht lustig: Meine Flächenfliegerkameraden fliegen im RC-Bereich Helis und unsere Heli-Flieger bewegen im RC-Bereich meistens Flächen. :-)
Gruß aus Cuxhaven Hütti
Reply to
Andreas Huettner
Hallo Oliver,
[..]
Hm, war wieder einer schneller als ich ...
;-)
servus, Patrick, beides kennend
Reply to
Patrick Kuban

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