Konstantstromlader

Hallo,
vielleicht kann mir jemand weiterhelfen und hat einen
guten Tipp für mich:
Ich suche einen Konstantstromlader der, wenn möglich,
folgende Kriterien erfüllen sollte:
1. Regelbare Ladekapazität (habe Akkus von 500 mAh
bis 4300 mAh) - da ich nur Formierungsladungen mit
dem Gerät vornehmen will, reichen also 0,5 mAh bis 450 mAh.
Dies sollte aber stufenlos und genau einstellbar sein.
2. Es sollten mindestens 16 Zellen gleichzeitig
geladen werden können. Mehr wären auch nich schlecht.
Die nächste mögliche Staffelung bei mir wären dann wieder
24 bzw. 32 Zellen und das sieht dann wohl eher wieder schlecht aus,
oder?
Mehr braucht das Gerät nicht zu können, vor allen Dingen
keine Ladeabschaltung nach irgendwelchen Kriterien außer Zeit.
Wenn man das noch bei dem Gerät einstellen könnte - SUPER.
Ich habe schon gegoogelt, aber nichts außer einem Gerät beim
Blauen Claus (UNILADER) nichts gescheites gefunden.
Das Teil kann aber nur 10 Zellen - das ist mir ein bisschen zu wenig.
Vielleicht kennt jemand ein besseres Gerät.
Gruss Michael
("Meine Güte reparier du dummer Private - du")
-Gesammelte Zitate auf unserem BF2 Server-
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Michael Meyer
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Hallo Michael,
Michael Meyer schrieb:
Das ist eine dankbare Aufgabenstellung f=FCr ein Selbstbauprojekt. Die Konstantstromschaltung funzt schon gut mit einer Handvoll Bauteilen (z.B. LM 317). Ich kann mich t=E4uschen, aber auf dem Markt sowas zu finden, wird schwierig.
Ciao Klaus
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Klaus Wensing
Michael Meyer schrieb:
Wohl ehr 50mA bis 430mA.
Weshalb stufenlos? Fein genug schaltbar reicht doch.
Kommt drauf an, mit einem Labornetzteil wie Conrad #510080 gehts auch mit 32 Zellen, ist halt nicht ganz billig, EUR 125,-.
Da tuts eine einfache Zeitschaltuhr (digital) aus dem Baumarkt, die haben oft auch einen Abschalttimer mit drin.
Ansonsten muss ich Klaus zustimmen: selber bauen. Bei Pollin gibts zur Zeit ein 48V/0,5A Netzteil für knapp EUR 2,-, mit etwas Zusatzelektronik (LM317 reicht nicht) reicht auch das für bis zu 32 Zellen.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann
"Dieter Wiedmann" schrieb
Tag,
ich bin leider kein Elektroniker, daher kommt ein Selbstbau nicht in Betracht.
Nun aber noch eine Frage zu dem Labornetzteil:
Wie muss ich die "Spannung" beim Laden einstellen: Zellennazahl x 1,2 = x Volt ? Oder wie? Und was bedeutet Ausgangsspannung 60 V/DC?
Gruss Michael
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Michael Meyer
Michael Meyer schrieb:
Schade, gerade bei solchen Geräten kann man wirklich noch Geld sparen durch etwas Know-How.
Mehr, mindestens 1,6V/Zelle.
Dass du maximal 60V/(1,6V/Zelle)=37Zellen sicher laden kannst, für Formierung reichen i.d.R. aber auch 1,5V/Zelle.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann
Robbe Power Peak Ultimate Lithium, zZt bei Hoellein für 85 EUR - wenn die Zellen seriell geladen werden dürfen. Bietet allen Luxus bis zur Anzeige - bis 25 Zellen.
Marc
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Marc Heusser
Hallo,
Dieter Wiedmann wrote:
Nein, hier sicher nicht. Ich würde alleine für die Materialkosten für einen Prototypen 250Euro ansetzen. Das glauben viele Leute nicht, aber wenn mich jemand fragt etwas kleines zu entwickeln kommen die meisten nach eine kurzen Kosten- abschätzung wieder davon ab. Alleine eine Platine kostet ja zwischen 20 und 50 Euro und ein robustes Gehäuse ist auch nicht für lau. Wenn man es natürlich alles auf Lochraster aufbaut, einen billigen Trafo von Pollin nimmt (den es aber in drei Wochen nicht mehr gibt, blöd halt wenn der Freund auch noch ein solches Gerät haben will.) und alles in einen Pappkarton steckt kommt man evt. mit 100 Euro hin.
Wenn einem seine Arbeitszeit nicht ganz egal ist möchte man schon eine gewisse Sicherheit, dass man jemanden die Unterlagen auch noch nach 3 Jahren in die Hand drücken kann und er es ohne große Modifikation aufbauen kann. (Womit auch das recycelte Gehäuse vom Flohmarkt ausfällt)
Ja. Es ist eigentlich egal wie viel mehr es ist, das Netzteil muss aber eine Strombegrenzung haben. Die wird auf den Ladestrom eingestellt.
Wenn sich jemand aber gerade für sowas ein Netzteil kauft sollte er sich ein Schaltnetzteil zulegen. Die Linear gereglten arbeiten sehr infeffizient und werden dabei u.U. sehr heiß. Das ist der Lebensdauer nicht besonders dienlich und ökologisch verwerflich. (Ökonimisch bei den Strompreisen aber wohl eher ein Verlustgeschäft)
Tschüss Martin L.
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Martin Laabs
Michael Meyer schrieb:
Suche mal bei elv, Reichelt, Elektor etc, pp, usw ****** elv.de *************************************************
Modellsport: Labornetzgeräte EFFIZIENT, PRÄZISE, KOMFORTABEL Primär getaktetes Schaltnetzteil mit µP-Steuerung
Ein Labornetzteil, wie es sich der Techniker wünscht - hochleistungsfähig, kompakt, leicht und sehr bedienfreundlich. Durch die Primär- Taktung benötigt das Netzgerät keinen schweren Netztrafo mehr, weist einen besonders hohen Wirkungsgrad und damit eine sehr geringe Verlustleistung auch bei Volllast auf. Dazu kommt eine sehr hohe Auflösung der ausgegebenen Spannung bzw. des Stroms mit 10 mV/mA, die durch einen 12-Bit-AD/DA-Wandler erreicht wird. Herausragend sind auch die präzise möglichen Grenzwertvorgaben für Strom, Spannung und Leistung sowie die sehr hohe Stabilität selbst bei 100% Laständerung. Alle Prozesse werden von einem Mikroprozessor gesteuert und sind auf einer übergroßen, beleuchteten LCD-Anzeige kontrollierbar. Diese zeigt neben Strom- und Spannungswerten auch ausgegebene Leistungen an. Die Bedienung erfolgt sehr einfach über ein Tastenfeld und einen in der Einstellempfindlichkeit umschaltbaren Drehgeber. Eine Lock-Funktion verhindert unbeabsichtigtes Verstellen der Bedienelemente. Über eine RS-232-Schnittstelle ist das Gerät auch von einem PC aus steuerbar (Windows-Software optional).
Ausstattung und Technische Daten:
* Ausgangsspannung: 0 bis 40 V DC, Ausgangsstrom: 0 bis 5 A * Grenzwerteinstellung für Spannung, Strom und Leistung - schützt empfindliche Laborschaltungen * Ausgang in allen Betriebszuständen dauerkurzschlussfest * Ausgang schnell abschaltbar * Lock-Funktion - sperrt die Bedienelemente * Ausgangsspannung erdfrei, Schutzleiterbezug über Zusatzbuchse * Zweistufige Regelschaltung für hohe Einstellpräzision * Änderung der Ausgangsspannung bei ±10% Netzspannungsänderung: ?0,05%; bei 100% Laständerung: ?0 mV * Änderung des Ausgangsstroms bei ±10% Netzspannungsänderung: ?0,05%; bei 100% Laständerung ?5 mA * Rauschen: max. 20 mV * Abm. (B x H x T): 295 x 272 x 120 mm, Gewicht: ca. 3,6 kg
Labornetzteil, SNNT-4005pc
# 0-40 V/0-5 A
# Digitale Einstellung und Kontrolle für höchste Präzision
# Geringe Verlustleistung durch Primärtaktung
# Extrem stabile Ausgangsdaten
# RS-232-Schnittstelle
Steuer- und Auswertungssoftware für MS Windows
*********************************************
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Gerd Kosbab
Martin Laabs schrieb:
Doch Martin, und zwar weil der OP eigentlich kein Labornetzteil sucht, sondern eine simple einstellbare Konstantstromquelle mit Abschalttimer.
Hust!
Hier ist d.r.m.m, man kann basteln.
Deshalb gibts auch nur fertig gekaufte Modelle.....
Und das mir.;-)
Der OP hat bestimmt ein Solarzellendach.;-)
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann
Hallo,
Dieter Wiedmann wrote:
[Sparen]
Er will aber den Strom in einem weiten Bereich einstellen und die max. Spannung bei einer Zelle auf 60V einzustellen halte ich für nicht ungefährlich wenn die Zelle doch mal kaputt ist. Genau das, nicht mehr, macht ein preiswertes Labornetzteil. Warum soll also ein Selbstbau preiswerter sein wenn der Hersteller genau sein Wunschprodukt in tausendfacher Stückzahl produziert? Es gibt nur ganz wenige Produkte wo sich das selbermachen finanziell lohnt. (U.U. Audioverstärker) Aber auch nur wen man seine Arbeits- zeit nicht mitrechnet.
Naja. Gehäuse, Trafo, Schalter mit Sicherungshalter, Frontplatte Display und Taster, Platine nicht vergessen. Die Kosten der elektronischen Bauteile liegt sicher um die 30 Euro.
Dann bastel mal eine doppelseitige Platine oder ein LC-Display.
[...]
Naja. Schau dir doch an was die Bastelleute an Elektronik zusammen bekommen. Wie oft liest man dann (wenn es überhaupt eine Beschreibung gibt) habe Bauteil xyz aus alter Fernbedienung benutzt.
Tschüss Martin L.
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Martin Laabs
Servus Dieter! ;-)
Dieter Wiedmann schrieb:
L200 mit einem bisschen Aussenbeschaltung auf Lötstreifenplatine, Trafo samt Anhang und Gehäuse und ein Timermodul vom grossen C so etwa 60 Euro. Gut für bis etwa 25 Zellen, wenn man den L200 innerhalb seiner Specs betreibt und so 1,45V/Zelle annimmt. Wenn man ihn am Fusspunkt gleich auf minimal 10 Zellen anhebt, ist er dann auch für die geforderten 32 Zellen gut zu gebrauchen. Klar verbrät der nen Haufen Wärme - aber da kann man lange braten, bis man die Differenz zu den 250 Euro erreicht hat.
Full ACK, aber hallo!
Entwicklungskosten lass' ich für meinen Teil für so eine Simpelstschaltung nicht gelten.
Der OP sollte sich an Michael Buchholz aka Cylly, der auch hier in diesem Forum vertreten ist, (Cylly At gmx.net) wenden. Der Michel baut sowas locker aus der Hüfte heraus und hat Erfahrung in Einzelstücken.
cu/2,
Rüdiger
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Ruediger Zoll
Hallo,
Dieter Wiedmann schrieb:
Warum kauft er nicht zwei Lader mit Glühbirnen oder moderner Ekeltronik zur Konstantstromregulierung, teilt die 16-Zellenpacks in zwei bzw. pickt an der hinteren Verbindung der zwei Inlinestangen eine Krokoklemme an, an der beide Lader hängen. Grupsgugl "Glühbirnenlader" bzw. ein Blick in die FAQ hilft dabei, geschätzte Kosten 15..30 Euri, davon 50% für'n Versand. Die Zeitbegrenzung kann man - wie bereits erwähnt - mit einer taiwanesischen Zeitschaltuhr für 1.99 erledigen oder schlichtweg ignorieren.
servus, Patrick
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Patrick Kuban
Martin Laabs schrieb:
Was soll passieren?
z.B. weil das Labornetzteil deutlich mehr Strom abkann, braucht der OP aber nicht wirklich.
Audioverstärker selber bauen lohnt kaum, da gibts nun wirklich für jeden Bereich was taugliches zu marginalem Preis.
Nö, Materialkosten definitiv unter EUR 10,-, für so ein Bastelprojekt kann man getrost auf Pollin&Co zurückgreifen. Display braucht man nicht unbedingt, Gehäuse sollte für einen Modellbauer kein Problem sein, und für die Platine reicht ein Stück Lochraster.
BTDT, aber man brauchts ja eh nicht.
Naja, es gibt im Web wirklich einen haufen Mist, aber es spricht nichts gegen das Ausschlachten, so man weiß was man tut.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann
Oder halt Produkte, die es auf dem Markt gar nicht gibt.
Die kann man auch von Hand verdrahten. Das ist bei Einzelstuecken, die nicht allzu kompliziert aufgebaut sind, einfacher und wesentlich billiger.
Das war nicht gefragt.
Ja, und? Das ist eben Basteln. Meist werden vor allem Teile verwendet, an die man sonst gar nicht oder nur sehr teuer rankommt. Die Geraete, die diese Teile enthalten kriegt man bei Ebay oder so nachgeworfen.
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Rolf Magnus
Natürlich. Das ist ja aber selbstverständlich.
Geht bis zu einem gewissen Grad ganz gut. Aber sobald SMD Bauteile verwendet werden oder höhere Frequenzen ins Spiel kommen wird man ohne richtige Platine nicht glücklich. (z.B. Schaltregler)
Zitat: "0,5 mAh bis 450 mAh Dies sollte aber stufenlos und genau einstellbar sein."
Das schreit für mich förmlich nach einem Display. (Oder willst du mit so Dezimalschaltern anfangen?)
Wie sinnvoll diese Forderung ist mag mal dahingestellt sein.
Tschüss Martin L.
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Martin Laabs
Über der Zelle liegen 60V und es fließen 450mA. Damit werden 27W in der Zelle umgesetzt was diese bestimmt nach längerer oder kürzeren Zeit zu irgendwelchen Expansionbestrebungen veranlasst. Selbst wenn sie nicht explodiert oder abbrennt ist das nichts angenehmes.
Der OP will 450mAh. Labornetzteile gibt es ab 1A und ich glaube nicht, dass der OP ungelücklich ist wenn er seine Akkus mal etwas schneller laden kann.
Da kann man geteilter Meinung drüber sein.
Bzgl. Display habe ich schon dem anderen Poster geantwortet. Wenn der OP eine stufenlose und genaue Einstellung haben will kommt man IMHO nicht drum rum.
Tschüss Martin L.
Reply to
Martin Laabs
Martin Laabs schrieb:
Nur dass das von der Chemie der Zelle her unmöglich ist.
Eigentlich 450mA, wusste er nur noch nicht.
Zweifellos, auch sonst kann man ein Labornetzteil schon mal gut brauchen, auch ohne mit Elektronik allzuviel am Hut zu haben.
Kann man fast immer.
Stufenlos ist halt nicht nötig für den Zweck des OP, ein zwölfstufiger Schalter ist mehr als ausreichend für den Bereich 50-450mA.
Gruß Dieter
Reply to
Dieter Wiedmann

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