Schleppmaschine profil

Oct 09, 2005 68 Replies

Gerd Kosbab schrieb:

So, hab den Bauplan von den Corsair-Seiten umgefriemelt. Profil: Unten wirklich vollkommen platt, also Clark Y ist das sicherlich nicht. Es erinnert mehr an das Graupner-Einheitsprofil von vor 30a.

Bei einer Länge von 365 ist es jetzt noch 6mm dünner als ich es vorher hatte. 40mm dick, also ~11%.

MfG geko

Hallo Fritz,

Und es klingt (ge)wichtig, ein starkes Verkaufsargument: "der kann ja sogar Profile /anpassen/ ..."

Gemma einzeln durch:

- Oberfläche: meiner hat GFK-Beschichtung, sicher ein recht gutes Argument,

- Gewicht: früher fast zwei Kilo, heute immer noch um drei Pfund,

- Profiltiefe: bei allen in etwa gleich, wird ja durch den Rumpf vorgegeben, erinnerungsschätzungsweise 16..17 cm

- Streckung: siehe Profiltiefe. Oder siehe

formatting link
, schätzungsweise 11 bis 12,

- Stirnfläche: sicher bei allen Jets gleich, unabhängig vom gewählten Profil,

- Rumpf-Flächenübergang: dito.

Da wurden wohl gezielt am immer selben Rumpf verschiedene Flügel angesetzt um eben das bestgeeignete Profil zu finden.

Da sprach allein der Preis schon gegen ...

Naja, inflationsbereinigt ist ein X-Models Whisper auch ned mehr soo teuer. Hajo, hast' Deinen schon geflogen?

Na, die Profile rechnerisch zu vergleichen.

Ich denk' daß das nicht soo'n Problem ist. Ich exerzier das gerade mit einer ollen Beaver von Hacker, von der ein AMDler letzthin in deren Beisein (sein Exemplar) in der Flugwert Schleißheim meinte, daß die nicht so doll sei, gerade angesichts des Aufwands. Soo schlimm finde ich den nicht, aber e weng nett durch die Lüfte schaukeln möchte ich schon.

servus, Patrick

Hallo Gerd,

Ich auch nicht, das machte meine Lochsäge.

Und genau in die Furche getroffen. Du solltest Wettbewerbsflieger werden, die landen für Punkte auch so ;-)

servus, Patrick

Hallo Gerd,

Dessen Abreißverhalten ist mit einem langen Rumpf mit großem HLW gut beherrschbar. AKA nimm das Clark Y.

servus, Patrick

Die ist bei Clark Y ja auch etwas schwierig. Bis ca. 35% Tiefe ist die Unterseite ja noch nicht eben. Genau da wird meist geschlampt und die Nase "senkrecht" runtergeführt :-).

Gruß, Kurt

Hallo Kurt,

Und genau das macht die Probleme. Daher ja auch mein Interesse an einem (zumindest) rechnerischen Vergleich zwischen Clark Y, Spica, Denzin und den beiden Göttingern.

servus, Patrick

Patrick Kuban schrieb:

Und die Nullauftriebslinie in Flucht mit der Oberkante Rumpf oder Unterseite Profil?

Patrick Kuban schrieb:

Du mußt jetzt zehnmal aufsagen: " Ich soll n i c h t so gehässig sein!"

Hallo Patrick!

Patrick Kuban schrieb:[ ... ]

Lack, Folie, ... besser oder schlechter?

Spez. Flächenbelastung also früher 50, heute 37 g/dm² Was geht'n besser?

Taugt's bei anderen Profiltiefen auch was?

Die Änderung der Profildicke um nur ein Prozent bewirkt eine deutliche Änderung der Stirnfläche!

Unter Berücksichtigung aller obgen. Parameter? Sagt das der Hitzler?

Der war's nicht ;-)

ciao, Fritz

Ich habe hier gemessene Polaren (Althaus/Stuttgart) für Gö795, Clark Y (5,9%), Clark Y (11,7%).

Gruß, Kurt

Hallo Gerd,

KHD hat bei seinen Kadetten et al. schlicht den Flügel glatt auf den Rumpf gespannt und das (leicht tragende) HLW auch. Davon würde ich auch bei einem Brettleitwerk erst mal ausgehen, der SWP muß halt weiter vor.

servus, Patrick

Hallo Kurt,

Und? Watt sachta?

servus, Patrick

Das Gö795 ist bei Re-Zahlen ab 40000 mit einem cw von 0,015 und einem max ca von 1 nicht übel. Abriss erfolgt ganz gemächlich. Das Clark Y 5.9 erreicht bei Re < 100000 cw von 0,015, bei > 150000 cw von < 0.01. Allerdings hat es mit camax von 0,8 keinen hohen Auftrieb. Clark Y 11,7% ist ab Re = 100000 einsetzbar, darunter gibt es eine Delle mit hohen cw-Werten. Ab 100000 liegt der cw bei 0,02 - 0,01 und der max ca bei 1,2.

Fazit: Bei kleinen Re Zahlen das Gö795, ab Re = 100000 Clark Y.

Gruß, Kurt

Kurt Harders schrieb:

Hier eine vergleichende Graphik, ohne Denzin

formatting link

servus kurt! ;-)

Kurt Harders schrieb:

ahhh, isbn 3-7883-0158-9.

cu/2,

rüdiger, seinen althaus schon sehr zerfleddert habend

servus kurt! ;-)

Kurt Harders schrieb:

es geht ja um ne schleppmaschine, die ruhig etwas robust sein sollte. das gö795 ist nur 8% dick, da müsste man dann mit druckfestem innen- leben und rel. dicker beplankung eine stabile tragfläche schaffen.

meiner unmassgeblichen meinung nach wären clark y 11,7% und naca2412 dafür besser geeignet, wobei sich bei den bügelbrettartigen flächen eines schleppers dieser grösse eine re-zahl von >100000 schon bei etwa 15 - 20km/h (35 bzw. 30cm flächentiefe) einstellt.

cu/2,

rüdiger

Die Klassiker :-).

Gruß, Kurt

Hallo Gerd,

Hat jetzt etwas gedauert, weil ich das Bild erst raussuchen musste:

formatting link
(77k)

Das war auf der F3J-WM im Juli in Kroatien, das Modell des Zweitplazierten.

servus, Patrick

Hallo Kurt,

Wie ist denn da das Abreißverhalten, wo liegen die Ablöseblasen, kann man deren Entstehung und v.a. Ausbreitung beeinflussen?

Ist doch schonmal ein Anfang ;-)

servus, Patrick

Hallo Gerd,

Ich habe mir mal erlaubt, ein geeigneteres Graphikformat zu verwenden:

formatting link
(24k)

Sonst aber ganz interessant, ..

.. ich sehe nämlich meinen Verdacht bestätigt, daß das von mir formulierte "Denzin" das Spica zumindest heftig beeinflusst hat. Das war ja auch der Grund, daß ich diesen Thread losgetreten hatte, weil mein "Spica-Zuträger" diesem nämlich gute Abreißeigenschaften zuordnete, was ich beim Denzin nur in Verbindung mit einem mächtigen Leitwerksvolumen kenne. Und damit bekommt man alles ruhig, zahlt aber beim Gesamtwiderstand des Fliegers schwer drauf.

servus, Patrick

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required