130 Jahre Automobil



Hi, ja, da gibts ein paar Arten, die unterirdisch weite Strecken schaffen. Aber die "Biomasse" ist dennoch nur gering. Und wird in langen Zeiträumen "angespart". einige der ältesten Pflanzen der Welt sich solche. Bewiesen, daß es wirklich nur eine Pflanze ist, hat man das nur per DNA-Test. Es könnten also auch "Töchter" sein, Jungfernzeugung ist jeder Graslilie bekannt.

Soweit mußt Du garnicht gehen. Die Wüstenpflanzen sind auf extrem kurze Wachstumsperioden optimiert und bleiben dafür lange Zeit dormant. Solche kurzen Effekte auf irgendeine tolle "Fähigkeit" hin auszulegen ist aber müßig, die sichtbaren Effekte sind doch keineswegs Berge aus Zellulose. Bestenfalls brennt die Steppe ab...alleine die "Ernte" solcher Flächen fräße mehr Energie als gewachsen ist. Und entzöge dem Boden die Ressourcen, solche "Leistungen" wiederholend zu tragen.

Selbst dann böte sich ein Biosystem an, das dann eben unterirdisch lebt. Nacktmulle vielleicht? Pflanzen höhlen den Boden nicht aus, wüßte keine, die mehr als ein bißchen Sprengarbeit in Felsrissen leistet. Ansonsten gibts noch direkte Speicherwurzeln, Rettich oder Möhren :-) Solche Speicher sind hauptsächlich Wasserreserven, fürs frostige Frühjahr.
--
mfg,
gUnther
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Darueber wird noch zu wenig gewusst. In ariden Gebieten zu forschen, ist nicht so einfach. Das unterirdische Ver- holzen von Pflanzen im Umfang zu ermessen, wirft grosse Probleme auf. Gesamt wurde im Film, wenn ich das rich- tig erinnere, dass dort gewissermassen die Waelder auf dem Kopf stehen.

Darueber weiss ich zu wenig. Wenn gesagt ist, dass sich oberirdisch kaum Entwicklung zeigt, also das, was Du schilderst, spricht das fuer ein angehaeuftes Halbwissen, das immer zuerst kursiert. Ich gehe davon aus, dass erst jetzt genauer nachgesucht wird, wie das unterirdische Wachstum ablaeuft. Ueber die Wachs- tumsgeschwindigkeit kann ich Dir keine Angaben geben. Diese scheint hoeher zu sein, als ueblicherweise ange- nommen.
Mir fehlen auch saemtliche Angaben der Biomasse, die sich unterirdisch anhaeuft. Es bleibt nur, diese Wissens- luecken durch Bearbeitung der relevanten Literatur zu verkleinern.
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl schrieb:

Gut, aber was ändert es daran, dass der CO2 Gehalt in der Luft steigt? Es ist nach meiner Vermutung ein Vorgang, der seit Jahrtausenden abläuft. Ist es wirklich so, dass der Prozess noch nicht so weit, dass es einen Kreislauf bildet, sondern Holz in den Tiefen der Erde in immer weiter steigender Menge erzeugt?
Eine Idee ist, wenn es funktioniert, diese Pflanzen in für uns nicht nutzbaren Gebieten zu kultivieren und damit der Atmosphäre CO2 zu entziehen. Wenn es gelingt damit den CO2 Ausstoss vollständig wieder zu binden, ist das gleichzeitig der Brennstoff von morgen. Das was wir wollen, CO2 neutrale Energieerzeugung.

Die Natur hat sich über Jahrtausende gebildet und ohne unsere Eingriffe schafft sie es alles auszugleichen. Wobei Naturkatastrophen auch gewaltige Änderungen hervorrufen können.
Für unseren menschlichen bedarf ist eine stabile Natur notwendig, Veränderungen können unser Leben massiv beeinflussen. Letzlich ist es für unseren Bedarf gleichgültig, ob wir die Natur künstlich stabil halten oder sich sich selbst ausgleicht. Eines scheint offensichtlich, wir haben in den letzten 100 Jahren so massiv Einfluss genommen, dass starke Veränderungen zu befürchten sind, was die Lebensmöglichkeiten für uns Menschen massiv beschränken kann.

Dann müsste, wenn der Prozess seit Jahrtausenden läuft, der CO2 Gehalt in der Zeit gesunken sein.
Im Grunde müssten dort gewaltige Braunkohlelager entstehen, oder unterirdisch alles verholzen, bis die Pflanzen den Raum vollständig eingenommen haben.

Es müsste dort ein Prozess in Gang sein, der noch so jung ist, dass es noch keinen Kreislauf gibt. Das ist natürlich denkbar, Kohle und Öl werden ja auch erst durch uns künstlich in den Kreislauf zurückgeführt. Vorher haben sie über Jahrtausende CO2 gebunden. Ideal wäre es auf jeden Fall, wenn wir auf diese Art unser CO2 in die Erde "verpresssen" können.
Grüße Harald
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Ich kann dazu wenig sagen, weil ich selbst mich zu wenig mit dem Thema CO2 intensiv beschaeftigt habe. Es ist natuerlich gut, sich mehr Aufschluss zum Thema zu erarbeiten.

Aber wie genau laeuft er ab.

Den Satz verstehe ich nicht so ganz, da irgendein Wort fehlt. Vielleicht aenderst Du das um.

Welche Ideen es gibt, muesste man genauer ausbreiten.
Zur Zeit kursiert halt die These, da man auf diese Aktivitaet der Pflanzen in ariden Gebieten gestossen ist, die Lager- staetten des Erdoel koennen auch ganz anders entstanden sein, als bisher angenommen. Wenn unterirdisch alles zu- gewurzelt ist, kann das nach langen Zeiten zu Erdoellager- staetten gefuehrt haben.

Ja, gut. Dass es diesen Weg geben muss, duerfte anzuneh- men sein. Ob wir das als Menschheit technisch und organi- satorisch beherrschen, ist die andere Frage. Meines Erach- tens ueberschauen wir die real ablaufenden Vorgaenge noch zu wenig. Zugleich findet ein rasantes Menschheitswachstum statt.

Das ja nicht, da Evolution stattfinden muss, um sich an die immerzu neuen Bedingungen anzupassen. Ein evolutio- naerer Schritt war ja das Aufkommen der Menschen. Was diese derzeit veranstalten und zuvor angerichtet haben, ist natuerlich haarstraeubend komisch. Aehnlich wie ein Lavastrom bei einem Vulkanausbruch schwappt die Mensch- heit ueber die gesamte Erdoberflaeche und verrichtet ihr Zerstoerungswerk. Nun sind wir ja auch nur ein Teil der Natur und haben uns zu entwickeln. Es kann uns ja nicht daran gelegen sein, den "eigenen" Lebensraum zu zer- stoeren. Die Technik voranzutreiben, deckt ja nur geringe Teilbereiche des notwendigen Fortschreitens ab, Ueber- lebensraum sicherzustellen.

Mit "eine stabile Natur" wirst Du sicherlich einen abgesicherten Lebensraum meinen, der Pflanzen/Tieren/Menschen das Ueberleben garantiert. Das sich Veraenderungen ergeben muessen, wissen wir ja. Allein das rasante Wachstum der Menschheit fuehrt garantiert zu grosser Veraenderung.

Im theoretischen Modell ist das so, das stimmt.

Die sind unaufhaltsam.

Ich vermute, wir verwenden zu vereinfachte Denkmodelle beim Thema CO2.

Vielleicht. Gesprochen wurde von Erdoellagerstaetten, die sich so herausgebildet haben koennen.

Das wird vermutet.

Zuvor wird wohl die Biologie weitere Forschungen zu machen haben. Und wir muessten die relevante Literatur aufspueren. "Da steckt viel Musik drin!", sagen manche.
Zwischenzeitlich koennte die E-Car sehr nuetzlich sein.
K.L.
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Letztens schrieb Harald Klotz:

Stimmt, aber...

Du hast keine Ahnung von Landwirtschaft oder Tierhaltung und kennst Kühe nur als lilla Muhkuh, was?
Das Wasser was verbraucht wird, wird in der Produktion verbraucht, in der Schlachtung, in der Verarbeitung des Fleisches, in der Pflege der Kühe im Stall usw... Bei uns kommt das Wasser aus dem Wasserhahn und wird aufwendig aufbereitet was Energie verbraucht. Gut, Wasser haben wir sowieso genug, keine Frage, da brauchen wir uns nicht beklagen. Aber Fleisch wird überall in Massen nur für uns produziert, weil sich andere das nicht leisten können und dort verbraucht es Resourcen, die dort für anderes nötiger wären.
Bedenke, daß für jedes Kleidungsstück Du anziehst oder jede nicht aus Europa stammende Nahrungsmittel in deinem Kühlschrank vergammelt, anderswo Menschen elend verrecken. Selbst für unser idiotisches E10 Benzin verrecken anderswo Menschen und geschützte Tiere.
Ja, das hört man nicht gern in unserer fettgefressenen westlichen Überflussgesellschaft.

Ja, nur wurden in den letzten Jahrzehnten so viele Pflanzen die viel CO2 aufnehmen vernichtet und für unser E10 Benzin werden sie weiterhin vernichtet. Dieses CO2 ist nun freigesetzt und es kommen keine Nachfolgepflanzen die diesen Kreislauf schließen würden.
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