Wann ist die Waschmaschine fertig?

Hallo,
wir möchten von unserer Waschmaschine gerne benachrichtigt werden, wenn sie fertig ist - dazu würde irgendein elektri-
sches Signal reichen, das man z.B. in einen PC einspeisen könnte (diverse Server, Heimautomatisierung etc. vorhanden).
Die Waschmaschine selbst hat sogar eine gelbe Lampe, mit der sie den Zustand "fertig" anzeigt (ob Glühlampe oder LED, bin ich nicht ganz sicher - da ist eine Blende davor, so daß man nicht sieht, was dahinter ist).
Eigentlich würde ich gerne "minimalinvasiv" vorgehen, d.h. das Leuchten der "Fertig"-Lampe extern abgreifen, z.B. mit einem aufgeklebten Fototransistor. Allerdings fürchte ich, daß eine einfache Schaltung für die Erkennung der "absolu- ten" Helligkeit nicht genügt (so ganz "raumlichtdicht" kann man das sicher nicht machen), sondern daß man eher einen abrupten Übergang AUS->EIN der Lampe erkennen müßte (unab- hängig davon, ob im Waschraum z.B. gerade das Deckenlicht brennt oder nicht).
Ich bin zwar durchaus geschickt im Zusammenlöten von elek- tronischen Bausätzen, aber leider eine völlige Niete, was Schaltungsdimensionierung (oder überhaupt -erfindung) anbe- langt. Am liebsten wäre mir daher, man könnte z.B. einen Lichtschranken-Bausatz von Conrad (ggf. mit kleineren Ände- rungen) dafür zweckentfremden, bin mir aber nicht sicher, ob es da geeignete Module gibt. (Oder könnte ein Fototran- sistor auch einfach die RTS-Leitung einer seriellen PC- Schnittstelle mit CTS brücken? So ganz ohne Elektronik?)
Und _noch_ lieber wäre mir eigentlich, die Schaltung wäre örtlich überhaupt schon im Serverraum als an der Wasch- maschine angesiedelt (Unterbringung/Stromversorgung einfacher), aber ein simpler Fototransistor als Sensor am anderen Ende eines zehn Meter langen Telefonkabels liefert vermutlich eher den örtlichen Mittelwellensender als sinnvolle Werte?!
Wenns _extrem_ viel einfacher wäre, das ganze elektrisch abzugreifen (z.B. Optokoppler mit Vorwiderstand parallel zur "Fertig"-Lampe anschließen), würde ich mich u.U. auch zum Abschrauben der Bedienblende hinreißen lassen. Aber zunächst würde ichs eben erst mal "im Guten" probieren wollen...
Irgendwelche Vorschläge?
Danke & Gruß Matthias.
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Matthias Hanft schrieb:

Bei einem Signal, was schon digital vorliegt, würde ich nicht lange überlegen und dieses direkt nach einer galvanischen Trennstufe in den PC leiten. Abhängig von der Spannung, die für die Lampe verwndet wird, kannst du ein einfachst zu verschaltendes Relais oder einen etwas aufwändigeren Optokoppler nehmen. Auf der Strecke Optokoppler/Relais nach PC kannst du ja eine so hohe Spannung verwenden, daß dein Mittelwellenempfang keine Fehlauslösung erzeugt. Alle anderen (*) Lösungen halte ich für zu unsicher (in der Erkennung) oder zu teuer.
Gruß Christian
(*) - die elektrische2: Ein Sensor misst den Stromverbrauch der Maschine - die optische: Fototransistor auf dem Gehäuse - die akustische: Ein Mikro mit einem Schwellwertschalter - die mechanische: Ein Rumpelpumpelsensor erkennt das Endchleudern - die edv-ische: Eine WebCam filmt die Trommel/das Programmfeld - chemische: Ein Sensor misst im Abwasser die Konzentration vom Weichspüler (oder einem anderen Indikator, falls du keinen Weichspüler verwendest (zB Königswasser)) - die rockefellerische: Neue Maschine mit Interface kaufen - die kapitalistische: "Sohn, hier sind 50 Cent fürs Nachsehen" - die pädodidaktische: "Sohn, du siehst jetzt nach!" - die WG-ische: "Ich fänds echt dufte, wenn mal jemand nachsieht" - die hellseherische - die geduldische: Neben der Maschine warten, bis sie fertig hat
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Christian Müller schrieb:

Ist vermutlich wirklich das beste. Es sieht auch so aus (hab schon zwei Schrauben gefunden), als könnte man die Bedienblende relativ leicht abnehmen. Muß vermutlich auch so sein, damit der Kundendienst auch mal ne Lampe oder nen Schalter ersetzen kann, ohne gleich die ganze Maschine auseinandernehmen zu müssen...

Hm. Bei einem Relais könnte ich mir (im Gegensatz zum Opto- koppler) aber doch nicht wirklich sicher sein, ob die "End- stufe", die die Lampe "treibt", auch noch genügend Strom für ein Relais hätte, oder?
Oder ich meß' mal den Lampenstrom, denke mir dann "10% mehr gehen immer", und suche ein Relais mit geeignetem Spulen- strom? :-)

Aber interessant sind sie schon :-)
Gruß Matthias.
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Matthias Hanft schrieb:

Bei vielen Maschinen lässt sich der Deckel abnehmen. Vielleicht kommst du so _noch_ leichter an die Innenseite der Blende ran.

^^^

^^^^^

Ich bezweifle stark, daß in einer Elektr(on)ik, die eine Glühlampe treibt, eine Halbleiterendstufe verbaut ist; und daß diese dann noch am absoluten Limit betrieben wird:-)
Wenn du Sorgen wegen der Stromaufnahme hast, dann kannst du auch das Relais in Reihe zur Lampe schalten. Aber dafür (und sowieso bevor du loslegst) musst du ermitteln,
- was für ein Leuchtmittel (LED, Glühfaden-Lampe, Gasglimmer) - mit welchen Daten (Strom, Spannung, Spannungsart (wechsel-/gleich-)) - wie angetrieben (Halbleiter, Relais, Endschalter im (Wasch-)Programm)
bei dir verbaut ist.
Was die Auswertung deines (egal wie erzeugten) Ready-Signal angeht, kannst du die von dir vorgeschlagene Lösung mit der seriellen Schnittstelle verwenden.
("Schalterstellungen über USB-Port abfragen.", hier in dieser Group). Da geht es zwar um USB, aber letztendlich wird die serielle Schnittstelle abgefragt.
Gruß Christian
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Christian Müller schrieb:

Ist ein Toplader; die Bedienelemente befinden sich in einer aufgesetzten geschraubten Blende.

Weiß man's? :-) (Hatte mich seelisch auch schon auf ne 230V- Kontrollampe eingestellt :-) .)

Ja, hab ich mitverfolgt.
Nebenan in news:de.rec.heimwerken (wohin ich eigentlich auch das Follow-Up gesetzt hatte) hatte jemand die Idee einer Master-Slave- Steckdosenleiste, wie man sie auch für Computer verwendet: Wasch- maschine in die Master-Steckdose; in eine Slave-Steckdose ein 9V- Steckernetzteil, das sich auch am anderen Ende der laaangen Telefonleitung noch problemlos auswerten läßt.
Gefällt mir ganz gut, diese Lösung: läßt sich mit Fertigbauteilen und ohne Eingriff in die Maschine durchführen. Was hältst Du davon?
Gruß Matthias.
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Matthias Hanft schrieb:

also schon etwas älter?!

Wenn das Gerät das nötige Alter hat, könntest du es sogar noch mit einer 220V-Kontrolllampe zu tun haben. ^ ^ (*) In dem Fall kannst du wahrscheinlich sogar einen Toaster oder sowas an die beiden Kabel zur Lampe anschließen (will sagen, die Stromaufnahme deines zusätzlichen Relais ist egal).

Das FUP habe ich erst gesehen, als ich meine Nachricht versenden wollte und das nicht ging, weil ich d.r.h nicht abonniert habe. Allerdings dachte ich mir dann noch, daß du eh in d.s.i.e zurückkehren wirst, weil ich in d.r.h nicht die notwendige Filligranität vermutet habe (wer eine Wand mit einem 10kg-Hammer einreißen kann, wird mit einem 16W-Lötkolben nicht umgehen können (ein bischen Rassismus sei mir zugestanden:-) )).
Nach einem Ausflug über Groupsgoogle habe ich meine Meinung doch etwas geändert (was den Hammer angeht), bin aber trotzdem noch der Meinung, daß der elektr(on)ische Part in eine elektr(on)ische Group gehört.
Ein kleiner Tipp zu Wolfgang Gerbers Postings: WG ist jemand, der mit Vorsicht zu genießen ist, denn er wartet gerne solange vor (s)einer Antwort, bis genug Pros und Contras zu einem Posting verfasst worden sind und wendet diese dann umgekehrt auf die Poster an. Fällt ihm irgendwann nichts mehr ein, dann verwendet er Aussagen wie "hast du irgendwas (in diesem Thread) zu sagen?" oder "du hast keine Ahnung". Ein Diskutieren mit ihm ist aussichtslos. Wer WG nicht kennt, wird leider auf ihn hereinfallen, weil er sich von Trollen unterscheidet. Mach mal eine guppenübergreifende Suche, dann siehst du, was ich meine. WG ist bei vielen Regulars im Filter, sodaß die keine Raktionen auf WGs Posts geben.

Das geht auch - wenn die Masterseite den Strom der Waschmaschine verkraftet! Computer-MS-Steckdosenleisten werden bestimmt nicht auf einen Strom von dauerhaft! (**) 10A ausgelegt sein. Du müsstest also beim Kauf darauf achten, oder dir so eine "Leiste" selbst bauen: Es reicht eine Spule um einen! der stromführenden Leiter zur Waschmaschine. Die induzierte Spannung detektierst du und leitest sie zu einer Schwellwerterkennung. Ist der fließende Strom unter einem bestimmten Wert (musst du experimentell ermitteln), dann ist das ein Zeichen, daß die Maschine fertig ist.
Bei deinen Vorkenntnissen finde ich eine MS-Leiste (oder die Erkennung per Induktion) Overkill und teurer als nötig. Meinen Satz "Bei einem Signal, was schon digital vorliegt..." vertrete ich immer noch und ich bin beleidigt, wenn du dich mit deinen Fähigkeiten auf GEKAUFTES Bastelzeug einlässt!
Du kannst natürlich machen was du willst, aber die von WG angesprochene (und auch !absolut notwendige!) elektrische Trennung von WaMa und PC erreichst du auch mit einem Relais oder Optokoppler.
Gruß Christian
(*) WENN 220, dann auch 3 mal L :-) (**) 10A fließen beim Heizen (auch bei 60Grad)
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Christian Müller schrieb:

Ja. Müßte ca. 1995 gekauft worden sein. Wobei das nichts mit dem Alter zu tun hat, wir haben damals nur eine 45cm breite Waschmaschine untergebracht, und sowas gibts (AFAIK bis heute) nur als Toplader.

Also jetzt hat mich doch die Neugierde gepackt: Das Ergebnis ist auf http://www.hanft.de/images/wasch.htm zu sehen :-)

[...]
Tja, das ist halt immer die Entscheidung beim "elektrotechnischen Heimwerken" - gehörts nun in die Elektrotechnik- oder die Heim- werken-Newsgroup? (Und dann hätten wir ja auch noch de.sci.elec- tronic oder so ähnlich - wo Fototransistoren & Co. sicher auch nicht ganz verkehrt wären.)

Ja, als alter Newsgroup-Hase bin ich mir WG's Präsenz+Verhalten durchaus bewußt :-) Aber trotzdem danke für den Hinweis.
[Master-Slave-Steckdosenleiste]

Tja, das ist halt die Frage. Beim Conrad habe ich ein paar gefunden; lediglich bei einer stand explizit, daß die Master- Steckdose bis 550 W schafft. Bei den anderen stand immer nur sehr allgemein "16 A / 3680 W" oder so, aber nix speziell zur Master-Steckdose.
Mein Favorit (wegen Preis) wäre momentan die Bachmann 330.106 (könnte ich für 18,75 EUR zzgl. Mwst. kriegen), aber leider habe ich da auch keine ausgiebigen Datenblätter gefunden :-(
Bliebe das Bachmann-Kontaktformular auf der Homepage...

Hm, da müßte ich dann quasi das Netzkabel auftrennen (sonst kann ichs ja nur um L+N+PE gleichzeitig wickeln) - oder ich wickle es gleich um L im Sicherungskasten hinter dem zugehö- rigen Schalter (wofür es aber aus Isolationsgründen sicher keine VDE-gerechte Möglichkeit gäbe -> Murks&Pfusch). Aller- dings hätte dann, _wenn_ ichs dort schon mache, ein REG- Stromrelais auch seine (mechanischen) Vorzüge - draufknipsen auf die Schiene, und gut ist :-)
In d.r.h wurde auch ein Reedkontakt erwähnt - da hätte ich sogar noch einen da: kann ich da auch _irgendwas_ rumwickeln, damit es funktioniert? :-)

:-) Ja, ein wenig Ehrgeiz hab ich ja schon auch, aber anderer- seits: Wenn so eine Leiste funktioniert und 18,75 EUR kostet, ist mir meine Zeit zu schade, da umfangreiche Eigenentwick- lungen zu betreiben - da hab ich einfach genug wichtigeres zu tun...
Aber das mit der Master-Belastbarkeit sollte ich vielleicht wirklich erst mal definitiv klären, bevor ich da was einkaufe.
Gruß Matthias.
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Matthias Hanft schrieb:

Soso, du hast also einen EDV-Raum und gestehst deiner Frau nur 45cm für zum Waschen zu?
:-)

WAAHHH! Du hast die Maschine nun geöffnet und denkst trotzdem noch über eine käufliche Lösung nach?

C'mon, das ist JETZT doch eindeutig Elektronik:-)

Also ich gehe (ohne meine Aussage verifizieren zu wollen) davon aus, daß kaum eine Steckdosenleiste, die nicht speziell dafür beworben wird, eine "richtig große" Leistung im Master verkraftet.
Mein Vorschlag: klemm eine dreiadrige Leitung an das LED-Panel an: Eine Leitung an die Kathode, eine an die Anode und eine an den anderen Anschluß des Vorwiderstands. Dann schraub die Maschine zu, damit deine Frau waschen kann. Wenn du heute nacht im Traum von einer LED heimgesucht wirst, dann klemm morgen einen Optokoppler parallel zu A-K oder Rv-K und so hast du dein potentialfreies und digitales READY.
Ich bin morgen richtig beleidigt, wenn du - nachdem du bisher schon das LED-Board abgelichtet und auf MEINEM Monitor dargestellt hast - morgen kein READY auf DEINEM Monitor hast:-)

Ich gehe mal davon aus, daß diese SDL die 10A im Master erlaubt. Zu der SDL kommt noch irgendein billiger Trafo (für die Trennung vom Netz). So gibst du 20Euro (mit oder mit ohne MWSt) aus. Für 20 Euro bekommst du einen Optokoppler, der sogar anfangen könnte zu singen, wenns denn optisch koppelt:-)
Außerdem (so, jetzt zerschlage ich die MS-SDL-Lösung): Was machst du denn, wenn dein Monitor dir READY meldet? Du rennst in den Keller und stellst fest, daß die Maschine überhaupt nicht läuft (weil nicht geladen). Dann gehst du genervt nach oben. Oben steht dann auf dem Monitor READY. Du rennst in den Keller und erinnerst dich an dieses Posting:-)
Mit Optokoppler, der an der RADY-LED von der WaMa lauscht, passiert dir das nicht, denn die READY-LED der WaMa geht ja bei Nichtbetrieb der WaMa aus.
Gruß Christian
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Christian Müller schrieb:

Tja, _damals_ war das so. Aber nur weil wir inzwischen viel mehr Platz im eigenen Haus haben, schmeißen wir doch die WaMa nicht einfach weg :-)

Nur wenn ichs irgendwo schriftlich kriege, daß es Master-Steck- dosen mit 2,5 kW Belastbarkeit gibt :-)

Das mit "morgen" und "Optokoppler" könnte etwas schwierig werden - im Gegensatz zu Widerständen (und ein paar Kondensatoren) hab ich sowas i.d.R. nicht auf Lager - einfach bisher zuwenig Bedarf für sowas...
(da fällt mir ein, da hab ich mal ein Interface für die X-Schnitt- stelle eines ISDN-Telefons gebaut, da müßten zwei Stück drauf sein... mal auf die Suche gehen, hab ich seit zehn Jahren nicht mehr verwendet)
Kann ich die Spannungen auch an der roten LED messen? Die kriege ich durch simples Einschalten an, so daß ich nicht auf die nächste Wäsche warten müßte. Früher (als ich noch mehr gebastelt habe) waren rote+gelbe LEDs leicht unterschiedlich, was Strom+Spannung anbelangt... aber anscheinend hat Siemens da ja die gleichen Vor- widerstände spendiert.
Bliebe bloß noch, dem Optokoppler einen geeigneten Vorwiderstand zu spendieren - oder einfach parallel zur bestehenden LED? Das hätte ich aber gern erst mal durchgerechnet, bevor mir irgendwas durchbrennt...

Äh, Trafo? Für was? Für die "Sekundärseite"? Da hab ich im Keller einen Karton voller herrenloser Steckernetzeile, wo man die 9 V vermutlich direkt in die CTS-Leitung einer seriellen Schnitt- stelle reinschmeißen kann...

Ja, aber nicht in fünf Minuten und auch nicht sonntags :-)

Zwischen der SDL und meiner READY-Meldung befindet sich genügend Software, daß die Meldung nur dann erzeugt würde, wenn die Maschine erst mindestens X Minuten gelaufen ist und dann Y Minuten lang nicht mehr läuft :-)

Stimmt. Ist vor allem deswegen ein Vorteil, weil die READY-Meldung dann so lange (z.B. alle fünf Minuten) kommen kann, bis man endlich hingeht und die Maschine ausschaltet :-)
Gruß Matthias.
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Matthias Hanft schrieb:

Zum Ausprobieren kannst du einfach parallel schalten, aber die LED wird dann nicht mehr nennensert leuchten, die IR-LED im Optokoppler hat eine deutlich geringere Vorwärtsspannung. Am einfachsten schaltest du den Optokoppler in Reihe zur LED, die wird dann zwar geringfügig dunkler als vorher leuchten, aber immer noch gut erkennbar. Mit der Methode kannst du ausschließen, dass irgendein unterdimensionierter Treiber durchbrennt, es fließt ja sogar etwas weniger Strom als vorher.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann schrieb:

Ja, an eine Reihenschaltung hatte ich auch schon gedacht, allerdings muß ich dann auf der Platine eine Leiterbahn zerkratzen (oder den Vorwiderstand auslöten und anders anbringen). Aber zumindest wäre man dann auf der sicheren Seite.
Daß das Dings noch optisch erkennbar leuchtet, wäre allerdings schon wichtig - vor Ort will mans ja schon auch noch erkennen können, ob fertig oder nicht.
Werde ich morgen mal probieren - für heute ist Feierabend :-)
Gruß Matthias.
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Matthias Hanft schrieb:

In deinem Fernseher oder Röhrenmonitor sitzt ein Optokoppler zwischen Primär- und Sekundärnetzteil... Du hast keine Chance, dich davor zu drücken :-]

Türlich. Du kannst aber auch das Board ausbauen und jede LED bequem (ver)messen, ohne den jeweiligen Zustand der WaMa abzuwarten.
Miß doch mal, was an der "roten Anzeige" vorhanden ist, wenn das Board fehlt; geht die Spannung dann rauf, ist die LED (mit Rv) eine Stromsenke und du kannst - wahrscheinlich auch - bei der gelben LED eine weitere LED (die des Optokopplers) in Reihe schalten.

Wenn die Endstufe im Treiberboard wirklich am Limit ist, dann kannst du auch die LED der Panel-Anzeige entfernen und stattdessen die Optokoppler-LED einbauen. Daß die Maschine nicht mehr läuft, wirst du ja erkennen, wenn du davor stehst - und davor stehst DU ja erst, wenn dein Monitor dir ein READY meldet:-)

Jaja, es reicht was billiches (im Bereich von 1,25 Euro ohne MWSt).

Naja, leeräumen solltest du sie schon, sonst hat deine ganze eletrotechnische Aktion irgendwie den Sinn verfehlt:-)
Gruß Christian
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Christian Müller schrieb:

Nicht nötig, ich hab im Keller doch noch ein paar CNY74-2 gefunden :-)

Dann weiß ich aber nicht, wieviel Spannung/Strom Siemens dafür zu spendieren gedenkt :-)

Gute Idee. Kaputtmachen kann man da nix? (Irgendwie hab ich noch was von "nicht im Leerlauf betreiben" im Hinterkopf, das könnte aber auch noch von "CB-Funke ohne Antenne" her stammen :-) .)

Ja, aber ob er mit dem Parken fertig ist, weiß man da noch nicht so recht - da macht er oft viele Denkpausen... erst nach dem finalen "Klick!" kriegt man den Deckel auf...

Einen "Trommel-ist-leer"-Sensor bau ich jetzt aber nicht auch noch ein :-)
So, Feierabend. Morgen mehr in diesem Theater :-)
Gruß Matthias.
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Matthias Hanft schrieb:

Das sind Halbleiter und keine kleinen Kinder, die bei jedem Erwachsenen eine andere Reaktion hervorrufen. Ob nun Siemens-Strom oder Hanft-Strom durch die LED fließt, ist vollkommen egal. Einfach Strom durchgeben, gleiche Helligkeit anpeilen und messen.

Wenn du mit der erkennbaren Sorgfalt rangehst, passiert nix. Vielleicht kann Wolfgang Gerber dazu noch was anderes sagen...:-)

...oder von Audio-Röhrenverstärkern.
Wenn deine Waschmaschine ohne Röhre arbeitet und auch kein CB-Funk-Interface hat, dann werden die im Leerlauf betriebenen LED-Treiber keinen atomaren Weltkrieg auslösen.

Dieser Klick ist der Bimetallschalter, der das Deckelschloß blockiert. Er wird von einem Heizdraht beheizt; dadurch verkrümmt er sich und die "Deckel-auf"-Taste greift ins Leere. Erst wenn die "Heizung" wegbleibt, entkrümmt sich der Bimetallschalter und gibt den Deckel frei. Er sorgt mit seiner thermischen Verzögerung dafür, daß du eine schleudernde Maschine auch dann nicht öffnen kannst, wenn du ihr beim Schleudern den Strom wegnimmst. Das Detektorinterface kannst du auch da anschließen.
Gruß Christian
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Man knnte den Optokoppler ja auch aus dem Netzteil des Computermonitors ausbauen, aber wo soll man dann anschliessend die "READY"-Meldung ablesen? Den Bildschirm des Fernsehers knnte man ja auch durch durch das Bullauge der Waschmaschine erstzen (Das Programm in der WM ist ja oft interessanter als das im Fernsehen) aber da es sich anscheinend um einen TOP- Lader handelt...

Das bringt wenig. Im eingeschaltetem Zustand misst man da bei a l l e n roten LEDs das gleiche, nmlich irgendetwas zwischen 1,5 und 2V.

Notfalls kann man eine neue Anzeige ja von der Sek-Seite des Optokopplers steuern.

Ja, vor allen passt dann ein paar Tage spter die neu entstandene Schmutzwsche nicht mehr rein... SCNR Harald
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Christian Müller schrieb:

Christian, Du bist Dir bewust, das Elektroniken in Massenartikeln nur galvanisch getrennt sind, wenn es unumgänglich ist?
Die Steuerung in einer WaMa muss nicht es nicht sein, also wird sie es sehr wahrscheinlich auch nicht sein.
Entweder ein Schutzklasse 2 fähiger Koppler (2kV? und 8mm Kriechstrecke) in das Gerät mit doppelt geschirmter Leitung nach draußen, oder Lichtleiter aus Plaste und den Fototransistor draußen !
Gruß Metabastler
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Metabastler schrieb:

Lichtleiter habe ich leider gerade nicht auf Lager, aber im Datenblatt zu meinem CNY74-2 stehen in der Tat 2,5 kV "isolation test voltage". Passende Leitung nach draußen muß ich mal gucken, was da so da ist - ginge evtl. Cat5 (LAN-Verkabelung)? Da gibts eine Gesamtschirmung, und jede Doppelader innendrin ist nochmal einzeln geschirmt. Sollte man die Schirme mit PE (vermutlich eh am Gehäuse) verbinden?
Gruß Matthias.
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Matthias Hanft schrieb:

Wenn du einen Schirm verwendest und ihn auf PE legst, dann aber NUR an der Waschmaschine, sonst holst du dir eine Brummschleife zu deinem PC.
Gruß Christian
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Christian Müller schrieb:

Ja, das ist eh klar.
Ich hab inzwischen einiges gemessen und experimentiert (mit der roten LED, die ich beliebig ein- und ausschalten kann):
- Im Originalzustand fallen am 560-Ohm-Widerstand ca. 6,25 V ab; an der LED liegen ca. 1,85 V. ("ca." deswegen, weil z.B. die 6,25 V am Widerstand mit einer hübschen 100-Hz-Frequenz zwischen 5,8 V und 6,4 V hin- und herschwingen - viel Mühe mit irgendeiner Glättung hat man sich da anscheinend nicht gegeben) - das macht rechnerisch einen Strom von ca. 11 mA durch das ganze Gebilde (an einer Gesamtspannung von ca. 8,1 V); - wenn man den Optokoppler da einfach in Serie reinhängt und sonst alles gleich läßt, kommt folgendes raus: - sichtbare LED immer noch ca. 1,83 V - am Widerstand nur noch ca. 5,9 V (->Strom nur noch ca. 10,5 mA) - an der Optokoppler-LED ca. 1,15 V macht zusammen 8,88 V - etwas mehr als ohne Optokoppler.
Die Optokoppler-LED ist im Datenblatt mit 1,25 V (und 50 mA???) angegeben, aber 10 mA ist wohl ein Strom, der dafür schon grund- sätzlich OK ist (siehe IfmA im Datenblatt, Seite 5). Kann mans nun so lassen, oder sollte man den Widerstand (minimal) verkleinern (wäre dann wohl 470 Ohm), für "mehr Power" für das nun ja etwas "verlängerte" Gebilde? (Wie gesagt, in Schaltungs- dimensionierung bin ich eine Niete.)
Damit ich sehe, wie der Fototransistor im Optokoppler denn so schaltet, habe ich den mal an den Komponententester des Oszil- loskops gehängt; Ergebnis auf http://www.hanft.de/images/wasch2.htm
Es gibt also durchaus eine Reaktion; ob das zum Schalten einer seriellen Schnittstelle genügt, wäre noch auszuprobieren...
Gruß Matthias.
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Matthias Hanft schrieb:

WOW! So ein Engagement habe ich noch nicht häufig gesehen:-)

Wenn die Vorwiderstände von gelb und rot gleich sind, dann könntest du probeweise die LEDs vertauschen (alternativ Kathode rot trennen und Anode rot und gelb verbinden). So kannst du auch noch die gelbe LED vermessen.
Die gelbe LED kann ein Quentchen mehr Flußspannung haben, welches den Unterschied zwischen geht und geht nicht ausmachen könnte.

...von "vorgeschriebenen" 1,25V. Wenn gelb dann mehr Spannung für sich beansprucht, dann könnte es noch weniger werden.

50mA scheint mir etwas viel. Das hinterlegte Datenblatt lässt sich bei mir nicht öffnen (die Anleitung zum Scope schon). Daher habe ich mir bei www.datasheets.org.uk/ das Datenblatt zum CNY74-2 geladen (das war/ist doch der OC, den du verwendest). Erstaunlicherweise sind dort 60mA angegeben - aber als "absolute maximum rating"; also gehts auch mit weniger.

Das würde ich bestätigen; aber obs denn funktioniert, hast du ja schon selbst rausgefunden:

Mehr als dir noch den Tipp mit dem "Vertauschen" der LEDs zu geben, kann ich dir nicht raten. Du hast professionell eine Fragestellung in eine Aufgabenstellung gewandelt und mit deinen Meßinstrumenten die Werte ermittelt. Dazu noch hast du das hervorragend dokumentiert.

Das will ich nicht ganz glauben:-)

Ja:-) Wie empfindlich deine serielle Schnittstelle reagiert, wenn der Strom durch den nicht voll durchgeschalteten Fototransistor (ich nehme an, daß das so ist) etwas zu klein ist, kannst du mit einem Poti und einem mA-Meter rausfinden.
Bei mir sind es 2,5mA , wenn ich Pin1+Pin4 kurzschließe.
Gruß Christian
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