Abgeraucht ...

... und das nicht nur sprichwörtlich ist der Druckschalter unseres Hauswasserwerks.
http://img137.imageshack.us/img137/6448/img2953zp5.jpg
Was könnte hier die Ursache sein? Der Schlauch ist abgesprungen und dabei hat der geschlossene Schalter sicher ne kleine Dusche abbekommen oder vorher evt auch ne Dauerberegnung durch die schon vorhandene Undichtigkeit (vor dem Abspringen, sollte m.E aber für so ein Gerät folgenlos bleiben sollen)
Viel Wasser wars nicht, der Boden war noch relativ trocken.
Die Zuleitung ist komplett durchgebrannt, ohne verbleibenden Kurzschluß. Insbesondere fällt mir der Ruß unten am Kessel auf, kann das durch tropfendes Plastik verursacht worden sein? ca 15mins vor dem Ausfall hab ich das Wasser noch genutzt, da war der Schlauch also noch drauf.
Wär intressant zu wissen, ob das durch das Wasser oder durch Matrialermüdung ausgelöst wurde. Dann könnte ich die nächste Steuerung ggf mit nem besseren Wasserschutz oder mit Kleinspannung plus externem Relais ausstatten.
Gruß Jan Conrads
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Moin,
Jan Conrads schrub:

Hübsch:-)
Dafür gibts sicher Experten, die für viel Geld den Schalter untersuchen und das genau herausfinden.
Sicher, dass der abgeflogene Schlauch Auslöser und nicht Folge des Brandes war?

So stark leitet Wasser nun auch nicht, dass ein paar Tropfen an den Kontakten zu einem solch folgenschweren Kurzschluss führen müssen (ausschließen kann man es natürlich nie). Wenn die Leitfähigkeit des Wassers den Kurzschluss bildet, dann würde das Wasser schnell verdampfen (und so lange es noch verdampft, brennt nichts) und wenn es verdampft ist, ist es vorbei mit dem Kurzschluss.

Klar, ist nur so viel, wie der Überdruck in der Leitung Wasser aus dieser herausdrücken kann. Das heißt, dass nach Abtrennen des Schlauchs die Pumpe nicht mehr lief, denn sonst hätte es viel Wasser sein müssen.
Ich würde dem Wasser kaum die Schuld geben, das Problem liegt IMO eher am Schalter selbst.
Nebenbei: Mach doch mal die Flussmittelspuren an den Kupferrohren weg, wie sieht das denn aus! (und korrodiert sich in den nächsten Jahrtausenden garantiert durch das Rohr durch) :-)
CU Rollo
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Moin,
Roland Damm wrote:

Garantie ist schon abgelaufen, ich wills nur versuchen, in Zukunft solche Umweltverschmutzungen zu vermeiden.

Glaub ich nicht, der stand immer unter Druck und so viel brennbares Material war ja auch nicht da.

Dachte da an evt Wackelkontakte oder auch Kabelbruch bzw Verschleiß des Schalters.
Oder Bildung von O2 und H2 durch Elektrolyse, keine Ahnung was der Kunststoff noch so absondert, die Gummizuleitung ist ja auch weggebrannt, Cu Salze erhöhen die Leitfähigkeit wenn ordentlich.

Pumpe sollte min 1L/sec schaffen.

siehe Post unten.

Gruß Jan
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Moin,
Jan Conrads schrub:

Und noch was, sehe ich das richtig: Du hast auf das Stück Kupferrohr zur Anpassung des Durchmessers Teflonband draufgewickelt und da dann den Schlauch draufgesteckt und eine Schlauchschelle drum? Teflonband kann man in Gewinde reinwickeln und die Mutter dennoch drauf drehen, weil Teflon so eine unglaublich geringe Reibung hat. Dafür ist es da. In deinem Fall musste sich der Schlauch jedoch allein via Reibung auf dem Rohr halten, denn einen Gnubbel oder sowas gibt es da nicht. Ergo: Erstaunlich, dass der Schauch da überhaupt längere Zeit drauf gehalten hat. Vorschlag (wenn es schon improvisiert sein soll): Nimm anstatt Teflonband einfach Isolierband um das Rohr dicker zu machen. Und ein Wilst ist auch nicht schlecht, den müsste man mit Lötzinn dranlöten können. Jedenfalls eine kleine Verdickung am Rohr, so dass die Schlauchschelle was hat, wo sie gegen drücken kann.
CU Rollo
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Roland Damm wrote:

Wassermenge können gerne 5 Liter sein, die an "Rückwasser" kommen.

Das obere Stück kommt noch neu, ist ja auch noch hart gelötet, hab mir aber erstmal die Saugseite vorgenommen und die auf 28mm Durchmesser erweitert und den Füllhahn dran gemacht. Viel "Flußmittel" ist aber auch Lötzinn, abgewaschen hatte ich alles.
Teflonband kann man in Gewinde reinwickeln

Hat lange gehalten, die Leitung war solange frostfrei, immer unter Druck.
Da waren 2 Schellen drauf, eine vorm PTFE, eine dahinter. Leider bekommt man kaum noch ordentlich Schellen zu bezahlbaren Preisen, die nicht schon beim Anblick eines Schraubendrehers nachgeben.
Daher sollte das Teflon Dichten, die Schlauchschellen den Halt erledigen.
Ich hab jetzt welche 3/4" für die langen Schläuche, da hält vermutlich auch nur eine (kostet aber auch fast 1,20€ur pro Stück, die Gartenschläuche sind alle 3/4")
Da überleg ich mir noch ne Lösung, wie ich den 1" Schlauch gut festbekomme (ist ca 1,5m bis zum Übergang auf PVC Rohr)

Problem war damals vor allem, das die Schnecke keinen Halt mehr gefunden hat, das das Material des Schellenmaterials zu weich war, fest und dicht war mit den Teilen nicht drin, bei den langen Schläuchen waren die 2 Drahtringe deutlich besser als die Schellen.

Gruß Jan
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Dafür hat der Sanitärhandel die passenden Teile.
Lutz
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Moin,
Lutz Illigen schrub:

Sicher, aber das ist ja nur was für die Weicheier, die auf einfache Fragen einfache Antworten suchen und zu faul zum Basteln sind... :-)
CU Rollo
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Hi, ach was, richtige Kerle gehen in den Maschinenhandel, Abteilung Hydraulik&Pneumatik. Diese feinen faserverstärkten Druckluftschläuche....da sieht man sogar die Blasen drin. Und so Profikram ist seltsamerweise oft billiger als der Baumarktschrott. Jedenfalls ist Teflonband eine Sünde, wenn man sowieso gelötet hat. Warum nicht gleich die Pumpe mit Pattex an der Decke abhängen?
--
mfg,
gUnther
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo,
[snip]

Wer verkauft denn im Bergischen Land sowas an Privat?
Diese feinen faserverstärkten Druckluftschläuche....da

bekommt man's auch ohne Gewerbeschein?
Fohrer in SG verkauft angeblich nicht (mehr) an Privat.
Jedenfalls ist Teflonband eine Sünde, wenn

Wie gesagt, das war noch ein altes Teil, hatte die Ansaugseite ja neu weichgelötet, oben das Teil war aber noch hart gelötet. Problem war vor allem, das ich keine Schlauchklemmen gefunden hatte, die man auch fest anziehen durfte, mit vernünftigen Klemmen wär das überhaupt kein Thema gewesen, nur wenn man solche Klemmen schon mit dem Schraubendreher ins Jenseits befördert bevor die Verbindung dicht ist, muß man sich halt andere Maßnahmen überlegen. Jetzt bekommt man im Baumarkt jedoch auch vernünftige Klemmen, denen sieht man das Festziehen noch nicht an.
Warum nicht gleich die Pumpe mit Pattex an der

zu feucht, im Winter muß die Pumpe zudem ins Warme.
Gruß Jan
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Moin,
Jan Conrads schrub:

Rödeldraht.
Aber ehrlich gesagt fluche ich an Schlauchanschlüssen auch gerade herum, auffer Arbeit habe ich laufen mit Druckluft oder anderen Gasen zu tun, und da hat sich so ein dämliches 'profi'-System durchgesetzt, mit welchem man einen Schlauch nur einmal anschließen kann, die Verbindung dann mit Glück auch dicht ist und wenn man den Schlauch mehrfach ab und dran machen will, verkratzen die Halteklemmen die Außenseite des Schlauches die aber gleichzeitig auch Dichtfläche ist. Falls man den Schlauch überhaupt wieder aus der Kupplung heraus bekommt und nicht gleich abschneiden muss und die Kupplung wegschmeißen muss.
Viel besser ist da die billige Variante, bei der man eine Überwurfmutter über den Schlauch steckt, dann den Schlauch auf eine Tülle (mit einer Verdickung drin) schiebt und dann die Überwurfmutter festzieht. Dichtfläche ist in dem Fall die Innenseite des Schlauches, gehalten wird er außen - also kein Verkratzen der Dichtfläche. Diese Verbindungen lassen sich auch sehr oft wieder lösen und neu verbinden, ohne dass man jedesmal eine Scheibe von Schlauch abschneiden muss. Sowas gibt es aber offensichtlich garnicht mehr so einfach zu kaufen.
Nun soll da noch einer sagen, in einer Marktwirtschaft pendelt sich das Angebot automatisch auf den Bedarf ein... :-)
CU Rollo
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
..

Hi, dochdoch. Du bist gerade beim Ausschlag dieses Pendels (nach der falschen Seite) dabei. Freue Dich, andere (nach Dir) werden es mal wieder besser haben. Die "alten Systeme" sind durchaus noch zu finden, Euer Einkäufer ist vermutlich einem scharfen Vertreter auf der Messe begegnet...such halt selber oder mach eine Kosten-Nutzen-Rechnung auf, dann wird sich irgendwann eine "Verbesserung" einrichten lassen. Schätze, Du meinst diese Schnellverbindertechnik. Ist je nach Präzision durchaus mehrfach nutzbar, eben sehr auf exakte Paarung ausgelegt. Schon kleinere Fertigungstoleranzen der Schläuche machen das System kaputt. Ist eben gedacht, daß der Kunde alles aus einer Hand kauft, was ja meist der Realität hohnlacht.
--
mfg,
gUnther
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Roland Damm schrieb:

Echt Schrott. ...

Aber meist hat man gar keine Wahl. Für viele Medien und Einsatz- gebiete sind die Anschlüsse und Schläuche vorgeschrieben. Vom Gesetzgeber oder vom Betrieb... Siehe auch im Bild den noch verbliebenen Schlauch. Und ich wäre auch froh gewesen, wenn sich die Leute an solche Vorschriften halten würden, etwa ummantelte Schläuche bei direktem Anschluss an Systeme. Dann wäre ich nicht in den erlauchten exklusiven Personenkreis auf- gestiegen, die schon mal im Alleingang den Keller eines Atomreaktors leerpumpen mussten.
--
mfg Rolf Bombach

Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Hi, Versender tuns an alle...

Bei KSA hierzulande schon. Klaro, wennste ne Rechnung willst, wollen die auch was sehen...aber sonst reicht nen Blauman und ein gelangweilter Gesichtsausdruck allemal :-)

Ein Workaround wäre z.B. Heißkleber. Damit das Rohr "aufmodellieren"...

Entweder nen Heizkabel oder einfach ablassen/leer sperren, dann kann sie ruhig erfrieren. Dafür reicht dann im Einlauf nen Kreuz mit Ablaß und Sperrkugel...
--
mfg,
gUnther
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Jan Conrads schrieb:

Ich denke das kommt von Kontaktproblemen am Schalter.. Hatte das auch schon zweimal, allerdings an Thermostaten. Einmal ein Getränkekühler, einmal ein Kühlraumthermostat... Sah genauso aus, beidesmal Riesenglück daß nicht das ganze Drumherum in Flammen mitaufging...
Michael
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
..

Hi, ja, angesichts der Einbaustelle mit Ungeziefer und Staub kein Wunder, sowas. Der recht erhebliche Strom in Verbindung mit den Vibrationen solcher Einphasenkolbenpumpen provoziert ja Kontaktbewegungen, Reibung, Übergangswiderstände. Und eines Tages wird die Wärmekapazität des Plastiks überschritten....früher war das alles aus Blech und Porzellan, nicht ohne Grund, die Brunnenpumpe von Früher lief 50 Jahre ohne Fehler, überstand Hochwasser und gelegentliche Leerläufe, die moderne aus Plastik erträgt keine 10 Jahre.
--
mfg,
gUnther
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo, gUnther nanonüm wrote:

oder könnte der Schlauch auch wegen zu hohem Wasserdruck abgesprungen sein weil die Kontakte schmorten und nicht mehr trennten? Das Pumpengehäuse war außen trockenund eigendlich hätte m.E selbst bei einer 10L Dusche per Eimer der Schalter im inneren nur einige Tropfen gesehen.
Gruß Jan
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
..

Hi, wenn der Schalter brannte, erwärmte er ev. auch das Rohr und hat den Schlauch erweicht. Vom Wasser jedenfalls raucht soein Schalter nicht ab, allerhöchstens knallts im FI. Und soeinen solltest Du schon haben, GELLE? Wenn da Wasser gekocht hätte, wären da jetzt charakteristische "Tropfsteine" und kalkig-graue Ablagerungen anstatt schwarzem Ruß zu sehen, auch wäre der Schaltkasten nur am oberen Ende weggeschmort, Wasser kühlt nämlich sehr gut. Dieser sieht aus wie ein ganz normaler "Schalterkokel", wie ihn Baumarktqualität gerne zeigt. Garagentorantriebe und Treppenlichtautomaten bieten manchmal ganz ähnliche Bilder.
--
mfg,
gUnther
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Polytechforum.com is a website by engineers for engineers. It is not affiliated with any of manufacturers or vendors discussed here. All logos and trade names are the property of their respective owners.