Akku-Kapazitäten

Feb 24, 2007 17 Replies

Hallo,



etwas Recherche im Netz war der Grund, mein Ladegerät Ansmann Powerline 5 durch einen Conrad 2010

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zu ersetzen.



Dazu gab es 8 Sanyos, 4 x 2500 mAh und 4 x 2700 mAh, je 4 Stk. OVP. Das Ladegerät behauptete nach dem Ladevorgang, daß in jedem Akku ca.



2500 mAh steckten, sehr schön. Von den 2700ern hingegen wurden zwei mit ca. 2700 mAh geladen, die anderen aber nur mit 1070 mAh und 1170 mAh.


1) Ist den Werten zu trauen?


2) Wieso wurde bei zweien früher abgebrochen? Unterschiedliche Ladung durch den Hersteller? Im Ladegerät wird bei Spannungsabfall die Ladung abgebrochen ($\delta U$). Ist da zu wenig Toleranz eingestellt?


3) Praktisch stellt sich die Frage, ob die gering geladenen Akkus noch eine Runde im Ladegerät bekommen sollten oder nicht.


Danke für alle Antworten, Philip



Phil Kaltner schrieb:

Aha - das Ladegerät ist also Hellseher?

Wenn es die Akkus nicht geladen, entladen und nochmal geladen hat, dann wäre eine solche Aussage purer Humbug!

Aus der Menge eingespeicherter Energie auf die Kapazität zu schliessen ist unseriös! Was ich dem Conradgerät aber durchaus auch zutraue.

nein - weil so eine Aussage Humbug ist!

Möglich

Möglich

Probiere es doch aus!

Gruss Wolfgang

Kommt auf das Ladeverfahren an. Nach meiner Erfahrung entsprechen sich einzig beim CCS-Ladeverfahren entnommene und wieder eingeladene Kapatzität (Ah) weitgehend (+-5%). Wird die Ladung erst bei Spannungsabfall abgebrochen, ist die Zelle bereits überladen.

Normalerweise sind neue Zellen entladen (Ausnahme Eneloop). Die Nennkapazität erreichen sie erst nach mehreren Lade-/Entladezyklen.

Die \delta U\-Abschaltung neigt eher zur Überladung des Akku, daher besser nicht nochmal laden, stattdessen nach mehreren Lade-/Entladezyklen nochmals prüfen. Vom Einsatz der schwächeren Zellen zusammen mit den stärkeren in einer Batterie ist abzuraten.

Peter

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mAh sind m.E. keine Energie.

Peter

Peter Bösche schrieb:

Nein - es hängt davon ab ob die Zelle vorher entladen und dies gemessen wurde.

Die eingeladene Menge kann nur theoretisch und ein unghefähres Mass sein weil sie von vielen Faktoren abhängt

Ich würde eher +- 20% sagen

nein - bzw. so wenig daß es keine Rolle spielt. Der Spannungsabfall signalisiert zwar dass die Überladung begonnen hat. Bei dann folgender Abschaltung kann man aber noch nicht von einer "Überladung" sprechen. Das wäre zwar rein technisch und formal gesehen korrekt. Weil selbst

0,x% zu viel ist "über". Unter Überladung versteht man aber den schädlichen Zuvielbereich. Unt der beginnt ja erst und wird ja bei Beginn abgebrochen. Spielt also keine Rolle in der Praxis.

ACK

Unsinn - bei einem normal guten Akkulader ist das ein einwandfreies Verfahren daß eben nicht überlädt.

Ich lade seit über 25 Jahren damit. Teils mit bis zu 10 C! Da wird ein Akku bei Delta-U-Abschaltung nicht mal richtig handwarm.

Überladegefahr besteht eher bei zu geringem Ladestrom und damit zu wenig oder gar nicht ausgeprägtem Delta.

Doch. Einfach nochmal laden.

Ist natürlcih besser. Aber das macht so ein guter Lader ja wohl auf Wunsch automatisch. Also entladen und dann dann laden

ACK

Gruss Wolfgang

Peter Bösche schrieb:

Wiespeinerschwurbelladen meinst du.

Gruß Dieter

Wow, das PDF von denen liest sich wie eine Veröffentlichung der Scientologen *g*

Ciao Mike

Die Diskussion im Internet über das CCS-Ladeverfahren scheint mir ein psyhologisches Phänomen aus dem Glaubensbereich zu sein. Von vielen Vertretern anderer Ladeverfahren (Delta-U, dU/dt, Zeit-, Puls- usw.) wird das CCS-Verfahren vehement angegriffen und bekämpft - m.W. hat aber kein einziger dieser Kritiker selbst Erfahrungen mit diesem Verfahren gemacht geschweige denn konkret über eigene abweichende messtechnische Ergebnisse berichtet. Falls dies nicht zutreffen sollte, bitte ich um Quellenangaben.

Ich verspüre keinerlei Lust, hier eine Diskussion über ein Perpetiuum mobile zu führen - nur weil ich mal bei einer 200mAh-Zelle mit CCS

183mAh geladen und anschließend 185mAh entnommen habe.

MfG Peter

Ist das der mit Impulsladung? Hmm, scheint so, gibt es sowas für Mignon und Micro auch in "handlicher", sprich, reisetauglich? Ansonsten, hat jemand einen Tip für einen Ladecontroller mit Impulsladung bzw. reflex-Verfahren, der es erlaubt, einen kleinen, reisetauglichen Lader für bis zu 8 Zellen aufzubauen (also 8 identische Schaltungen), der dazu noch zuverlässig funktioniert und wirklich mit Hochstromimpulsen die Akkus schnell und ohne große Wärmeentwicklung vollbekommt?

Peter Bösche schrieb:

Alles klar.

Gruß Dieter

Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

Spezialchips gibts kaum noch, fast jeder uC macht das einfacher und preiswerter. Und 'Hochstromimpulse' und 'geringe Wärmeentwicklung' sind ein Widerspruch in sich.

Gruß Dieter

Argl, dann muß man erst wieder lernen, das Ding zu programmieren.

Nein, sowohl mein Conrad Charge Manager wie der Impulslader meiner Motorola-Funkgeräte zeigen das Gegenteil. Wenn was warm wird, dann nur, wenn ein Kontakt verdreckt ist und daran Spannungabfall entsteht.

Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

Dann sind das eben keine 'Hochstrom'impulse.

Gruß Dieter

Ich sehe einen Ladestrom, der Einquadratiges kuschlig warm und den Akku in gut 20 Minuten voll macht, durchaus als "Hochstrom" an. Der Akku wird dabei, so er "gesund" ist, weniger warm als in meinem Ansmann-Lader, obschon dieser ein Mehrfaches an Zeit benötigt. So schnell ist jedenfalls der Conrad-Lader, der Motorola-Lader benötigt eine gute Stunde, klar, Steckernetzteil halt.

Hallo Wolfgang,

Das ist Deine Definition von Überladung. Es muss aber nicht die allgemeingültige sein (Quellen?) Die Temperaturerhöhung des Akkus entsteht durch nicht mehr speicherbare Energie. Dadurch entsteht der Spannungsabfall. Das Abschaltkriterium ist also durchaus Folge einer Überladung. Damit das den Akku nicht schädigt, ist eine Überladereserve reinkonstruiert.

Nur aufgrund dieser leicht unterschiedlichen Interpretation von Überladung fast das gesamte Vorposting in Frage zu stellen, halte ich für etwas kleinkarriert.

Michael

Hmm. Kann ich mit dem Ladeger=E4t denn auch 2mAh einladen, ohne dieses an die Steckdose anzuschliessen? SCNR Harald

Auch nicht direkt, sondern erst =FCber den Umweg der Druckerh=F6hung in der Zelle. Ansonsten ACK. Gruss Harald

Hallo,

das die Ladungen in As oder Ah ziemlich gleich waren bedeutet ja nicht das da die gleiche Energie entnommen werden kann die auch reingeladen wurde, die Ladespannung wird ja deutlich höher sein als die Entladespannung.

Bye

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