Akku-KapazitÀten

Hallo,
etwas Recherche im Netz war der Grund, mein LadegerÀt Ansmann Powerline 5 durch einen Conrad 2010 (http://herwig.shamrock.de/charge.htm ) zu ersetzen.
Dazu gab es 8 Sanyos, 4 x 2500 mAh und 4 x 2700 mAh, je 4 Stk. OVP. Das LadegerĂ€t behauptete nach dem Ladevorgang, daß in jedem Akku ca. 2500 mAh steckten, sehr schön. Von den 2700ern hingegen wurden zwei mit ca. 2700 mAh geladen, die anderen aber nur mit 1070 mAh und 1170 mAh.
1) Ist den Werten zu trauen?
2) Wieso wurde bei zweien frĂŒher abgebrochen? Unterschiedliche Ladung durch den Hersteller? Im LadegerĂ€t wird bei Spannungsabfall die Ladung abgebrochen ($\delta U$). Ist da zu wenig Toleranz eingestellt?
3) Praktisch stellt sich die Frage, ob die gering geladenen Akkus noch eine Runde im LadegerÀt bekommen sollten oder nicht.
Danke fĂŒr alle Antworten, Philip
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Phil Kaltner schrieb:

Aha - das LadegerÀt ist also Hellseher?
Wenn es die Akkus nicht geladen, entladen und nochmal geladen hat, dann wÀre eine solche Aussage purer Humbug!
Aus der Menge eingespeicherter Energie auf die KapazitÀt zu schliessen ist unseriös! Was ich dem ConradgerÀt aber durchaus auch zutraue.

nein - weil so eine Aussage Humbug ist!

Möglich
Möglich
Probiere es doch aus!
Gruss Wolfgang
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On Sat, 24 Feb 2007 23:11:31 +0100, Wolfgang Gerber

mAh sind m.E. keine Energie.
Peter
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Hi,
wrote:

Kommt auf das Ladeverfahren an. Nach meiner Erfahrung entsprechen sich einzig beim CCS-Ladeverfahren entnommene und wieder eingeladene KapatzitĂ€t (Ah) weitgehend (+-5%). Wird die Ladung erst bei Spannungsabfall abgebrochen, ist die Zelle bereits ĂŒberladen.

Normalerweise sind neue Zellen entladen (Ausnahme Eneloop). Die NennkapazitÀt erreichen sie erst nach mehreren Lade-/Entladezyklen.

Die \delta U\-Abschaltung neigt eher zur Überladung des Akku, daher besser nicht nochmal laden, stattdessen nach mehreren Lade-/Entladezyklen nochmals prĂŒfen. Vom Einsatz der schwĂ€cheren Zellen zusammen mit den stĂ€rkeren in einer Batterie ist abzuraten.
Peter www.peter-boesche.de
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Peter Bösche schrieb:

Nein - es hÀngt davon ab ob die Zelle vorher entladen und dies gemessen wurde.
Die eingeladene Menge kann nur theoretisch und ein unghefÀhres Mass sein weil sie von vielen Faktoren abhÀngt

Ich wĂŒrde eher +- 20% sagen

nein - bzw. so wenig daß es keine Rolle spielt. Der Spannungsabfall signalisiert zwar dass die Überladung begonnen hat. Bei dann folgender Abschaltung kann man aber noch nicht von einer "Überladung" sprechen. Das wĂ€re zwar rein technisch und formal gesehen korrekt. Weil selbst 0,x% zu viel ist "ĂŒber". Unter Überladung versteht man aber den schĂ€dlichen Zuvielbereich. Unt der beginnt ja erst und wird ja bei Beginn abgebrochen. Spielt also keine Rolle in der Praxis.

ACK
Unsinn - bei einem normal guten Akkulader ist das ein einwandfreies Verfahren daß eben nicht ĂŒberlĂ€dt.
Ich lade seit ĂŒber 25 Jahren damit. Teils mit bis zu 10 C! Da wird ein Akku bei Delta-U-Abschaltung nicht mal richtig handwarm.
Überladegefahr besteht eher bei zu geringem Ladestrom und damit zu wenig oder gar nicht ausgeprĂ€gtem Delta.

Doch. Einfach nochmal laden.

Ist natĂŒrlcih besser. Aber das macht so ein guter Lader ja wohl auf Wunsch automatisch. Also entladen und dann dann laden

ACK
Gruss Wolfgang
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Hallo Wolfgang,

Das ist Deine Definition von Überladung. Es muss aber nicht die allgemeingĂŒltige sein (Quellen?) Die Temperaturerhöhung des Akkus entsteht durch nicht mehr speicherbare Energie. Dadurch entsteht der Spannungsabfall. Das Abschaltkriterium ist also durchaus Folge einer Überladung. Damit das den Akku nicht schĂ€digt, ist eine Überladereserve reinkonstruiert.
Nur aufgrund dieser leicht unterschiedlichen Interpretation von Überladung fast das gesamte Vorposting in Frage zu stellen, halte ich fĂŒr etwas kleinkarriert.
Michael
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Auch nicht direkt, sondern erst über den Umweg der Druckerhöhung in der Zelle. Ansonsten ACK. Gruss Harald
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Peter Bösche schrieb:

Wiespeinerschwurbelladen meinst du.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann wrote:

Wow, das PDF von denen liest sich wie eine Veröffentlichung der Scientologen *g*
Ciao Mike
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Hi Dieter,
On Sun, 25 Feb 2007 10:24:02 +0100, Dieter Wiedmann

Die Diskussion im Internet ĂŒber das CCS-Ladeverfahren scheint mir ein psyhologisches PhĂ€nomen aus dem Glaubensbereich zu sein. Von vielen Vertretern anderer Ladeverfahren (Delta-U, dU/dt, Zeit-, Puls- usw.) wird das CCS-Verfahren vehement angegriffen und bekĂ€mpft - m.W. hat aber kein einziger dieser Kritiker selbst Erfahrungen mit diesem Verfahren gemacht geschweige denn konkret ĂŒber eigene abweichende messtechnische Ergebnisse berichtet. Falls dies nicht zutreffen sollte, bitte ich um Quellenangaben.
Ich verspĂŒre keinerlei Lust, hier eine Diskussion ĂŒber ein Perpetiuum mobile zu fĂŒhren - nur weil ich mal bei einer 200mAh-Zelle mit CCS 183mAh geladen und anschließend 185mAh entnommen habe.
MfG Peter
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Peter Bösche schrieb:

Alles klar.
Gruß Dieter
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Hmm. Kann ich mit dem Ladegerät denn auch 2mAh einladen, ohne dieses an die Steckdose anzuschliessen? SCNR Harald
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On Sun, 25 Feb 2007 11:31:50 +0100, Peter Bösche

Hallo,
das die Ladungen in As oder Ah ziemlich gleich waren bedeutet ja nicht das da die gleiche Energie entnommen werden kann die auch reingeladen wurde, die Ladespannung wird ja deutlich höher sein als die Entladespannung.
Bye
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Ist das der mit Impulsladung? Hmm, scheint so, gibt es sowas fĂŒr Mignon und Micro auch in "handlicher", sprich, reisetauglich? Ansonsten, hat jemand einen Tip fĂŒr einen Ladecontroller mit Impulsladung bzw. reflex-Verfahren, der es erlaubt, einen kleinen, reisetauglichen Lader fĂŒr bis zu 8 Zellen aufzubauen (also 8 identische Schaltungen), der dazu noch zuverlĂ€ssig funktioniert und wirklich mit Hochstromimpulsen die Akkus schnell und ohne große WĂ€rmeentwicklung vollbekommt?
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Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

Spezialchips gibts kaum noch, fast jeder uC macht das einfacher und preiswerter. Und 'Hochstromimpulse' und 'geringe WĂ€rmeentwicklung' sind ein Widerspruch in sich.
Gruß Dieter
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Argl, dann muß man erst wieder lernen, das Ding zu programmieren.

Nein, sowohl mein Conrad Charge Manager wie der Impulslader meiner Motorola-FunkgerÀte zeigen das Gegenteil. Wenn was warm wird, dann nur, wenn ein Kontakt verdreckt ist und daran Spannungabfall entsteht.
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Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

Dann sind das eben keine 'Hochstrom'impulse.
Gruß Dieter
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Ich sehe einen Ladestrom, der Einquadratiges kuschlig warm und den Akku in gut 20 Minuten voll macht, durchaus als "Hochstrom" an. Der Akku wird dabei, so er "gesund" ist, weniger warm als in meinem Ansmann-Lader, obschon dieser ein Mehrfaches an Zeit benötigt. So schnell ist jedenfalls der Conrad-Lader, der Motorola-Lader benötigt eine gute Stunde, klar, Steckernetzteil halt.
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