Akkuladezeit??

Apr 06, 2006 13 Replies

Hallo NG, ich habe mir ein Fahrradlampe gekauft. Dort waren 5 Stck. R6 Batterien drin(in Reihe). An der Unterseite befindet sich ein Anschluß für ein Ladekabel mit der Aufschrift DC 7,5 V. Jetzt habe ich mir Ni-MH Akkus gekauft mit je 1,2 V/2500 mAh. Ich habe noch ein Netzteil hier mit Output:



1,5 - 9V DC/ 200 mA/ max. 300 mA. Die Einstellstufen sind:
1,5V; 3V; 4,5V; 6,0V; 9V. Meine Frage: Kann ich die Akkus mit 6V laden? Und wie lange? Meine Idee war 6V und 12,5h.

Hallo Mark,

bei Akkus ist der Ladestrom entscheidend, nicht die Spannung, zumindest bei NI-MH.

Du brauchst auf jeden Fall einen halbwegs konstanten Strom, den liefert ein Ladegerät oder eine kleine Ladeelektronik.

Bei der Fahrradlampe gibt es 2 Möglichkeiten:

  1. Ladeelektronik ist in der Lampe eingebaut (glaube ich eber eher nicht) und ein Netzteil mit 7,5 V dient zur Speisung.
  2. Ladeelektronik ist im (optionalen) Ladegerät eingebaut. Dies liefert dann den konstanten Ladestrom.

Ach: eine Billiglösung fällt mir noch ein, falls das Teil einBilligteil ist: Die 7,5 V werden einfach von außen zugeführt und bei Stecken des Steckers werden die Batterien einfach abgeschaltet. Dann ist das Gerät ohne Umbau nicht für Akkus geeignet. In diesem Fall (oder grundsätzlich): Einfach die Akkus mit nem vernünftigen Ladegerät außerhalb der Lampe laden!

Grüße

Jürgen "Mark Wolf" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@arcor.de...

J=FCrgen Spelter schrieb:

Aha. Das ist dann f=FCr die Leute, die Ihre Fahrrad- Beleuchtung mit einem laaaaangem Kabel betreiben... Gruss Harald

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Harald Wilhelms schrieb:

Wieso? Da braucht doch nur jemand mit einer Steckdose neben dem Radfahrer herrennen.

Gruß aus Bremen Ralf

Ralf Kusmierz schrieb:

Moppel aufm Gepäckträger geht auch.;-)

Gruß Dieter

Jürgen Spelter dachte sehr stark über folgendes nach :

negativ

negativ, weil nicht vorhanden

auch nicht der Fall. Es ist eine ganz simple Buchse, die nicht schaltet bei eingestecktem Stecker. Es ist dieses Gerät, was es kürzlich bei Lidl in Berlin gab. Da ich die Verpackung nicht mehr habe, kann ich das Fabrikat auch nicht näher benennen. Ich glaube schon ein etwas besseres unter den Billigen. :-)

Habe mich jetzt für die Lösung mit dem externen Ladegerät entschieden. Die zwei Schrauben an der Lampe sind ja schnell gelöst. :-) Das Ladegerät hab ich mir dann schnell bei Conrad besorgt. Vielen Dank für die Tips, da könnte man ja mal, wenn Zeit dazu ist so eine passende Konstantstromquelle bauen.

Ralf Kusmierz fragte :

Gute Idee, freiwillige vor! :-)

Hat man dann ein Spezialkabel mit Schleifkontakten für diese Speziellen Fahrradlicht-Stromschienen die seit kurzem hier verlegt werden? Bei meiner Fahrradfunzel besteht die Ladelektronik aus einer Diode, die ich demnächst überbrücken werde. Dann kann ich die Akkus auch IN der Lampe mit einem RICHTIGEN Ladegerät versorgen.

Gruß Patrick

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Patrick Kibies schrieb:

Kannst Du nicht. Weil ein "RICHTIGES Ladegerät" nämlich eines mit Einzelschachtüberwachung ist; alles andere ist Krampf.

Gruß aus Bremen Ralf

Patrick Kibies schrieb:

Hallo Ralf,

Dein Einwand ist zunächst richtig.

Ich bin bei meiner Akkupflege aber durch diverse Erfahrungen mit Modellakkus vorbelastet. Außerdem bin ich mit Ladetechnik aus dem Modellbaubereich ausgestattet. Auch wenn ich keinen Orbit-Lader habe, ist mein Zeug durchaus besser als so ein Aldi-"Ich brate dich bis tot bist"-Lader.

Wie ich meine Akkus pflege habe ich schon oft genug dargelegt. Ob in dieser Gruppe weiß ich nicht.

Vorab: Ein RICHTIGES Ladegerät hat keinen Schacht; auch nicht mehrere.

Akkus für Elektroflugmodelle sind echte Schwerstarbeiter. Die sind sogar fest miteinander verlötet. Auch die können lange leben. Formieren mit C/10 bei jeder zehnten Ladung und den Ladestrom proportional zum Entladestrom wählen ist Voraussetzung für ordentlich gepflegte Akkupacks.

Meine 1700mAh Schrauberakkus werden mit 5A aufgeblasen. Das ist das Dreifache des spezifizierten Schnellladestroms. Die Akkus danken es mir mit höheren Entladeströmen/kleinerem Ri.

Nun aber wieder zu den (ebenfalls 1700mAh) NiMH in meiner Fahrradlampe. In Reihe werden die nur geladen, wenn Eile geboten ist. Ansonsten werden die Zellen separat geladen. (In so fern ist das eine manuelle Einzelschachtüberwachung). Da meine Fahrradlampe 480mA konsumiert lade ich mit 500mA. Die Restkapazität (Ladeprogramm ist Entladen-Laden) und eingeladene Kapazität der Zellen vergleiche ich untereinander. Ausreißer werden aussortiert. Ausreißer gibt es aber kaum, weil ich die Zellen vor der ersten Benutzung selektiere. Aus dem großen Pool von neuen Zellen gleichen Typs suche ich mir die heraus, die in den von mir Messbaren Parametern am ähnlichsten sind.

Und wenn ich dann ab und mal die Akkus im Pack laden möchte, kann ich das genausogut in der Lampe. Ja, das ist Sünde, aber das müssen die Biester auch mal überleben, wo es diesen Akkus doch wohl besser geht als vielen Artgenossen.

Gruß Patrick

Habe ich etwas überlesen? Mir fehlt irgendwie in deinem weiteren Text die Begründung für diesen (ich nenne es vorerst mal pauschal so:) Unsinn.

Gruß Lars

PS: Schreien wird im Usenet, wie im RL, nicht gerne gesehen.

Richtige Ladegeräte haben 4mm-Buchsen als Ausgang und sind auf die Bedürfnisse von Modellbauern abgestimmt. Ladeschächte kann man da natürlich auch anschließen. Ein Ladegerät mit Ladeschächten ist einfach zu unflexibel. Da kann man weder den Akkuschrauber noch die Autobatterie noch das Modellfliegerchen auf. Meistens haben die Dinger dann nichtmal einen 12V-Eingang, so dass man dafür dann auch noch "Strom aus der Dose" braucht.

Angenehm mögen die Teile ja dann sein, wenn man mit seinen Akkus eh nicht viel am Hacken hat und die einfach nur irgendwie voll haben möchte.

Für mich: Alles andere ist schlicht zu speziell.

Du hast ja Recht. Nur ist die Interpretation GROSSSCHRIFT = Schreien wirklich so gängig?

Gruß Patrick

Richtige Ladegeräte sind also solche für Spielzeugfreaks, habe ich das richtig verstanden? :->

Man kann die Geräte auch so umbauen, daß man Einzelzellen hinein bekommt. Die Einzelladung ist bekannterweise besser, als die Ladung eines kompletten Akkupacks. Lediglich bei Hochstromanwendungen (Akku leer in wenigen Minuten) mag das mit den Steckkontakten etwas kritisch sein. Hier nehme ich auch einen Packen mit dicken, angeschweisten Brücken, die fast so breit sind, wie die Zellen.

Es gibt viele Einzelzellenlader, die einen 12V-Anschluß haben und viele Bananensteckerlader ohne solchen. Das eine hat also mit dem anderen ganz offensichtlich nichts zu tun.

Ich habe sehr viel und schon sehr lange mit Akkus zu tun. Modellbau (Auto, Flug, Schiffe) war nur der jugendliche Anfang. Ich wiederhole mich: Wenn man die Zellen nicht nur irgendwie, sondern optimal geladen haben will, nimmt man Einzelzellenladung und dafür sind einzelne Ladeschächte optimal.

Einzelzellen sind alles andere als speziell und für solche sind Schachtlader gebaut.

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Gruß Lars

Offensichtlich nicht. s/Spielzeugfreak/Modellbauer

Mag ja sein.

FACK!

ACK! Aber das ist auch vom Preis abhängig. Und wenn ich einen Haufen Geld für einen Lader ausgebe, dann soll der gefälligst mehr können als lose Rundzellen aufladen.

Mein aktueller Lieblngslader (Simprop Intelli Control V 2) und auch mein Traumlader zum Preis eines Kleinwagens haben kein Netzteil sondern Polklemmen.

Wahrscheinlich viel länger als ich.

Ja. Wie ich schrieb mache ich das ganze halt seriell. Ich habe mir einen Ladeschacht für Rundzellen gebaut. Ich bin jung, habe Zeit, aber kein Geld, einen guten Lader mit dem ich alle meine Akkus (Nickel und Pb) versorgen kann und benötige keinen weiteren, teuren, Lader der _nur_ Einzelzellen laden kann. Jemandem, der volle Akkus haben möchte, eine lange Lebensdauer und der sowieso noch keinen Lader hat und bei dem nur Einzelzellen von Belang sind würde ich selbstreden so ein Schachtmoped empfehlen, wobei ich eher an Leute verweisen würde, die Ahnung von den Dingern haben; Ich habe keinen Bedarf an dem Zeug und dementsprechend bin ich auch informiert.

Für mich sieht eine Konstellation zum Einzelzellenladen so aus:

____________ ______________ --------------------------- | PC-NETZ- | | | | | | TEIL UMGE- |--------| INTELLI |------|Ladeschacht, von Billig- | | BAUT |--------| |------| lader | |____________| |______________| |__________________________|

Einzelzellen benötigt man nur so gut wie nie. Ich habe meinen Geräten feste Akkusätze zugeordnet. Die werden dann auch entsprechend der Geräteart geladen.

Außerdem sind Einzelzellen in vielen Fällen einfach nur Murks. Das gibt gerne schlechten bis sehr schlechten Kontakt. In der Folge entsteht schlechte Laune bis viel Wärme und letztlich Rauch. Da in elektrischen Geräten Rauch aber essentiell ist, und das Wiedereinfüllen (evtl. lassen) relativ teuer ist...

Gruß Patrick

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