Hallo NG!
Hat jemand vielleicht ein paar Stichpunkte zu folgender Frage aus einer Klausur "Übertragungsverfahren"?
"Kennen Sie (nicht nachrichtentechnische) Anwendungen der Unterabtastung? Beispiele!"
Mir fällt einfach nichts ein :-(
Hallo NG!
Hat jemand vielleicht ein paar Stichpunkte zu folgender Frage aus einer Klausur "Übertragungsverfahren"?
"Kennen Sie (nicht nachrichtentechnische) Anwendungen der Unterabtastung? Beispiele!"
Mir fällt einfach nichts ein :-(
Rob schrieb:
Früher hat man das z.B. bei Digitalspeicher-Oszilloskopen gemacht. Geht natürlich nur mit periodischen Signalen, daher gab es meist eine "repetitive" und eine "non-repetitive" Samplingrate. Letzere war dann die tatsächliche Geschwindigkeit von Wandler und Speicher.
Rob wrote: : Hallo NG!
: Hat jemand vielleicht ein paar Stichpunkte zu folgender Frage : aus einer Klausur "Uebertragungsverfahren"?
: "Kennen Sie (nicht nachrichtentechnische) Anwendungen der Unterabtastung? : Beispiele!"
: Mir faellt einfach nichts ein : :-(
Samplingoszilloskop
Bei der Digitalisierung schmalbandiger Signale kann man die Unterabtastung verwenden. Etwa bei neueren "digitalen" Empfängern wie sie in den Handybasisstationen verwendet werden. Die HF wird dort auf eine ZF von z.B. 300 MHz runter- gemischt und dann mit 80 MHz digitalisiert. Wenn das Frequenzband kleiner als 40 MHz ist, gibt es keine Frequenzdoppeldeutigkeiten. Man tastet halt im soundsovielten (selber nachzählen ;-)) Nyquistintervall ab. Bei schmalbandigen Sachen (GSM) kann das je nach Frequenz durchaus im Intervall > 20 liegen. Siehe auch das High speed design tutorial bei Analog devices.
Rolf Bombach schrieb:
Noch weniger nachrichtentechnischer geht echt nicht mehr.;-(
Aber mir ist ein Beispiel eingefallen, das mit ET nun wirklich nichts zu tun hat: der Nonius auf einem Messschieber (aka Schieblehre).
Gruß Dieter
Beispiele!"
[...]
Wenn der OP auf die geniale Idee kommt, in dsie ohne Realname eine Prüfungsaufgabe zu posten, kann er nicht mehr erwarten.
Und dann hätten wir noch das gute alte Stroboskop ...
Viele Grüße Steffen
"Steffen Buehler" schrieb im Newsbeitrag news:btj0l2$kkk$ snipped-for-privacy@news.space.net...
Was hat denn ein Stroboskop mit Shannon/Nyquist bzw. (Unter-)Abtastung zu tun?
Wenn du schnell genug bist kannst hinter die Theke langen und dir ein Bier klauen und keiner merkt es. Somit ist das Abtasttheorem (oder der Barkeeper) verletzt.
SCNR Chris
Früher gab's an den Plattenspielern (ja, ich weiß, wir kommen wieder in die E-Technik rein) ein Strichmuster am Plattenteller und eine kleine Lampe daneben, die mit 100 Hz (wg. 50 Hz Netzfrequenz) draufgeleuchtet hat. Die Striche wurden also optisch abgestastet. Drehte der Teller mit der richtigen Drehzahl, war immer ein Strich an der Stelle, wo beim letzten Aufleuchten noch der Nachbarstrich gewesen war - das Muster schien stillzustehen.
So hat man früher auch Motordrehzahlen gemessen - Kreidestrich auf die Welle und mit Blitzlampe beleuchtet. Dabei durfte man nie vergessen, das das Ding eben *nicht* stillstand, auch wenn's wirklich so aussah, als ob man hinlangen konnte.
Dasselbe passiert, wenn Du ein 100-Hz-Signal mit nur 100 Hz (unter)abtastest: Du erhältst einen Gleichanteil. Nyquist sagt, mit 200 Hz auch, deshalb sagt Shannon, daß es mehr sein müssen.
Viele Grüße Steffen
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