Autarke Spannungversorgung

Helmut Hullen schrieb:


Das Problem wird durch Einführung von MESSZ(1) und MESWZ(2) gelöst.
Gruß Dieter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
(1) Mittel Europäische Super Sommer Zeit (2) Mittel Europäische Super Winter Zeit Durch täglichen Wechsel wird die Nacht abgeschafft.
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On 05 Dec 2007 08:27:00 +0100, snipped-for-privacy@hullen.de (Helmut Hullen) wrote:

Habe ich das behauptet?
Schau Dir doch das Kombikraftwerk an wie es funktioniert. Du musst Dir halt als europäisches Konzept vorstellen. Dazu ist aber ein starkes europäisches Overlay-Energienetz nötig das viele GW an Leistung transportieren kann.
Wir haben in Nordeuropa riesiges Potential an Wasserkraft und Windkraft, in Mitteleuropa/Osteuropa an Windkraft, Biomasse, und in Südeuropa an Sonne. Kombiniert man das alles dann kann man sowohl tägliche als auch jahreszeitliche Schwankungen des Angebots ausgleichen.
Lies Dir auch mal die Publikationen von http://www.volker-quaschning.de/publis/index.html durch. Sein Buch http://www.volker-quaschning.de/publis/klima2000/index.html ist vollständig online und als pdf verfügbar.
Natürlich geht das nicht von heute auf morgen. Aber über die nächsten 50-100 Jahre wäre es zu schaffen.
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Hallo, Emil,
Du (netnewsegn) meintest am 06.12.07:

Du scheinst (wie viele Leute) Energie auf Strom zu reduzieren.

"riesig"? Das ist natürlich eine gut verwertbare Zahl. Zu welchen Preisen?
Wir haben auch ein riesiges Potential an Erdöl, auch in Deutschland.

Zu welchen Preisen? Hier in Südostniedersachsen werden demnächst 380-kV-Leitungen verbuddelt, damit die Anwohner nicht wegen des Elektrosmog lamentieren.
[...]

Und auch die Kernfusion steht (wie schon seit mehr als 50 Jahren) kurz vorm entscheidenden Durchbruch!
Viele Gruesse! Helmut
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On 6 Dez., 09:02, snipped-for-privacy@hullen.de (Helmut Hullen) wrote:

Das ist nicht die feine Art :-)
Es mu immer Leute geben, die nach vorn preschen. Wenn einer nicht nur palavert sondern was tut, dann ist es schon gut.
Ich bin zu den Palaverern degeneriert, fordere, da die Energie- erzeugerphantasten ihr Hirnschmalz beim SPAREN verwenden sollen und sonst nix. Weil das am wenigsten von Vandalen gefhrdet ist.
MfG
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Hallo, Franz,
Du (franz) meintest am 06.12.07:

Klar. Die bekommen das EK II und ein Birkenkreuz.
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen schrieb:

EK II nach Birkenkreuz?
-- mfg hdw
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Hallo, Horst-D.Winzler,
Du (horst.d.nospamwinzler) meintest am 06.12.07:

Klar - der Materialwert ist gering, das Ansehen gross: ein gutes Geschäft.
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen schrieb:

Klaro, Mrtyrer knnen nicht mehr Quatschen ;-)
mfg hdw
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Helmut Hullen schrieb:

manchmal bist schon sehr bissich :-) bist ebba a Weiberleut mit an fake-Namen?
;-)
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Emil Naepflein schrieb:

Klar. Nur in CH werden in einem Jahr die Einspeisevergütungen auf 0.98CHF/kWh für Dach-integrierte Anlagen festgesetzt. Ein Jahr später kommt dann zum Glück eine 5%/a Degression. Falls der unwahr- scheinliche Fall eintritt, dass die Bauern wirklich mit PV ein Kernkraftwerk ersetzen wollen, dann reichen die 0.006CHF/kWh Förderabgabe nicht mehr.

Du hast geschrieben:

Was soll denn "Energiebedarf" sein? Das ist politsprech und physikalischer Dummfug. Ich hab das dann ergänzt auf Energiebedarf pro Zeit, und obwohl die SI-Einheit dazu die Sekunde wäre, wird er meist pro Jahr angegeben. Die Division aus Energie durch Zeit gibt Leistung. Du hast auch explizit von Energiebedarf und nicht von "Strombedarf" (darf an elektrischer Leistung) geschrieben.

Ein PV-versorgtes Haus, welches durchschnittlich keinen Strom braucht, produziert am Sonntagnachmittag im Juli den zehnfachen Durchschnittswert. Also etwa die maximale Anschlussleistung. Da kann man nur auf Astrohs hoffen. Wenn das System dann richtig mitdenkt, werden dann die Strompreise negativ?

Wie das? Die Zellen gibt es ja noch nicht. Eine PV-versorgte Fabrik braucht doch etwa 7 Jahre, bis sie zum Nettoproduzenten wird. Ein schneller Start in die PV ist doch gar nicht möglich.
--
mfg Rolf Bombach

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On Thu, 06 Dec 2007 20:55:23 +0100, Rolf_Bombach

Ich meine Energiebedarf und nicht Strombedarf. Dadurch dass fossile Energie nicht mehr genutzt werden soll wird es auch zu eine Substitution kommen. Z.B. werden vermehrt Fahrzeuge mit Elektroantrieb statt welchen mit Verbrennungsmotoren betrieben. Ein weiteres Beispiel ist der Ersatz von konventionellen Heizungen durch Wärmepumpensysteme. Das schöne an Strom ist ja dass man ihn in fast jede Art von Nutzernergie wandeln kann.

Was verstehst Du unter schnellen Start?
Der Prozess wird 50-100 Jahre dauern bis der überwiegende Teil des Energiebedarfs durch PV gedeckt werden kann.
Und die Energieamortisationszeiten für PV sind schon lange keine 7 Jahre mehr.
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Emil Naepflein schrieb:

Mit Wärmepumpenheizung und Elektrofahrzeugen kann der Energiebedarf um vielleicht einen Faktor 3 reduziert werden. Dann blieben immer noch 150 GW bereitzustellen. PV-Dachflächen können etwa 10 GW liefern (im Durchschnitt), das ist natürlich nicht wenig, aber bis zum Gesamtbedarf fehlt jetzt noch ein Faktor 15.

In Anbetracht von 50 Jahren Photovoltaik hätte man schon längst so weit sein sollen, dass wenigstens der Mehrverbrauch nun endlich von PV gedeckt wird. Aber selbst davon sind wir noch weit weg.

Deine Bedingung war aber, dass die Fabrik von Anfang an mit PV versorgt wird und sich wie Münchhausen selber aus dem Sumpf ziehen muss.
--
mfg Rolf Bombach

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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Alexandra Baur schrieb:

http://www2.westfalia.de/shops/autozubehoer/kfz_elektronik/kfz_elektrik/module/387000-spannungswandler_600_w__mit_zwei_steckdosen.htm?vbSESSIDk938de2c117b0a1b76365e9a8d3cf48
Wozu?
Solarmodule mit 1 kW Nennleistung liefern im Jahr etwa 1.800 kWh Strom, belegen etwa 10 m^2 Fläche und kosten rund 3.000 Euro.

Naja, wenn sie gute Laune hat ...

Nirgends. Die Preise werden durch das Stromeinspeisungsgesetz hochgehalten.

So um die 10 %. Aber das wolltest Du nicht wissen. (Ach so: Von der Energie, die Du in einer Bleibatterie "zwischenlagerst", rückt sie nur etwa 70 % wieder heraus, der Rest sind Verluste. NiMh- und Li-Akkus sind wesentlich wirtschaftlicher bzgl. Anschaffungskosten, Größe und Wirkungsgrad.)
Solarstrom kostet knapp 50 Cent pro Kilowattstunde und ist damit nicht konkurrenzfähig, denn die EVU nehmen nur 20 Cent pro kWh. Deshalb ist auch niemand so dumm, Solarstrom selbst zu vebrauchen, sondern er verkauft ihn zu subventionierten Preisen ans EVU und von da dann bedarfsweise für einen Bruchteil des Erlöses zurück. Gewinn macht er trotdem nicht, denn die Subventionen sind so berechnet, daß für die Investitionen nur eine Sparbuch-Rendite von ein paar Prozent herauskommt - Solarmodulhersteller- oder Stromversorgeraktien würden weitaus mehr Gewinn abwerfen.
Abgesehen von idealistischen Motiven beruht die Solarwut auf der naiven und trügerischen Annahme, die Solardächer würden ihre geplante Abschreibungszeit von zwanzig Jahren deutlich überleben und anschließend noch für eine signifikante Zeit billig Strom liefern. Das ist aber sehr zweifelhaft. Klüger wäre es, das Geld jetzt rentierlich anzulegen und dann in zwanzig Jahren, wenn es sich netto verdreifacht hat (Nettorendite nur 5,6 %/a), die dann wesentlich billigeren neuen Solaranlagen zu kaufen, wenn es bis dahin nicht längst etwas Besseres gibt.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Hallo,
Ralf Kusmierz schrieb:

Sicher? NiMH kann ich mir ja gerade noch vorstellen (wobei die auch gerne mal 25% für sich behalten), aber Li? Schließlich mus man bei den Biestern bei täglicher Nutzung der Anschaffungspreis spätestens alle zwei Jahre rechnen.
In Sachen Wirkungsgrad wird vermutlich auch viel vom Ladeverfahren abhängen. Ich bin mir nicht sicher, ob man mit einem optimalen Laderegler, wie bei Li einem Bleiakku auch mehr entlocken könnte.

Full-Ack und meine Rede!!!
Marcel
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Hi Marcel,

Nö, damit hat sich die NASA intensiv auseinandergesetzt. wenn man auf ein paar mAh verzichtet und bei 3,9 V bereits aufhöhrt zu laden, dann halten die Teile fast ewig. Ich hatte mal bei einem IBM-Laptop ein tolles Tool gesehen, bei dem man die Schwellen der Ladung einstellen konnte, stufenlos zwischen High-Cap und Longlife quasi.
Marte
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Hallo,
Marte Schwarz schrieb:

OK. Aber 3,9V klingt mir eher nach 60% Kapazität. Waren es nicht 3,5V bis 4,2V pro Zelle?
Marcel
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Hallo Marcel,

Ich hab die Zahlen nicht mehr parat, aber bei einen Nennspannung von 3,6 V und einer Maximalspannung von 4,1 V (LiIon, nicht LiPoly) und einer Endspannung von 2,7 V würde mich die 60% doch sehr wundern. AFAIR wraren es ca 20% auf die zu verzichten sei. In den allermeisten Fällen sollte dies kein Beinbruch sein. Im Marketing ist es das aber immer. Und 3 Stunden Akkulaufzeit liest sich eben besser als 2,x Stunden. Wegwerfintervalle gibt ohnehin keiner an. Wenn aber dann explizit die Akkus aus der 2 Jahres-Garantie ausgenommen werden, dann weiss man doch eigentlich schon, dass hier eindeutige Prioritäten gesetzt wurden.
Marte
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Marte Schwarz schrieb:

Ah! Ich wusste nicht, dass man die Dinger auf 2,7V runternuckeln darf.

Full ACK!
Habe allerdings hier glücklicherweise eher 4-5 Stunden. (Tecra S1) Allerdings war nach 2 1/2 Jahren auch der Akku hin (Laufzeitverlust knapp 30Min/Woche). Der hat allerdings in der Zeit auch wenigstens 700 (im Mittel halbe) Zyklen gesehen. Wenn das Ding jetzt von Anfang an nur 4 Stunden gemacht hätte, und der Akku dafür ein Notebookleben durchhält, wäre das natürlich durchaus interessant. Allerdings ist der Aufpreis von vielleicht 100-150¤ für einen Ersatzakku pro Notebook gerade bei einem Businessgerät auch nicht soo hoch. Und einen zweiten wird man eher nicht brauchen, denn nach etwa 5 Jahren ist das Ding aus verschiedensten Gründen sowieso Schrott.

Gibt es den Fall, dass die Akkus nicht als Verschleißteil gehandelt werden bei Notebooks überhaupt?
Marcel
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Moin,
Marcel Müller schrub:

Die Frage ist, ob man beim Laden per Solarstrom überhaupt optimal laden kann. Voll laden in nur einer Stunde fällt aus, weil wenn man das könnte, hätte man die Akkus unterdimensioniert. Bei Solarstrom muss man nehmen was man kriegt und nicht, was dem Akku gerade genehm ist.
Ein Bleiakku ist wegen seiner Gutmütigkeit da sicher nicht die schlechteste Wahl.
CU Rollo
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Moin,
In typed:

Vor allem sollte man (aus eigener Erfahrung) eine kurze Zyklenzeit vermeiden und wenn der Akku mal wirklich runtergefahren ist, sollte wenigstens gewartet werden, bis die Ladung wieder an 90% ranreicht um dann noch bis 100% der Kapazitätsgrenze langsam hochgefahren zu werden.
Das dauerhafte halten an 80% der Akkukapazität ist für keinen Akku gut. Eben auch nicht das schnelle wiederholte Auf- und Entladen.

Aus diesem Grund steht hier ein überdimensionierter Akku. Der hat zudem ein Schauglas und man kann schön sehen, wann die grüne Farbe schwindet - dann weiss man, das es zu eng geworden ist :-)
Peter
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