Berechnung, Grundlage einer Photovoltaikanlage mit Eigennutzung

Hallo, Martin,
Du meintest am 14.09.12:


"Das kommt drauf an!" - sehr wahrscheinlich dürfen die Akkus nicht bis auf 0 Volt entladen werden.
Viele Gruesse! Helmut
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Am 14.09.2012 20:11, schrieb Helmut Hullen:

Ja, aber bei der Rechnung von Gerd Kluger und meiner Antwort darauf blieben die Verluste und die nicht 100%ig nutzbare Kapazität unberücksichtigt, was auch explizit gesagt wurde.
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Hallo, Martin,
Du meintest am 14.09.12:

Ich weiss. Und ich weiss auch, dass so etwas eine Milchmädchenrechnung ist.
Viele Gruesse! Helmut
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On 2012-09-14 20:47, Martin Xander wrote:

Drei bei ~1/3 DOD.
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Man darf die Akkus bis auf 2,8 V entladen. Je nach Entladestrom sind das dann tatsächlich 100 % DOD.
http://en.winston-battery.com/index.php/products/power-battery/item/wb-lyp300aha?category_id 2
Üblicherweise geht man aber mit der Spannung nicht niedriger als etwa 3 V. Dann entlädt man die Akkus zu 80 % und hat damit eine Lebensdauer von mehr als 5000 Zyklen.
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On 2012-09-14 15:04, Michael S wrote:

Viel mehr, weil Du die Akkus nicht zu 100 % entladen kannst/sollst.

_Das_ glaube ich nicht, Tim.
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Man kann Lithiumakkus zu 100 % entladen und das ist bei weitem nicht so schädlich wie bei Bleiakkus.
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On 2012-09-15 04:40, Emil Naepflein wrote:

Das man das kann ist mir klar, aber bei 100 % DOD erreichst Du garantiert keine 20 Jahre Lebensdauer.
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Niemand hat behauptet dass die Lebensdauer eines solchen Speichers überhaupt 20 Jahre sein wird.
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On 2012-09-13 23:08, Martin Xander wrote:

300 Euro pro kWh *Nutz*kapazität? Welche Akkus sind das?
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Am 13.09.2012 12:19, schrieb Andreas B:

Du meinst vermutlich 5 kWh.

ja
Erstmal sind die die Nullen etwas entglitte. Du kannst näherungsweise ganz grob mit 1000 Volllaststunden rechnen, d.h. eine Anlage mit 5 kWp sollte im Jahr ca. 5000 kWh liefern.
Problem ist dabei, im Winter liefert die PV-Anlage deutlich weniger Strom als im Sommer. Da ein Saisonspeicher wohl kaum in Frage kommt, kannst du die Anlage entweder so auslegen, dass bezogen auf deinen Bedarf im Sommer ein massiver Überschuss erzeugt wird, oder so, dass im Winter zu wenig PV-Strom erzeugt wird.

Keine Ahnung.
Ich würde mir überlegen, welchen Strombedarf ich habe und wieviel sonnenlose Zeit ich überbrücken will/muss. Danach würde ich dann den Akku auslegen und dann das Projekt aus wirtschaftlichkeitsgründen beerdigen ;-)
Gruß
Stefan
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Hallo Stefan,

ja klar.

.
Schade, ich wrde halt gerne die Berechnung durchfhren. Viele sagen ja hier, dass der Akku das Problem ist, gar nicht so lange hlt.
Wie ist denn da der Stand der Technik? Bewegt sich da was? Evtl. was gemeinsames mit Auto-Elektroantriebe, Photovoltaik

ja sieht so aus;-)
Gre Andreas
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Am 14.09.2012 10:01, schrieb Andreas B:

Frag den Klotz, der ist anerkannter Spezialist was Akkus angeht....
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Am 14.09.2012 10:01, schrieb Andreas B:

Keine Ahnung. Es gibt ständig die Ankündigung, dass irgendwo in China der Superduper Langlebakku erfunden und produziert wurde, aber gesehen hab ich sowas noch nicht. Ich bin aber auch kein Akkuspezialist.
Tatsache ist aber, es gab in den letzten Jahrzehnten einen gewaltigen Fortschritt bei der Akkutechnik. Davor gab es aber einen langen Dornröschenschlaf, wo es praktisch keinen Fortschritt gab, jedenfalls nicht bei dem Zeug, was man so kaufen konnte. Erst als die Mobiltelefone aufkamen, fingen die Gerätehersteller an, akzeptable Ladegeräte zu bauen.
Während meiner Schulzeit habe ich mir NiCad Akkus für meinen Taschenrechner gekauft. Das waren damals 450mAh Mignon Zellen. Die haben etwa 10 Jahre durchgehalten. Das waren Sanyo Cadnica.
Inzwischen bekommt man NiMh Akkus in gleicher Baugröße mit 2700 mAh und darüber. Lebensdauer aber gefühlt << 5 Jahre. Kapazitätsverlust ganz erheblich.
Bei LiIon Akkus hab ich noch nicht nachgemessen. Aber ich schmeiße hier aber ständig Notebookakkus weg. Hab gerade gestern erst einen neuen bestellt. Lebensdauer im realen Betrieb wohl auch < 5 Jahre. Oft nur 1-2 Jahre.
An den großen Durchbruch der Wunderbatterie aus China kann ich deshalb noch nicht so recht glauben.
Bei Bleiakkus hat sich die letzten Jahrzehnte nicht viel getan. Eine 45Ah Autobatterie ist heutzutage noch genauso groß und schwer wie vor 40 Jahren. Kosten für 1kWh Speicherkapazität liegt bei Bleiakkus (Autobatterie) aber mit ca. 100,- € sehr niedrig. Autobatterien sind für die Speicherung von PV-Strom aber wohl nicht geeignet, weil da die Lebensdauer in die Knie geht. Spezielle Bleiakkus für PV-Anlagen sind wohl teurer (?).
Insofern ist die Aussage, dass der Akku das Problem ist wohl richtig.
Gruß
Stefan
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On Fri, 14 Sep 2012 15:21:35 +0200, Stefan <Hier-steht-absichtlich-keine-E-Mail-Adresse.xy> wrote:>Keine Ahnung. Es gibt ständig die Ankündigung, dass irgendwo in China

Die Akkus gibt es schon. Es haben schon viele Elektromobilfahrer darauf umgerüstet. Man bekommt nur nichts Fertiges.

Einfach Eneloop Akkus nehmen und sich wundern.

Notebookakkus kann man mit Akkus für Elektromobile überhaupt nicht vergleichen. zum Einen ist die Chemie völlig anders, zum Anderen werden sie durch das primitive Batteriemanagement, das die Wärme direkt an die Zellen abgibt rasent schnell gealtert. Hinzu kommt noch eine ständige softwaremäßige Reduzierung der Kapazität durch den Hersteller, obwohl der Akku nicht defekt ist. Die Akku ist die Tintenpatrone des Notebooks. Verdient wird nicht mit den Geräten sondern mit dem Service und den Ersatzteilen. Und da bei Notebook und Handy jeder eine beschränkte Lebensdauer des Akkus akzeptiert, weil auch die Geräte schnell altern, wird sich an dieser Praxis gar nichts ändern.
Beim Akku für Elektrofahrzeuge sieht die Sache dagegen ganz anders aus. Da wird das Hauptaugenmerk auf die Lebensdauer der Akkus gelegt, weil dieser auch ein wesentlicher Kostenfaktor ist. Da müssen sich die Hersteller anstrengen und vernünftige Lösungen anbieten, sonst bleiben sie auf ihren Fahrzeugen sitzen.

Es gibt stationäre Speicherlösungen die auf 20 Jahre Lebensdauer ausgelegt sind. Man zahlt dann aber tatsächlich ein Vielfaches der Kosten wie für eine Autobatterie. Aber wie immer tut sich jeder schwer viel Geld in lange Lebensdauer zu investieren. Man weiss ja nicht ob die Lebensdauer tatsächlich erreicht wird.
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On 2012-09-14 11:01, Andreas B wrote:

Wenn Du sagst _was_ genau Du berechnen willst können wir Dir eventuell weiterhelfen...

Kommt darauf an[tm] was man unter "gar nicht so lange" versteht. Blei-Akkus halten so 2000 Ladezyklen, LIFEPO4-Akkus theoretisch (!) 5000 Ladezyklen, Li-Ion noch mehr.

Nicht wirklich.
--
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Am 14.09.2012 10:01, schrieb Andreas B:

Um erstmal einen Überblick über die Erträge einer Photovoltaikanlage an deinem Standort, deiner Dachneigung, Dachausrichtung, etc. zu bekommen, kann ich dir PVGIS empfehlen:
http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/apps4/pvest.php #
Suche links (oben) auf der Karte nach deinem Standort. Dann gib rechts die Daten ein. Bei Verluste des Wechselrichters/Kabel (Estimated system losses) ist 14% voreingestellt. Das war mal vor langer Zeit so. Ich würde näherungsweise dafür großzügige 5% einsetzen.
Wenn es konkreter wird und du den Modultyp hast und einen passenden Wechselrichter aussuchen möchtest, gibt es dafür von den Wechselrichterhersteller gratis Software zum herunterladen. Du kannst z.B. nach "SMA Sunny Design" googlen und bei dir installieren. Damit kannst du dann eine komplette PV Anlage dimensionieren und die Erträge ermitteln.
PVGIS und Sunny Design rechnen aufgrund meiner Erfahrung sehr konservativ. In der Realität sind die Erträge meiner Meinung durchschnittlich um mindestens 10% höher.

Sagen kann man viel. Die typische Garantie für Elektroautoakkus in den USA beträgt 8 Jahre/100.000 Meilen bei 80% Nennkapazität.
Ich würde mal davon ausgehen, daß die Hersteller bei einer Garantie auch noch kräftig Spielraum einkalkulieren und außerdem gerade für die Anwendung als stationärer Stromspeicher die Nennkapazität noch deutlich unter 80% fallen kann bis man die Akkus rauswirft.
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On 2012-09-14 21:41, Martin Xander wrote:

Das halte ich allerdings für _sehr_ großzügig. Mit welchem Wechselrichter, welchem Kabelquerschnitt und welcher Stringspannung willst Du auf 5 % kommen?
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rs

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Am 14.09.2012 21:23, schrieb René Schuster:

Das kommt ungefähr bei meinen betagten SMA SB 5000TL-20 hin. Stringsannung 175-440V, bei mir konkret (MPP) meist so um die 370V +/- 30V. Wechselrichterwirkungsgrad nach den Messungen der Fachzeitschrift Photon: 95,7%.
Heute würde man anstatt den 3 Einzelgeräten vielleicht einen SMA Tripower einsetzen. Der 20000TLHE-10 hat nach Photon Messungen ein Wirkungsgrad von 98,5%, die mögliche Stringspannung ist 580-800V.
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On 2012-09-14 23:43, Martin Xander wrote:

Ja, das Datenblatt kenne ich. ;-) Anders gefragt: Wie viele kWh/kWp zeigt Dir der SB an und wie viele stehen auf der Abrechnung vom EVU?
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