Bleiakku mit 16V Ladespannung

Hallo NG Den Akku 85Ah, Säurestand ok, habe ich ans Labornetzgerät gehängt. Ladestrom 3A, die Spannung steigt innerhalb von Stunden von 13,6V auf 16,8V.
Danach Ladungserhaltung mit 0,3A und die Spannung bleibt bei 15,8V. Spannung am Ladegerät und FLUKE 79 stimmen auf 0,05V überein. Dies Verhalten widerspricht allem, was ich bisher über Bleiakkus gelernt und in der Praxis gesehen habe. Was ist die Ursache? Die Lichtmaschine hat keine Chance da Ah zu speichern, deshalb die Startprobleme, wenn der Wagen mehrere Tage steht.
Danke und Gruß Ulrich
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Ulrich M schrieb:

Hallo,
ich würde mal den Akku mittels geeignetem Lastwiderstand mit einigen 10 Ampere belasten und dabei messen ob die Spannung dabei einbricht. Wenn dem so ist wird wohl wenigstens eine Zelle zu hochohmig sein.
Bye
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Am 28.01.2013 14:27, schrieb Uwe Hercksen:

Nach langer Vorglühzeit (Diesel gedenk Minute) dreht der Anlasser sauber und der Wagen springt sofort an, auch bei Minustemperaturen. Danach habe ich nur einen Startversuch, auch nach längerer Fahrt, weil die Lichtmaschine nur bis 14,4V nachlädt. Ulrich
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Ulrich M schrieb:

recht Schreibung
Gruß aus Bremen Ralf
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R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Ulrich M schrieb:

Hallo,
wenn bei voll geladenem Akku (mittels Ladegerät) nach dem Vorglühen nur ein einziger Startversuch möglich ist, dann hat der Akku soviel seiner Nennkapazität bereits durch Alterung verloren das er nicht mehr brauchbar ist, besonders im Winter. Wenn der Akku eh schon um die 5 Jahre alt ist sollte man ihn sofort austauschen.
Bye
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Hi, da gast mindestens eine Zelle. Säurestand?

Nachfüllen, gut ausklopfen und ein paar Tage stehenlassen.
--
mfg,
gUnther
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wrote:

Damit hast Du den Akku wahrscheinlich schon kaputt gemacht. Man lädt Bleiakkus normalerweise nicht mit Konstantstrom ohne Begrenzung der Spannung im Bereich von 14,4 - 14,8 V. Du hättest einfach nur 14,4 V am Labornetzgerät einstellen sollen.
Wahrscheinlich hat der Akku schon viel Wasser verloren und die Platten liegen jetzt frei. Bei einem offenen Säureakku kannst Du noch versuchen was zu retten indem Du destilliertes Wasser nachfüllst.

Die Spannung ist für einen 12 V Bleiakku viel zu hoch.

Die Spannung steigt in der Regel sehr schnell an wenn die Platten sulfatiert sind. Dies kommt zustande wenn der Akku nicht immer wieder voll aufgeladen wird. Bei Fahrzeugbatterien passiert das schleichend da die Lichtmaschine meist nur mit etwa 14 V lädt und der Akku dann so bei 80-90 % Ladezustand bleibt. Nach vielen Jahren hat das harte Sulfat soviel an Plattenoberfläche belegt, dass die Leistung nicht mehr ausreicht um den Anlasser ausreichend in Bewegung zu setzen.

Der Akku ist kapputt, da kannst Du wohl nichts mehr retten. Wenn es ein offener Säureakku ist, dann können spezialisierte Betriebe oft noch was erreichen. Erst mal wird der Akku einige Stunden so mit Strombegrenzung und einer Spannung zwischen 15 und 16 V geladen.
Wenn danach die Kapazität nicht besser ist wird die komplette Säure und jeder Schlamm aus dem Gehäuse entfernt und der Akku mit destilliertem Wasser aufgefüllt. Dann legt man mit geringer Strombegrenzung einen Spannung im Bereich von 15-16 V an und lässt das Teil dann längere Zeit stehen. Danach befüllt man den Akku wieder mit neuer Säure und macht einen Kapazitätstest. Hat sich die Kapazität verbessert so wiederholt man das. Dies macht man einige Male bis die Kapazität sich nicht mehr ändert. Ist die Restkapazität unter 80 % dann entsorgt man die Teile, ansonsten kann man sie weiter verwenden. Achtung, das sollten wirklich nur spezialisierte Betriebe mit entsprechender Ausrüstung machen. Denn das Verfahren erfordert den sicheren Umgang mit Batteriesäure und gute Belüftung während des Ladens um eine Knallgasexplosion zu verhindern.
Dies lohnt sich nicht bei billigen Autoakkus.
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Am 29.01.2013 08:09, schrieb Emil Naepflein:

In einem bayrischen Autowerk habe ich gesehen, wie die Akkus von der Lichtmaschine bei 16V mit 60-100A geladen wurden.

Säurestand ok s.o.

Meine Frage: Was ist die Ursache?

Vorglühen und anlassen geht noch s.o.

Wird ausprobiert

Akku muß ersetzt werden. Frau ist Benziner gewohnt und orgelt ohne Vorglühen. Beim zweiten Versuch mit Vorglühen reicht die Anlasserleistung manchmal nicht mehr aus und der Wagen bleibt in der Garage. Mir ging es um die Frage welche Chemie steckt dahinter, wenn bei 3A eine Spannung von über 16V ansteht. Ulrich
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Hi, eher schnöde Füsick, der Dampf is alle. Wasser knapp, da kann die beste Lok nix machen.
--
mfg,
gUnther
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wrote:

Dann war das aber nur ein Test. Im Dauerbetrieb gehen 12 V Bleiakkus, die mit 16 V geladen werden, nach kurzer Zeit kaputt.

Bitte gut Lüften und offenes Feuer und Funken absolut vermeiden!
Unbedingt alle Stopfen auf machen und nur mit Schutzkleidung nähern. Es besteht Explosionsgefahr. Die Explosion kann auch durch einen Funken an einen internen Stromableiter verursacht werden.

Das passiert auch bei einer absolut neuen Batterie, wenn diese voll ist und für die Elektrolyse des Wassers weniger Energie benötigt wird als zugeführt wird. Dann steigt die Spannung an. 3 A ist ein typischer Ladestrom für eine 30 Ah Batterie, wobei die Ladeung dann auch je nach Nutzung bei spätestens 14,4 - 14,8 V (temperaturkompensiert) abgebrochen wird. Wenn die die Plattenoberfläche durch harte Sulfatierung stark verringert wurde, dann steigt die Spannung natürlich noch wesentlich schneller an. Die Batterie hat einfach nur noch eine geringe Restkapazität. Dies könntest Du z.B. mit einer Halogenlampe messen.
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Am 30.01.2013 07:24, schrieb Emil Naepflein:

Wurde dynamisches Batteriemanagement genannt, also ganz gezielt per Software die Spannung der Lichtmaschine hochgefahren. Wie oft der Akku das überlebt konnte mir keiner beantworten.

Nach 3 Tagen mit 0,3A Ladestrom fiel die Spannung langsam. Dann war normales Laden mit Spannungsbegrenzung möglich. Sulfatierung scheint sich etwas aufgelöst zu haben. Jetzt noch mehrmals mit dem Anlasser eine Schnellentladung und neu Laden, dann ist Schlüß mit den Spielereien.

Ulrich
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