Laden von Bleiakku mit weniger als Ladeschlussspannung

Hallo allerseits,
ich möchte zum Abdecken des Strombedarfs "nachts aufm Acker" (Licht, Zusatzheizung, Funkgerät, ...) eine alte Autobatterie über eine PKW-
Bordspannungssteckdose [1] ständig am Bordnetz angeschlossen lassen. Damit der Akku so nur geladen wird, soll in die Zuleitung eine Leistungsdiode.
Meine Frage: Schadet es Bleiakkus, wenn sie nur mit etwa 13 statt 13,8 Volt geladen werden, oder verringert sich nur die nutzbare Kapazität?
Vielen Dank schon mal!
Jürgen
[1] Die Steckdose ist für 180 W ausgelegt, der Akku zieht, selbst wenn er tiefentladen ist, weniger als 5 A Ladestrom und somit max. 65 W. Die Steckdose wird stromlos geschaltet, sobald der Motor ausgeschaltet wird.
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Juergen Starek schrieb:

Besser wäre ein passende Trennrelais. Sowas gibt es im Zubehörhandel. Speziell für Wohnmobile. Notfalls tut es auch ein Anlasserrelais von z.B. Motorrad.

nein - eventuell. Die Bakterie wird halöt nie ganz voll werden. Oder braucht zumindest sehr lange.

dann ist er kaputt!

ok
aber wie gesagt: besser mit Trennrelais!
Gruss Wolfgang
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Wolfgang Gerber schrieb:

Was machen die genau? Schalten die bei entsprechenden Spannungsverhältnissen selbst ab oder muss man da von Hand schalten?

Wie viel Strom sollte denn ein neuer ziehen? 1/10 C wären bei diesen kleinen Ausführungen 4,5 A...
Und ja, der war mal tiefentladen, und Autos kriegt man damit nicht mehr an. Aber er kostet nichts, und ich werde im Normalbetrieb nicht viel Strom brauchen. Und wenn der mal wirklich hinüber ist, gibt's beim Schrotthändler wieder "neue alte" :-)
Danke für die schnelle Antwort!
Jürgen
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Juergen Starek schrieb:

ja - bei laufendem Motor an - sonst aus.

nein - das geht mit eine Batterietrennschalter

Eine wirklich leere Autobaterie zieht bis zu einigen dutzend Ampere! Konnte ich früher bei meinem Diesel mit eingebautem Amperemeter oft genug nach Fremdstart erkennen. Ist zwar nur kurz, für jeden Zigarettenanzünderanschluss aber zuviel

dann würde ich gleich mal danach schauen
Gruss Wolfgang
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Hallo Juergen,

Die schalten dann ein, wenn der Generator Spannung liefert.

Ein leerer aber intakter Accu ist näherungsweise ein Kurzschluß, der Strom wird nur durch die Leitungs- und Innenwiderstände begrenzt bzw. von einer Sicherung abgeschaltet.

Ein alter und geschädigter Accu kann ein ganz anderes Verhalten zeigen, z.B. daß auch im entladenen Zustand zunächst nur wenig Ladestrom fliesst.
Siegfried
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Siegfried Schmidt schrieb:

Ja, richtig - kaum hatte ich meinen Versuchsaufbau korrigiert, so dass /nicht/ immer mein Platinchen mit einigen parallel [1] geschalteten 1N4001 drin hing, wollte der Akku auf einmal über 20 A haben. "Kaum macht man's richtig, und schon geht's"!
Ich werde aber wohl wirklich ein Trennrelais verwenden, wie es in den anderen Postings angeregt wurde; die Sache mit Dioden und einem Kühlkörper ist mir doch zu unelegant.
Jürgen
[1]Um die Last zu verteilen. Wurde sauheiß. Keine gute Idee.
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Nicht von mir, nur gesehen :
Anschluss eines Trennrelais
Ein Batterietrennrelais hat die Aufgabe, beide Batterien zu trennen, sobald der Generator (Licht Maschine) keine Leistung mehr abgibt. Das ist in der Regel der Fall, wenn der Motor abgestellt wird. Hat der Generator die Einschaltdrehzahl erreicht, so werden beide Batterien parallel geschaltet. Erlischt die Ladekontrolllampe, wird die Relaisklemme 86 angesteuert und der Anker des Relais gezogen. Das Trennrelais gibt somit Ladestrom auf beide Batterien. Nach dem Abstellen des Motors ffnet sich der Schaltkontakt, sobald die vom Generator abgegebene Spannung erheblich abgesunken ist. Die Zweitbatterie kann nun im Stand "ausgebeutet" werden. Ein Steuerkabel (ca. 1mm) wird an der Lichtmaschine befestigt, direkt am Anschluss der Ladekontrolllampe (Kl.61). Das andere Ende der Steuerleitung wird auf das Relais gesteckt (Kl.86). Somit bekommt das Relais schon mal einen Stromimpuls um zu ffnen. Den Anschluss 85 verbindet man ber ein (meist schwarzes) 1mm-Kabel mit der Karosserie, damit das Relais einen Stromkreis bilden kann. Jetzt kommt die Verbindung zwischen den beiden Batterien. Das dicke Batteriekabel wird mit dem Pluspol der Erstbatterie sowie mit dem Relaisanschluss 30 verbunden. Nun den Relais-Anschluss 87 mit dem Pluspol der Zweitbatterie verbinden. Den Minusanschluss der Zusatzbatterie ber das Massekabel zur Karosserie fhren. Die Endstufe oder sonstige Verbraucher werden an dem Pluspol der Zusatzbatterie angeschlossen. Am besten ist es noch wenn man das MasseKabel der Verbraucher auch direkt an die Zusatzbatterie Klemmt, weil neuere Autos weniger Blechteile haben und eher geklebt als verschweit sind. Also haben wir 2 Steuerleitungen von ca 1mm. Und zwei dicke (rote) Kabel. Ein dickes schwarzes Kabel fr die Masse der Zweitbatterie
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Juergen Starek wrote:

Als Daumenregel gilt dass bei einer Ladespannung im Bereich von 14,4 V ungefähr soviel A gezogen werden wie an Ah zur Volladung fehlen.
Mit 13 V wirst Du die Batterie nie voll bekommen da damit im wesentlichen nur die Selbstentladung ausgeglichen wird. Mehr als 13,8 V sollten es schon sein. Wir die Batterie nicht gelegentlich voll geladen dann wird sie sulfatieren und schleichend Kapazität verlieren.
Emil
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Hi,

Woher Du das hast, würde mich interessieren. Mit 13 V ist man schon so weit über der Nennspannung der Zelle, dass da ziemlich sicher nix mehr schief geht. Das mit der Kapazitätseinbuße würde ich auch weniger hoch hängen. Nur das Laden dauert eben elend lang.
Marte
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Marte Schwarz wrote:

Hast Du schon mal was von der Ladeschlussspannung bei Bleizellen gehört?
Benutze bitte mal Google da wird dir geholfen.

Wenn Du meinst. Nur ist es so, dass die überwiegende Zahl der Bleibatterien durch Sulfatierung kaputt gehen. Ein Beispiel ist die typische Autobatterie. Da sie *nur* mit 14 V durch die Lcihtmaschine geladen wird kommt es schon nach ein paar Jahren zum Ausfall.

unendlich?
Emil
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Hallo, Emil,
Du (Emil.Naepflein) meintest am 11.10.05:

20% über Nennwert. Plus/minus einiges. Anders formuliert: mehr als 1/6, und weniger als 1/4. Elektriker und sinnvolle Rundung ...

Ob sie auf 14,0 oder auf 14,4 V geladen wird: das sind 3% Unterschied. Das liegt allemal im Toleranzbereich.
Für Elektriker sind 10% Toleranz Präzision.
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen wrote:

Nur wenn eine ausreichend lange Absorptionsladung erfolgt. Nur dann ist garantiert dass alle Zellen in einer Batterie vollständig geladen sind.
Bei Kurzstreckenbetrieb und/oder im Winter bei kühlen Temperaturen ist das schon ein Problem. Da keine Temperaturkompensation erfolgt wird die Batterie je 10 Kelvin unter 20 Grad C mit 0,25 V zu wenig geladen. Dies bedeutet dass schon bei 0 Grad C nur noch mit effektiv 13,5 V geladen wird.
Gruß, Emil
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Hallo, Emil,
Du (Emil.Naepflein) meintest am 11.10.05:

Und bei 50 °C? Alle diese (scheinbar auf 10 oder 100 mV genau angegebenen) Werte haben doch etliche Ungenauigkeiten. Hinzu kommt u.a. auch noch, dass eine solche Batterie eine Reihenschaltung von 6 Zellen ist, die sicherlich nicht exakt gleiche Innenwiderstände haben. Also sind alle Werte nur als Näherungswerte zu betrachten, nicht als präzise Daten.
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen wrote:

Da werden die Batterien entsprechend überladen. Bei Bleibatterien ist das aber nicht unbedingt schlimm da man wieder Wasser nach füllen kann.

Eine Abweichung von 100 mV kann schon nachteilige Folgen auf die Lebensdauer haben.

Bei heutiger Produktionsgenauigkeit sind die Unterschiede sehr gering. Problematisch ist eher die Serienschaltung von ganzen Blöcken. Hier sollten diese aus dem gleichen Los sein.

Die Hersteller bestehen auf die exakte Einhaltung der Werte. Nur dann wird annähernd die spezifizierte Lebensdauer erreicht.
Emil
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Hallo Emil,

Wenn die Spannungslage der Generatoren hauptursächlich für den schnellen Ausfall von Autoaccus ist, warum stellt man sie nicht einfach höher?
Siegfried
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Siegfried Schmidt wrote:

Weil die Batteriehersteller was dagegen hätten.
vG
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Hallo Volker,

Die Batteriehersteller können weltweit allen Automobilbauern und Elektrozulieferen ihre Bedingungen diktieren?
Ganz schön mächtig, aber nicht sehr glaubhaft.
Siegfried
--
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Siegfried Schmidt wrote:

Es fällt mir gerdade sehr schwer, eine regelmäßige Ladung eines bestens gefüllten Bleiakkus mit deutlich mehr als 14V als gewinnbringend zu betrachten. Hier scheint mir eher die Wartungsarmut infrage gestellt und das Knallgasproblem etwas in den Vordergrund zu rücken. Mit anderen Worten: Was bringt es, wenn das Teil bei Vielfahrern 12 Stunden täglich am vor sich hin Gasen und Kochen ist?
Gruß Lars
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Hallo Lars,

Diese Frage stellt sich nur dann, wenn die beiden Extreme "Accus sterben mit der heutigen Einstellung hauptsächlich durch zu niedrige Spannung" und "Accu gasen und kochen ständig durch Überladung" digital und ohne jeden Übergang aufeinanderfolgen.
Das glaube ich noch weniger als das Diktat der Batteriehersteller.
Siegfried
--
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Siegfried Schmidt wrote:

Sorry, das halte ich jetzt für Unsinn.
Gruß Lars
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