Akkus laden mit einem LabornetzgerÀt

Hi leute Ich lade meine akkus (fernsteuerung 9,6V 1,7Ah) mit meinem netzgerÀt (einstellbar 0-3A, 0-30V). Das geht bei meinem gerÀt so: wenn ich
konstanten strom einstelle (340mA) dann stellt sich die spannung (laut anzeige) automatisch auf 11,1 - 11,5 V ein (ich kann sie dann nicht Ă€ndern wenn der akku drannhĂ€ngt). Ist das normal? sollte sich die spannung nicht bei 9,6V einpendeln oder sollte man die spannung nicht auch manuell einstellen können? kann ich bei meinem gerĂ€t nĂ€mlich nicht. danke fĂŒr eure hinweise MM
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Dann stelle die Spannung doch vorher auf 9,6 Volt ein. Danach die beiden Leitungen kurz kurzschliessen und den Ladestrom auf Deine gewĂŒnschten 430mA einstellen. Danach den Akku anschliessen und alles wird gut.
CU, Oliver
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
schrieb:

Hallo,
entweder ich lade mit Konstantstrom oder mit Konstantspannung! Beides geht nicht. NICD-Akkus werden mit konstantem Strom geladen, die Spannung stellt sich da schon ein. Um den Ladestrom fließen zu lassen, muß die Spannung des NetzgerĂ€tes um einiges höher sein, als die Nennspannung des Akkus. Ist die Spannung zu niedrig, lĂ€ĂŸt sich eben der Ladestrom nicht einstellen. Wenn der Akku voll ist, sinkt der Ladestrom gegen Null und dis Spannung pendelt sich auf die Ladeschlußspannung des Akkus ein, die aber auch ĂŒber der Nennspannung liegt.
Gruß Petri
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Petri Seibel wrote:

Danke euch beiden. funzt! ps kann ich nur jedem empfehlen sich ein labornetzgerÀt zuzulegen wenn man viele verschiedene akkus zum laden hat. abgesehn davon, dass man das auch zum basteln verwendet. MM
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Moin,
michael mazanek schrub:
Mal sachte:

Eben.
Nein, wenn das NetzgerĂ€t auf 300mA eingestellt ist, dann liefert es 300mA, selbst wenn dazu die Funken fliegen mĂŒssen. Na gut, so viel Spannung schafft es nicht, aber einfach 300mA einstellen und schlafen gehen ist nicht, dann muss man schon auf die Uhr schauen.
Oder man stellt die Strombegrenzung auf den gewĂŒnschten Wert und die Spannung begrenzt man auf die Ladeschlußspannung. Das dĂŒrfte aber auch nicht so toll sein, weil dann entweder die Spannungsbegrenzung zu gering ist, um den gewĂŒnschten Ladestrom fließen zu lassen, oder aber die Spannung ist groß genug, um auf Dauer den Akku platzen zu lassen.

Aber auf die Uhr schauen und/oder den Akku vom NetzgerÀt trennen wenn er warm wird. Oder ein richtiges LadegrÀt verwenden.
CU Rollo
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Roland Damm wrote:

Aber nur, wenn lediglich die Strom- und nicht die Spannungsbegrenzuung aktiv ist.
Thomas
--
Eine Schraube ohne Nagel ist ein Gewinde.

Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Roland Damm schrieb:

doch! ZUmindest wenn du deine Antwort auf den vorigen Absatz beziehst. Der ist absolut korrekt und dein nein ist diesbezĂŒglich falsch.

Quatsch - und du hast den vorigen Abschnitt nicht ansatzweise verstanden!
Nochmal:
Strom kann nur fliessen wenn eine Spannungsdifferenz da ist.
Diese Spannung muss entsprechend _höher_ sein als das zu ladene Objekt hat. Sonst fliesst nicht ausreichen Strom. Auch wenn du 1000 Ampere einstellen könntest können die nur fliessen bei entsprechender Spannungsdifferenz und passendem R.

Oder eine Schaltuhr oder eine automatische Ladeendeerkennung verwenden.

Ack - zumindest gegen Ende der Ladung

Unsinn - wenn die Ladespannung der Ladeschlussspannung entspricht, fliesst so gut wie kein Strom mehr. Warum sollte der Akku dann platzen?

Ack
Gruss Wolfgang
--
Wolfgang Gerber - Neu-Ulm - ehemals Herbrechtingen

Achtung Spamfilter: Bei Mailantwort muss das Subjekt
  Click to see the full signature.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo, Wolfgang,
Du (nichtfuerspam) meintest am 07.09.06:

Also gibt es keine Supraleitung. Darf ich Dich fĂŒr den nĂ€chsten Nobelpreis vorschlagen?
Viele GrĂŒĂŸe! Helmut
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Moin,
Wolfgang Gerber schrub:

Nein:-).
Wenn (siehe oben) die Spannung des NetzgerÀtes einiges höher ist, als die Nennspannung des Akkus, dann sinkt der Ladestrom nicht auf Null, wenn der Akku voll ist.
Wenn jedoch die Spannung des NetzgerÀtes genau der Nennspannung des Akkus entspricht, wird es dem NetzgerÀt nicht gelingen, einen nennenswerten Ladestrom in den Akku reinzubringen, zumindest nicht den eingestellten.
Aber ich denke inhaltlich verstehen wir uns:-)
CU Rollo
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
mitzuteilen...

Ein TEA1102 zum Zwischenstecken kostet nicht die Welt und rettet dem übers Wochenende vergessenen Akkupack das Leben.
Falk, mehrere Akkulader gebaut habend
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Oliver Wache schrieb:

<-->
Quatsch!
Nix wird gut. Mit deinem falschen Tip wird der Akku nie geladen!
Gruss Wolfgang
--
Wolfgang Gerber - Neu-Ulm - ehemals Herbrechtingen

Achtung Spamfilter: Bei Mailantwort muss das Subjekt
  Click to see the full signature.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Warum ist das quatsch? somit geht die Ladespannung wenigstens nicht ĂŒber die zulĂ€ssige Akkuspannung hinaus. Normalerweise sollte sie sich aber bei Ladung mit -konstantstrom von selber einstellen. Also ein wenig höher einstellen. Das tut sie bei ihm aber anscheinend nicht, da sie viel zu hoch ist. Das tut den Akkus bestimmt nicht gut.

Normalerweise lade ich mit C/10 ĂŒber 10 Stunden. Bei 2200mAh also mit 220mA. Und das hat mit der Spannungs und Strombegrenzung immer geklappt. Nur hat so ein Akku ja normalerweise um 1,4 Volt Ladeschlussspannung.
CU, Oliver
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Oliver Wache schrieb:

Weil zwischen zwei Punkten mit derselben Spannung kein Strom fließt?
MfG Susanne
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Oliver Wache schrieb:

Und wo die Ladespannung "unter" der Vollspannung ist wird nicht geladen!
Erst denken - dann schreiben <g>
Gruss Wolfgang
--
Wolfgang Gerber - Neu-Ulm - ehemals Herbrechtingen

Achtung Spamfilter: Bei Mailantwort muss das Subjekt
  Click to see the full signature.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Jajaja :-)
Di muss natĂŒrlich etwas höher sein, hast recht.
CU, Oliver
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Oliver Wache schrieb:

Geht es um "moderne" Akkus (NiMH)? Sorry, da funktioniet das nicht: Die Akkuspannung ist temperaturabhÀngig, sie nimmt mit zunehmender Temperatur _ab_!
Der Akkus ist also keineswegs bei Erreichen einer "maximalen" Spannung "voll", sondern noch lange nicht geladen. Praktisch sieht das so aus: Bei ziemlich leerem Akku erzeugt der Ladestrom eine relativ hohe Spannung, was aber nichts weiter ausmacht. Bei weiterem Ladefortschritt erwĂ€rmt sich der Akku mĂ€ĂŸig, die Spannung kann dabei etwas abnehmen - gegen Ende der Ladung nimmt sie gewöhnlich wieder ein wenig zu - aber: _Wenn_ der Akku dann voll ist, dann kann er keine weitere zugefĂŒhrte elektrische Energie mehr chemisch binden, vielmehr fĂ€ngt er an, zu "gasen" (Wasser-Elektrolyse) und wird sehr schnell sehr heiß, was dazu fĂŒhrt, daß die Spannung deutlich (einige zehn Millivolt) zurĂŒckgeht.
Und jetzt ist es höchste Eisenbahn: Das LadegerĂ€t muß nun unbedingt den Strom abschalten, sonst geht der Akku kaputt! Daher muß es dieses "-Delta_U" unbedingt zuverlĂ€ssig erkennen! Ansonsten ist die Zellenspannung beim Aufladen hinsichtlich des Ladezustands leider fĂŒr ĂŒberhaupt nichts brauchbar: Die höchste Zellenspannung kann bereits bei nur 10 % zugefĂŒhrter KapazitĂ€t erreicht sein.
Die einzige Chance, so einen Akku ohne diese Steuerung oder TemperaturĂŒberwachung zu laden, besteht darin, zu raten, wie voll er sein mag (bzw. welche restliche KapazitĂ€t er wohl noch haben könnte), und per Zeitschaltuhr einen erklecklichen Teil davon zuzuladen, und dann auf "Erhaltungsladung" umzuschalten: soviel ladestrom aufgeben, daß die Selbstentladung deutlich ĂŒberschritten wird, aber nicht mehr, als er in vollem Zustand dauerhaft als Überladung vertrĂ€gt (wird im wesentlichen durch sein Vermögen, das gebildete Knallgas wieder katalytisch zu rekombinieren, bestimmt).
Das Volladen des teilgeladenen Akkus mit dieser Erhaltungsladung dauert dabei annÀhernd ewig, mit leeren Akkus klappt das nicht.
Der temperaturbedingte SpannungsrĂŒckgang bei total volen Akkus ist ĂŒbrigens auch der Grund dafĂŒr, warum man Zellen nicht in Parallelschaltung laden darf: Die vollste senkt ihre Spannung ab, worauf die weniger vollen sich ĂŒber sie entladen und sie blitzschnell "himmeln" - die geht dann thermisch durch und kann evtl. platzen.
"Zeitschaltuhr" funktioniert nicht: Die noch aufladbare reskapazitĂ€t ist i. a. unbekannt (auch bei völlig entladenen Zellen) und lĂ€ĂŸt sich in keiner Weise trivial bestimmen. Die einzige Alternative zur Benutzung des temperaturbedingten SpannungsrĂŒckgangs als Volladekriterium ist die Messung des differentiellen Widerstands bei kurzen höheren Ladestromimpulsen - der nimmt bei vollen Zellen signifikant zu, aber das ist natĂŒrlich noch komplizierter. (Rayovac macht das vermutlich bei seinem UniversalladegerĂ€t fĂŒr Zellen verschiedener Bauart so.)
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron AtmosphĂ€re Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Aha.
Das hatte ich ja total ĂŒbersehen. Stimmt allerdings.
Also die Akkus nur mit C/10 oder C/20 laden, dann kann eigentlich nichts passieren. Oder den Ladevorgang mit nem Multimeter und PC-Software mitloggen und bei plötzlichem Abfall der Ladespannung sofort abbrechen.
Trotzdem alles sehr unsicher. Lieber einen ordentlichen RC-Lader holen oder fĂŒr Einzelzellen ein verĂŒnftiges LadegerĂ€t. Kostet natĂŒrlich ein wenig.
Zum Laden von Bleiakkus oder BleiGel sind einstellbare Netzteile aber sehr gut.
CU, Oliver
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Ralf Kusmierz schrieb:

von mir ignoriert ...
Da Beitrag von höherer QualitÀt ... -> Vollquote, damit auch die Nachwelt etwas davon hat.
Warum machst Du das? [kopfschĂŒttel]

Hast Du vieleicht mal eine Quelle, wo man das alles noch genauer nachlesen kann. Ich finde das ein sehr interssantes Thema und sehr schön von Dir dargelegt.
MfG Susanne
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Susanne Markward schrieb:

David Linden, Handbook of Batteries
Gruß Dieter
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
nur um das mal zusammenzufassen: das netzgerÀt wird im konstantstrom-modus betrieben und nach einer gewissen zeit wird der akku abgetrennt. die ladespannung stellt sich bei 11,8V ein (bei einer nennspannung von 9.6V). wenn ich zeit&lust hab, schau ich abUndZu mal vorbei und mach eine "manuelle delta peak erkennung" ;) da steigt der ladestrom schnell an, dann is es zeit in runterzunehmen.
mm
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Polytechforum.com is a website by engineers for engineers. It is not affiliated with any of manufacturers or vendors discussed here. All logos and trade names are the property of their respective owners.