Schuko-Stecker-Betrieb an USA-Steckdose

Hallo,
ich möchte mein Notebook und ein Akkuladegerät in den USA auf einer Urlaubsreise betreiben. Meine vorhandenen Strom-Stecker-Adapter
Deutschland-auf-USA sind jedoch nur für diese dünnen Euro-Stecker geeignet (ein Plastik-Steg verhindert das Einstecken eines Schuko-Steckers). Erst nach einer kleinen "Operation" per Zange (Rausbrechen des Steges) konnte ich einen Schuko-Stecker einführen. Meine Frage dazu: Kann es bei dieser nicht vorgesehenen Betriebsart in den USA zu Komplikationen kommen oder fehlt einfach nur das Feature "Schutzkontakt" ? Der Steg ist wohl als Schutz gedacht gewesen dass man keine zu stromhungrigen Geräte per Adapter betreibt, ein Notebook müsste doch eigentlich im grünen Bereich sein.
Danke für alle fachkundigen Tipps
chris
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Christoph Weber schrieb:

Hallo,
Dir ist bekannt das wir hier 230 V Netzspannung haben und in den USA aber 110 V?
Sind Notebooknetzteil und Akkuladegert von 230 auf 110 V umschaltbar oder haben sie einen Wetbereichseingang von etwa 100 bis 240 V? Falls nicht ist Dir mit den Adapter nicht geholfen, Du brauchst einen Trafo der aus den 110 V die 230 V macht.
In den USA werden in die Huser meistens 2*110 V eingespeist, an den normalen Steckdosen gibt es aber nur 110 V, nur fr spezielle leistungsstarke Gerte wie Klimaanlagen, Waschmaschinen etc. gibt es besondere Anschlsse an denen dann 220 V anliegen.
Der Unterschied zwischen Eurostecker und Schukostecker betrifft auch noch die Erdung, aber die sollte fr ein Notebook und ein Akkuladegert nicht ntig sein. Haben die Gerte ein Metallgehuse das leitend mit dem Erdungsanschlu des Schukosteckers verbunden ist?
Bye
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On Thu, 30 Jun 2005 17:33:50 +0200, Uwe Hercksen

Ja sicher, ich bin zwar ne Elektro-Niete aber das ist bekannt, das Notebook-Netzteil hat auch einen Weitbereichseingang. ;)

Nein, haben sie nicht, das Notebook hat ein ganz normales externes Netzteil.
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Christoph Weber schrieb: > Ja sicher, ich bin zwar ne Elektro-Niete aber das ist bekannt, das

Das primäseitige Kabel ist dich wahrscheinlich nicht fest am Netzteil oder? Da sollte eigentlich im Zubehörhandel ein passendes Kabel mit amerikanischem Stacker für zu bekommen sein.
--
Gruß Christoph
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On Thu, 30 Jun 2005 18:46:57 +0200, Christoph Hinkelmann

Das ist ne gute Idee, wird sicher auch zu vertretbaren Kosten zu realisieren sein. Der Stecker ist allerdings exotisch, weiss jemand wie diese Art Stecker heisst (der kleine dreipolige)?
http://img246.imageshack.us/img246/3159/img25792wi.jpg
Gruss
chris
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Christoph Weber schrieb:

also mir ist er nur als Mickey-Maus-Stecker bekannt (wegen der Ohren) und ist für Laptopnetzteile gar nicht so unüblich. Such mal bei eBay.com nach "3-Prong power", da finden sich genug Angebote. Außerdem finde ich diese Stecker besser als die normalen Kaltgerätestecker, da die nicht so leicht rausrutschen.
HTH Matthias
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On Thu, 30 Jun 2005 19:52:49 +0200, Matthias Olescher

Danke, da hätte ich mir einen Wolf gesucht.
chris
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Christoph Weber wrote:

Micky-Mouse- oder Kleeblattstecker
Ciao Dschen
--
Dschen Reinecke

=== der mit dem Namen aus China ===
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On Thu, 30 Jun 2005 19:11:11 +0200, Christoph Weber

Die Kosten waren wirklich vertretbar, 6,78 Euro inkl. Versand aus US. :)
chris
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Christoph Weber schrieb:
Das primseitige Kabel ist dich wahrscheinlich nicht fest am Netzteil oder? Da sollte eigentlich im Zubehrhandel ein passendes Kabel mit amerikanischem Stacker fr zu bekommen sein.
-- Gru Christoph
Ein solches Kabel kann man sicherlich wesentlich einfacher in den USA kaufen. Dort wird es in jedem besserenComputerladen erhltlich sein. Schwieriger knnte es da schon sein, berall eine passende Dreipol-USA-Steckdose zu finden. Die alten zweipoligen, in den ein Dreipolstecker nicht passt, sind wesentlich strker verbreitet... Gruss Harald
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Christoph Weber schrieb:

Jaja, diese leidigen Mistdinger...als Notbehelf ganz ok, aber ich würde das anders machen. Kauf dir im Baumarkt ne deutsche Kupplung und ein bißchen Werkzeug, falls du das nicht schon hast. Dann kaufst du in den USA nen amreikanischen Stecker und montierst den an die Strippe. Und schon hast du nen 1A Adapter.
--
Gruß Chris
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Hallo Christian,

Umgekehrt ist es besser, denn lose Stecker sind hier in USA ziemlich teuer und man muss im Baumarkt lange danach suchen. Ich hatte mal fast acht Dollar fuer einen latzen muessen. Warum auch immer, weiss ich nicht. Also deutsche Kupplung und Schraubendreher mitnehmen. Achtung: Schraubendreher oder gar Schweizer Messer nicht ins Bordgepaeck, das wuerde alles gleich konfisziert.
Dann in USA im Baumarkt oder Supermarkt eine kurze Verlaengerung fuer ein paar Dollar kaufen (sind meist knallorange), Kupplung abschnipseln und Schukokupplung montieren.
Regards, Joerg
http://www.analogconsultants.com
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Christoph Weber schrieb:

--
Gruß Christoph
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Hallo.
Herumschraubenziehern muß man doch gar nicht.
Wenn Du ein relativ aktuelles Notebook hast, macht das 110 V und vor allem viel wichtiger die 60 Hz (!) von ganz alleine. Ist sogar bei meiner Jahre alten Digitalkamera schon so.
Du kaufst da einfach nur einen Adapter.
Gibt im Internet zig Anbieter dafür und auch so im Laden haben sie das Zeug eigentlich.
Das ist quasi wie ein Aufsatz, den steckst Du auf den Schuko/Euro-Stecker einfach auf und fertig.
Hab bei elektrischen Geräten noch nicht im entferntesten für USA-Aufenthalte etwas durch Werkzeugeinsatz anpassen müssen.
So ein "Adapter" (also eigentlich Aufsatz) kostet ca. 2,99 bis maximal 5,99 EURO.
Ich hatte dieses Problem mit dem Notebook ja auch schon einmal in ähnlicher Natur.
Wichtig ist nur, daß das externe Netzteil nicht nur 230V/50Hz sondern eben auch 110V/60Hz macht.
Geht das nämlich nicht, reicht ein einfacher Trafo nämlich nicht aus, weil die Netzfrequenzen eben verschieden sind. Bei den Trafos zum Angleichen muß demzufolge explizit auch die Frequenz berücksichtigt werden.
Eine Freundin von mir hat nämlich deswegen schon einige Probleme mit verschiedenen mitgenommenen Geräten gehabt, weil nur die Umformung auf 110V nicht ausreicht.
MfG
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Robert Probst schrieb:

.......
Hallo,
seit Jahrzehnten baut man in Deutschland und auch anderswo elektrische und elektronische Gerte fr den Export in die ganze Welt die dann auch an 50 und 60 Hz klaglos funktionieren. Da man in Japan 50 und 60 Hz hat baut man dort natrlich erst recht fr beide Frequenzen kompatibel.
Knntest Du mal genauer beschreiben was das fr Probleme beim bergang von 50 auf 60 Hz sein sollen? Ein Trafo der fr 50 Hz berechnet wurde funktioniert doch auch mit 60 Hz, ein etwas zu grosser Kern und etwas zu viele Windungen schaden ja nicht. Wir haben hier Gerte von Hp die sogar fr 50; 60 und 400 Hz Netzfrequenz spezifiziert sind.
Bye
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Robert Probst schrieb:

Netzfrequenz spezifiziert sind.
Nun, nicht jeder benutzt ja auch den RollsRoyce unter den Netzgerten. :-) Die Probleme treten wohl auch eher bei Benutzung von US-Gerten in D auf, da da manchmal die Trafos doch etwas knapp dimensioniert sind. Ausserdem gibt es Probleme bei Motorgerten, bei denen die Umdrehungszahl wichtig ist z.B. Hammond-Orgeln. Andersherum: Unsere Edwards-Vacuumpumpen nehmen bei 60 Hz laut Datenblatt 20% mehr Leistung auf, sind aber anscheinend dafr dimensioniert. Ich frage mich allerdings, wie heiss sie dann werden, da man sie schon jetzt bei 50Hz kaum anfassen kann... Gruss Harald
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harald wrote:

IIRC neigen Edwards-Pumpen dazu, mit recht schrottigen E-Motoren ausgestattet zu sein. Oft Einphasen-Asynchronmotoren (ohne Kondensator) mit Startwicklung und Fliehkraftschalter. Die werden sauheiss mangels Wirkungsgrad. Die Uraltpumpen hatten Keilriemen und getrennte Pumpe (meist blau-hammerschlaglackiert), dort wurde wenigstens die Pumpe nicht so heiss und das Öl hatte so was wie Lebensdauer, auch wenn es niedriglegiert war. Da gab's welche, die haben 50 Jahre Dauerbetrieb durchgehalten. Die alten "echten" Balzers mit Keilriemen kommen in die gleiche Kategorie, hatten aber vernünftige 3P Motoren. Direktgetriebene Pumpen von Edwards werden heiss. Die Sargent-Welch sind wohl weitgehend baugleich. Kaum anfassen heisst allerdings so was wie 60C, das ist noch nix spezielles. Kommt eben drauf an, was man will. Für hohe Wasserdampfbelastbarkeit gibt es von der Konkurrenz welche, die absichtlich auf 80C ausgelegt sind, da verbrennt man sich die Finger. Will man tiefe Temperaturen, etwa für nichtlegierte Öle und tiefen Druck, ohne dass viel Wasserdampf zu pumpen wäre, kann man eine Alcatel nehmen, die werden tendenziell nicht so warm. Trotz allerlei Plastikteile werden die auch uralt. Einige Firmen haben einen Zwischenflansch für Wasserkühlung im Angebot.
--
mfg Rolf Bombach

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R. Bombach schrieb:

Inzwischen haben wir mehr und mehr Leyboldpumpen. brigens kenne ich nur noch die Direktgetriebenen. Sie sind wohl auch berwiegend mit Kondensatormotoren angetrieben. Ausserdem haben wir seit einiger Zeit einen jhrlichen Wartungsdienst im Haus.

ACK, habe ich auch mal so gelernt.

Nun, zumindest bei uns im Labor wird nur Raumluft gepumpt, da hlt sich auch die Wasserdampfbelastung in Grenzen. brigens habe ich gerade ein Problem mit dem Anschluss eines Pirani (Pirani kommt von Vacuum Generators, Messgert von AML). Beide sind zwar fr Brckenbetrieb ausgelegt, aber irgendwie will es nicht funktionieren. Hast Du ne Ahnung, wie gross die Widerstandsnderung des Glhdrahtes zwischen Atmosphren- druck und Vacuum ist? Gruss Harald PS: Falls es zu speziell wird, die email-Adresse lese ich auch.
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Harald Wilhelms wrote:

Ja, endlich mal ne einfache Frage. Die Widerstands- änderung ist null, der Druck in diesem Bereich hat keinen Einfluss auf den Widerstandswert.
Nicht anders sieht es im Betrieb aus ;-). Die Schaltung heizt den Faden auf eine konstante Temperatur auf, das heisst, der Widerstandswert bleibt ebenfalls konstant. Die Messgrösse ist dann die Spannung, die es an der Messbrücke braucht, um den Faden auf eben diese Temperatur zu bringen. Die Spannungsänderung ist so in der Grössenordnung einer Grössenordnung ;-). Vielleicht 0.6 V bei Vakuum und 6 V bei Atmosphäre. Mit ziemlichem Knick beim Übergang von molekularer Strömung zur normalen, also bei etwa 0.1 mbar. Alle Fabrikate haben andere Messköpfe, was auch sonst. Also andere Glühdräte. Alcatel hat einfach eine kleine zerdepperte Glühlampe drin. Was auch noch drin ist, ist ein Drahtwiderstand oder ein Thermistor zwecks Kompensation der Umgebungs- temperatur. Ist natürlich auch von Fabrikat zu Fabrikat verschieden. Die wollen ganz einfach nicht, dass man andere Messköppe anschliessen kann. Die Theorie der selbstabgleichenden Messbrücken, insbesondere was die Dynamik angeht, ist ziemlich verzwackt. Sie zeigt unerwartete Resultate, die zum allgemeinen Entsetzen experimentell bestätigt wurden. Hab irgendwo noch nen Ordner voll mit CT-Pirani-Literatur. BTW, Piranis Buch "Vakuumtechnik" oder so ähnlich ist auch empfehlenswert, zu jener Zeit konnte man noch richtig spannende und allgemein- verständliche Sachbücher schreiben.
--
mfg Rolf Bombach


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Nun, solange ich keine Leistung reingebe, ist das klar. Wenn ich aber entweder eine konstante Spannung oder einen konstanten Strom zur Speisung verwende, sollte es bei Drucknderungen Temperaturnderungen geben, und damit Widerstandsnderungen.

Das kann so nicht ganz stimmen, den dann htte ich keine Messgrsse mehr.

Warum sollte sich die Spannung ndern, wenn der Widerstand konstant ist?

Der liegt bei mir schon ausserhalb des Vacuums.

Gut, das Buch werde ich mir erstmal besorgen. Vielen Dank fr den Tip. Gruss Harald
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