Darf man als Dipl.-Ing Elektrotechnik Gebäudei nstallationen durchführen?

Hallo Newsgroup,
ich habe mir gerade mit einem Kollegen die Frage gestellt ob man als Dipl.-Ing. Elektrotechnik Fachrichtung Elektrische Energie Technink (das
ist was ich gerade studiere) später z.B. Gebäudeinstallationen und Ähnliches abnehmen kann? Also ob ich z.B. dafür unterschreiben darf das der EVU den Zähler in einem Neubau installiert. Oder muss ich dafür noch weitere Fortbildungen machen? Wenn ja, welche?
Danke und Gruß,
Michael
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Michael Still schrieb:

Hallo Michael
meinem Wissen nach ist ein Dipl.- Ing. E-Technik einem Elektriker mit Meisterbrief gleichgestellt.
Gruß Jan Conrads
(auch ET Student)
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Hallo, grundsätzlich ist das schon richtig. Ein EVU wird Anmeldung/Abnahme des eigenen Hauses und ev eines Freundes schon akzeptieren. Tun sie manchmal auch schon bei einem Eletromonteur.
Aber für öfters wollen die eine Konzessionierung. Dazu muß ne Werkstatt mit entsprechender Ausstattung da sein. Denn-es müßen ja auch entsprechende Messungen durchgeführt werden.
Und für diese gewerblichen Arbeiten im Handwerksbereich muß Handwerkskarte und Handwerkskammer-Mitgliedschaft sein.
Wird auch gehen als Dipl-Ing.
Nur Lehrlinge ausbilden ist nicht.
Deswegen machen solche Leute dann doch oft noch die Meisterprüfung.
bastian
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Hallo Bastian,

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Das habe ich in Deutschland nie verstanden. Was tun die denn dann konkret fuer Euch? Sie haben ja offenbar nicht mal gegen WEEE und solchen Murks etwas unternommen.
Bei uns muessen sie um Mitglieder werben. Dafuer gibt es i.d.R. knallharte Lobbyarbeit als Gegenleistung. Mit einer "Chamber of Commerce" trauen sich kaum Politiker anzulegen. Weil sie dabei meist den kuerzeren ziehen.
--
Gruesse, Joerg

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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Joerg schrieb:

Na, was Zünfte eben tun: Sie schützen ihre Mitglieder durch möglichst hohe Zutrittshindernisse vor unliebsamer Konkurrenz.

Warum sollten sie?

Die Handwerkskammern und ihre Lobbyarbeit funktionieren doch ...
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Hallo Ralf,

Sowas gibt es hier auch mit teilweise abstrusen Lizenzregeln. Aber die Kammer tut das nicht.

Naja, es verursacht Euch gepflegte Standortnachteile. Es ist normalerweise im Interesse jedes Unternehmers, auch des ganz kleinen, dass die Flut von Reglementierungen moeglichst klein ausfaellt. Vor allem die damit verbundenen Kosten.

Ich habe gerade in den letzten Jahren nicht diesen Eindruck.
--
Gruesse, Joerg

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Joerg schrieb:

Du verwechselt das mit der IHK.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann wrote:

Ah, danke, das koennte sein. Allerdings, haben nicht auch die Handwerkszuenfte einiges einstecken muessen? Aufloesung mancher Zunftbindung etc.?
--
Gruesse, Joerg

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bastian schrieb:

Da habe ich vor einigen Jahren von der zuständigen Stelle aber eine andere Auskunft bekommen...
Gruß, Martin
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Dann machen die VNB das willkürlich. Bei mir haben sie es nicht akzeptiert. Und sie haben auch gesagt, daß sie nichtselbständige Elektromeister auch nicht akzeptieren.
Einen Elektroinstallationsbetrieb hätte ich aber anmelden können, wenn sie mich nicht aufgrund der erforderlichen Werkstattausrüstung davon abgehalten hätten.
Nach meinem, einige Jahre alten Wissensstand wurde übrigens eine 3jährige Praxistätigkeit in diesem Bereich gefordert, was ich auch habe. Deshalb wundert mich die direkte Gleichstellung von Elektromeister und Dipl.-Ing. etwas. Und so ganz falsch finde ich diese Praxisanforderung gar nicht, denn ich habe schon Elektroinstallationen von solchen Leuten ohne Praxiserfahrung gesehen.
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So ist es. Ich weiß aber , daß es flexible EVUs gibt.
. Deshalb wundert mich die direkte Gleichstellung von

Das ist der wunde Punkt. Ein Ing oder Dipl-Ing mag ja durchaus nobelpreis-verdächtig in der Theorie sein. Das heißt aber noch lange nicht, das er nen Schlitz klopfen kann, ne Leitung verlegen oder einen Verteiler montieren kann. Und genau deswegen kann er auch keine Lehrlinge anleiten. Dazu kommt, daß ihm die Kenntnisse des Meisterkurses fehlen in Sachen Menschenführung(Lehrlinge), Unfallverhütung, kaufmännisches Wissen und Buchführung und noch einiges mehr.
Andererseits kann man ihm aber den Zugang schlecht verwehren, weil er seinen Meisterkollegen im techn. Wissen doch eher überlegen ist. Also etwas Einschränkungen.
Wie ich schon schrieb, nicht wenige machen dann doch noch die Meisterprüfung zusätzlich.
Einige gehen auch in den Gutachterbereich für HKs und IHKs oder freie Gutachter.
Mit Gruß bastian
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Hallo, bastian,
Du (argus111) meintest am 13.05.07:

[...]
Insbesondere "fachgebundene Vorschriften" (früher: vor allem VDE).

ich weiss, wie wenig ich von VDE und benachbarten Vorschriften wissen musste, um mein Diplom zu bekommen. Später habe ich eine Weile Meistervorbereitungskurse in diesem Bereich gehalten und auch selbst viel dazugelernt; es hat in dem Bereich Vorteile, wenn nicht der prüft, der vorher ausbildet ...
Viele Gruesse! Helmut
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On 14 Mai, 00:56, snipped-for-privacy@hullen.de (Helmut Hullen) wrote:

>

Hallo Helmut. Ich bin ganz runter deiner Meinung.
Ich hatte was vergessen. Nach meiner Erfahrung, vor allem aus dem Gutachterbereich mit Schäden usw, weiß ich, daß eher selten aus dem Ing.Bereich ein Betrieb völlig neu gegründet wird, eben wegen Fehlens prakt. Dinge wie oben. Man stelle sich mal vor, der Dipl-Ing mit weißem Hemd und Krawatte steht mit seinen zwei neuen Lehrlingen auf der Baustelle und keiner weiß, wie rum der Schraubenzieher angefaßt werden muß, am dicken oder dünnen Ende.....
Im Ernst. Meist übernehmen die ganz oder erst als Teilhaber einen bestehenden Betrieb, ev. mit vorläufigem Weitermitarbeiten des Alt-Inhabers. Und dann klappt alles. Zumal im etwas größeren Betrieben eh der Boß die Lehrlinge nicht ausbildet, sondern die Monteure, Obermonteure-Altgesellen.
Auch wenn der Altbesitzer dann aufhört, wird in solchen Fällen mit der HK zu reden sein.Und die Lehrlingsausbildung weiterlaufen. Man bedenke, daß ja inzw. auch Altgesellen einen Betrieb weiterführen können.
Es ist immer so, wenn Gefahr droht (Abschaffung des Meisterzwangs) dann wird man plötzlich recht kulant und entgegenkommend.
Man denke nur an den TÜV als die Dekra an die Tür geklopft hat. Da war aber schlagartig die Arroganz weg beim TÜV.
Und plötzlich gabs vor 9 Uhr Kaffee und Hörnchen beim TÜV für die Kunden. Man faßt es nicht. Und bei Rost am Blech gabs einen Bogen mit Anzeichnung der Roststelle und der Bitte, dieses im Auge zu behalten.
Noch ein halbes Jahr vorher haben die mit dem Hammer ein Loch ins angerostete Blech gehauen zum Schrecken des Halters.
Und noch etwas. Mit Betriebseröffung wird man Zwangsmitglied sowohl bei HK als auch IHK. Und Zwangsbeitragszahler. Viel hat man nicht davon. Manchmal etwas die größeren Betriebe.
Deshalb gibt es seit langen Klagen gegen die Zwangsmitgliedschaft. Prozeße laufen, was rauskommt ?
Und da werden die eben freundlicher, großzügiger, flexibler....
Mit Gruß bastian
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Ach, hör doch auf. Sowas gibts zwar auch, hat sich aber den Titel Ingenieur meiner Meinung nach nicht verdient.
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Hallo,
ich habe bei meinem Studium Studenten der Elektrotechnik kennen gelernt, die nur vor dem Computer gearbeitet haben. Bei denen wäre es schon fast grob fahrlässig gewesen, sie mit einem Lötkolben unbeaufsichtigt zu lassen...
Gruss Jochen
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Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

Vielleicht verwechselt er Ing mit Physiker *duck* ich hab nich angefangen
--
mfg Rolf Bombach

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Tach bastian wrote:

die Kfz-Branche trauert den Zeiten noch heute nach
Der TÜV hat sich so angestellt, ich konnte nichst machen, hier ist die Rechnung.
MfG
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Hi, ganz genauso wars auch.
Heute sag ich, für D, wer nen Gebrauchten kaufen will, sollte trotzdem einen mit TÜV-Plakette nehmen (bischen gründlicher als die Dekra sind die immer noch).
Wer selbst seinen Gebrauchten verkaufen will und ne neue Plakette dafür will, kann ev. mit der Dekra einiges Geld sparen.....
Ich leb jetzt aber in einem TÜV-freien Land und wir haben auch nicht mehr fahrzeugbedingte Unfälle. Aber viele, sehr viele Tote. Wegen 50 %fehl.Führerschein und Alkohol.
Zum Ende. Ich hab früher mal einen gebr. Opel-Caravan für meine E-Monteure gekauft und die Dekra-Plak.übersehen. Dann im Motorraum zwei total verrostete Bremsleitungen zu den Vorderrädern entdeckt.
Der Dekra-Niedrlassungsleiter kam zu mir auf den Werkstatthof !!!.
Guckt rein, macht zu und sagt : Sorry, unser Mann hat die Haube wohl nicht geöffnet. Der Sache geh ich nach. Und Sie lassen bitte bei ihrem Opeldienst 2 neue Bremsleitungen reinmachen, Rechnung an uns. Nach 2 Tagen haben Sie den Scheck. Sie brauchen nicht mit dem Verkäufer rumstreiten.
Mit Gruß bastian
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Hallo Helmut, jetzt wo du's sagst, erinnere ich mich wieder an den VDE und mein Studium. Da konnte man Mitglied werden und da gabs so schöne bunte Zeitschriften und eine Hochschulgruppe.
Und von den VDE-Vorschriften haben die mal was kurz zu Studienbeginn in der Sicherheitsbelehrung fürs Grundlagenpraktikum (ich kann mir nur daran erinnern, dass es teilweise ne Lachplatte war) gesagt.
Gruss Jochen
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Das habe ich noch (bis aufs Schlitzekloppen) an der FOS durchaus intensiv im Praktikum gelernt. Das Schlitzekloppen dann während der Semesterferien. Da hat mich die Zeitarbeitsfirma als Geselle vermietet :-) Schlingel, die! Aber ich konnte das ja eh, und es gab mehr Kohle...
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