> Dein Energieminimalismus ist nicht das Thema,
> Titel im Betreff: "Große Energiediskussion"
Das ist keine Entschuldigung, alles wild zu vermischen. Mein Thema ist, dass die Verschrottung von Kraftwerken wirtschaftlich unvernünftig ist. Meine konkrete Aussage war, dass sie uns ärmer macht. Das hatte ich begründet. Du hattest dem widersprochen, aus meiner Wahrnehmung weil du die Begründung nicht verstanden hast. Ich bin dabei, diese Missverständnisse aufzuklären. Ich hoffe du folgst mir darin. Über andere Themen diskutiere ich im Moment nicht; ich bitte dich dementsprechend, ebenfalls keine anderen in diesen Subthread einzufädeln.
> sondern die
> > volkswirtschaftliche Wirkung der Verschrottung bestehender
> > Produktionsstätten.
> Diese müssen über kurz oder lang sowieso verschrottet werden.
Richtig, aber eher lang. Der Verlust für uns alle besteht darin, dass das nun _vorzeitig_ geschehen soll.
Auch eine
> Dezentralisierung der Stromproduktion braucht seine Zeit. Wo ist das
> Problem?
Das Problem besteht darin, dass für den Aufbau des Ersatzes für die abzuschaltenden Kraftwerke, welcher auch immer es sein mag, auch der deines Lieblingsprojektes, Ressourcen aufgewendet werden müssen _ohne jede Gegenleistung_. Es gibt keinerlei Nutzen bei diesem Projekt, nur Aufwand. Wenn wir diese Ressourcen stattdessen in die Produktion von Nutella, Kinderspielplätzen oder in die AIDS-Forschung steckten, hätten wir dagegen was davon. Deswegen plädiere ich gegen das Abschaltprojekt und für mehr Nutella, Spielplätze und medizinische Forschung. Find ich besser als Windräder.
> Wenn wir Anlagen abschalten, müssen wir neue
> > dazubauen.
> 1000 x 5 kW = 5000 kW bzw. 5 MW. Je 1000 Micro-BHKWs kann man 5 MW
> konventionelle Kraftwerksleistung abschalten und verschrotten.
Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen meinem Quote und deiner Antwort.
> Möglicherweise hast Du nicht verstanden: Der Aufbau der neuen Anlagen
> > benötigt Ressourcen.
> Jetzt braucht man diese aber gleich doppelt, weil in den
Kraftwerken so
viel davon weggeworfen wird und deshalb das dort Weggeworfene
NOCHMAL in
den Häusern gebraucht wird.
Meine Aussage bezieht sich nicht auf den Energieverbrauch während des Betriebs, sondern auf die Konstruktion der Anlage selbst. Der Saldo ist negativ, selbst wenn man die von dir beschworene "Energieeinsparung" mitrechnet.
Kraftwerk muss gebaut und mit Energie versorgt werden. Das braucht > Ressourcen.
> Heizkessel muss gebaut und mit Energie versorgt werden. Das braucht > Ressourcen.
> Künftig:
> Per Dezentralisierung kann man den gleichen Nutzen bekommen.
Was auch immer du unter "Dezentralisierung" verstehst, benötigt ebenfalls Ressourcen, und zwar MEHR, vermutlich erheblich mehr. Der materielle Aufwand eines solchen Projekts wäre gigantisch.
>>> besonders ressourcenfressende
> >>> Technologien als Ersatz aufzustellen.
> >>
> >> Als da wären?
> >
> > Windräder und Photovoltaik. Diese fressen besonders viel
Ressourcen in
> Relation zur Stromausbeute. Konventionelle Kraftwerke weisen ein viel
> > günstigeres Kosten-Nutzen-Verhältnis auf.
> Du meinst also nur GELD als Ressourcen?
Ich habe mehrmals deutlich gemacht, dass ich ausschließlich Real Terms betrachte, also materielle Güter.
Wer redet denn von plumpem Abschalten?
Die deutsche Politik & Medien.