Grosse Energiediskussion

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Tank nur das gute Super rein

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Am 01.06.2011 00:27, schrieb Gerald Gruner:

Ich gehe nicht davon aus, dass wir unseren Verkehr bei Null beginnend neu aufbauen müssten. Ich gehe vom aktuellen Stand aus. Da haben wir viele alte, mittelalte, neuere und ganz neue Autos auf der Straße. Diese können mit diesem Vorschlag auf der Langstrecke elektrisch fahren. Auf der kurzen nicht. Aber immerhin ist damit ein Anfang gemacht, der gleichzeitig einen echten Massenmarkt für das Elektroauto mit heutiger Technologie bietet. Man muss dafür keine neuen Akkus entwickeln oder erfinden und auch keine neue Ladeinfrastruktur aufbauen.

Was machst du dann auf der Autobahn? Das Gleiche wirst du auf dem Railtaxi machen, indem du ihm mitteilst, dass es bei nächster Gelegenheit mal anhalten soll.

Genau das wirst du per Railtaxi auch machen.

In den S-Bahnen meines Wissens nicht.

Wieso "Astrail-Auto"? Man wird nehmen, was man hat. Oder man wird sich z.B. Personenkabinen mieten. Die wird's von klein und spartanisch bis groß und luxuriös geben. Für Fernreisen kannst du gerne gedankliche Anleihen von Wohnmobilen oder Fernreisebussen nehmen. Fährst du selber öfters längere Reisen, dann wirst du dir ein Gefährt kaufen oder leasen, das deinen Bedürfnissen am Ehesten entspricht. In heutigen Wohnmobilen ist Toilette, Dusche, Waschbecken, Herd, Kühlschrank, Bett und Sitzecke sowie reichlich Stauraum Standard.

Ich weiß. Es wäre aber wirklich überraschend, wenn dieses Konzept daran scheitern würde, weil es dafür einfach zu viele längst bewährte Lösungen des Problems gibt.
--
Servus
Christoph Müller
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Du hast völlig recht, es gibt das noch nicht.
Allerdings habe ich einige Antworten in dem riesigen Pool an Meinungen gelesen, deren oberstes Ziel es zu sein scheint, dass dies auch für immer so bleibt, denn es könnte etwas teurer werden. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, wenn die aktuelle Situation nicht teurer wird, wird sich nichts ändern, solange bis es keine Alternativen mehr gibt. Und dann verkaufen uns als "Erfinderland" die Chinesen und die Araber, die ich momentan für durchaus schlauer als unsere Energiepolitiker halte, die Sonnen und Windenergie, sowie alles andere, was zur Erzeugung von Strom benötigt wird. Sogesehen sollten alle, die ein Umdenken in der Energiepolitik aus Kosten oder sonstigen Gründen verhindern wollen, das Chinesisch/Arabische Verdienstkreuz oder sowas erhalten.
Andreas
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Am 30.05.2011 07:22, schrieb Wolfgang Horejsi:

Das macht (fast) nix, heizen tut man mit Gas eh effizienter als mit Strom. Und das muß dazu ja kein Erdgas sein.
> Aber sie scheint auch auf mein Autodach. Davon wird es warm im

--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de /
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wrote:

Heizen mit WP ist hinsichtlich des Primärenergieverbrauches effizienter als das direkte Heizen mit Gas oder mit einem Klein-BHKW.
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Wenn ich das hier in dieser NG richtig gelesen habe, benötigt man dazu aber irgendwelche Rohre, die in der Erde verlegt werden, oder Unmengen an Luftdurchsatz, oder etwas anderes, was nicht in einen kleinen Kasten von der Größe einer Etagenheizung eingebaut werden kann.
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de


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Hallo Christoph,
Am Sun, 29 May 2011 22:08:22 +0200 schrieb Christoph Müller:

dass die Sonne das 4,3-fache unseres kompletten Energiebedarfs auf unsere Hausdächer ausschüttet, behauptest du immer wieder.
Von welchen Flächen gehst du denn dabei aus und welche Quellen stehen dir dabei zur Verfügung?
Ich habe mal etwas recherchiert und dabei http://www.energiewenderechner.de/05de_index.php gefunden.
Die schätzen die verfügbaren Dachflächen meiner Ansicht nach ganz realistisch ein und kommen bei Nutzung aller verfügbarer Dachflächen mit PV auf einen Anteil von 7,2 %, bei Solarthermie auf etwa 13 %.
Das liegt also nur ganz leicht unter den 430%, die du nennst.
Viele Grüße Michael
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On Mon, 30 May 2011 08:39:17 +0200, Michael Schwimmer

Christop macht nur eine Aussage bezüglich der eingestrahlten Energie auf den Dachflächen im Vergleich zum Primärenergieverbrauch. Du betrachtest jedoch das technisch tatsächlich nutzbare Potential für PV und thermische Kollektoren. Hier gibt es auch unterschiedliche Angaben je nachdem was alles nutzbare Dachfläche betrachtet wird. Da zieht man dann bei Steildächern schon mal die Hälfte ab weil die andere Hälfte nicht so optimal ausgerichtet ist. Trotzdem treffen dort natürliche auch Sonnenstrahlen auf.
Hier mal eine ausführliche Betrachtung aus Österrreich: http://www.hsa.ei.tum.de/Publikationen/2010/2010_Loedl_Kerber_Wi_Graz.pdf
Die erreichnen für PV z.B. eine maximale Leistung von 161 GW, die Flächen für thermische Solarnutzung sind dabei schon abgezogen. Dies ergibt dann etwa 150 TWh/a an Energie, was einem Anteil am Nettostromverbrauch (500 TWh/a) von etwa 30 % entspricht. Das kann man aber nur dann erreichen wenn man auch entsprechende Speichermöglichkeiten hat und den Lastverlauf so beeinflusst dass er der Einstrahlung möglichst gut folgt.
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Hallo Emil,
Am Mon, 30 May 2011 12:59:50 +0200 schrieb Emil Naepflein:

Es ist mir auch klar, dass die tatsächlich nutzbare Energie geringer ist, als die eingestrahlte Energie. Deshalb auch die Frage nach den Quellen für das 4,3-fache.
Das statistische Bundesamt gibt die Fläche der Gebäude mitsamt den dazugehörigen Grundflächen mit etwa 24000 km² an. Dazu gehören auch Vorgärten, Höfe, Privatparkplätze und private Spielplätze. Vernünftigerweise kann man etwa 10% dieser Fläche als Dachflächen annehmen.
Wenn ich also von 2400 km² Dachfläche und einer Einstrahlung von 1000 kWh pro Jahr und Quadratmeter ausgehe, komme ich, wenn ich mit den Stellen nicht vertan habe, auf 2400 TWh Einstrahlenergie pro Jahr. Der Primärenergieverbrauch in der BRD liegt bei 15000 PJ, das sind etwa 4500 TWh. Die eingestrahlten 50% sind dann immer noch weit entfernt von den genannten 430%.
Es müssten also die gesamten Gebäude- und Freiflächen benutzt werden, um auf die 430% Einstrahlenergie zu kommen.
Viele Grüße Michael
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Am 30.05.2011 12:59, schrieb Emil Naepflein:

Energie muss man ja nicht unbedingt mit den Dächern speichern. Pflanzen machen das mit weniger menschlichem Zutun ganz von selbst in der freien Natur. Wozu Strom und und Primärenergie speichern? Aus lagerbarer Primärenergie (z.B. Pflanzen) kann man doch auch jederzeit Strom machen.
--
Servus
Christoph Müller
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Christoph Müller schrieb:

Du vergisst wieder einmal, dass Pflanzen sehr wenig der Sonnenenergie wandeln. Was du mit einem kleinen Solardach an Energie einfängst, dafür brauchst du als Ersatz eine riesige Landfläche.
Harald
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On Tue, 31 May 2011 04:29:35 +0200, "Harald Hengel"

Da stimme ich Dir zu. Deshalb und wegen der intensiv bewirtschafteten Flächen ist der Energiepflanzenanbau auf ein Minimum zu beschränken.
Wie das Verhältnis der Energieausbeute pro Fläche ist kann man ganz gut im folgenden Artikel sehen: http://www.solarmobil.net/download/sm63-Vehicle-to-grid.pdf
Dabei sind die 250.000 kWh/ha/a bei PV noch untertrieben. Bei der zulässigen 50 % Belegung der Fläche kommt man eher in Richtung 500.000 kWh/ha/a.
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Am 31.05.2011 06:43, schrieb Emil Naepflein:

Die Rede ist nicht von Energiepflanzen, sondern davon, dass man ganz einfach wieder lernt, sich in die natürlichen Kreisläufe einzuklinken und sich nicht mehr außerhalb von allem stellt. Auch Abfälle enthalten noch reichlich Energie. Man muss allerdings dafür sorgen, dass Prozesse mit speicherbaren Energieformen sofort abgeschaltet werden, sobald genug Energie aus nicht speicherbaren Energieformen verfügbar ist. Ein automatisches bidirektionales Stromhandelssystem kann das organisieren.

Dabei werden ohnehin unverzichtbare Stromspeicher benutzt. Ob es sich lohnt, damit das Netz zu stützen, hängt vor allem mit dem Preis der Akkus und der Zahl der möglichen Ladezyklen zusammen.
--
Servus
Christoph Müller
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On Tue, 31 May 2011 08:52:10 +0200, Christoph Müller

Rechne doch bitte mal das Energiepotential dieser Abfälle für D vor. Es geht darum 20-30 % des Stromverbrauchs damit zu decken. Bei 20 % sind es etwa 100 TWh/a Strom, oder wenn man die von Dir favorisierten Klein-BHKWs nimmt mindestens das 5-fache davon, also 500 TWh/a.
Wo kommen jährlich 500 TWh an direkt in Klein BHKWs verwertbare Abfälle mit her?
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Am 01.06.2011 06:33, schrieb Emil Naepflein:

3% kann alleine mit Biogasanlagen der Viehwirtschaft gedeckt werden. Holt man die Ansaugluft für die Verbrennung aus der Stallluft, so sollte diese auch das Methan und Lachgas der Tiere selbst enthalten. Wie viel man davon tatsächlich in die Maschinen bringt, kann ich schwer abschätzen. Vom Potenzial her vermute ich, könnte es sich dabei nochmal um einen ähnlichen Betrag handeln.
Biogas gibt's allerdings nicht nur in der Viehwirtschaft, sondern auch im Pflanzenbau. Blattwerk der Karotten oder Kohlköpfe, unschöne Salatblätter usw. sollten sich für die Vergärung sehr gut eignen.
Adalbert Niedenzu schätzte damit das Potenzial für elektrischen Strom aus Abfall(!)-Biogas auf rund 20%. Potenzial wohlgemerkt! Was man letztlich umsetzen wird, steht auf einem anderen Blatt.
Eher trockenes Zeug wie Stroh, Kartoffelkraut, Schwachholz usw. kann man gut zu Pellets verarbeiten. Da damit Mikroorganismen zu versorgen sind, sollte die Ausbeute damit um Einiges höher sein. Vor gut 100 Jahren waren diese Energieformen die Einzigen, die wir zur Verfügung hatten. Für 20% Strom sollten sie also reichen.
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Am 31.05.2011 04:29, schrieb Harald Hengel:

du scheinst am Thema selbst nicht interessiert zu sein. Eher an "flotten Sprüchen".

Egal, wenn's reicht. Es reicht auch.

Wieso Ersatz? Auf Energiespeicher greift der gesunde Menschenverstand doch erst dann zurück, wenn die nicht speicherbaren Energieformen grade nicht reichen. Wozu Energiespeicher verheizen, wenn genug nicht speicherbare Energie verfügbar ist?
--
Servus
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On Mon, 30 May 2011 17:28:58 +0200, Christoph Müller

Weil die Pflanzen gegenüber den technischen Lösungen sehr ineffizient sind und deshalb die Flächen nicht ausreichen wenn man weiterhin Nahrungsmittel in ausreichender Menge bereitstellen will. Deshalb ist es sinnvoll soviel als möglich mit technischen Lösungen zu ernten.
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Am 31.05.2011 06:37, schrieb Emil Naepflein:

das ist nicht das Thema.
> und deshalb die Flächen nicht ausreichen wenn man weiterhin

Wer sagt denn, dass man ALLES mit Pflanzen bewerkstelligen muss? Das ist eine Fragestellung der Qualität, was denn wohl wäre, wenn am kommenden Montag ALLE NUR noch mit 40-Tonnern alleine in die Arbeit fahren würden. Mag ja mal ein nettes Denkspiel sein. Praktische Relevanz wird es so schnell nicht bekommen.
Mit einem automatischen bidirektionalem Stromhandelssystem für alle wird man diese Akkus vor allem mit nicht speicherbaren Enegieformen wie Sonne, Wind und Wasser bedienen. Auf speicherbare Energieformen wird man in einem solchen Umfeld nur dann zurückgreifen, wenn's grad nicht anders geht. Denn speicherbare Energieträger muss man bezahlen. Sonne und Wind nicht.

Mit Technik hat das garnicht mal so viel zu tun. Eher damit, wann welche Technik zum Einsatz kommen soll.
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Servus
Christoph Müller
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On Tue, 31 May 2011 08:57:56 +0200, Christoph Müller
Woher sonst?

Dann erzähl doch mal woher die Brennstoffe für die Klein BHKWs mit der entsprechenden Energiemenge herkommen sollen?
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Am 01.06.2011 06:35, schrieb Emil Naepflein:

Sonne, Wind, Wasser, Geothermie, ...

Es muss doch gar nicht alles durch diese Anlagen laufen. Warum denn auch?
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