Grosse Energiediskussion



Was glaubst du, was mit nicht nach D exportiertem Öl geschieht?
( . ) Es wird in die Erde zurück gepumpt, das geschieht völlig CO2 neutral, weil dazu von den Saudis Pumpen istalliert werden, die ausschließlich mit Biomasse betrieben werden. Zum Anbau der Biomasse ist in der Wüste ja genug Platz.
( . ) Es wird in andere Länder exportiert und dort verbrannt. (In diesem Falle müssten rund um D CO2-Fangzäune installiert werden, die am Widerstand Europas scheitern, weil einige Ostblockstaaten darauf bestehen, bei Westwind saubere deutsche Luft atmen zu dürfen.)
Na, wo machst du dein Kreuzchen hin?
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de


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On Fri, 27 May 2011 09:11:10 +0200, "Wolfgang Horejsi"

Man kann die Sache natürlich beliebig ironisch angehen.
Mir scheint aber eine Entscheidung notwendig für eine der drei Möglichkeiten
-alles nur Klimalüge, wir können beliebig weitermachen wie bisher
-wir (=die Weltbevölkerung) werden das Klimaziel nicht einhalten (folglich müssen wir vorrangig ganz anderes tun als CO2 einsparen)
-wir (=die Menschheit) wird alles tun, um das 2-Grad-Ziel zu erreichen und sie wird das schaffen (folglich müssen wir alles tun, CO2-freie Energie bereitzustellen.)
l.
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Ich habe vor wenigen Jahren in Bali Urlaub gemacht. An vielen Stellen im Landesinneren tränten mir die Augen, weil am Strassenrand der Müll verbrannt wurde. Ich denke, in Indien, China, Kambodscha und SriLanke, oder in Südamerika, Zentralafrika ist das nicht viel anders. Entschuldigung an alle Länder, die ich vergessen habe, aber es wird in dieser NG sicher jemand geben, der die Aufzählung vervollständigt.
Wir, die Deutschen, können alles mögliche tun, um den CO2 Ausstoss unseres Landes zu reduzieren.
Eigentlich fehlt nur noch der kleine Rest der Welt, den wir zum Mitmachen animieren sollten...
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de


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Am Sat, 28 May 2011 08:24:32 +0200 schrieb Wolfgang Horejsi:

Was meinst was die ggf. über deine weite Anreise mit Kerosinverbrennung dachten nur um dort zu urlauben.
Jeder hält das für normal was er tut.
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
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Wenn wir es schaffen sollten, die Luft über D CO2-frei zu bekommen - besteht dann icht noch die Gefahr, dass ein Windstoß Luft aus USA, Indien oder China herüberweht?
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de


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Am 25.05.2011 13:44, schrieb Frank Müller:

deren Bedeutung aber man nicht überbewerten sollte.

Na und? Sonnen- und Windenergie ist doch auch Primärenergie. Welchen Einfluss haben sie auf sich anreichernde Umweltschäden? Zur Info: Auf die Hausdächer hierzulande strahlt uns die Sonne schon das 4,3-Fache unseres KOMPLETTEN Primärenergiebedarfs, der noch dazu von erheblicher strukturbedingter Verschwendung geprägt ist.

Kaum. SEHR viel wichtiger ist, welche Energieform man überhaupt nutzen will.

Dabei hilft der Wirkungsgrad eher garnichts.

Ich habe darüber auch schon zwei Diplomarbeiten und ein Buch geschrieben, deren Ergebnisse dir kaum gefallen dürften.

Energieerzeugung überlasse ich lieber unserem Herrgott. Wir kleine Menschlein haben's nämlich noch immer nicht drauf, Energie zu produzieren.

Das WIRKLICH Entscheidende kommt in deiner ganzen Rechnerei gar nicht vor. Das wäre nämlich Umwelt- und Sozialschaden.

Was nützen die tollsten Zahlenspielereien, wenn man deren Sinn nicht kennt? Der Sinn sollt doch sein, eine ordentliche Zukunftssicherung hin zu kriegen. Die kommt in deinen Berechnungen überhaupt nicht vor. Wozu sind solche Zahlen dann zu gebrauchen?
--
Servus
Christoph Müller
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Christoph Müller schrieb:

Hört sich gut an, reicht es auch in der Nacht?

Papier ist geduldig. ;-)
Harald
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Am 30.05.2011 03:32, schrieb Harald Hengel:

Klar. Nachts braucht man sowieso weniger Energie. Heute wird der Strombedarf nachts künstlich hoch gehalten, um die großen und superträgen Öfen auf der Grünen Wiese (sie produzieren auch Strom, den sie verkaufen) möglichst gleichmäßig auslasten zu können. Damit wird viel unsinniger Strom produziert, der die Umwelt trotzdem belastet.
Die Sonne scheint auch auf unsere Felder und lässt dort Energiespeicher wachsen, die man auch nachts nutzen kann.
Dann gibt es ja auch noch Wind- und Wasserkraft.
Wenn wir damit keine ordentliche Energieversorgung hin kriegen, dann müssen wir wegen unserer Blödheit aussterben.

Ignoranz ist ebenfalls geduldig. ;-)
--
Servus
Christoph Müller
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Christoph Müller schrieb:

Richtig ist: In Schwachlastzeiten werden die vorhandenen Kapazitäten günstig angeboten.
Warum auch nicht?
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Am 30.05.2011 03:32, schrieb Harald Hengel:

Nun, wenn es das 4,3-fache des Bedarfs ist, dann würde es prinzipiell wohl auch für die Nacht reichen. Die Frage ist halt, wie viel davon gespeichert werden muß. Die Methanisierung erreicht in der Stuttgarter Pilotanlage einen Nutzungsgrad von über 40%, das würde bei kompletter Ausnutzung der Dachflächen also theoretisch bereits dicke reichen.
Es hat aber keiner verlangt, den Energiebedarf ausschließlich mit Photovoltaik zu realisieren. Nachts weht durchaus Wind. es fließt Wasser und auch die Geothermie fällt nachts nicht aus. Wenn das für den ohnehin reduzierten Nachtbedarf nicht reicht kann man z.B. aus Biomasse und Methanisierung gewonnenes Gas in ganz herkömmlichen Gasturbinen verstromen. Und wenn das nicht reicht, importieren wir Methan aus sonnenreicheren Ländern, die es dort mittels Solarstrom aus CO2 und Wasser synthetisieren.
Und dazu kommen dann noch Einsparpotentiale, z.B. bei den ganzen Haushaltsherde, die mit Methan praktisch doppelt so energieeffizient betrieben werden könnten wie mit Strom, ohne daß man dazu groß neue Technologie erfinden muß.
--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de /
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Hat dir noch keiner gesagt, dass die Sonne bei uns im Sommer am stärksten auf unsere Dächer scheint? Heizen dagegen muss man eher im Winter. Aber sie scheint auch auf mein Autodach. Davon wird es warm im Auto, fahren tut mein Auto damit allerdings nicht.
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de


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Am 30.05.2011 07:22, schrieb Wolfgang Horejsi:

Deinem Schreibstil nach zu urteilen, scheinst du an Problemlösungen kein Interesse zu haben. Zeige Interesse und du kriegst eine bessere Angtwort.
--
Servus
Christoph Müller
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On Mon, 30 May 2011 07:22:42 +0200, "Wolfgang Horejsi"

Heizen muss man kaum noch wenn man entsprächend dämmt. Damit fällt der Primärenergiebedarf für diese Zweck schon mal nahezu weg.

Wenn Du ein Elektroauto fahren würdest, das die Energie im Akku gespeichert hat, kannst Du auch andere Flächen nutzen, z.B. die auf einem Hausdach.
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Ein Elektroauto wäre für mich eine Option, wenn es Akkuwechselstationen gäbe. Hinfahren, 100kWh bezahlen, Akku tauschen, wegfahren. Wie mit der Propangasflsche. Leere Flasche angeben, volle mit 1kg bezahlen, mitnehmen, fertig. Leider existiert solch ein Netz von Akkuwechselstationen nicht, es gibt noch keine einheitlichen oder gemormten Akkus mit geeichter Füllstandsanzeige zur Ermittlung der Restladung.
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de


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Am 31.05.2011 06:56, schrieb Wolfgang Horejsi:

Individualverkehr auf der Schiene in Railtaximanier wäre vermutlich auch eine Alternative.

Eine Alternative wäre: Zum Bahnhof fahren und dort vorwärts einparken, sich von diesem Parkplatz zum nächstgelegenen Bahnhof fahren lassen und dabei den eigenen Akku laden, vorwärts ausparken und die letzten Kilometer mit vollem Akku selber fahren. Dürfte schneller gehen als Akkutausch. Vgl. http://www.astrail.de/rtbhf.htm und http://www.astrail.de/railtaxibilder.htm
--
Servus
Christoph Müller
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toll, der nächste Bahnhof ist für mich nur 5km entfernt. Leider geht von dort nur ein Gleis in einer Richtung. Erst nach weiteren 25km findet sich eine Weiche. Um eine Stecke von etwa 20km zu fahren (dieser Strecke fahre ich regelmäßig), müsste ich dann 60km Gleistrecke benutzen und zusätzliche 15 Straßen-km Fahrstrecke zum und vom Bahnhof in Kauf nehmen. Ich glaube nicht, dass du mich als Kunden bekommen wirst.
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de


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Am 31.05.2011 12:58, schrieb Wolfgang Horejsi:

Für E-Auto kein Problem.
> Leider geht von

Muss das bis in alle Ewigkeit so bleiben?

Ist diese ebenfalls gottgegeben und somit nicht veränderbar?

Wird unter normalen Umständen kein Mensch machen.

In diesem Fall natürlich nicht. Stellt sich allerdings die Frage, wieso diese Umstände für alle Ewigkeit die Gleichen sein müssen.
--
Servus
Christoph Müller
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Am Tue, 31 May 2011 16:22:01 +0200 schrieb Christoph Müller:

Jetzt auch noch E-Auto... Wir wissen doch so schon nicht, wie wir unseren Strombedarf in Zukunft decken sollen - und dann noch extra Energie für E-Autos...
Frank
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Am 31.05.2011 16:49, schrieb Frank Müller:

Ist der Kommentar ernst gemeint?
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Christoph Müller schrieb am Tue, 31 May 2011:

Im Grunde eine ganz nette Idee. Wenn wir auf einen anderen Planeten auswandern würden, wo wir unser gesamtes Verkehrssystem von Null an neu aufbauen würden, dann wäre das vielleicht eine Möglichkeit. Nur stehen wir in der realen Welt nicht bei Null.
Ganz andere Frage, nur mal aus Neugier: Was machst du, wenn du auf deinem Astrail-Zug plötzlich ein menschliches Bedürfnis verspürst? Auf der Autobahn fährst du an der Raststätte raus, auf den klassischen Zug gibt es in den Wagen Toiletten. Und was ist in deinem Astrail-Auto? Einfach laufen lassen... ? ;-)
Auch an solchen Kleinigkeiten können die schönsten Konzepte scheitern...
MfG Gerald
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No trees were killed in the sending of this message. However
a large number of electrons were terribly inconvenienced.
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