Hallo!
Marcel Müller schrieb:
Im Idealfall 30 mm...
Du meinst also, ich soll einen Kern mit einem Durchmesser von rund 30 mm einsetzen und die Außenwand des Topfes sollte auch noch einen Abstand von 30 mm zum Kern haben?
Hallo!
Marcel Müller schrieb:
Im Idealfall 30 mm...
Du meinst also, ich soll einen Kern mit einem Durchmesser von rund 30 mm einsetzen und die Außenwand des Topfes sollte auch noch einen Abstand von 30 mm zum Kern haben?
Hallo!
Heben muss ich garnichts. Durch rund 30 mm Luft (bzw. teilweise eine Platte) möchte ich eine Eisenkugel mit Hilfe des Magneten bewegen. Soll heißen: Kugel auf der Platte, drunter der Magnet. Wenn man den Magneten bewegt soll die Kugel folgen.
Dann ist also ein dickerer Draht eigentlich besser? Nur man bekommt halt weniger Windungen in die selbe Fläche...
Hab ich mir schon runtergeladen. Danke.
Gruß Andreas
Ja, sowas in der Art.
Allerdings gibt es bei der Anwendung auch noch das Thema Genauigkeit. Da die Feldstärke zu den Seiten hin nicht sonderlich abfällt, wird die Kugel dem Magneten nur mit etwas Nachlauf folgen und möglicherweise nie in der Mitte darüber stehen. Die größte Feldstärke ist schießlich in einem Ring um den Polkern.
Für eine höhere Genauigkeit sollte man die Außenwand des Topfes weglassen. Auf die hintere Platte würde ich allerdings nicht verzichten, da diese die Feldlinien wenigstens schon mal um die erste Ecke lenkt. Man kann den Stempel auch etwas "anspitzen". Der einzige Nachteil ist, daß man sich dabei natürlich effektiv wieder ein wenig weiter entfernt.
Ach, die Kugel sollte übrigens aus einem weichmagnetischen Material sein, es sei denn man will sie rutschen und nicht rollen. Keinesfalls irgend einen tollen Edelstahl, der ist wenig bis gar nicht magnetisierbar.
Marcel
Andreas Lademann schrieb:
Wenn Du die Versorgungsspannung entsprechend anpaßt, sicher. Die Wicklung soll den nutzbaren Raum einigermaßen ausnutzen, sonst hat man nur unnötige Streuung. Den Drahtquerschnitt wählt man so, daß sich ein zweckmäßiger Wicklungswiderstand ergibt.
Die Wicklungsinduktivität ist bei Deinem Aufbau vermutlich unerheblich.
Als zulässige Wicklungstemperatur würde ich 150°C ... 200°C veranschlagen. Besonders unvergossen ist die Temperaturverteilung ungleichmäßig. Die mittlere Wicklungstemperatur läßt sich leicht über die Widerstandszunahme ermitteln. Um die Spitzentemperatur zu erfassen, sollte der Meßzeitpunkt nahe am Ende der Einschaltdauer liegen.
Hallo, Andreas,
Du (a.lademann) meintest am 16.09.04:
Vielleicht. Vor vielen Jahren habe ich das mal überschlägig berechnet und kam zu dem Ergebnis, dass dünner Draht mit vielen Windungen insgesamt günstiger ist, insbesondere was die Wärme-Belastung betrifft.
Aber ich krame den Rechnungsgang jetzt nicht aus dem Langzeitgedächtnis hervor.
Viele Grüße! Helmut
| Du meinst also, es ist besser nur eine Spule mit Eisenkern zu verwenden? | Eine Magnetwirkung sollte noch in etwa 30mm Abstand spürbar sein...
Schau Dir mal an, wie die Feldlinien verlaufen. Wenn Du die gleich wieder einfängst, dann wirkt das Teil wenig weit nach draußen. Dafür hast Dus kompakt an der Fläche. Da Du aber fast den Durchmesser weit weg willst, würd ichs mal ohne Topf verschen, also als reinen Stabmagneten betreiben.
MArtin
Dieter Wiedmann schrieb am 15 Sep 2004 :
Eigentlich jeder Generatorinduktor wird mit H2 gekühlt, zumindest in der Leistungsklasse >200MW. Allerdings zirkuliert das Gas nicht in den Leitern, sondern im Generatorgehäuse.
Frank
Wundert mich etwas. Bei dünnem Draht ist eher das Verhältnis von Isolation zu Kupfer ungünstiger. Ein ganz dünner Draht besteht im Grenzfall nur aus Isolation ;-]. Bei dicken Brummern nimmt man eh Formdraht, Quadratisch/ viereckig, ev. auch sechseckig. ABB hat jetzt Generatoren rausgebracht, die direkt Mittelspannung (50kV?) abgeben. Also doch viel dünnen Draht. Die Wirkungsgradsverbesserung kommt aber daher, dass man den Trafo weglassen kann. Daher sind direkte Rückschlüsse da nicht möglich. (Ich hab auch nicht näher nachgefragt, da der vortragende offenbar schon mit dem Ohmschen Gesetz Schwierigkeiten hatte :-[)
Hab neulich das Rotorenwerk in Birr von Alstom besichtigt. So unfertigen Rotoren sehe ich aber schlecht die Leistung des fertigen Generators an ;-). Schätze, dass das ab
250 MVA durchaus normal ist. Die Gasführung scheint ziemlich knifflig zu sein, das Gas erwärmt sich und strömt dann schräg von innen nach aussen in einem rotierenden System... :-] Bei grossen Rotoren kommen vermehrt auch mitrotierende Gleichrichter zum Einsatz.BTW, bei Turbinen und Generatoren scheint man heute die gleiche Preispolitik wie bei den Tintenstrahldruckern anzuwenden. Bei Kauf wird wohl draufgelegt, mit dem Service holt man's wieder rein ;-] Die Wasserstoffkühlung ist aber immer wieder ein prima "Argument" für die "Explosionsgefahr im Kernkraftwerk" Öko-Querulantenlobby. Als hätte der Generator im Kohlekraftwerk keine Kühlung...
Es sind eindeutig quadratische oder rechteckige Kupfer- Hohlprofile, mit Löchern an den Magnet-Stirnseiten. Die Wicklung ist mehrlagig, innen könnte anders nicht gekühlt werden. Natürlich zirkuliert das Gas durch das Gehäuse zurück, es muss ja irgendwohin die Wärme wieder abgeben. Es ist auch ein eigenes Ventilatorrad dazu da.
Rolf Bombach schrieb:
Aber der Schlips saß bestens?
CNR, Dieter
Rolf Bombach schrieb am 18 Sep 2004 :
Von wem ist das Gerät?
Ich kenne das mit Lüfterflügeln auf beiden Seiten des Induktors und separaten Gaskühlerkassetten zum Rückkühlen des H2.
Frank
Andreas Lademann schrieb:
Ahaaa. Also ich schreibe mal was ich "gefühlsmäßig" machen würde. Du willst ja nicht, daß der magnetische Kreis direkt geschlossen wird, also würde ich den "Schenkelabstand" zwischnen Nord und Südpol > 50mm machnen, damit du in 30mm Entfernung auch noch ein bißchen magnetischer Fluß hast (der sucht sich ja liebendgern den kürzesten Weg) Außerdem würde ich ein Hufeisen nehmen und keinen Topf mit Stempel.
.-. ( ) Eisenkugel '-' .--------------------------------------. '--------------------------------------' Platte .-----. .-----. | | | | | | | | | | | | | | .------------. | | | '-|------------|-' | | | | | | Wicklungspaket | | | | | '-------|------------|-------' '------------'
[mit fester Schriftbreite betrachten]
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ Isch doch guad?
Rolf Bombach ist doch der hochintelligente Mann vom Peter Scherrer Institut in CH. Soviel ich weiss, ist er sogar bei der Betriebsfeuerwehr. Schau mal nach bei;
Peter Scherrer Institut ist zwischen Zurich und Basel. Die machen auch Führungen. (Synchroton...)
Entschuldigung )-:
Sollte als mail an unseren Sohn gehen.
"Duck"
Rudi
Waren denn die vermutlichen PP-Bilder hübsch bunt?
^^^^^^^^^^^^^^^^ könnte das ein Morgenhauch Ironie bedeuten?
^^^^^ ^^^^^^^^^^^^^^^^^ Aha,also auch trinkfest? Kann im "Überlebenskampf" nur von Vorteil sein;-)
Die benutzen shockwafe-flash ;-(
Keine Ursache, da private Post, hats selbsttürlich keiner gelesen ;-)
Alstom. War für Gasturbine, also 3000 rpm und (daher) recht dünner und langer Rotor (vergleichsweise ;-)). Braucht ziemlich grosse Fräsmaschinen, um da die Nuten reizufräsen, war beeindruckend.
Jupp, genau.
Von dieser Legende leb ich ;-). Nur minimal mehr Elektronik- kenntnisse als der Durchschnittsphysiker, und du bist der King. Und diese Latte liegt nicht gerade hoch :-]].
Aber nicht mehr lange :-)). Ich glaub, die interessanten Bilder sind nicht im Netz. Ich hatte neulich das um sich greifende Abfackeln von Kompensationsanlagen erwähnt. Pics will ich nicht vorenthalten, da einigermassen OnT.
Am besten gruppenweise mit Voranmeldung. Der Besuch des "Forums" alleine lohnt IMHO nicht. E-Technisch scheint mir das Protonenzyklotron interessanter, _sehr_ viel Eigenbauelektronik. Mindestens 10MW gehen da durch Eigenbau-Netzgeräte, vieles davon in E-Magnete, um wieder OnT einzuschwenken. Beim Synchrotron haben sie ein schönes 1000V-1000A Magnetnetzgerät gebaut, welches Dreieckstrom (3 Hz, IIRC) mit ppm-Genauigkeit liefert, voll digital gesteuert. Leider hatte ich keine Kamera dabei, um die Pläne zu fotografieren...
Schlips, Jacke, arrogante Ausstrahlung, Powerpoint, alles perfekt. Aber dass der dünnere Draht wegen Dünner _und_ länger eben auch quadratisch mehr Widerstand kriegt, kapierte er nicht. Gute Firma, die wissen, welche Ings sie im Lab lassen und welche sie auf Vortragsreise schicken. Ob das auf Dauer gut geht... siehe Batlogg
Rolf Bombach schrieb am 19 Sep 2004 :
So ähnlich wie einer von denen hier...
Ist ja auch 'ne schöne "Wicklung" drauf, um mit richtig viel Strom viel Magnetfeld zu erzeugen ;-) Wie die im Inneren gekühlt werden, ist mir aber nicht mehr erinnerlich, und bis zur nächsten größeren Inspektion, wo einer raus muß, dauerts ein wenig...
Frank
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