Abstoßungskräfte beim Elektromagnet?

Hallo! Ich bin auf der Suche nach der Antwort f√ľr folgende einfache Frage, die ich mir selber nicht mit 100%er Wahrscheinlichkeit beantworten
kann. Ich brauche Eure Hilfe: Kann ich mit einem nicht bewegten Elektromagneten ein nichtbewegtes ferromagnetisches Objekt abstoßen? Vieln Dank! Gruß, Till
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blackeye wrote: ^^^^^^^^Hier fehlt Dein richtiger Name.

Ja, wenn das ferromagnetische Objekt magnetisiert ist.
Michael Dahms
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Hallo,

Ich kann mich an einen Versuch aus dem Physikunterricht erinnern: Man nehme eine Spule mit einem stabf√∂rmigen Kern, der aus der Spule herausragt. Dann stellt man das ganze auf den Tisch, so dass das √ľberstehende Ende des Kerns nach oben zeigt. Legt man einen metallischen Ring √ľber das freie Ende und gibt Strom auf die Spule, dann springt der Ringe in die H√∂he.
Anton
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Hi,

JA, aber der Ring ist aus Alu, so dass ausschlie√ülich sein durch den Induktionsstrom bewirktes Magnetfeld wirkt, was nach Lenz der Ursache entgegengerichtet ist. Bei einem ferromagnetischen Stoff wirkt zus√§tlich die Anziehung, weil der sich (tempor√§r) magnetisieren l√§sst, und damit die Absto√üung gr√∂√üer als die Anziehung wird, muss man sich schon was einfallen lassen. (Ich f√ľrchte sogar, das wird man nicht hinkriegen. Das Feld der Spule st√§rker zu machen nutzt logischerweise nicht, die Frequenz hoch- zudrehen nutzt nur bedingt, weil irgendwann nur noch W√§rme erzeugt wird.
mfg. Gernot
--
< snipped-for-privacy@gmx.de> (Gernot Zander) www.kabelmax.de *Keine Mailkopien bitte!*
Worte muß man wägen, nicht zählen.
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Gernot Zander wrote:

W√§hrend der ersten Halbwelle, ja. Mit AC kann man den Ring schweben lassen. In der zweiten Halbwelle wird es also komplizierter, da nach der einfachen Lenz-Erkl√§rung dann der Ring wieder angezogen wird. Genau deswegen ist das Experiment mit AC keine Vorf√ľhrung der Lenzschen Regel. Genaue Berechnung ist recht knifflig und h√§ngt mit dem Verh√§ltis von Leitf√§higkeit zu Selbstinduktion im Ring zusammen. Merkw√ľrdigerweise schwebt ein Stapel von 2 Ringen h√∂her als ein einzelner. Tip f√ľr Vorf√ľhrungen: Ring mit LN2 k√ľhlen und wenn m√∂glich h√∂here Frequenz verwenden.
Literaturliste:
Harvey E. White and Hans Weltin, Electromagnetic Levitator, AJP 31, 925-929 (1963).
E. J. Churchill and J. D. Noble, A Demonstration of Lenz' Law?, AJP 39, 285-287, (1971).
W. R. Towler and J. W. Beams, Magnetic suspension for lecture and classroom demonstrations, AJP 44, 478-480 (1976).
Arthur R. Quinton, The AC Repulsion Demonstration of Elihu Thomson, TPT 17, 40-41, (1979).
S. Y. Mak and K. Young, Floating metal ring in an alternating magnetic field, AJP 54, 808-811 (1986).
Thomas D. Rossing and John R. Hull, Magnetic Levitation, TPT 29, 552-562 (1991).
Richard V. Mancuso, Letter: Jumping Ring Referenced, TPT 30, 196 (1992).
Description of Apparatus and Instructions for Use, 79835 Cenco Electromagnetism Apparatus, Central Scientific. Text for Showcase Exhibit.
Gary Stix, AIR TRAINS, Scientific American, August 1992, pp. 102-113.
Ron D. Edge, Corrections to Levitation Paper, TPT 34, 329 (1996).
David Simmons and Robert R. Speers, Magnetic Damping of a Mass-Spring vertical Accelerometer, TPT 35, 49-50 (1997).
Jonathan Hall, Forces on the Jumping Ring, TPT 35, 80-83 (1997).
Kenneth E. Jesse, Measuring Current in a Jumping Ring, TPT 35, 198-199 (1997)
Paul J.H. Tjossem and Victor Cornejo, "Measurements and mechanisms of Thomson's jumping ring", Am, J, Phys. 68 (2000) 238-244 . 68(3): 238-44
Paul Tanner, Jeff Loebach, James Cook, and H. D. Hallen, A pulsed jumping ring apparatus for demonstration of Lenz's law, AJP 69, 911-916 (2001).
F√ľr ElIngs ist sicher der Tjossem/Cornejo-Artikel zu empfehlen. Ernsthafte Interessenten f√ľr den Artikel k√∂nnen sich per PM melden.
--
mfg Rolf Bombach


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Ja klar. Wurde schon erwähnt "THOMSONscher Ringversuch" beispielsweise.
Wichtig ist, daß sich im Objekt ein ausgeprägter Induktionsstrom ausbildet, damit sich eine anständige gleichnamige Polung ausprägt.
D.h. es spielen noch eine Reihe von √úberlegungen mit hinein (z.B. Geometrie des ferromagnetischen Objektes) usw. ...
MfG
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Hi, wenn ich die Theorie richtig verstanden habe, dann bildet sich in einem Ferromagnet immer ein Magnetfeld gleicher Richtung aus. Sozusagen, wenn man das jetzt mit elektrischem Strom vergleicht, ist der Ferromagnet immer nur wie ein elektrischer Leiter, also kann er nur das Magnetfeld in gleicher Ausrichtung weitergeben. Daher entsteht keine abstoßende Kraft zwischen einem Elektro/Permanentmagneten und einem Ferromagneten. Und wenn ich da falsch liege, wie kriege ich dann eine Abstoßung hin?
Ich sollte vielleicht mein Problem noch spezifizieren: Ich habe einen gro√üen Elektromagneten, den ich √ľber einer Eisenplatte schweben lassen m√∂chte, ohne dass ich fl√ľssigen Stickstoff oder hohe relativgeschwindigkeiten (wie beim Maglev) aufbringen kann. Aber ich sch√§tze, dass das eben nicht geht, sonst h√§tten sich die Japaner eine geschicktere L√∂sung ihres Magnetzuges √ľberlegt...
Vielen Dank schon mal f√ľr die Antworten. Gru√ü, Till
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Moment, hieß es nicht erst, der Elektromagnet STEHT fest, und das ferromagnetische Objekt soll "weggestoßen" werden.
Also ganz prophan gesagt muß das irgendwie funktionieren, da auch bspw. Magnetlager Wellen schweben lassen (diese geregelte Abstoßung ist ja dort auch der Sinn).
Und ich denke nicht, daß die Wellen dort aus Paramagnetika bestehen *gg*.
Man denke an Stahl, wo ¬Ķ-rel von 50.000 vorkommen oder noch mehr.
MfG
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Hi Robert, tschuldigung, wenn ich mich nicht richtig ausgedr√ľckt habe... Aber ich denke, dass es egal ist, welches von den Objekten steht und welches von diesem abgesto√üen wird. Und an die Magnetlager dachte ich auch schon, aber die arbeiten mit radialen Anziehungskr√§ften und halten so die ferromagnetische Welle in der Schwebe. MfG, Till
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Hallo.
Gibt aber auch axiale Magnetlager. ;)
Stimmt, laut Einstein sollte es egal sein, was schwebt und was fest ist, aber vielleicht gibt es ja eine gewisse Problematik bei der technischen Realisierung, wenn man das Falsche schweben lassen will :).
Trotzdem denke ich, daß Problem ist nicht unbedingt, die Art und Weise der Anziehungskraft.
Wenn das Ding schweben soll, ist dieses System, was die Höhe angeht, sowieso selbstregulierend.
Sprich, wenn dieL√§ngsachse des Magneten stabil gehalten wird, pendelt sich die Schwebeh√∂he von alleine ein. Je nachdem wie stark der Magnet ist. So ganz simpel √ľberlegt.
Man könnte ja ketzerisch sagen, probiere es einfach aus, und sie was passiert :)
MfG
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