Energieverbrauch K├╝hlschrank hochrechnen?

Hallo,
ich bin gerade dabei, bei der Suche nach Stromfressern in meiner Wohnung die ├╝blichen Verd├Ąchtigen zu vermessen. Als erstes kommt gerade mein alter
K├╝hlschrank dran. Das Problem ist nun, die Messwerte halbwegs verl├Ąsslcih auf das Jahr hochzurchenen. Ich habe bisher zwei Verbrauchsmessungen ├╝ber je 24h; einmal bei einer Raumtemperatur von ungef├Ąhr 17,5┬░C und einmal bei einer Temperatur von ca. 21,5┬░C. Das Problem ist nun, da├č ich die Jahresdurchnittestemperatur in meiner K├╝che nat├╝rlich nicht genau kenne. Gibt es irgendwelche Tabellenwerte ├╝ber solche Daten oder andere Methoden, wie man aus den Messungen einen halbwegs brauchbaren Jahresverbrauch herleiten kann?
Gru├č, Harald
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Harald Horn schrieb:

Ich habe da unsere Daten. ▄ber Monate.
        kWh/Jahr %    Ç/Jahr    kWh/Tag    Ç/Tag        Ç/kWh Comp        613,59    13,2    98,18    1,68    0,27        0,16 TV        442,71    9,5    70,83    1,21    0,19         TK-WaKŘ        374,3    8,1    59,89    1,03    0,16         TK-Garage    916,22    19,7    146,6    2,51    0,40         Sonstiges    2297,4    49,5    367,58    6,29    1,01         Str.Zń        4644,22    100,0    743,08    12,72    2,04        
Comp = Computer, manchmal auch zwei gleichzeitig - Videoschnitt TV = Flachbildschirm + 2 SAT Receiver TK WaKŘ = stehender Tiefkuhler mit 5 Laden in der WaschkŘche, nicht besonders warm TK-Garage = TiefkŘhltruhe inn der Garage. Etwa 80cn + 100 x 80 cm Bewohne ein Einfamilienhaus. Sonstiges = Waschmaschine, Herd, Wńschetrockner, Beleuchtung usw. Str. Zń = Gesamtverbrauch
An den Stecker des KŘhlschrankes komm ich leider nicht ran.
Hoffe dir etwas gedient zu haben, Peter aus Wien
-- Besser von Rubens gemalt als vom Hunger gezeichnet...
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Das ist jetzt ein Scherz, oder?
Falls nicht, rate ich dringend dazu, F├╝llgrad des K├╝hlschranks, ├ľffnungsintervalle und vor allem den Messfehler Deines Me├čger├Ąts in die Modellrechnung mit einzubeziehen.
Gru├č Gerd
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Hallo,

nein, das ist kein Scherz. Du untersch├Ątzt die Abh├Ąngigkeit von der Umgebungstemperatur: Gestern habe ich bei ca. 17,5┬░C ├╝ber 24h einen Verbrauch von 0,852 kWh. Die laufende Messung bei ca. 21,5┬░C ist nach 15h bereits bei 1kWh angelangt. Den Unterschied kannst du dir jetzt selber ausrechnen...
Gru├č, Harald
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Nein, da nur Du wei├čt, wie oft Du den K├╝hlschrank jeweils aufgemacht hast, welche Lebensmittel mit welcher Temperatur Du hineingestellt und wieder herausgenommen hast ...
Ich halte Dein Vorgehen f├╝r ziemlichen Mumpitz. Wie stark schwankt denn die Temperatur in Deiner K├╝che abh├Ąngig von der Jahreszeit? Bei mir sind es immer so um die 22┬░, im Sommer vielleicht ein paar Grad mehr. Aber was machst Du denn jetzt, wenn der Sommer pl├Âtzlich hei├čer oder weniger hei├č wird, als veranschlagt. Dich in den Hintern bei├čen, weil Du den K├╝hlschrank doch nicht rausgeworfen hast oder den ganzen Winter nicht heizen um den Verlust wieder rauszuholen?
Such Dir einen Referenzzeitraum raus, der dem j├Ąhrlichen Mittel entspricht (und benutze den K├╝hlschrank auch entsprechend, d.h. T├╝r auf/zu und auch mal einen Wochenend-Einkauf bei Zimmertemperatur rein etc.) und rechne dann einfach hoch. Ach so, wenn Du schon 2 Werte hast, kannst Du auch linear approximieren, der reine W├Ąrmeflu├č ist linear (alles im Prinzip wie R, U und I, womit wir dann den Boden zu d.s.i.e doch wieder geschafft h├Ątten ;-)
Gru├č Gerd
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Hallo Gerd,

ich hab mal vorausgesetzt, da├č in meinem Nutzungsverhalten keine gr├Â├čeren Abweichungen zwischen den beiden Tagen auftraten. Ich bin Single und entsprechend einf├Ârmig ist das Alltagsleben.

Da die K├╝che bei mir im Winter unbeheizt bleibt, gibt es da schon gr├Â├čere, jahreszeitliche Unterschiede. Ich behaupte auch nicht, da├č die Messmethode jetzt der Wei├čheit letzter Schluss w├Ąre. Aber offenbar weist diese Messung darauf hin, da├č es einen gro├čen Zusammenhang mit der Raumtemperatur gibt, beweist ihn aber nicht.

mal
Genau, das k├Ânnte jetzt der n├Ąchste Schritt sein.
Gru├č, Harald
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Harald Horn schrieb:

Dein Problem ist nicht die Umgebungstemperatur, sondern der tats├Ąchlcihe Unterschied zwischen innen und aussen. Du verschweigst wie kalt es drinnen sein soll.
Aus Deinen Angaben (Singelhaushalt, ├ľffnung regelm├Ąssig und nicht ├╝berm├Ąssig, das Ganze bei zwei Umgebungstemparaturen und dabei fast doppeltem Energieeinsatz) l├Ąsst den Schluss zu, das Du entweder deine Messreihe falsch angelegt hast, die ├ľffnungszeiten unterschiedlich oder ├╝berm├Ąssig waren oder aber sehr wahrscheinlich die Dichtungen nicht mehr ihrem Namen gerecht werden.
Teste das mal aus, wenn der Schrank nicht aufgemacht wird. Ausgangspunkt immer eine Innentemp von 7 Grad die ├╝ber 24h gehalten wird. Aussentemp muss einmal auf 17,5 und einmal auf 21,5 gehalten werden. Auch Nachts! Und dann komm mal mit den Ergebnissen r├╝ber.
Peter
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Hallo,

der K├╝hlschrank wird ja ├╝ber einen Thermostat geregelt. Um beide Messergebnisse vergleichen zu k├Ânnen, m├╝sste ja gen├╝gen, da├č die Temperatur im K├╝hlschrank in beiden F├Ąllen erfolgreich auf den gleichen Wert geregelt wurde, da ich an dessen Einstellung nichts ver├Ąndert habe. Ich gehe davon aus, da├č ich den K├╝hlschrank im zul├Ąssigen Umgebungstemperaturbereich betrieben habe. Ok - gemessen habe ich es jetzt nicht. Werde ich aber gelegentlich mal machen.

Ich w├╝rde mal von letzterem ausgehen.

Sobald ich den Sender zu meiner Wetterstation wiedergefunden habe, werde ich das mal machen. Damit kann ich Maxima und Minima feststellen. Allerdings gibt das dann eine Messung ├╝ber nur 12h, da ich ja in den zwei Tagen nicht verhungern will ;-) . Aber das m├╝sste auch gen├╝gen.

Kommt.
Gru├č, Harald
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Harald Horn wrote:

Wie schauts bzgl. der Hysterese des Thermostaten aus?

Kommt vmtl. darauf an, wie oft sich das Aggregat einschalten muss.
HC
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Harald Horn schrieb:

Die Schwankung der Raumtemparatur hat vermutlich einen deutlich kleineren Einflu├č als Neubef├╝llung und T├╝r├Âffnungen.

Methoden, ja, Me├čreihen und Fehlerbetrachtungen.

Von nur zwei Me├čwerten auf 365 zu extrapolieren? Viel zu wenig. Verl├Ąngere die Me├čzeit auf min. 2 Wochen, besser einen Monat und rechne mit einem zweistelligen Fehler bei der Extrapolation. Sollte das Nutzungsverhalten in dieser Zeitraum nicht repr├Ąsentativ sein, kannst du die Werte trotzdem vergessen. Der Zeitraum deswegen l├Ąnger, weil sich Abweicheungne vom durchscnittlichen Gebrauch - im vorliegenden Fall z.B. Woche und Wochenende - meist einigerma├čen kompensieren.
Falls du einen herk├Âmmlichen Wechselstromz├Ąhler dazwischen schalten kannst, mach das einfach f├╝r min. 1 Monat (Z├Ąhlerstand und Datum+Zeit notieren ;-) ) und schau dann, ob sich ein neuer K├╝hlschrank lohnt, darum geht es ja wahrscheinlich.
Thomas
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Hallo,

das l├Ąsst sich -wie du weiter unten richtig anmerkst- dann tats├Ąchlich nur durch einen gr├Â├čeren Zeitraum ermitteln. Allerdings habe ich ├Âfters mal die Werte f├╝r die Vergangene Stunde abgelesen, und es waren immer recht genau 60 Wh. (Was zudem noch in Zeiten ohne ├ľffnung erfolgte, denn wenn ich koche, ist mir selten so langweilig, da├č ich den Z├Ąhler ablese ;-) ).

Methoden,
Bingo! Findet man was im Netz dar├╝ber? Google-Stichworte?

Genau darum geht es :-). Aber warum ein herk├Âmmlicher Z├Ąhler? Was hat der f├╝r Vorteile? Das Ger├Ąt, das ich im Moment benutze, kann AFAIK ein Jahr lang aufzeichnen.
Gru├č, Harald
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Analoge Ferrariszńhler sind am Zuverlńssigsten wenn es darum geht, genauso Wirkarbeit zu messen wie sie dann auch auf deiner Stromrechnung steht, elektronische Energiekostenme▀gerńte sind oft nur fŘr ohmsche Verbraucher wirklich gut, bei induktiven und kapazitiven geben sie den wildesten Unfug aus.
Problem: die Last ist in deinem Fall sehr gering, du mŘ▀test einen Zńhler mit sehr kleinem Strombereich auftreiben (ab und zu sieht man alte Zńhler mit 10A Nennstrom statt den heute Řblichen 30-60A).
sg Ragnar
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Harald Horn schrieb:

Ja das ist bei dieser einfachen Variante einer der einfachsten M├Âglichkeiten.

Wie viele Tage misst du schon? Kommst du auf exakt 1.44kWh/d?
...

Wei├č ich nicht, ob das im Internet Schnellkurs geht, ich habe l├Ąnger gebraucht um es einigerma├čen zu k├Ânnen.

Wenn dein Ger├Ąt das auch kumulativ macht und du ihn 1 Monat f├╝r nichts anderes brauchst, nimm es doch einfach, ich hoffe es misst auch bei induktiven Lasten keinen Unfug. Ansonsten mein Tipp wegen guter Verf├╝gbarkeit, geringer Preis und guter Genauigkeit, regenerierte auch im Versandhandel.
Thomas
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Thomas Einzel schrieb:

Ich hatte 3 Steckdosen"mess"einrichtungen mit jeweils unterschiedlichen Werten. Pollin bietet f├╝r unter 4 Euro richtige 10(60) an. Abdeckung fehlt, ungeeicht, aber bestimmt genauer als die elektronischen Teile ausm Baumarkt.
Ist ├╝brigens sehr interessant, was die Sch├Ątzteile an einem Computer heraus bekommen und was da mechanisch ermittelt wird.
Peter
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Also bei uns haben die Baumńrkte (wenn auch nicht um 4 Euro) ungeeichte regenerierte Ferrariszńhler. Meiner stammt aus der DDR, jedenfalls gibt das Typenschild die Fertigung nach irgendeiner TGL an ;-)
sg Ragnar
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Harald Horn schrieb:

Um dinen KŘhlschrank sparsamer zu machen reichen wahrscheinlich schon neue Dichtungen und wenn irgendwo ein Leerraum ist, fŘlle ihn mit PET-Flaschen mit Leitungswasser gefŘllt. Je mehr Masse im KŘhlschrank liegt, umso sparsamer wird er.
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Oliver H÷fgen schrieb:

DafŘr ist nicht Masse entscheidend, sondern Volumen. Grund ist, da▀ so bei offener TŘr weniger Luft ausgetauscht wird. Ein paar Styroporkl÷tze tńten es also genauso.
Masse hat allerdings auch eine puffernde Wirkung und dńmpft das Aufwńrmen des KŘhlschrankgutes, wenn etwas Warmes (wńrmer als dort drinnen) reingestellt wird, bzw. kŘhlt dieses schneller herunter.
Das zusńtzliche Wasser hat dann schon Sinn. Allerdings auch nur, wenn es im KŘhlschrank _bleibt_, denn sonst beschńft man die Maschine nur zusńtzlich mit dem KŘhlen dieses Wassers.
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Da verwechselt wohl einer was mit dem zus├Ątzlichen Verbrauch durch h├Ąufiges ├ľffnen der K├╝hlschrankt├╝re. Nur M├╝ll, was man im Internet so aufgabelt. Pardon, ich bin ja kein Bauer.
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Oliver H├Âfgen schrieb:

Sog. Abtauautomatik optimieren bringt mehr.
--
mfg hdw

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