Gehalt fĂŒr Elektroingenieur (FH) Ber ufseinsteiger

Hallo,
ich hĂ€tte mal ne Frage zu EinstiegsgehĂ€ltern fĂŒr Elektroingenieure. Habe mich schon etwas informiert, wollte aber diese Möglichkeit hier nicht
auslassen mal weitere Meinungen zu hören.
Also, ich, Mitte 20, werde Ende des Jahres meinen Abschluss erhalten. Ich arbeite seit Ende letzten Jahres bei einem großen Automobilzulieferer. Zuerst habe ich dort ein Praktikum gemacht, jetzt Diplomarbeit. Das Gebiet in dem ich dort tĂ€tig bin, ist sehr softwarelastig, also jetzt vielleicht nicht der klassiche E-Technik Beruf.
Nun ist die Frage, wie viel ich an Gehalt fordern kann, wenn ich dort nach meiner Diplomarbeit weiter arbeiten wĂŒrde.
Normalerweise ist es ja so (das ist zumindest das was mir gesagt wurde), dass man als FH-Absolvent ohne Berufserfahrung bei ERA 9 (Hessen) einsteigt. Das 3300 - 3400 EUR brutto.
Denke aber dass man da mehr raushandeln kann, wenn man da schon ein Jahr arbeitet, außerdem werden Ingenieure ja gesucht :-)
Was meint ihr, wie viel Geld ich da fordern kann ohne gierig zu wirken?
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Oliver Abram schrieb:

Das ist mit der erforderlichen Berufserfahrung fĂŒr diese Stelle (keine) und der geschilderten softwarelastigkeit in einem Betrieb der ERA umgesetzt hat (Bezahlt wird nicht nach individueller Qualifikation sondern nach AnsprĂŒchen die der Arbeitsplatz hat) schon mindestens eine Entgeltgruppe höher als die tariflichen TĂ€tigkeitsbeispiele nahelegen.

Das Ingenieure gesucht werden bedeutet nicht das man Sie auch besser bezahlen will.

In dem Betrieb in dem ich arbeite wĂŒrdest Du die oben angegebenen 3400 EUR nicht erreichen auf einem Arbeitsplatz den man ohne Berufserfahrung ausĂŒben kann.
gruss Markus
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Markus Philippi schrieb:

Eher das Gegenteil.
Mit freundlichem Gruß
Jan
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Hallo,
*Jan Kandziora* schrieb am 14.05.2008 10:20:

Ich verstehe hier das Problem der Industrie nicht? Es gibt eine ausreichend hohe Anzahl von Ingenieuren mit ausreichendem, befriedigendem und schlechtem Diplom-Abschluss, die alle auch auf Arbeitssuche sind.
Wenn die Industrie eher QuantitÀt, statt QualitÀt möchte, muss sie einfach die Einstellungsvoraussetzungen senken.
Denn auch hier gilt: QualitÀt kostet Geld.
Schlussendlich wird man auch zukĂŒnftig, selbst wenn die Zahl der Studierenden der sog. MINT-FĂ€cher explosionsartig steigen wĂŒrden, fĂŒr Absolventen mit gutem & sehr gutem AbschlĂŒssen einen entsprechenden Lohn zahlen mĂŒssen, sonst wandern diese AKs eben dahin ab, wo sie gemĂ€ĂŸ ihren entsprechenden Qualifikationen entlohnt werden. Alternativen gibt es zur GenĂŒge (Skandinavien, Schweiz, Östereich, etc. pp).
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Susann Markward schrieb:

Einspruch: Unfähigkeit, Dummheit können sehr teuer kommen. Allein die Sicht aufs Geld und Kosten dürftens wohl kaum richten ;-)
-- mfg hdw
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Hallo,
*Horst-D.Winzler* schrieb am 14.05.2008 12:03:

Ja [ ] Nein [X] Du hast mein Posting gelesen und verstanden?
Wieso "Einspruch"? Wogegen?
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Susann Markward schrieb:

3x Fragen von dir.
1)Hätte ich deinen Schrieb nicht gelesen, hätte ich nicht geantwortet.
2)Verstanden zu haben, hängt auch von der Formulierungskunst des Fragenden ab. Forderungen diesbezüglich anzumahnen ist dreist.
3) Einspruch dagegen, das es dir offensichtlich bei den Eistellungsbdedingeuneg gezielt nur ums Geld geht. Und das ist oft so nicht richtig.
Es kommt sehr darauf an, was man in Firma tun darf bzw kann. es kommt auch vor (ich weiß nicht wie häufig) das Firma einen Ing. bestimmter Fachrichtung sucht und einstellt, weil dafür eine Planstelle frei ist. Brauchen tun sie aber etwas anderes.
Allein dsa Ing. gesucht werden, sacht ersteimal wenig darüber aus, was sie tatsächlich brauchen. Und was sie wirklich haben wollen. Siehe oben.
-- mfg hdw
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Hallo,
*Horst-D.Winzler* schrieb am 14.05.2008 15:56:

In diesem Teil des Threads ging es darum, dass behauptet wurde, dass die Industrie sogar dazu neigt, und das trotz des Geschreis um Nachwuchs-Ings. in den MINT-FĂ€chern, einem Ing. weniger zahlen zu wollen, als es heute ĂŒblich ist.
Dazu habe ich meine Meinung gesagt. Mehr nicht.
In diesem Posting ging es mir nicht primĂ€r um das Geld, sondern um die Tatsache, dass es heute immer noch viele arbeitslose Ings. gibt, auch wenn dieser Trend Gott sei dank rĂŒcklĂ€ufig ist.
Einen Einspruch kannst Du gegen eine Behauptung einlegen, welche ich aufgestellt habe. In dem Posting, auf welches Du geantwortet hast, habe ich aber keine Behauptungen aufgestellt.
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Moin,
Susann Markward schrub:

Du verstehst nicht den gesamten Zusammenhang. Wenn die Industrie nur laut genug nach mehr Ingeniören schreit, kann sie die Politik erweichen, die HĂŒrden fĂŒr die Einstellung von AuslĂ€ndern zu senken. Und diese werden tendenziell zu geringeren GehĂ€ltern zu bekommen sein.
Du meinst, es wĂŒrde einen freien Wettbewerb auch der Ebene von GehĂ€ltern geben. Den gibt es auch. Aber eben nicht nur da. Es gibt auch einen freien Wettbewerb darin, die Politik zu beeinflussen. Und nun muss sich jedes Unternehmen halt ĂŒberlegen, was billiger ist: Teure Leute einstellen, oder pressewirksam nach mehr Ingeniören schreien und diese Anfrage eventuell billig aus dem Ausland befriedigt zu bekommen. Ich wĂŒrde sagen: Schreien ist billiger. Und da Industrieunternehmen nun mal (im Gegensatz zum Glauben vieler Politiker) keine Wohlfahrtsunternehmen sind, wĂ€hlen sie den billigsten Weg zu mehr Gewinnen.
CU Rollo
CU Rollo
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Hallo,
*Susann Markward* schrieb am 14.05.2008 11:45:

i.Ü. passt hierzu dieser Link [1]
[1] http://www.cicero.de/97.php?ress_id=6&item !17
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Susann Markward schrieb:

Weia. Neben der eindimensionalen Sichtweise gibt es offenbar auch eine nulldimensionale. Wer ist am angeblich vorhandenen wirtschaftlichen Niedergang und am Terrorismus schuld? Klar, die TĂŒrken und die Linken... Soll das nun eine Neuauflage des Heidelberger Manifests sein? Und muss ein Buch gleich so Ă€hnlich wie "mein Kampf" heissen? Und wie kurieren wir die Situation? Richtig, mehr Inder.
--
mfg Rolf Bombach

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Rolf_Bombach schrieb:

Läßt sich noch vereinfachen. Schuld ist/hat immer der Andere.
Derzeit beispielsweise auch an Mr. Siemens zu "bewundern".
-- mfg hdw
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Horst-D.Winzler wrote:

Da bin ich mit dabei am Umschulden: schuld sind die EmpfÀnger!
Mit missionarischem Eifer^3
Die Naturwissenschaft, Zweig FĂŒsik, weiß drĂŒber Bescheid: wer gut schmiert, der gut fĂ€hrt.
Die ehemalige Steuerfreiheit der Aufwendungen hat der Fiskus nur deswegen abgeschafft, weil ihm die Verfolgbarkeit der GeldflĂŒsse langsam lĂ€stig geworden ist.
Ich halte es immer noch fĂŒr einen Treppenwitz, daß grad der BND die CD mit der Liste der Liechtensteiner ans Finanzministerium lief^Wverkaufen durfte. So konnte er seine eigenen Informations- geber erst mal rausfiltern aus der Liste.
;-o)) + es ce en err
--
Seht mir doch diese ÜberflĂŒssigen! Sie stehlen sich die Werke
der Erfinder und die SchÀtze der Weisen: Bildung nennen sie
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Jan Kandziora schrieb:

Gerade heute wieder im HR-Fernsehen: MittelstĂ€ndler der sich beklagt dass er MillionenauftrĂ€ge ablehen muß weil kein Personal zu bekommen.
Die bösen Boschs, VWs, Daimlers, BMWs, Contis usw. schnappen alle guten Leute weg und die die sich bewerben wollen doch glatt 50k als Anfangsgehalt was eindeutig ĂŒber dem Marktwert wĂ€re.
Ob da die Marktwirtschaft mal funktioniert? Der Wert eine Ware ist derjenige den jemand bereit ist zu bezahlen. Oder warum werden Turnschuhe fĂŒr 150 € verkauft die in der Herstellung keine 10 € kosten?
Butzo
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Markus Philippi wrote:

Warum sollte man auch mich deshalb besser bezahlen wollen?
v"anyway you can say 'you' to me"G
--
Ceterum censeo Popocatepetlum non in Canada sed in Mexico situm esse.

<http://einklich.net
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Hallo,
Ich kenne jetzt keine absoluten Zahlen, aber innerhalb einer Firma sind die EinstiegsgehÀlter aller Ingenieure praktisch gleich und es ist auf jeden Fall niedriger als das Gehalt eines Mitarbiters der bereits seit ein oder zwei Jahren angestellt ist. Das hat jetzt einfach mit dem "Betriebsfrieden" zu tun. Die Gehaltsdifferenzierung unter den Mitarbeitern findet dann im Laufe der Jahre statt.
Du kannst ja ruhig mal 3500 EUR sagen und den Job trotzdem nehmen auch wenn sie dir nur 3000 EUR bieten, falls das Umfeld stimmt. In BW oder Bayern gibt es eher höhere GehĂ€lter als im Norden von D., aber dafĂŒr sind dort die Lebenshaltungskosten deutlich höher (Wohnungs-, Hauspreise).
Denk nicht nur an das Monatsgehalt, wenn du GehÀlter vergleichst. Was wirklich zÀhlt ist das Jahresgehalt und eine eventuelle Betriebsrente.
Bei Betriebsrenten gab es drastische KĂŒrzungen in den letzten 15 Jahren und ein ArbeitsverhĂ€ltnis bis zum Rentenalter scheint in der freien Wirtschaft inzwischen eher unerwĂŒnscht(1) zu sein.
Gruß Helmut
(1) denken die Firmen
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Helmut Sennewald schrieb:

Hallo,
Danke fĂŒr die Antwort. Mhm das hört sich natĂŒrlich sehr einleuchtend an mit dem Betriebsfrieden etc. Meinst du auch dass das in meinem Fall gilt, wenn man sich bereits mit einem Praktikum und einer Diplomarbeit empfohlen hat, und daher bereits seit einem Jahr in der Firma tĂ€tig ist?

Also ich wollte hier keinen falschen Eindruck erwecken, ich denke natĂŒrlich nur an das Jahresgehalt :-) Habe nur das Monatsgehalt hingeschrieben, weil das so in der Tabelle der IG Metall stand.
Aber dazu nochmal eine Frage. Manche Firmen bezahlen ja anstelle von 12 MonatsgehĂ€ltern 13. Wo ist daran der Witz? Letzten Endes ist es doch vollkommen egal, ob ich ein fixes Gehalt i.H.v. z.B. 40.000 EUR ĂŒber 12 oder 13 Portionen verteilt kriege?!

Eine etwas pauschale und naive Frage: Warum wollen die Firmen einen nicht bis zum Renetenalter beschÀftigen?
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In Österreich ist's anscheinend so, daß 13. und 14. Monatsgehalt (die bekommen das je nach Tarifvertrag ...) niedriger besteuert werden. Weiters wird dann auch das 12+x-te Gehalt immer ohne Überstundenpauschale etc. gezahlt, d.h. es kann je nach Arbeitsvertrag evtl. gĂƒÂŒnstiger sein, ein höheres Monatsgehalt 12 mal zu beziehen (samt ZuschlÀgen), als 14 GehÀlter, davon zwei ohne ZuschlÀge.
Sebastian
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Sebastian Hanigk schrieb:

Gibts in Österreich keine Bierdeckel?;-)
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann schrieb:

de. braucht Bierdeckel, aber Österreich...
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