Hallo! Die einfachste Methode, einer Glühlampe am 230V-Netz nur die halbe Leistung zuzuführen, ist wohl die Vorschaltung einer Diode. Dann kommen nur die positiven Halbwellen an und die Glühbirne leuchtet deutlich schwächer, wenn auch etwas flackerig. Bei 230V-Halogen-"Birnen" wird es ähnlich sein, doch wie sieht es aus mit Halogentrafos? Konventionelle Trafos sollten sich wohl nicht zu sehr daran stören, weil ja (im Gegensatz zu Phasenanschnitt-Dimmern) keine hohen Frequenzen/steile Flanken entstehen. Doch wie reagieren elektronische Trafos? Das sind ja üblicherweise Schaltnetzteile, und die könnten ja durchaus Schaden nehmen oder durch den Fang von Feuer ebensolchen verursachen. MfG Andreas Schultze
Halbwellen-Auslass-Dimmer
Dec 10, 2005
32 Replies
SCHBIIINNNSSD?
Am Sat, 10 Dec 2005 16:20:51 +0100 schrieb Andreas Schultze :
Diode vor einem Eisentrafo: KEINESFALLS: das Eisen sättigt, der Trafo brennt ab. Ein Elektronischer hat zwar kein Problem mit dem Gleichstrom, er hat sowieso einen Gleichrichter drin, aber die reduzierte Spannung wird ihm nicht schmecken.
Andreas Schultze schrieb:
[Diode vorschalten]Gleichstrom über einen Trafo? Witzige Idee.
Gerade die würden das problemlos vertragen, die Netzspannung wird bei denen ja als allererstes gleichgerichtet. Trotzdem halte ich das für eine Schnapsidee, das Geflimmer nervt doch extrem.
Gruß Dieter
Martin schrieb:
Die Spannung ist ja gar nicht kleiner, und starten muss das Biest sowieso bei jeder Halbwelle neu, hat ja keinen Zwischenkreiselko.
Gruß Dieter
OK, überzeugt. =:-) Bin halt digital-Elektroniker....da ist mir alles suspekt, was mit Spulen zu tun hat. Vor konkreten Versuchen sollte man eben immer erstmal jemanden fragen, der sich damit auskennt. Also Danke für die Warnung. Nun stellt sich mir die Frage, wie ich am einfachsten einen Dimmer realisiere, der beliebige Halogentrafos dimmen kann und den ich von einem Atmel-AVR steuern kann. Aber das ist wohl eher eine Frage für die de.sci.electronis-Newsgroup. MfG Andreas Schultze
"Dieter Wiedmann" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@t-online.de...
Andreas Schultze schrieb:
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Gruß Dieter
Oh, das ging ja schnell, vielen Dank! Die verwenden ja sehr offensichtlich einen AVR oder PIC o.ä.. In meiner geplanten Anwendung ist der Controller jedoch sehr mit anderen Dingen beschäftigt (aufwändiges Kommunikationsprotokoll mit engen Zeittoleranzen) und soll dann auch noch 8 Dimmer gleichzeitig steuern. Deshalb suche ich eher nach einem "Dimmer-IC", das alles übernimmt und nur noch vom Prozessor per Analogwert oder irgendwie digital gesteuert wird, so dass der Prozessor im Normalfall nichts machen muss. Bestimmt gibt es da was, ich werde mal suchen. Über einen Tipp bin ich natürlich immer erfreut.... MfG Andreas Schultze
"Dieter Wiedmann" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@t-online.de...
Andreas Schultze schrieb:
Gibts nicht mehr, nimm halt auch einen uC, ELV verwendet einen PIC12C508.
Gruß Dieter
DMX512?
Wenn dein Controller zu langsam ist, nimm wie Dieter sagt, einen 2ten oder ein CPLD,FPGA oder gar Analogschaltung ("Lichttechnik für Bühne und Disco" von Michael Ebner,1. Auflage)
Gruss
Claudius
Du mu=DFt an die nullte Harmonische denken, die hats in sich ;->
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Andreas Schultze schrieb:
[ToFu]Hey, Experte, Dein Quoting saugt und riecht nach Killfile. Peinlich, sowas ...
Gruß aus Bremen Ralf
Am 10.12.2005 23:23 schrieb Ralf Kusmierz:
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ Was zu verbergen?
Mich stört ToFu zwar auch aber jemand nur wegen dem anzupöbeln schreit dann ja auch zu dem lieben Killfile. Mann kann auch ganz nett bitten das ToFu der lesbarkeit wegen zu lassen.
Gruß Bernd
Nur mal so am Rande bemerkt, es ist: Grundschwingung= 1.Harmonische oder 1.Teilschwingung. Die Schwingung doppelter Frequenz ist die 2.Harmonische oder Oberschwingung oder n-te Teilschwingung. Das nur, um Mißverständnissen vorzubeugen ;-)
X-No-Archive: Yes
begin quoting, "horst-d.winzler" schrieb:
Erstens ist das Definitionssache, wenn man nämlich als "Harmonische" die Oberschwingungen bezeichnet, dann hat die "Erste" die doppelte Grundfrequenz. Und wenn man zweitens Deiner Definition folgt, dann hat die "nullte" welche Frequenz?
Na, also!
Gruß aus Bremen Ralf
Am Sat, 10 Dec 2005 18:43:43 +0100 schrieb Dieter Wiedmann :
Das ist ein Phasenabschnittdimmer, der kann elektronische Trafos dimmen, aber keine Eisentrafos.
Martin schrieb:
Stimmt, aber dieser Umstand, und der Unterschied, ist in der Bauanleitung beschrieben. Um aus dem Ding einen Phasenanschnittdimmer zu machen bedarf es nur einer anderen Software.
Gruß Dieter
Am Sat, 10 Dec 2005 19:41:32 +0100 schrieb Andreas Schultze :
Dieses "Dimmer-IC" könnte ja ein passend programmierter Tiny-AVR sein. Der ELV Dimmer ist übrigens nur für elektronische Trafos und 230V Lampen geeignet. Es gibt Universaldimmer, die selbst erkennen, ob sie an einer Kapazitiven oder Induktiven Last arbeiten und daher Phasenan- oder abschnitt machen müssen, aber die sind aufwendiger. Der µC müßte zumindest noch den Strom über einen Shuntwiderstand messen, um seinen Nulldurchgang zu erkennen.
Am Sat, 10 Dec 2005 17:47:37 +0100 schrieb Dieter Wiedmann :
Manche haben irgendwelche Z-Dioden und Optokoppler am Ausgang, welche die Spannung überwachen. Vielleicht erkennt er damit aber nur Über-/Unterlast oder sekundärseitge Abschaltung. Ich hatte mal einen (20-100W), der sich mit 3 getrennt schaltbaren 10W Lampen seltsam benahm: Je mehr Lampen dran waren, umso heller leuchtete jede. Der Unterschied zw. 20W und 30W war aber nicht mehr so groß. 10W alleine funzelten wie an 6V. Der Tischler, der die in den Kasten gabut hat hat halt das Leistungsschild nicht gelesen/beachtet. Der Austausch gegen 20W Lampen war das einfachste.
Ein anderer mit eingebautem Dimmer verwendet die Startschaltung als Dimmer: Der Oszillator startet über ein RC Glied + DIAC, mit dem Poti lässt sich das zum Phasenanschnitt verzögern.
Es gibt nunmal keine nullte Frequenz. Wenn, dann wäre das DC.
Es ist auch weniger Definitionssache sondern so vereinbart. Auch wenn man es anders sehen sollte, wofür ich durchaus Verständnis habe, man möchte doch sicher verstanden werden.
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