Handynetzteil gegen Abstecken sichern

Oct 26, 2025 Last reply: 8 months ago 22 Replies

Gibt es eine einfache Möglichkeit, Steckernetzteile gegen absichtliches oder versehentliches Abstecken zu sichern? Kleine Handyladegeräte. Und nein, ich will nicht ein Heidengeld für ein Busch-Jaeger Unterputz- USB-C-Netzteil ausgeben, das vermutlich kaum Leistung hat. Oder kann man denen da trauen?



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Use-Case: Wohlmeinende Verwande die Steckernetzteile als "unordentlich" empfinden, Kinder, die "mal schnell" das Netzteil "ausborgen" etc. D.h. muß nicht gegen Kriminelle und Vandalen schützen, eher gegen wohlmeinendes Entfernen.



Einstweilen scheint mir am einfachsten einen extra Steckdoseneinsatz vom Schalterprogramm zu kaufen und das Ding einzukleben. Irgendwelche weniger brachialen Methoden?



/ralph


Am 26.10.25 um 14:29 schrieb Ralph Aichinger:

Wenn du auf einem Steckernetzteil bestehst und auch vorsätzliches Ausstecken ausschließen willst, bleibt wohl nur, über der Steckdose ein Schränkchen mit verschließbarer Tür an die Wand zu dübeln.

Halt ich nicht viel von. Schon aufgrund der Baugröße und komplett fehlenden Belüftung kann die entnehmbare Leistung nur lächerlich klein sein. Die hinten aufgedruckten 18W sind vermutlich PMPO, d.h.

1Millisekunde vor der thermischen Selbstzerstörung.

Und Noname-China-Elektronik nicht trennbar 24/7 mit dem Stromnetz verbunden? Das schreit geradezu nach einem Brand.

Ich empfehle ein USB-Netzteil mit normalem Netzkabel, z.B. sowas:

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Dann kann das Ladegerät irgendwo unsichtbar verstaut und/oder diebstahlsicher befestigt werden und in der Steckdose steckt nur ein gewöhnliches Netzkabel.

Aber Vorsicht bei Noname-Produkten mit großen Zahlen: Die tatsächlich entnehmbare Leistung liegt oft nur bei 10-20% der vollmundigen Versprechungen und bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer Ausgänge gibt es die kuriosesten Funktionsstörungen.

Und wenn das Ding mal kaputt geht? Wand aufstemmen? (an die Schraube vom Steckdoseneinsatz kommt man bei eingeklebtem Stecker ja nicht mehr ran).

Ich bin mir nicht sicher, ob ich mir integrierte Lösungen antun soll.

Eher nicht. Gedacht hätte ich an die Steckdose über unserer Küchenarbeitsplatte (da haben wir 4 nebeneinander und auf der anderen Seite noch mal 4).

Naja, noch ein Trumm das auf der Küchenarbeitsplatte liegt, und auf zwei Seiten ein Kabel dran. Und nein, ich will keine Löcher in die Arbeitsplatte bohren um die Kabel zu versenken.

Wenn, dann kauf ich bei solchen Dingen Markengeräte. Die Netzteile von Ikea und der Raspberry Pi foundation sind solide und halten was sie versprechen.

Losbrechen, Schraube aufschrauben, Einsatz austauschen.

Gibt es irgendwelche Fertiglösungen mit Bügeln?

/ralph

Hallo,

Am 26.10.25 um 14:29 schrieb Ralph Aichinger:

Metallene Steckdosen-Abdeckung kaufen und dann ...... <zenziert>

oder:

"Verriegelung ist mit Schraubendreher wieder lösbar"

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Ciao Walter

Ich überlege ja seit zehn Jahren, in meinem sowieso nur aus Pappwänden bestehenden Fertighaus die Steckdosen einfach zehn cm in der Wand zu versenken, dass auf die Steckdose noch ein Steckernetzteil passt UND man trotzdem noch eine dekorative Tapetentür davor machen kann.

Ziel wäre, dass auch die dort dauerhaft eingesteckten Steckernetzteile mit hinter der Tür verschwinden. Eine leere Steckdose ist schon hässlich, aber eine leere Steckdose mit Steckernetzteil (am besten noch ein schwarzes!) ist völlig inakzeptabel.

Ich habe die hier

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viermal im Haus verbaut, die funktionieren gut. Aber das war halt noch vor USB-C. Für die paar per USB geladenen DECT-Telefone, Headsets und Fernbedienungen reicht das locker.

Grüße Marc

Am 26.10.25 um 14:29 schrieb Ralph Aichinger:

Es gibt für Kabelbinder "Klebesockel" die man evtl. auf den Rand, schräg oder diagonal auf den Einsatz kleben könnte. Darin findet sich eine Durchführung in die meist auch breitere Kabelbinder passen. Dann einen der sich wieder öffnen läßt durch stecken und damit das Netzteil umschließen. Wenn der Sauber und ordentlich verklebt ist kann das lange halten und der Binder zeigt sofort an "das soll drin bleiben".

KANN man zwar noch immer entfernen aber nicht mehr so einfach. Und, wenn man einen normalen Kabelbinder nimmt nur mit Seitenschneider und/oder kaputt reißen zu öffnen.

Bye/ /Kay

Zähst Du Anker und Baseus als Marke?

Grüße Marc

--

---------------------------------------------------------------------------- Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header Rhein-Neckar, DE | Beginning of Wisdom " | Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402

Anker ja, die gibt es wohl auch schon ein paar Jahre.

"Nicht-Marken" sind für mich hauptsächlich diese typischen Chinaprodukte mit Markennamen wie aus dem Passwortgenerator, die es ein Jahr später schon nicht mehr gibt.

Baseus sagt mir nichts.

/ralph

Am 26.10.25 um 15:38 schrieb Ralph Aichinger:

Das erscheint mir als suboptimaler Ort, weil die im Ladegerät steckenden Strippen und die zu ladenden Geräte die Arbeitsfläche blockieren. Aber das musst du wissen, wo es am ehesten passt.

Bei mir gibt es ein "Ladezentrum" im Regal (da stehen neben dem USB-Lader auch die Ladegeräte für Rundzellen, den Kamera-Akku, die elektrische Zahnbürste), ein zweites Mehrfach-Ladegerät hinter dem Sofa und ein drittes im Arbeitszimmer. Im AV-Rack gibt es außerdem noch ein selbstgebautes "echtes" USB-PD-Netzteil mit garantiert unabhängigen Ausgängen. Zusammen mit PD-Decoys eine Superlösung, um den Steckernetzteil-Zoo zu eliminieren.

Wenn Küche, würde ich das Ding unter die Oberschränke schrauben/kleben. Da ist es aus dem Weg und auch gleich diebstahlsicher.

Klingt ziemlich inderterministisch. Schon im Neuzustand weiss man nicht, wie gut der Kleber hält und nach einigen Jahren erst recht nicht.

Selber machen. Kabelhalter (z.B.

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an die Steckdose kleben, Kabelbinder durch, fertig. Sieht aber nicht hübsch aus. Falls 3D-Drucker vorhanden: Einen dekorativen, genau passenden Bügel selbst drucken.

Vielleicht nur den Rahmen durch einen gleichartigen ersetzen. In den Ersatzrahmen kannst du Löcher bohren und einen Bügel über dem Netzteil befestigen. Wenn der Bügel aufklappbar gestaltet und mit einem kleinen Vorhängeschloss gesichert ist, kannst du bequem das Netzteil entfernen und kurzfristig die Steckdose für andere Verbraucher freigeben.

Stellen sehr hübsche handliche USB-Netzteile her. Gibt's bei Amazon und beim Ali. Ist vermutlich auch eine Marke aus dem Passwortgenerator, aber schon deutlich über ein Jahr am Markt.

Grüße Marc

TIL: PD-Decoy. Aber hat man dann nicht einen Zoo aus offensichtlich selbstgeklöppelten USB-C-Stecker-Decoy-Hohlstecker Adapterkabeln statt der Steckernetzteile?

Grüße Marc

Am 27.10.25 um 12:45 schrieb Marc Haber:

Die Kombination "PD-Decoy auf Hohlstecker" gibt es als fertiges, sauber verarbeitetes Kabel zu kaufen, z.B.:

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Dann braucht man ja nur noch zu wissen was für einen Hohlstecker man braucht. Man hat immer den falschen.

Grüße Marc

Am 27.10.25 um 18:15 schrieb Marc Haber:

Für 12V ist 2.1/5.5mm eigentlich Standard.

Für alles andere gibt Adaptersets für ganz wenig Geld.

Allemal besser, als selbst mit einer 12er-Steckdosenleiste nicht aus zu kommen, weil die scheiß Wandwarzen in alle Himmelsrichtungen über ihre Dose hinaus ragen und jeweils 2-3 Plätze belegen.

Uff. Watt'n Aufwand. Ich habe eben noch eine Billigere Variante gefunden die nur etwas Soziale Kompetenz und Anstand erforderte:

Pappschild drüber stellen mit der Aufschrift "FINGER WEG. Stecken lassen!" [Ersatzweise eine Zweiseitige Erklärung des WARUM]

Jetzt bin ich auf die Ausreden gespannt warum das nicht funktionieren könne...:-)

Nein, eigentlich nicht. Ich kann's mir denken.

Bye/ /Kay

Diese Adapter sind auch nicht wirklich hübsch. Oder nutzt Du das nur um herzauszufinden welcher Hohlstecker jetzt gefragt ist um dann das richtige Kabel zu bestellen?

Das Problem löse ich - auch wenig schön - mit 20 cm langen Euro-Verlängerungen oder so Verteilern, die einen Eurostecker und drei Eurokupplungen an kurzen Kabeln haben.

Grüße Marc

Kabelbinder oder Klettband

Ich hatte schon selbst den Fall, dass ich eines Morgens einem aus einer unbestückten Steckdose kommenden Schmorgeruch wahrnahm, der sich lt. Elektriker ggfs. auch auf einen richtigen Brand hätte ausweiten können. Hinter einer Abdeckung versteckt wäre das suboptimal gewesen.

Am 29.10.2025 um 14:56 schrieb Wendelin Uez:

Was hat denn bei der unbenutzten Steckdose geschmort?

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