Ralf Kusmierz schrieb:
Wie ich schrub, handelt es sich lediglich um die modernere Variante des Bandgenerators, d.h. es gibt keinen prinzipiellen Unterschied. Der Bandgenerator wird ja praktisch in jedem Physikbuch breitgewalzt, wenn man welche ausserhalb ver- staubter Sammlungen sucht, findet man aber kaum welche. Es wurden nicht besonders viele hergestellt und diese sind mittlerweile grösstenteils verschrottet. So könnte der Eindruck entstehen, das Prinzip wäre ausgestorben, was aber nicht ganz stimmt, s.o. MV-DC bei kleinen Strömen wird aber selten gebraucht. DC-Linacs höherer Energie waren immer schon selten und bei kleinerer Energie (Injektoren usw.) braucht man dann höhere Ströme (bei uns etwa 20 mA), so dass da eh schon immer Cockcroft-Walton genommen wurde. Mittlerweile sind Spannungen bis einige 100 kV schon mit weitgehend standardisierten Labornetzgeräten erhältlich. Diesen Fortschritt sieht man auch an den drei Geräten der genannten Beschleunigermassenspektrometrikern, erstes Gerät mit Bandgenerator, zweites mit Pelletron, neuestes mit Netzgerät :-)